Dioxinschwemme in Eier, Geflügel, in Schweinen

04.01.11 16:56 #1
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Dioxinschwemme in Eier,Geflügel,in Schweinen

Dora ist offline
Beiträge: 2.848
Seit: 05.07.09
Was bekommst Du für 30 Euro in der Woche noch?

Viele Rentner oder Geringverdiener haben nach Abzug von Miete und Nebenkosten gerade mal 200 Euro im Monat für Lebens - und Reinigungsmitteln zur Verfügung.

Das wissen die Betreuer vom Verein Alt-Arm-Allein
sowie Tafel e.V.

Vorurteile und Worte wie die sind selbst schuld, oder für Rauchen und Trinken
haben sie auch Geld, kennen wir zu genügend.

Das Thema lautet

Dioxinschwäme in Eier, Geflügel, in Schweinen
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Ich bin nur dafür verantwortlich, was ich schreibe - nicht dafür, was du verstehst!

Dioxinschwemme in Eier,Geflügel,in Schweinen

Schwester E ist offline
Beiträge: 366
Seit: 18.11.09
Ich muss Kullerkugel 100% zustimmen. Ich habe manchmal von 150 Euro im Monat gelebt, natürlich vegan, das ging für mich total einfach. Ausserdem hat die Mehrheit der Bevölkerung mit Sicherheit mehr als 400 Euro zum Leben übrig.
Die Politik findet im Supermarkt statt.

Was sich die meisten Menschen so antun: Tierkörperverwertung

Und das sollen die armen Tiere essen???

Und die Menschen schaufeln sich das alles rein - pfui Teufel

Dass Tiere eine Seele, eine Psyche haben, dass sie ihr Leben lieben, dass sie an ihrem Leben hängen, interessiert keine Sau, jeder jammert nur rum, wie vergiftet er jetzt wieder wird, und dass "die Politik" so böse ist

Und wer sich jetzt auf die Suche nach eifreien Rezepten begibt, dem kann geholfen werden:

peta.de :: Top 10: Die zehn besten Ei-Rezepte ohne Ei

GO VEGAN!

Schwester E
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90% der Weltsojaernte und 60% der Weltgetreideernte werden an "Nutztiere" verfüttert.

Geändert von Schwester E (09.01.11 um 12:40 Uhr)

Dioxinschwemme in Eier,Geflügel,in Schweinen

Schwester E ist offline
Beiträge: 366
Seit: 18.11.09
Was unsere Welt kaputt macht, stoppt es!

peta.de :: Für die Tiere, für die Umwelt ... und für Sie!
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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Dora ,
ich habe von denen geschrieben , die das Geld hätten um ordentliches Essen zu kaufen. Die mit dem Kauf von Essens-Müll ( die ethische Seite was die Tiere betrifft mal ganz ausser Acht gelassen ) signalisieren , macht weiter so .

Ich staune , das es für Menschen noch keine Futter-Pellets aus Industriefett gibt . Auch das würde Käufer finden , wenn es billig ist. Oder habe ich es bloß noch nicht gemerkt ? Waren die tollen Minihaxen beim letztem Dorffest , alle waren begeistert , schon so ein Zeug in anderer Aufmachung ?
Ich möchte mal ins Detail gehen : ein bleistiftdünner gerader Knochen mit einer faustgroßen runden Masse und viel Würze aussen darum, gekauft in Packungen zu mehreren Dutzend . Für ein paar Euro. Dieses Zeug kann vermutlich auch ein überzeugter Ich-esse-keine-Tiere-Mensch essen. Ich kenne lebende Schweine vom Nachbarn , selbst kleinste Ferkel haben keine solche "Haxen" .
In dieser Gesellschaft wird produziert was sich verkaufen lässt.

Hallo Schwester E. ,danke für Deine Zustimmung ,
ich akzeptiere voll und ganz , das es Menschen gibt , die kein Fleisch mehr essen.Habe ich in engster Familie.
Ich esse nur noch Fleisch von Tieren aus ordentlicher Haltung. Leider legen aber Hühner in der Natur nicht immer Eier , und nicht so viele ... also habe ich auch jede Menge Dioxin-Eier schon gegessen. Ich brauche aber Fleisch. Mein Körper ist mit seinen Genen noch aus der Jäger-und Sammlerzeit.

LG K.
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LG K.

