Den Focus halten auf: Liebe. Bewusstheit. Innerer Friede.

26.04.15 11:53 #1
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Den Focus halten auf: Liebe. Bewusstheit. Innerer Friede.

flower4O ist offline
Beiträge: 3.930
Seit: 18.09.07
Zitat von Ymoja Beitrag anzeigen
... also ich muss/möchte unbedingt noch weiter nachforschen,
weiss aber noch nicht, wie lange es dauert!
Vielleicht bin ich morgen schon mit dem Wichtigsten durch!
Und dann könnt ich evtl. noch ein Gedicht und ein Video reinstellen.
Aber es könnte auch länger dauern - oder gar nie geschehen.
Weiss ich noch nicht!
Drum einfach nur mal auf die Schnelle:
ein grosses Danke an dich!
Ganz liebe Grüsse

Ymoja
Liebe Ymoja,
ich glaube, daß die eigene Reise nach Innen nicht aufhören wird... zumindest ist das bei mir so.
Mir würd was fehlen, würd ich damit aufhören wollen.

Es wird schon werden, ganz bestimmt.

Es ist gut, manchmal/öfters/weniger nicht alles zu wissen.

alles Liebe
flower4O

Den Focus halten auf: Liebe. Bewusstheit. Innerer Friede.

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Niemand weiss es besser als die Stille.
In mir.
Ich in ihr.

Niemand weiss es besser als die Liebe.
In mir.
Ich in ihr.

Niemand weiss es besser als die Freude.
In mir.
Ich in ihr.

Niemand weiss es besser als Bewusstheit.
IchBin.

*************************


Niemand weiss es besser als der Friede.
In mir.
?
*************************

?
?
?

Niemand weiss es besser als der Friede.
In mir.
?
Krieg.

Dem geh ich noch weiter nach.
Werde darüber vermutlich dann im „Ich bin das Wunder selbst“ schreiben.

Nur so viel: Ich hab lebenslänglich auf allen Ebenen sehr hart an mir gearbeitet.
Versuchte dauernd was zu verbessern. Manches ist eher noch schlimmer geworden. So zumindest sieht es aus. Innen und Aussen.

Drum ist „Stärkung für Psyche, Geist und Seele“ genau hier: Siehe obige Poesie.

Unabhängig davon, ob es mir jemals besser geht, psychisch, körperlich – oder … was ich vermute: es weiterhin ganz grosse Aufs und Abs geben wird. Oftmals mehrmals täglich, diese Achterbahnfahrten.

Manches lässt sich nicht ändern. So ist es nun mal. Aber das, was ich oben schrieb: das hat Gültigkeit. In absolut jeder Situation.

Den Focus halten auf: Liebe. Bewusstheit. Innerer Friede.

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Liebe flower

Sorry, bestimmt hab ich dich durch meine (direkte) Nicht-Antwort etwas vor den Kopf gestossen.
Indirekt hab ich ja schon geantwortet.

Wollte halt eigentlich nicht auf die Diskussionsebene umschalten,
weil genau um das sollte es hier im Thread ja nicht gehen
(und ich glaube, das hattest du auch so verstanden anfangs,
als du hier reingeschrieben hattest).

Nichtsdestotrotz hab ich dich gehört und vor allem dies nachwirken lassen:
Zitat von flower4O Beitrag anzeigen
ich glaube, daß die eigene Reise nach Innen nicht aufhören wird... zumindest ist das bei mir so.
Mir würd was fehlen, würd ich damit aufhören wollen.
Ja, ich würde sagen:
"Focus halten auf das Innere, Unnennbare, Bewusstheit oder wie auch immer man das nennen mag, Gott vielleicht sogar, letztendlich zumindest ist doch das damit gemeint" einerseits (was für mich allerdings nichts mit "Reise" zu tun hat, sondern eher mit "Erkennen", eben: "Focus auf ..."), also diese "absolute Ebene",

anderseits vielleicht das, was du mit "Reise nach Innen" und "mir würde sonst was fehlen" bezeichnest, also diese "relative Ebene", wo wir Mensch sind und Mensch bleiben und wo immer, einfach immer Bewegung ist, in welche Richtung auch immer. Und natürlich bin ich unbedingt auch für eine Bewegung ins "Positive", Heilsame, Schöne hinein. So zumindest auf der bewussten Ebene.

