Reha abgelehnt - jemand Erfahrung?

06.05.10 15:44 #1
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Reha abgelehnt - jemand Erfahrung?

zanu ist offline
Beiträge: 10
Seit: 26.09.10
Zitat von James Beitrag anzeigen
Genau so ist es...
Wenn alles logisch vor sich gehen würde, hätten wir auch keinen Gesprächsstoff
ja ...

Reha abgelehnt - jemand Erfahrung?

membersound ist offline
Themenstarter Beiträge: 215
Seit: 28.11.09
Krass, ich bekomme tatsächlich 4 Wochen. Wenn auch psychosomatisch nicht wirklich das Richtige für CFS ist, bin ich trotzdem froh mal paar Wochen hier raus zu kommen.

Reha abgelehnt - jemand Erfahrung?

Cheyenne ist offline
Beiträge: 2.011
Seit: 01.12.08
Zitat von zanu Beitrag anzeigen
Njein

Wenn ein AN länger erkrankt ist, kann die KK oder der med. Dienst ihn auffordern einen Reha Antrag zu stellen. Der AN muss das dann machen, weil er ansonsten keine Bezuege und KG mehr bekommt. Ist das Ergebnis der Reha, dass er erwerbsunfähig ist, kommt er in Zwangsrente, der Rehaantrag gilt dann als Rentenantrag und kann nicht zurück genommen werden. Also aufpassen!

Zenu
Gibt es eine bestimmte Dauer der Erkrankung als Voraussetzung für die Aufforderung der KK oder des MDK einen Rehaantrag zu stellen?

Also 6 Monate oder kann eine Kasse dies sofort tun?


lg
Cheyenne

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zanu ist offline
Beiträge: 10
Seit: 26.09.10
Zitat von Cheyenne Beitrag anzeigen
Gibt es eine bestimmte Dauer der Erkrankung als Voraussetzung für die Aufforderung der KK oder des MDK einen Rehaantrag zu stellen?

Also 6 Monate oder kann eine Kasse dies sofort tun?


lg
Cheyenne

Hallo Cheyenne,

mir ist eine entsprechende Frist nicht bekannt. Dies liegt im Ermessen der KK bzw. des MDK.

Aus verschiedeneren anderen Gründen, würde ich eine solche Aufforderung aber nicht forcieren.

Lg
zanu

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James ist offline
Moderator
Leiter WIKI
Beiträge: 5.916
Seit: 20.05.08
Eine Frist gibt es nur bei Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit. Kuren bzw. Anschlußheilbehandlungen kann auch der behandelnde Arzt stellen bzw. den Antrag unterstützen.
__________________
Die Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. Max Frisch, schweizerischer Architekt und Schriftsteller

Gruß, James

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Cheyenne ist offline
Beiträge: 2.011
Seit: 01.12.08
Hallo Zanu und James,

danke für die Infos. Wenn also eine Vorstellung beim Gutachter fällig wird noch vor Ablauf der 6 Monate, nach denen "ausgephast" werden kann, dann wird der MDK/KK vermutlich die Diagnose anfechten, richtig?

Lg
Cheyenne

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James ist offline
Moderator
Leiter WIKI
Beiträge: 5.916
Seit: 20.05.08
Ich verstehe nicht ganz, wie Du das meinst....
Die KK ist lediglich ein Versicherungsunternehmen ohne medizinische Kenntnisse. Für diese sind Gutachten und Einschätzungen des MDK bzw. der Gutachter bindend. Ist die benötigte Leistung im Katalog, muß sie auch erbracht werden.
__________________
Die Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. Max Frisch, schweizerischer Architekt und Schriftsteller

Gruß, James

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zanu ist offline
Beiträge: 10
Seit: 26.09.10
Zitat von Cheyenne Beitrag anzeigen
Hallo Zanu und James,

danke für die Infos. Wenn also eine Vorstellung beim Gutachter fällig wird noch vor Ablauf der 6 Monate, nach denen "ausgephast" werden kann, dann wird der MDK/KK vermutlich die Diagnose anfechten, richtig?

Lg
Cheyenne

Hallo Cheyenne,

ich weiß auch nicht so recht was du meinst. Ich schließe mich James ansonsten an.

Vielleicht noch der Hinweis: eine Diagnose kann niemand anfechten, weder der MDK noch die KK, noch irgendein Gutachter. Wenn der MDK anderer Ansicht ist als der behandelnde Arzt eine Diagnose betreffend, kann der behandelnde Arzt und Patient Widerspruch einlegen und ein Zweitgutachten des MDK anfordern. Bleibt die Meinungsverschiedenheit, muss der Patient Widerspruch bei der KK einlegen. Meist geht es ja um die Zahlung von Krankengeld. Dann geht es vor den Widerspruchsausschuss der KK. Die nächste Instanz wäre dann das Sozialgericht.

Ich weiß nicht, was du mit den 6 Monaten meinst: Krankengeld muss nach Beendigung der Lohnfortzahlung über 78 Wochen gezahlt werden, wenn es sich um eine Diagnose handelt.

Viele Grüße
zanu

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Cheyenne ist offline
Beiträge: 2.011
Seit: 01.12.08
Vielen Dank für die Antworten, ganz offensichtlich habe ich mich wirklich sehr ungeschickt ausgedrückt ....aber vielleicht hilft es Euch, wenn ich sage, ich verstehe, was Ihr schreibt , meine Frage ist beantwortet.

Merci.

LG
Cheyenne

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Postbote ist offline
Beiträge: 1.158
Seit: 29.07.09
Sie fordert Euch auf, das System mit sich selbst zu konfrontieren und der Ursache nicht mit einem Kompromiß im Finale zu begegnen.


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