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darleen
Zitat von Dora Beitrag anzeigen
Was bekommst Du für 30 Euro in der Woche noch?

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Nochnmal off Topic!!!!!!!!!!

danke Dora für deine Beitrag

ich kann es nicht mehr hören, das man selbst schuld sei an dem *Lebensmittel-Müll* Verzehrens..

Blah blah blub..

Wer das Geld nicht dafür hat,(hocwertiges Essen) hat es eben nicht..basta..und eben keine andere Alternative..

und Diskutiererei darüber ist hinrrissig..meine Meinung..wir wissen doch auch das dieser Essens-Müll uns nicht gerade gesünder macht, na da bleibt nur noch die Alternative zu Verhungern..

nur mal Obacht auf die NEMs die man sich ja auch noch zulegen muss..da man sich mit Müll-Essen am Leben erhalten muss nicht freiwillig will....

liebe grüße darleen

Dioxinschwemme in Eier,Geflügel,in Schweinen

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Zur Unterscheidung der verschiedenen Ernährungsformen.


Semi-Vegetarier: Isst weniger Fleisch als die Durchschnittsperson. Siehe auch Pseudo-Vegetarier.

Pseudo-Vegetarier: Beansprucht Vegetarier zu sein, ist es aber nicht. Oft von Vegetarier gebraucht, um Semi-Vegetarier und Pescetarier zu beschreiben.

Pescetarier: Ernährt sich wie ein Vegetarier, konsumiert aber auch Fisch. (Ist oft eine Person, die agrarindustrielle Techniken meidet ...) Siehe auch Pseudo-Vegetarier.

Gemüseesser: Meint alle, die Gemüse konsumieren. Nicht notwendigerweise Vegetarier.

Herbivor: Isst hauptsächlich Gras und Pflanzen. Nicht notwendigerweise ein Vegetarier.

Planzenesser: Isst hauptsächlich Pflanzen. Nicht notwendigerweise ein Vegetarier.

Nichtfleischessern: Isst kein Fleisch. Die meisten Definitionen sehen Fisch, Geflügel oder Meeresfrüchte nicht als Fleisch an. Tierische Fette und Öle, Knochenmehl und Haut werden ebenfalls häufig nicht als Fleisch betrachtet.

Kosher: Hergestellt nach einem komplexen System von jüdischen Ernährungsregeln. Bedeutet in keinem Fall vegan. Bedeutet in keinem Fall ovo-lakto-vegetarisch. Gerade koschere Produkte, die Milchprodukte enthalten, enthalten oft Tierarten, die nicht als Fleisch betrachtet werden.

Pareve/Parve: Eine Kategorie von koscheren Ernährungsregeln. Hergestellt ohne Fleisch oder Milchprodukte. Eier und Fisch sind pareve, Muscheln nicht.

Fleischlos: Hergestellt ohne Fleisch. Kann Eier, Milch, Käse beinhalten. Manchmal sind sogar tierische Fette, Meeresfrüchte, Fisch oder Geflügel enthalten.

Mit Abstand am abgedrehtesten finde ich:

FruiterianerIn: Ernährt sich wie ein Veganer, isst aber nur Nahrung, die die Pflanze nicht tötet (Äpfel können gepflückt werden, ohne die Pflanze zu töten, Karotten nicht).

Aber die gibt es auch.


Und sorry Schwester, aber ich habe mich früher mal eine Zeit lang intensiver mit PETA beschäftigt. MMn. ein fürcherlicher Verein.


In der Bild hat sich ein Reporter jetzt auch schon nach dem Motto Geiz ist geil hätte für diesen Skandal gesorgt, wie einige hier geäussert. Das ist doch kompletter Unsinn.

Wir haben Vorschriften und Grenzwerte, die mMn. immer noch viel zu lax sind. Im Bereich der Futtermittel haben sich allerdings schon vor langer Zeit mit Zustimmung der Politiker regelrechte Perversitäten entwickelt.

Aber würden diese Vorschriften wenigstens umgesetzt und auf die Umsetzung geachtet werden, dann wäre die Nahrung zumindest halbwegs in Ordnung.


Das Ganze (ein weiteres Beispiel der persönlichen Bereicherung eines Unternehmens, wie es schon so viele gab) wieder einmal auf den Konsumenten zu schieben wird der Realität in keinster Weise gerecht.