Und unweigerlich schwingt dann doch auch alles andere mit, kommt allenfalls hoch, all das Hässliche, Schreckliche, wovor man am liebsten die Augen schliesst, das kann doch erst recht nicht "weggedrückt" werden, wenn man sich so sehr fürs Schöne, "Lichtvolle" öffnet. Sondern, ja, ich glaube schon auch, wie du ja anfangs auch schriebst, zumindest hab ich dich so verstanden, indem du die "inneren Prozesse", die das erfordert, erwähntest: Auch dies gilt es liebevoll wahr zu nehmen, anzunehmen, zu integrieren.

Und ja: dieser Prozess hört in der Tat nie auf! Wenn das Gröbste im persönlichen Bereich mal "bearbeitet" ist, denke ich, dann kommt immer mehr auch "Globareres" zum Zug. Also auch die ganze kollektive Ebene, mit ihren Themen, grad auch Schmerzthemen, wird einem immer mehr bewusst. Und auch wenn man meist am allermeisten heilt, wenn man es in sich selbst heilt, dann heisst das nicht, dass man nicht zeitgleich, falls die Kraft und Energie und Lust darauf vorhanden ist, auch "im Aussen" "mitwirken" kann. Auf positive, heilsame Art aufs Ganze einwirken.

Natürlich immer mit der bescheidenen Erkenntnis, dass man selbst nichts weiter ist als ein kleines Menschlein unter vielen andern kleinen Menschlein. Also mich dünkts, es ist mehr dieses "Platz machen" diesem "Grösseren", das dann durch einen wirken kann.

Das haben natürlich sehr viele Menschen schon erkannt. Doch die Gefahr ist gross, dass wenn man das an eine Religion und Glaubensinhalte koppelt, dass dann übersehen wird, dass im Ursprung dieses "Namenlose", "Immergleiche" gemeint ist. Ob man nun "es gibt nur Allah" oder "es gibt nur einen Gott" sagt. Die alle haben doch Recht, es sind nur die Sichtweisen, Glaubenskonstrukte und alles, was es so völlig unterschiedlich macht.

Drum dünkts mich so sehr ungemein wichtig, dass sich charismatische Figuren aus allen Bewegungen, Religionen etc., die in sich selbst diese "Gotteserkenntnis" "verwirklicht" haben, zusammen tun. Ich weiss einige, die völlig unterschiedlich lehren, aber bei all denen spüre ich genau dasselbe. Also sie haben "erkannt". Das heisst ja nicht, dass sie als Menschen unfehlbar sind. Aber dieser "im Dienste des Ganzen", dieses "Aufgehen im Ganzen", doch, da finde ich schon, das kann ich oft (meist) erkennen, wenn das jemand in sich erkannt hat und auch bereit ist, dazu zu stehen, es zu zeigen.

Und dies meinte ich, als ich hier schrieb:
Zitat von Ymoja Beitrag anzeigen
... also ich muss/möchte unbedingt noch weiter nachforschen,
weiss aber noch nicht, wie lange es dauert!
Vielleicht bin ich morgen schon mit dem Wichtigsten durch!
Also ich hab inzwischen sehr viel nachgelesen bei einem früheren Forumsmitglied
z.B. ab hier post 851 rückwärts,
und vor allem die letzteren Texte und die Gedichte,
auch dieser Thread, hab ich rückwärts begonnen zu lesen
(ob er wohl noch lebt? Tönte nicht unbedingt so gut, hier, am Schluss)
die zeigen (für mich) auch klar auf das hin,
was ich eben meine hier, mit diesem Thread.

Also jemand, der den Focus so sehr auf dieses "Innen" richtete,
bis sich "was umkehrte", also dieser "Shift" passierte,
andere nennen es "Erwachen" oder "Erleuchtung".

Und das sind tiefe innere Prozesse, meist wohl schon vorher,
manchmal vielleicht auch erst nachher.
So seh ich es zumindest. Und ich befass mich ja sehr intensiv mit all dem.

Und das Einzige, was es dabei braucht, das wirklich Einzige,
egal ob man nun "erleuchtet ist" oder nicht, ich finde,
es ist immer das Einzige, was letztendlich hilft,
ja, grad auch, weil es weit über den körperlichen Tod hinaus geht,
also unabhängig ist von Leben und Tod, Gesundheit und Krankheit,
Glück und Unglück, das Einzige was es dabei braucht,
ist dieses "Focus halten".

