Durch Fukushima droht der nächste Supergau

29.09.13 16:57 #1
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Durch Fukushima droht der nächste Supergau

Rota ist offline
Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Ich habe auch unterschrieben und sogar eine Dankesmail bekommen, so was gibt es auch.

Ich wünsche der Petition noch viele Unterschriften und habe das eben auch noch dem "Kosmos" mitgeteilt, damit der sieht, wozu wir fähig sind.

Es entwickelt sich was, worüber wir froh und glücklich sein dürfen.

Einsicht in die Notwendigkeit alle zusammen an einer Strippe zu ziehen um der Gesundheit unserer Kinder und Kindeskinder Willen und daß sie auch noch in hundert Jahren so nett im Freien feiern können wie auf dem Bild von Larsson.

Liebe Grüße
Rota
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Durch Fukushima droht der nächste Supergau
Clematis
Hallo,

noch ein Unfall in Fukushima:
Fukushima Workers Doused With Radioactive Water
Second mishap in a week marks ongoing nuclear disaster
In what was just the latest in a long series of mishaps at the Fukushima nuclear power plant, six workers were splashed with radioactive water, plant operator TEPCO said on Wednesday.
A leak occurred when workers accidentally detached a pipe connected to a desalination system and as much as 10 tons of radioactive water may have spilled, hitting workers and covering the floor.
Fukushima Workers Doused With Radioactive Water | Common Dreams
Zweites Unglück innerhalb einer Woche. Ein Leck entstand an den Tanks, als die Arbeiter ein Rohr lösten, das an die Entsalzungsanlage angeschlossen ist. Mindestens 10 Tonnen radioaktives Wasser sprudelte heraus und übergoß die Arbeiter und bedeckte den Boden der Tankgrube. Der Tepco-Sprecher meinte, die Arbeiter seien dadurch keiner zu hohen Strahlungsdosis ausgesetzt worden.

Und in den USA zerbricht man sich den Kopf, ob man Pazifikfisch an der Westküste essen kann. Lokaler Fang sei laut WHO-Grenzwerten unbedenklich! Doch täglich strömen von Fukushima 300 Tonnen verseuchten Wassers in den Pazifik, das inzwischen nicht nur Cäsium 134, sondern auch immer mehr Strontium 90 enthält. Das verseuchte Wasser benötigt ca. 3 Jahre, bis es an der US-Westküste ankommt, das wäre Anfang nächsten Jahres! Dabei gibt man sich der Hoffnung hin, daß chemische Prozesse im Meerwasser einen Teil der strahlenden Isotope unschädlich macht. Gruß,
Clematis

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zui11 ist offline
Beiträge: 732
Seit: 14.06.09
zumindest nach diesem Bericht ist bspw. Thunfisch von der Westcoast durchweg radioaktiv verseucht und wurden wiedermal, zum Schutz der Industrie, kurzerhand die offiziellen Grenzwerte "angepasst".

ALL Bluefin Tuna Caught In California Are Radioactive | Alternative
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Meine Beiträge geben persönliche Ansichten wieder und stellen keine Ratschläge dar.

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Clematis
Zitat von zui11 Beitrag anzeigen
zumindest nach diesem Bericht ist bspw. Thunfisch von der Westcoast durchweg radioaktiv verseucht und wurden wiedermal, zum Schutz der Industrie, kurzerhand die offiziellen Grenzwerte "angepasst".
Hallo Zui,

danke für den Link. Ähnliches habe ich vermutet, denn besonders die größeren Fischarten halten sich ja nicht nur in Küstennähe auf, sondern wandern in ihrem Leben kreuz und quer durch die Ozeane. Welche Routen sie nehmen ist zum größten Teil unbekannt. So weiß man z.B. bei Pinguinen überhaupt nicht, wo sie sich in den ca. 4 Jahren aufhalten, bis sie sich zur Paarung wieder in der Antarktis einfinden.