Es ist mMn. zudem eine absolute Schweinerei. Denn wenn es nach dem Willen der Verbraucher ginge, dann würden Hühner (und andere Tiere) wie zu Oppas Zeiten ernährt werden.

Zum Einen diktieren nicht die Verbraucher, sondern die grossen Konzerne die Marktpreise. Zudem werden die Bauern von den Futtermittelherstellern, wie bei den Saaten auch, regelrecht geknebbelt.


Das mehr, was Lebensmittel heute im Vergleich zu DM-Zeiten kosten, kommt doch eh nicht den Bauern, sondern den Konzernen zugute.


Zum Anderen berücksichtigt diese Einstellung nicht, dass in den diversen Tests von Stiftung Warentest/Ökotest (in die ich sporadisch schaue) auch schon Olivenoel für um die 20 Euro oder ein besonders teures Müsli auf dem letzten Plätzen gelandet sind.

Nicht zu vergessen den Lieferanten, der vor Jahren Ökokörner zu 50% mit konventiellen Körnern mischte, was dann als hochwertige Bioprodukte auf den Markt kam.

Ob ein Lebensmittel teuer oder günstig ist, hat genau genommen schon lange nichts mehr damit zu tun, ob es auch gut ist.


Und weißt Du, weissnicht, welche Eier und welches Fleisch genau betroffen sind?

Zu denken, es beträfe immer nur das Günstigste ist doch total naiv.

Zumal, wenn ich die Preise für Fleisch vergleiche. Denn dann ist mein Landmetzger, der sein Fleisch von Bauern aus der Region bezieht, im Vergleich zu den Discountern und Supermärkten sehr günstig und das Fleisch trotzdem hochwertig.


Soweit ich mitbekommen habe, haben die betroffenen Bauern Strafantrag gegen den Futtermittelhersteller gestellt. Da sich die Sache immer weiter ausweitet und zu einem Supergau der deutschen Landwirtschaft mit internationalem Ausmass zu mutieren scheint, ist der Schaden immens. Da wird es sicherlich Preissteigerungen geben.

Ich hoffe für uns alle auf eine strenge Bestrafung der Verantwortlichen in Form eine längeren Haftstrafe, die andere wirklich abschreckt.

Die gute Nachricht ist, dass die hochwertigen Biomarken diesmal nicht von diesem Skandal betroffen zu sein scheinen.

Und nochmal zur Erinnerung. Wer heute Geiz ist geil als Grund angibt, der scheint vergessen zu haben, dass es vor einem guten halben Jahr noch anders war.

Stand: 08.05.2010 18:36 Uhr
Neun Bundesländer betroffen Skandal um Dioxin in Bioeiern weitet sich aus

Der Skandal um Dioxinfunde in Bio-Tierfutter ist offensichtlich größer als zunächst angenommen. Der belastete Mais aus der Ukraine ist an Betriebe in mindestens neun Bundesländern geliefert worden, bestätigte eine Sprecherin des Bundesministeriums für Verbraucherschutz. Sie betonte, dass keine akute Gesundheitsgefahr für Verbraucher bestehe. Der Verkauf betroffener Eier und Jungtiere wurde aber bis auf weiteres untersagt.

Länder wollen Aufklärung


Grund für das verseuchte Futter ist laut Landesamt für Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen dioxinbelasteter Mais aus der Ukraine: Der Mais war an einen niederländischen Futtermittelhersteller geliefert worden und im Januar dieses Jahres von einem Futtermittelhersteller am Niederrhein zu Mischfutter für Nutztiere verarbeitet und an landwirtschaftliche Betriebe in mehreren Bundesländern ausgeliefert worden.

Neben Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sind Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg betroffen, berichtete das Bielefelder "Westfalenblatt" unter Berufung auf das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig.

Zur Aufklärung der Dioxinbelastung von Hühnerfutter wollen die betroffenen Bundesländer derweil Auskunft von der niederländischen Regierung. Diese müsse die Frage beantworten, wie der Mais von der Ukraine in die Niederlande gekommen und warum er mit Dioxin belastet sei, sagte der Sprecher des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums, Gert Hahne.

www.tagesschau.de/inland/dioxin104.html
Ich möchte daher darum bitten, die Schuld bei denen zu lassen, denen sie gehört und nicht jedesmal irgendwelche Meinungen nachzuplappern, die diese Schuld dem Verbraucher geben wollen.