Das ist unabhängig von allen "Charakterschwächen"
(an denen doch von den andern immer so gerne rumgezerrt wird
und deswegen dann die "inneren Erkenntnisse" nicht wirklich gesehen werden,
drum wohl gilt der Prophet im eigenen Land selten was,
weil das Auge der andern dann immer auf die Charakterschwächen gerichtet ist, denk ich mal)

... blablabla, eben, dies wollt ich hier nicht in diesem Thread,
und kurz halten kann ich mich sehr schlecht, drum hab ich lieber gar nix gesagt vorhin.

Möchte es gleich "wieder gut machen" und was reinstellen, das ich aktuell grad geguckt habe.
Aber erst mal Pause ... mal gucken, ob ich dann überhaupt noch mag.

Den Focus halten auf: Liebe. Bewusstheit. Innerer Friede.

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Hier, das ist zwar ein Uralt-Video, schon 15 Jahre alt, und ich bin sicher, sie würde es heute anders sagen, sie macht auch keine öffentlichen Satsangs mehr und war viele Jahre sehr krank. Man gucke selbst all ihre Satsang-Videos auf Youtube, 1-8, wenn man die geguckt hat, versteht man ziemlich gut, was unter "Satsang" gemeint ist, was ja auf Jetzt-TV tagtäglich auf der Homepage auftaucht.

Gibt ein wunderschönes Interview mit ihr, vielleicht schreib ich noch einige Gedanken dazu dann in meinen Kreativ-Thread, man kann es finden auf ihrer Jetzt-TV-Seite: "Maria Dott-Carmon: Vorrang für die Stille".

Und ja, es kann etwas nerven, ihre Märchenstunde-Stimme. Aber inhaltlich und ihre Augen, die sich für mich so anfühlen: sie/ihre Seele ist "zu Hause angekommen": das zeigt mir einfach: sie weiss "drum". Aller "Unperfektheit" zum Trotz. Eben. Wie oben geschrieben: Es hört nie auf, als Mensch! Und trotzdem, davon bin ich überzeugt, gibts ein "Ankommen". Und ein "Vorher" und ein "Nachher".

Satsang mit Maria - Teil 5 - (c) 2000

Hier, Teil 5, am Anfang, erklärt sie die indianischen Worte, welche sie im Teil 4 ab 10. Minute singt:

"Bete immer und bete immer"

das heisst so viel wie:

Sei in diesem Moment.

Satsang mit Maria - Teil 4 - (c) 2000
https://www.youtube.com/watch?v=6DyE13yp0F4

AW: Den Focus halten auf: Liebe. Bewusstheit. Innerer Friede.

UniversumXL ist offline
Gesperrt
Beiträge: 2
Seit: 17.05.15
Gute entspannende Songs :-)

Den Focus halten auf: Liebe. Bewusstheit. Innerer Friede.

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Oh je. Drei Wörter von mir weiter oben stören mich jetzt enorm, die ich so geschrieben habe! Man muss wissen, dass ich ja immer "prozesshaft" schreibe, also so quasi "work in progress", und ich bin alles andere als "durch" in dieser Thematik! Bin mehr so eine Art "Forschungsstation" vielleicht oder so!

Das eine sind diese beiden "negativen" Wörter "das Hässliche, "Schreckliche", das passt mir jetzt gar nicht, dass ich das so gesagt habe! Ich glaube, hier steck ich noch in einem (ziemlich unangenehmem) Denkfehler fest! Ganz falsch ist vermutlich schon nicht, was ich meinte, aber ich hab definitiv nicht die richtigen Wörter benutzt!

Und das andere, weiter oben bei der Poesie, da hatte ich auch bereits beim Schreiben gemerkt, dass es zwar dem entspricht, wie ich es im Moment grad "weiss"/wusste, aber es dünkte mich auch so "unfertig": dieses "IchBin".

Heute hörte ich es so und das fühlte sich für mich "richtiger" an:

"Das "Bin" ist schon zu viel. Es reicht das "Ich"."

Jenseits von Sein und Nichtsein.

Ich sag jetzt mal so: "IchBin" bin ich im Ausdruck.
Aber ich, die ich bin, kann niemals ausgedrückt werden.