Hier der zugehörige ausführliche Artikel von Deinem Link:
Radioactive Bluefin Tuna Caught Off California Coast - Liberals Unite | Liberals Unite
Auszug: Im May 2012 berichtete das Wall Street Journal über eine Studie der Stanford Universität, daß der Tunfisch radioaktive Strahlung aus Fukushima aufgenommen hatte, und zwar JEDER Fisch, der gefangen worden war. Sie enthielten alle gleiche Anteile von Cäsium 134 (Halbwertzeit 2,0652 Jahre) und Cäsium 137 (Halbwertzeit 30,17 Jahre) aus Fukushima.

Kontakt mit radioaktivem Cäsium verursacht Zellschäden mit der Folge von Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Blutungen. Bei längerer Einwirkung Bewußtlosigkeit. Koma und Tod können folgen. Wie stark die Auswirkungen sind hängt von der Dosis, individueller Widerstandskraft und der Dauer der Einwirkung ab.

Seit dem Unfall fließt ständig kontaminiertes Wasser ins Meer und Fische, die heute gefangen werden, sind ihr Leben lang in verseuchtem Wasser geschwommen. Cäsium sinkt nicht auf den Meeresgrund, sondern bleibt im Wasser gelöst, so daß die Fische es über Kiemen oder kontaminierte Nahrung aufnehmen. 2012 waren die Werte bereits 3% höher als normal.

Three Mile Island und Tschernobyl mit einer Kernschmelze verblassen gegenüber Fukushima. In Japan handelt es sich um ein Durchschmelzen, d.h. drei Kerne fressen sich immer weiter in die Tiefe durch und die moderne Technik kennt keine Möglichkeit dies in den Griff zu bekommen. (Dabei wird natürlich auch das Grundwasser verseucht - wovon jedoch niemand redet). Daher fließt seit 2,5 Jahren und auf unendliche Zeiten weiterhin radioaktives Material in den Pazifik.

Die FDA behauptet es handele sich um einen sicheren Grenzwert (was wie wir wissen nicht stimmt - ein sicherer Grenzwert für Radioaktivität ist ein Hirngespinst - auch die geringste Verseuchung ist hochgiftig!), aber selbst wenn die FDA Recht hätte, bei diesem Grenzwert wird es nicht bleiben.

Filme dazu - leider englisch:
In diesem Film wird gezielt entwarnt - sei alles nicht so schlimm

Dieser Film zeigt u.a. die Route eines Thunfischs von der Geburt im japanischen Meer zwischen Okinawa und den Philippinen, wo welche Thunfischarten gefangen werden, ihre Nahrung, Karte der radioaktiven Wolke nach den Explosionen, Migration des Thunfischs und wo sie gefangen werden, Cäsium und Plutonium wurden ausgestoßen, da große Fische die kleinen fressen findet eine Anreicherung statt, Anteil je Fanggebiet, Affenlunge mit einem Plutonium-Teilchen und Streuung, ein einziges Cäsium- oder Plutonium-Teilchen reicht aus, um die Kettenreaktion von Krebs auszulösen:
http://www.youtube.com/watch?list=PL...&v=cC_o6QvIFFs

Gruß,
Clematis

Geändert von Clematis (12.10.13 um 13:34 Uhr)

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Therakk ist offline
Beiträge: 1.690
Seit: 07.08.10
Glatt an der ganzen Sache ist ja auch dass mittlerweile ganz viele überzeugt sind das Fukoshima ein Anschlag war.Kein Erdbeben sondern ein Anschlag.

http://pravdatvcom.wordpress.com/2012/09/03/fukushima-und-die-erdbeben-luge-das-japanische-911-heist-311



Klar sowas kommt mir natürlich sehr entgegen, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass der Japaner dermassen dämlich ist die Notaggregate der NotKühlung am selben Stromkreislauf wie das KKW anzuhängen.....es stank zu lange zu viel zum Himmel, von Anfang an Wie es wirklich war werden wir wohl auch hier in diesem Leben nicht mehr erfahren
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Wir leben in der Annahme, dass wir denken, wobei es genauso möglich ist, dass wir gedacht werden

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Clematis
Zitat von Therakk Beitrag anzeigen
Glatt an der ganzen Sache ist ja auch dass mittlerweile ganz viele überzeugt sind das Fukoshima ein Anschlag war.Kein Erdbeben sondern ein Anschlag.
http://pravdatvcom.wordpress.com/2012/09/03/fukushima-und-die-erdbeben-luge-das-japanische-911-heist-311
Hallo Therakk,

auch ich könnte mir vorstellen, daß hier eine geheime Operation durchgeführt wurde. Sei es mittels HAARP ein Erdbeben auszulösen, oder dieses durch eine Atombombe auszulösen, die im japanischen Graben versenkt und detoniert wurde. Auch die genannten politischen Hintergründe könnten stimmen.