Denn das ist eine unseriöse und vollkommen unrealstische Schuldverschiebung. Der Verbraucher, der hat wie beim Sprit, immer die aktuellen Preise zu bezahlen, auf deren Gestaltung er letztlich keinen Einfluss hat.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Geändert von nicht der papa (09.01.11 um 14:11 Uhr)

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Schwester E ist offline
Beiträge: 366
Seit: 18.11.09
Also, ich erkläre euch jetzt nochmal, wie ich lebe:

1. Aus ethischen Gründen, d.h. da ich für das Leben der Tiere bin, esse ich keine, und keine Tierprodukte.

2. Aus gesundheitlichen Gründen esse ich ebenfalls keine Tierprodukte, weil ich um die o.g. Panschereien weiss.

3. Die Nahrung, die ich zu mir nehme, ist weitestgehend unverarbeitet, heisst, ich mache mir zum Beispiel die Salat- Tomatensossen usw. selber, anstatt sie fertig zu kaufen. Ich kaufe fast alles frisch und unverarbeitet, da umschifft man die grössten Klippen, wenn auch nicht alle.
Für mich kommt unterm Strich ausserdem eine günstigere Bilanz heraus, wenn ich die Lebensmittel unverarbeitet beziehe, auch Fertigprodukte gehen nämlich ins Geld. Es muss auch durchaus nicht immer alles Bio sein, ich tu da immer *jonglieren*.

Ich stelle aber immer wieder fest, dass die Tierverarbeitung die grösste Sauerei darstellt, die Lebensmittel*skandale* haben fast immer mit Tier"produkten" zu tun, und das ist nunmal sehr unappetitlich, denkt doch mal darüber nach! => So meinte ich das

Viele Grüsse
Schwester E
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Geändert von Schwester E (09.01.11 um 15:28 Uhr)

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Nicht der Papa,

ich wohne wochentags in einer Gegend ,wo es eigentlich nur Leute gibt , die ausreichend Geld haben , und wo auch die Bio-Läden gut frequentiert sind. Der Discounter hat 3Gefriertruhen mit minderwertigem Geflügel. Das Zeug geht weg wie nichts. Selbst mit Rabatt am Verfallsdatum wird das Zeug noch verkauft. Das wäre nicht so , wenn alle ignorierend an diesen Truhen vorbeigingen....

Und seit dem Skandal im Frühjahr mit den Bioeiern kaufe ich auch wieder normale Eier wenn ich sie brauche. Bei Bioprodukten ist der Gewinn eben noch größer beim Schummeln.

LG K.
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LG K.

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Es gab auch schon Landmetzger, bei denen wurde des Nachts die Ankunft holländischer LKWs mit Schweinen beobachtet. 100% Sicherheit hat also eh niemand. Egal wo er kauft.

Es darf aber eigentlich gar keine Rolle spielen, wo man sein Fleisch kauft. Denn entscheidend ist doch- Es muss mindestens den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, sonst darf es nicht verkauft werden.
Diesen Anspruch kann jeder Verbraucher mit vollem Recht haben.

Und so gross, wie manche hier denken, sind die Preisunterschiede zwischen Metzger und Discounter mMn. schon lange nicht mehr.

Da es mir letztens wegen dem Hund auffiel und ich einen Preisvergleich machte (mir war 2x das Kopffleisch ausgegangen und unser Landmetzger kommt nur 1x die Woche)- wir haben aber auch einen sehr guten Metzger im Ort-
Das Suppenfleisch vom Discounter ist doch tatsächlich etwas teurer, als das von unserem örtlichen Metzger.
Das amüsiert mich wirklich sehr, da ich Vergleichbares immer mal wieder entdecke. Offensichtlich leben die Discounter auch davon, dass sie für ach so günstig gehalten werden.

So lange die Qualität stimmt, und das war nach vielen Tests oft genug der Fall, ist mMn. auch gar nichts gegen Discounterware einzuwenden.

Wenn Du dir z.B. den noch recht aktuellen Test zu Basmatireis anschaust, dann sieht jeder Blinde-
Günstig kann in Ordnung sein, günstig muss aber nicht in Ordnung sein und teuer ist nicht unbedingt besser, sondern kann sehr viel schlechter sein als ein guter günstiger Reis.
Basmati-Reis - Basmati-Reis 8 / 2010 - Test - Stiftung Warentest
Da ist z.B. der preigünstige Real Basmati für 1,39/kg mit 2,3,
der Lidl Golden Sun ebenfalls für 1,39/kg mit 2,7
und z.B. der teure Oryza für 5,38/kg wegen der Schadstoffbelastung und der Vermischung mit anderen günstigen Reissorten mit 4,7 benotet.
Teuer zu kaufen ist also absolut keine Garantie für Qualität. Da kommt es immer darauf an. Es gibt auch vorbildlich geführte bäuerliche Grossbetriebe und eben katastrophale.