Dann hiesse es (vermutlich, mein aktueller Stand) oben in der grünen Poesie:

"Niemand weiss es besser als Bewusstheit. Ich"

;-) Aber das tönt jetzt auch komisch, merke ich.

Also es könnte anders rüber kommen als wie ich es meine.
Aber in dieser "Problematik" steck ich aktuell auch ganz real.
Als Lösung seh ich eigentlich nur: noch konsequenter den Focus halten.
Oder sonst gilt: die vielen Missverständnisse aushalten.

Oh je. Hat wohl jetzt niemand verstanden.
Eben, ich sags ja: wollte nur obige 3 Wörter unbedingt "berichtigen", am liebsten hätt ichs ganz rausgenommen.

Den Focus halten auf: Liebe. Bewusstheit. Innerer Friede.

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Da ich so viele Symptome an allen Ecken und Enden habe, Körper und wohl auch Psyche, dass ich gar nicht mehr nachkomme zu berichten, geschweige denn dass ich noch weiss, welchen Arzt und welches Vitamin ich mir nun als nächstes ... reinziehen sollte, hilft mir am Allerbesten nur noch/erst mal eins:

Den Focus ausrichten!

Ausrichten auf was?

Aktuell sinds bei mir vor allem zwei „Dinge“, die helfen:

Dankbarkeitsübungen („ich bin dankbar für … „ und dann mindestens 10 Sachen jeden Abend aufzählen oder aufschreiben, so dass es irgendwann mehr automatisiert wird, auch tagsüber)

und

Meditation.

Für beides möchte ich was von je einem spirituellen Lehrer hier reinstellen, die ich hoch achte. Beide schon ziemlich in die Jahre gekommen. Strotzen also auch noch vor Altersweisheit.

David Steindl-Rast, geboren 1926 in Wien, ist ein aus Österreich stammender US-Amerikanischer Benektinermönch, Eremit, spiritueller Lehrer und weltweit tätiger Vortragsreisender. David Steindl-Rast – Wikipedia

Hier auf seiner Hompage das Thema Dankbarkeit.

Und dieses Video mit seiner Stimme, wenn man unten rechts bei "Untertitel" drauf klickt, wird die schriftliche deutsche Übersetzung eingeblendet:

"A Good Day" With Brother David Steindl-Rast

Das mit der Meditation folgt, muss erst mal Mittagsschläfchen machen.

Den Focus halten auf: Liebe. Bewusstheit. Innerer Friede.

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Sorry, das mit dem zweiten alten Mann hab ich verwechselt, den den ich hier bringen möchte, ist noch nicht soooo alt.
Aber wenn man zusammen mit einem wirklich alten Mann (90) meditieren möchte, dann gibts hier eine superschöne Meditation:
Meditation, Methoden, Techniken, post 19, oberes Video.

* * * * *
Ich meinte weiter oben den Advaita- und Satsanglehrer (und -Leerer, er hilft einem, sich zu entlernen und damit -leeren): Muni.
Seine HP: Muni-Satsang - start

Im letzten Live-Chat (da kann jeder reinschreiben und persönliche und spirituelle Fragen stellen, während er live spricht) machte er kurz eine sehr schöne, anschauliche geführte Meditation. Ich hab sie abgetippt und ihn sicherheitshalber sogar noch angefragt, obs okay ist, wenn ich diese in ein Diskussionsforum reinstelle. War mir nicht sicher, dachte, ich hätte mal irgendwo so ein Copyright-Zeichen gesehen. Wie auch immer, er hat das Okay gegeben (wie alle, die ich bisher gefragt habe, wenn ich was Öffentliches von ihnen aus Videos abtippte und irgendwo ins Internet setzte. Ich vermute, das Fragen wäre eigentlich unnötig, aber sicher ist sicher.).

Und am Schluss der Meditation gibt Muni die Aufforderung, weiterhin in diesem Space zu bleiben. ( Und um DAS gehts ja eigentlich, gell! Solche Meditationen sind ja eigentlich was Künstliches. Da übt man nur. Zu fokussieren.)

Und ich will einfach sagen, dass so Meditationen und allgemein diese Ausrichtung MIR hilft! Schon lebenslänglich ists immer wieder die einzige Antwort auf meine vielen Fragen und VerZWEIflungen. Aber das ist nicht für alle Menschen so, im Gegenteil, viele Menschen flüchten regelrecht vor Meditation! Vielleicht ... denk ich manchmal ... muss man schon ein bisschen "lebensmüde" oder auch "todesmutig" sein, erst dann zieht das einen an.

