Wohnung für EHS und MCS-Erkrankte gesucht

12.12.17 20:29 #1
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Sabrina1 ist offline
Beiträge: 10
Seit: 12.12.17
Hallo und guten Tag,

ich suche die Nadel im Heuhaufen...

...eine Wohnung innerhalb Deutschlands (am liebsten im Norden, aber kein muss) EHS - Elektrohypersensibel und MCS - Multiple Chemical Sensivity geeignet.

Habe ich wohl hier Glück und es meldet sich jemand, der mir weiter hilft?

Viele liebe Grüße
Sabrina1

Wohnung für EHS und MCS-Erkrankte gesucht

Sabrina1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 12.12.17
...oh...leider keine Antwort. Ein Versuch war / ist es doch wert, oder?

Ist denn wenigstens eine Wohnung für mich als EHS'ler bekannt?

Hoff...hoff...hoff...

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ory ist offline
Weiblich ory
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Beiträge: 8.270
Seit: 04.02.09
hallo sabrina ,
....schwer, sehr schwer ...aber schau mal MCS-Stiftung Gesundes Leben und Wohnen, Wohnraum und Anerkennung für Umweltkranke Menschen - Home vielleicht wäre das eine anlaufstelle für dich .

gruß ory
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Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen. (Buddhistische Weisheit)

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Sabrina1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 12.12.17
Danke Dir liebe Ory.

Mit der Stiftung nahm ich vor etlichen Tagen Kontakt auf und fragte dort an, ob es auch entsprechende Projekte in Deutschland gäbe.

Leider erhielt ich bis dato keine Antwort. *traurig*

Sabrina1

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ory ist offline
Weiblich ory
Moderatorin
Beiträge: 8.270
Seit: 04.02.09
hallo sabrina ,

Mit der Stiftung nahm ich vor etlichen Tagen Kontakt auf und fragte dort an, ob es auch entsprechende Projekte in Deutschland gäbe.
soweit meine info s reichen ,gibt es in d,land kein entsprechendes projekt
was wirklich nicht nachvollziehbar bei dieser immer größer werdenden menge an EHS und MCS-erkrankte ist .

gruß
ory
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Sabrina1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 12.12.17
Ja, ory, es ist nicht nachvollziehbar. So viele Menschen die leiden, verzweifelt suchen u n d sich auch schon das Leben deswegen nahmen. Null Unterstützung.

Ich schrieb bzw. rief auch schon eine regionale und überregionale Zeitung an und bat um Veröffentlichung meiner Suche, um Unterstützung. Null und nichts kam. Es interessiert nicht.

In diesem Lande darf nichts sein, was auch nur annähernd wirtschaftliche Interessen "gefährden" könnte. EHS und MCS gibt es offiziell in Deutschland nicht. Die Betroffenen dürfen zusehen, wie sie überleben.

Oder wie schrieb der in Hamburg wegen Falschaussage zu einer Elektrosmogstudie verurteilte Arzt (Namen nenne ich hier nicht) in einem Forum: "Die Elektrosensiblen werden noch schreien vor Schmerzen". Dies schrieb er nicht aus Mitleid.

Ich schreibe verbittert, traurig und verzweifelt.

Gruß
Sabrina1

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James ist offline
Moderator
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Beiträge: 5.906
Seit: 20.05.08
Hi Sabrina,

über die Länder verteilt gibt es Selbsthilfe-Kontaktstellen und auch eine Zentrale in D.
https://www.nakos.de/informationen/b...ontaktstellen/
Eventuell gibt es in Deiner Nähe so etwas. Wenn sich Betroffene austauschen ist die Informationsdichte meist sehr hoch. Eventuell auch in Deiner Situation eine Hilfe.
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Die Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. Max Frisch, schweizerischer Architekt und Schriftsteller

Gruß, James

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ory ist offline
Weiblich ory
Moderatorin
Beiträge: 8.270
Seit: 04.02.09
hallo sabrina ,

Hinweis:
EGGBI veröffentlicht auf dieser Seite "Hilfeansuchen" - gemeldet von Selbsthilfeorganisationen, Betroffenen, Umweltärzten und anderen Institutionen.
womöglich kennst du diese Hilfe für Projekte und MCS Kranke: EGGBI seite schon !? vielleicht aber auch nicht inhaltlich im ersten link befindet sich auch dies "Wohnungsbörse": EGGBI

viel glück
gruß ory
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philia ist offline
Beiträge: 305
Seit: 13.03.11
Zitat von ory Beitrag anzeigen
... ,gibt es in d,land kein entsprechendes projekt
was wirklich nicht nachvollziehbar bei dieser immer größer werdenden menge an EHS und MCS-erkrankte ist .

gruß
ory
Sehe ich genauso, suche auch Wohnung, muss aber im Viertel bleiben.
Was die Häufigkeit anbelangt, sie ist mind. mit Diabetikern gleich lt. Auss. eines Umweltmediziners, der sich damit auskennt, wenn sie man nicht diese schon übertrumpft hat (???) (= meine Ansicht)

Wohnung für EHS und MCS-Erkrankte gesucht

Sabrina1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 12.12.17
ory, die Seite kannte ich leider auch schon...was aber nicht bedeutet mir wären alle Seiten zu diesem Thema im Internet bekannt.

Was die Häufigkeit anbelangt, sie ist mind. mit Diabetikern gleich lt. Auss. eines Umweltmediziners, der sich damit auskennt, wenn sie man nicht diese schon übertrumpft hat (???)
Ja, dies bescheinigte mir mein Umweltmediziner ebenfalls in seinem Gutachten. Mittlerweile stehen 2 Umweltmediziner hinter mir und dennoch gibt es keine Lobby, im Gegenteil.

Wir werden psychiatrisiert. Dies erlebte ich gerade. Mir wurde eine Psychotherapie empfohlen, damit ich nicht mehr "unter Wahn" der Meinung bin, ich sei EHS und MCS erkrankt. Trotz zweier Gutachten, trotz Belegung der genetischen Entgiftungsstörung und auch genetischen gestörten Entzündungsparameter. Trotz der Bescheinigung über Chemikalien in meinem Körper und auch der erhöhten Schwermetalle.

Und dennoch gibt es hin und wieder Projekte, die allerdings dann zu unbekannt sind. Hörte jetzt von einer Wohnungsbaugesellschaft, welche vor einigen Jahren Wohnungen für MCS'ler baute. Spezielle Materialien innerhalb der Wohnungen, nahe an einem Naturschutzgebiet. Es war anscheinend zu unbekannt oder die Zahl der Umwelterkrankten war vor etwa 15 Jahren noch nicht so ausgeprägt. Letztendlich wurden die Wohnungen an "Normalos" vermietet mit entsprechenden Änderungen der Materialien innerhalb der Wohnungen. Also heute nicht mehr beziehbar für einen MCS'ler. Dem verantwortliche Architekten stehen heute wegen der Verschandelung der Wohnungen die Tränen in den Augen.

Schade so etwas.

Wie viele wissen nicht, dass sie unter EHS und/oder MCS leiden - ich hoffe, die Aufklärung innerhalb der Bevölkerung und vor allem das Aufwachen geschieht zügig. Die Lobby, welche diese Erkrankungen vehement bestreiten ist leider so derart stark, die Presse zieht mit.

Es gibt so derart viele Umwelterkrankte, die mittlerweile den Freitod wählen.

LG
Sabrina1


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