Der Verbraucher hat absolut keine Sicherheit, egal ob er teuer oder günstig kauft. Es bleibt ihm nur, sich über Tests zu informieren.

Das Problem liegt noch woanders:
Dioxin-Skandal
1500 Lebensmittelkontrolleure zu wenig


Um "spürbaren Überwachungsdruck auf die Branche ausüben zu können", gibt es in Deutschland viel zu wenig Lebensmittelkontrolleure, klagt deren Bundesverband. Lebensmittelsicherheit sei deshalb eine "Mogelpackung".

Der Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleur kritisiert die Kommunen scharf für deren „Lebensmittelkontrolle nach Kassenlage“.
Der Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleur kritisiert die Kommunen scharf für deren „Lebensmittelkontrolle nach Kassenlage“.

In Deutschland fehlen nach Angaben des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure (BVLK) hunderte staatliche Prüfer, um die Lebensmittelbranche effektiv überwachen zu können. „Uns fehlen bis zu 1500 Kontrolleure, um spürbaren Überwachungsdruck auf die Branche ausüben zu können“, sagte der BVLK-Vorsitzende Martin Müller der Neuen Osnabrücker Zeitung. Lebensmittelsicherheit sei in Deutschland deshalb eine „Mogelpackung“.

Bisher seien bundesweit 2500 Kontrolleure für 1,1 Millionen Betriebe zuständig. In manchen Regionen stehe nur ein Mitarbeiter für 1200 Firmen zur Verfügung.
„Die Folge ist, dass etwa jedes zweite Unternehmen in Deutschland innerhalb eines Jahres überhaupt nicht kontrolliert wird“, sagte Müller. Gegenwärtig sei das politische Versprechen reine Utopie, die gesamte Lieferkette für Eier, Getreide, Milch und Fleisch staatlich zu kontrollieren.

Müller kritisierte die zuständigen Kommunen scharf für deren „Lebensmittelkontrolle nach Kassenlage“. Nach Aussage des Verbandschefs führt auch die „föderale Kleinstaaterei in Deutschland zu erheblichen Sicherheitslücken für den Verbraucher“. „Einheitliche Mindeststandards für Kontrollen in allen Bundesländern sind in der Praxis ein frommer Wunsch.“ Die Bundesregierung müsse endlich dafür sorgen, dass die bestehenden Vorgaben des Bundes vor Ort auch umgesetzt würden.
Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure e.V.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Dioxinschwemme in Eier,Geflügel,in Schweinen

Dora ist offline
Beiträge: 2.848
Seit: 05.07.09
@..Nicht der Papa, Du hast den Kern getroffen.
Es spielt wirklich keine Rolle ob billig oder teuer, es kommt im Prinzip überall vor.

Allgemein:

Verdammt zur Schnäppchenjagd: Unverantwortliche Verbraucher?

Reflexartig wird auch im aktuellen Fall wieder das beliebte Argument angeführt, Verbraucher könnten doch anständige Qualität, also Produkte, die mit 'sicheren' Futtermitteln erzeugt wurden, beim Einkauf nachfragen. Doch das ist eine Verbrauchertäuschung und lenkt von der eigentlichen Ursache des Problems ab. Im Supermarkt sind zuverlässige Auskünfte über die Qualität des Futters schlichtweg nicht zu bekommen. Die Schuld liegt nicht bei den Verbrauchern, die angeblich nur billige Lebensmittel wollen, denn die Preise bieten hier keinerlei Orientierung: Dioxine wurden auch schon in Bio-Eiern gefunden. Die Futtermittelhersteller müssen verpflichtet werden, jede Charge jeder Zutat eines Futtermittels routinemäßig verpflichtend auf Dioxine zu testen. Nur so lassen sich diese wiederkehrenden Dioxinskandale zukünftig vermeiden. Lebensmittel müssen grundsätzlich sicher sein - auch wenn sie billig sind.



Quelle: Dioxinskandale wären vermeidbar
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