Die:

*
*
*
im unteren Text hab ich gemacht, um die Stille (meist mehrere Sekunden lang) schriftlich darzustellen.

Also es ist gut, wenn man hier:
*
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*
einige Sekunden die Augen schliesst und erst dann wieder weiterliest,
oder noch besser: selbst hört:

Minute 21:45 – 26:26
https://www.webstream.eu/channel/muni/rt4506a1
Geführte Meditation von Muni, Online-Satsang Live-Chat vom 3.6.2015

*****************************************

Meditation

Schau, dass du bei dir bleibst.
Das heisst: jede kleine Regung wahr nimmst, die von dir weg führt.
Sei einfach total da. Und wach.

Und entscheide dich innerlich, nirgendwohin zu gehen.
Keinen Millimeter.
(Also keinen Millimeter) irgendwohin zu gehen,
(dich) irgendwohin zu orientieren.
Halte total an.
Mit deinem ganzen System.
*
*
*
Gedanken, (das) weisst du ja, kommen
und (die) gehen auch wieder und Gefühle auch.
Aber die Aufmerksamkeit ist dabei:
Einfach wach da zu sein.
*
*
*
*
*
*
Und das, was im Körper jetzt vor sich geht, ist sekundär.
*
*
*
*
*
*
Und du wirst merken, dass es still wird in dir.
*
*
*
*
*
*
Total still, und auch ausserhalb von dir.
*
*
*
*
*
*
Und wenn du genau schaust,
gibt es auch kein Innen und kein Aussen.
Es ist überall still.
*
*
*
Und du bist unbewegt.
Wach.
Da.
*
*
*
*
*
*
Du bist dieses Eine, was nirgendwo anders hin kann.
Was nichts kennt ausser sich.
*
*
*
Frei von jeder Form.
Und auch Nichtform.
Total da.
Total wach.
Total still.
*
*
*
Es geschieht keine Bewegung
und auch dein Körper hat keinerlei Impuls,
sich jetzt zu bewegen.
Alles (ist) still.
*
*
*

*****************************************

Geändert von Lady Ymoja (09.06.15 um 16:37 Uhr)

Den Focus halten auf: Liebe. Bewusstheit. Innerer Friede.

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Marta kommt mir vor wie eine weise Märchenfee in einem Film.
Und dieser Film ist das Leben selbst.
Hier ihre Jetzt-TV-Seite.

Obwohl ich ja eher Mühe habe mit dem Wort "Gott"
und dann noch "Vater", denk ich mir halt immer wieder mal,
dass DAS genau die "Lösung" sein könnte,
was meine nach wie vor ungelöste "Vaterproblematik" betrifft.
Also diese "Vatersuche", die niemals im Aussen erfüllt werden kann.
Weder durch Versöhnung mit meinem leiblichen Vater und was alles mal passiert ist,
noch durch eine Partnerschaft mit einem Mann, der "väterlich drauf" ist.
Das alles kann/könnte geschehen oder nicht, dünkt mich aber zweitrangig.
Und vor allem wird/würde das niemals so sehr erfüllend sein,
wie das, wovon Marta spricht.

Und, was mich halt "beeindruckt", was ich daran so "speziell" finde:
es ist alles schon da.
Muss (oder kann) nur "aufgedeckt" werden, gesehen werden.

Und ja, klar: Ich bin nicht Marta! Ich werde niemals Marta sein!
Es geht darum, einfach nur zu MIR zu stehen. Wer/was ICH bin.
Was sich durch MICH leben möchte.
Hm. So irgendwie.

* * * * *

Der neue Mensch
https://vimeo.com/129455155

Zitate aus dem Video:

Liebe, die alles durchdringt. Liebe als Grundlage.
(...)

17:45 Wenn die Individualität in das Universelle hineinfällt, dann erfüllst du die Wünsche des Universums,
die sich durch dich manifestieren.
Du atmest dann als Tochter Gottes die Wünsche des Vaters.
Und es kann keine grössere Erfüllung in unserem Leben geben.
Als hier zu sein. Präsent zu sein.
Als das zu sein, was du in Wirklichkeit bist.
Diese Liebe.

(…)
23:40: Und das Individuelle hat sich als das Universelle, (und?) das Ganze, erkannt.