Allerdings enthält der o.g. Artikel zu viele widersprüchliche Aussagen und was als Beweis angeführt wird, ist höchst fragwürdig. Das Beben in Kobe ist kein Beweis - wo war das Epizentrum? Vermutlich in der Stadt selbst und es muß stärker gewesen sein als 6,9 auf der Richterskala oder länger angehalten haben.

Ich hatte mal das zweifelhafte Vergnügen etwa 300 Meter von einem Bebenepizentrum zu wohnen, das mit 8,4 gemessen wurde, Nachbeben zwei Stunden später mit 6,4 und weitere viele kleinere noch Monate später. Nur ein kleines Hochhaus stürzte ein, viele wackelten bedenklich und blieben stehen, obwohl sie sich vom Fundament gelöst hatten. Einige Wände fielen heraus, nach innen oder stürzten auf die Straße - und das war's! Selbst die meisten Glasscheiben blieben heil.

Wie sich Beben auswirken hängt davon ab, ob sie rauf und runter stoßen oder sie eine Seitwärtsbewegung haben oder eine Kombination von beiden und ob sie Spalten erzeugen, wie die geologischen unterirdischen Formationen aussehen, und, und... Von Kobe kann man also nicht auf Fukushima schließen.

Wenn das Epizentrum im Graben lag, dann war das außerdem zu weit weg, um sichtbare Erdbebenschäden in Fukushima anzurichten. Aber den Tsunami hätte es auslösen können. Die kleineren, fast zeitgleich stattfindenden Beben im Landesinnern können von dem großen Beben im Meeresgraben mit ausgelöst worden sein. Das Beben, das ich erlebte fand in ca. 900m über dem Meeresspiegel statt, in einem Tal zwischen Bergen, zeitgleich gab es am Meer, in etwa 10 km Entfernung/Luftlinie, ein weiteres (oder das gleiche?) Beben, das einen Tsunami auslöste - dort gab es erhebliche Schäden. Am Meer gab es fast 300 Tote, in der Stadt nur ganz wenige, denn an diesem Samstagabend waren fast alle aus Essen oder unterwegs...

Auch die Beschreibung, wann Brennstäbe und Kerne kritisch werden stimmen nicht - Holger Strohm hat diese Vorgänge in seinem Buch physikalisch sehr klar erklärt. Der Block 3 hat sich nicht in Luft aufgelöst, wie der Artikel behauptet. Bei Pravda wird viel Kritisches und meist gut Recherchiertes geschrieben. Dieser Artikel gehört m.E. leider nicht dazu, zu viel unbelegter Mischmasch.

Gruß,
Clematis

Geändert von Clematis (13.10.13 um 02:32 Uhr)

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Rota ist offline
Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Hallo zui11
zumindest nach diesem Bericht ist bspw. Thunfisch von der Westcoast durchweg radioaktiv verseucht und wurden wiedermal, zum Schutz der Industrie, kurzerhand die offiziellen Grenzwerte "angepasst".

Seit Jahren mißt Dr. Scheingraber die Strahlenbelastung an seinem Wohnort in Brunntal bei München.


Die Grundbelastung am Messort Brunnthal bei München ist um ca. 100 % angestiegen ist.

Sie liegt aus medizinischer Sicht noch in einem tolerierbaren Bereich, aus Sicht des AEB (Arbeitskreis Elektrobiologie) ist aber jede Dosis an ionisierender Strahlung zu hoch, da Summationseffekte mit anderen Strahlungsquellen (z.B. Röntgen) auftreten !