Dann ist nicht mehr relativ und absolut, und innen und aussen.
Dann ist nur die Einheit da.
Die du in dir wahrnehmen kannst.

Und der Friede ist dann absolut, weil der Verstand nicht mehr polarisiert.
Nicht mehr bewertet.

Dann bist du – der neue Mensch.

Den Focus halten auf: Liebe. Bewusstheit. Innerer Friede.

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Thich Nhat Hanh ist einer der ganz wenigen, ja, vielleicht sogar der Einzige aus der Buddhistischen Tradition, den ich kenne und ebenfalls sehr schätze, also so, dass bei mir das "Tiefste" (Höchste) berührt wird, bei jedem Satz, weil das Wie, WIE er alles sagt, das ist so sehr eins mit jedem einzelnen Wort, da seh ich keinen Unterschied mehr vom Sprechenden und vom Gesagten.

Thich Nhat Hanh entrevistado por Oprah Winfrey - 4 Mantras LEGENDADO


Deutsche Übersetzung von mir, Ymoja.

Die 4 Mantras von Thich Nhat Hanh

Thich Nhat Hanh:
Gerne würde ich über Mantras sprechen, was Sie kürzlich erwähnt haben.

Das erste Mantra ist:

„Liebling, ich bin hier für dich.“

Wenn Sie jemanden lieben, ist das Beste,
was Sie ihm oder ihr anbieten können:
Ihre Präsenz.
Wie können Sie lieben, wenn Sie nicht da sind?

Sie schauen in seine oder ihre Augen, und sagen:

„Liebling, weisst du was? Ich bin hier für dich.“

Sie bieten ihm oder ihr Ihre Präsenz an.
Ihre volle Präsenz!
Sie sind nicht mit der Vergangenheit oder der Zukunft beschäftigt,
oder mit Ihren Projekten.
Sie sind voll bei Ihrem Geliebten.

Das zweite Mantra ist:

„Liebling, ich weiss dass du da bist.
Und ich bin so glücklich!“


Weil Sie wirklich da sind, erkennen Sie
die Gegenwart Ihres Geliebten, Ihrer Geliebten
als etwas sehr Kostbares.

Und Sie nutzen Ihre Achtsamkeit, um das zu erkennen,
Sie umarmen innerlich Ihren Geliebten, Ihre Geliebte mit Achtsamkeit,
und er oder sie wird wie eine Blume aufblühen.
Geliebt zu werden bedeutet:
Erkannt zu werden als existierend!

Und diese beiden Mantras können sofort Glück und Freude bringen!
Sogar wenn Ihr Geliebter, Ihre Geliebte nicht da ist,
können Sie das Telefon benützen und das Mantra praktizieren.

Oprah Winfrey wiederholt:
„Liebling, ich bin hier für dich.“
Und „Liebling, ich weiss, dass du da bist.“

Thich Nhat Hanh: Ja.
Und das dritte Mantra können Sie praktizieren,
wenn Ihr Geliebter/Ihre Geliebte leidet:

„Liebling, ich weiss, du leidest.
Das ist, warum ich hier bin für dich.


Bevor Sie überhaupt etwas tun,
um ihm oder ihr zu helfen,
kann bereits Ihre Gegenwart eine gewisse Erleichterung erwirken.


Oprah Winfrey:
„Und die Anerkennung des Leids, oder der Verletzung.

Thich Nhat Hanh:
Ja.

Und das vierte Mantra ist ein klein bisschen schwieriger.
Das ist, wenn Sie selbst leiden.
Und Sie glauben, dass Ihr Leid von Ihrem oder Ihrer Geliebten ausgelöst wurde.
So leiden Sie sehr tief.
Und Sie ziehen es vor, in Ihr Zimmer zu gehen, die Tür zu schliessen
und ganz alleine zu leiden.
Sie sind verletzt worden.
Und Sie wollen ihn oder sie bestrafen, weil Sie so verletzt worden sind.
Und das Mantra ist, um dies zu überwinden.
Das Mantra ist:

Liebling, ich leide.
Ich versuche mein Bestes, um zu üben.
Bitte hilf mir.


Sie gehen zu ihm, Sie gehen zu ihr, und üben das.
Und wenn Sie sich dazu bringen können, dieses Mantra zu sagen,
dann leiden Sie sogleich viel weniger!


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