Am 10.10.2013 um 16:43 schrieb Claus Scheingraber:

> Liebe Freunde, Kollegen, Mitglieder und Mitstreiter,
>
> es ist merkwürdig still geworden um Fukushima! Das ist kein gutes Zeichen, denn Positives aus Fukushima würde sicher > sofort berichtet werden, Negatives verschweigt man lieber! Das hochradioaktive Kühlwasser fließt leider vermehrt in > den Pazifik. Es ist zu befürchten, daß die Verseuchung bereits fast die kalifornische Küste erreicht hat. Fisch > aus dem Pazifik sollten sie besser meiden !!!
>

> Meine privaten Messungen der Luftradioaktivität zeigen, dass die Grundbelastung um ca. 100 % angestiegen ist. Vor
> Fukushima wurden Messwerte von 0,7 µS/h bis 1,12 µS/h gemessen, jetzt sind es 0,14 bis 0,21 µS/h. Es muss damit
> gerechnet werden, dass ein weiterer Anstieg erfolgt, weil weder eine dichte Einhausung der Reaktorgebäude in
> Fukushima erreicht worden ist, noch die Ableitung der radioaktiven Kühlbrühe ins Meer gestoppt werden konnte …>
> Herzlichst>
> Claus Scheingraber

Es grüßt sehr besorgt
Rota
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Clematis
Zitat von Rota Beitrag anzeigen
Fisch > aus dem Pazifik sollten sie besser meiden !!!
Hallo Rota,

guter Tipp, doch leider nicht machbar! Auf Frischfisch steht selten woher er kommt und wird mit Sicherheit, wenn, dann falsch angegeben. Bei Dosenfisch wird nur der EU-Importeur angegeben, woher der Fisch kommt jedoch nicht.

Das hängt mit den industriefreundlichen EU-Handelsbestimmungen zur Ursprungskennzeichnung zusammen. Ein chinesischer Anzug an dem in D nur die Knöpfe angenäht werden, darf das Etikett "Made in Germany" tragen! Gänse aus Polen, die in D geschlachtet und weiter verarbeitet werden, sind auch "Made in Germany" und noch manche Stilblüten mehr.

Es bleibt nur eine Lösung: gar kein Fisch bzw. nur eine Forelle aus Nachbars Teich...

Gruß,
Clematis

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Rota ist offline
Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Hallo Clematis
Es bleibt nur eine Lösung: gar kein Fisch bzw. nur eine Forelle aus Nachbars Teich...
Als damals die Tschernobylkatastrophe geschah, habe ich gleich mal 4 Fläschchen Nosoden gegen die Schäden durch Cäsium usw. gekauft, damit ich unseren Kindern etwas zur Hand geben konnte um sich vor den Giften aus der Luft und dem Wasser zu schützen.

Außerdem war damals Jod das Mittel, die Schilddrüse zu schützen vor der Einlagerung dieser Gifte.

Ich weiß jetzt nicht so recht, ob ich hier dieses Thema weiter führen oder auf den anderen thread "Nobelpreisträger entdeckt die wissenschaftliche Grundlage der Homöopathie" wechseln soll.
Was meint Ihr?

Liebe Grüße
Rota
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Geändert von Rota (14.10.13 um 08:33 Uhr)

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Clematis
Zitat von Rota Beitrag anzeigen
Ich weiß jetzt nicht so recht, ob ich hier dieses Thema weiter führen oder auf den anderen thread "Nobelpreisträger entdeckt die wissenschaftliche Grundlage der Homöopathie" wechseln soll.
Was meint Ihr?
Hallo Rota,

da sich so mancher, der hier mitliest Gedanken darüber machen wird, wie man sich gegen Radioaktivität schützen kann, gehört das nach meiner bescheidenen Meinung auch hierher.

Daher wäre es nützlich hier zu erfahren, welche Mittel man dazu verwenden kann und wo man sie beziehen kann. Deine Erfahrungen können sehr nützlich sein - also her damit!

Außerdem können Tips in dieser Richtung dabei helfen, die wohl allgemein verbreiteten Ängste etwas zu besänftigen.

Liebe Grüße,
Clematis


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