Pflegeheimerfahrungen mit Angehörigen?

08.08.12 13:04 #1
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Pflegeheimerfahrungen mit Angehörigen?

Karde ist offline
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Zitat von LieberTee Beitrag anzeigen
Gemeinsam getragene Last ist halbe Last.

ja so ist es


und geteilte Freude ist doppelte Freude

wie mit der Liebe die man verschenkt, man wird nicht ärmer dadurch, sondern reicher

Herzliche Grüsse
KARDE
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Pflegeheimerfahrungen mit Angehörigen?

Wildaster ist offline
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Seit: 18.03.12
Liebe Karde

danke fùr deine lieben Zeilen und nun kenne ich den Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl.

Bei mir ist es Mitgefühl- schon immer!
Dein Vogelvideo gefällt mir sehr und du hast Recht,oft muss man seine Einstellungen in gewissen Situationen ùber Bord werfen,denn hier wissen wir nicht,welcher Mensch sich hinter dem Fenster befindet und sich an diesem lebhaften Treiben und Gezwitschere erfreut.

Auch wir hatten im Heim ein Vogelhâuschen und mein Vati saß oft in sich versunken da und hatte seine Freude.

Meine Mutti sah auch oft von ihrem Bett aus zu oder lauschte nur dem fròhlichen
Gezwitscher zu.

Dann wurden Fliegengitter an die Fenster gebracht ,wir kamen nicht mehr an das Häuschen und bei Renovierungsarbeiten wurde alles entfernt.

Eine Futterstation hatte ich auf dem Balkon vorgeschlagen !
Dann kamen die Einwände !Es sind nicht viele Bewohner die noch mobil sind,dann muss ja einer mitgehen,sie anziehen,dann muss Futter besorgt werden u.u.

Ich konnte es nicht allein bewältigen und habe es gelassen.
Einige Jahre habe ich im Heimvorstand mitgearbeitet und einiges bewegen kōnnen,aber viele meiner Ideen konnten nicht umgesetzt werden aus den verschiedensten Gründen.

Kleine Haustiere sind erlaubt,aber in kùrzester Zeit sieht man sie nicht mehr,sind doch viele Bewohner nicht in der Lage sich selbständig darum zu kùmmern.

Liebe Karde,1 mal im Monat kommt eine Gruppe mit Hunden auf Station,doch viele Bewohner haben Angst.
Ich denke dann immer wie schön es wäre,wenn Katzen herumlaufen wurden und wie sie beim Streicheln schnurren würden.

Seit die häusliche Pflege unterstützt wird und der mobile Pflegedienst sich so gut entwickelt hat,hat sich das Arbeiten und das Leben in den Heimen verändert.

Nun kommen wirklich die alten Leutchen wenn sie schwerkrank sind ,sie an Demenz leiden und eine Umumbetreuung notwendig wird.

Für das Pflegepersonal ist es täglich eine Herausforderung ,denn kein Tag läuft wie geplant ab.
Mùssen sie doch zu der Pflege,auch Schwerkranken ohne Sonde das Essen verabreichen,Spritzen geben,Katheder auswechseln,Wunden behandeln und auch noch die Station putzen u.u.

Es ist alles sehr schwer und ich habe ihre Arbeit schätzen gelernt.

Wir als Familie dürfen unsere Lieben nicht allein lassen und mùssen dafür sorgen,dass sie sich nicht so verloren und hilfslos fühlen,dass sie spüren sie werden geliebt und und sind nicht vergessen.

Ich glaube meine Mutti spùrt und weiß das !

Liebe Karde ,ich finde es auch sehr schlimm,wenn Menschen unwürdig behandelt werden du hast Recht,jeder sollte bis zum letzten Atemzug am Leben teilhaben und geachtet werden.

Sei lieb gegrùßt von Wildaster
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Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück,Hoffnung und Liebe.( Vincent van Gogh)

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Wildaster ist offline
Themenstarter Beiträge: 5.641
Seit: 18.03.12
Liebe lieber Tee

Sehr gern hätte ich auch deinen anderen Beitrag gelesen,denn ich glaube nicht,dass du das Leid im Angesichts des Elends noch verstärkt hâttest.

Ich schåtze dich sehr und gerade verschiedene oder auch gleiche Ansichten führen dazu,dass man sich damit auseinandersetzt und so ein reger Austausch
entsteht.

Euch ist es gelungen,dass ich das Heim betrete und ihr seid dabei.
Oft denke ich,das mùßte Karde sehen und mit ihrer Herzensebene hier Frieden und Ruhe verbreiten.

Oder ich stehe in dem anderen Zimmer und hätte gern die liebe Lieber Tee dabei,damit sie spùrt was ich meine.

Dann vermisse ich ganz stark auch inchi,denn viele Situationen kann man gemeinsam mit einer Schwester besser tragen.

Meine Mutti war so glùcklich ,dass ich sie wach antraf und zwei Stunden blieb,denn der Nachmittag ist wie im Krankenhaus eine tote Zeit.
Wir schleckerten Eis( sie) und wenn sie einschlief und sie wieder wach wurde und meine Hand spürte, huschte ein seliges Låcheln ùber ihr Gesicht.

Das macht mich dann glücklich,denn die letzten Tage hatte sie furchtbare Schmerzen .

Liebe lieber Tee ,du hast das System gut beschrieben,denn es ist leider so.

Ich versuche nun einmal behutsam die besagte Bewohnerin näher zu beschreiben und hoffe ich kann rùberbringen,was ich empfinde.

Es ist eine kleine zarte Omi die schwerkrank an den verschiedensten technischen Geråten hãngt,Schmerzen hat,nicht mehr mobil ist und auch nur im Bett liegt und für jede Tätigkeit Hilfe benötigt.
Sie ist noch in der Lage wenn sie Hilfe benōtigt die Klingel zu betåtigen.

Oft wird es ùberhört,weil die Pfleger in den Zimmern sind oder es dauert långer bis jemand kommt.
So kam unser Kontakt zustande,denn saß ja nebenan.

Sie vertraute mir sofort und ich bekam sie immer dazu,dass sie nicht mehr schrie und mir zuhōrte.Irgendetwas sieht sie in mir,denn diese Sätze sagt sie nur zu mir und ich kann sie so gut verstehen.Ich sehe doch was los ist!

Oft wenn ich meine chronischen Beschwerden sehr stark habe und ich die Lebenslust verliere ,bekomme ich Angst vor dem Alter.

Schon gehe ich wieder mit anderen Gefühlen in das Heim in der Hoffnung,mir hilft später auch jemand und wenn er mich nur anhòrt und ein wenig von seiner Zeit abgibt.

Liebe lieber Tee,ich treffe auf keine verbitterten Bewohner ,JEDER der dort wohnt ist dankbar fùr ein bisschen Aufmerksamkeit die von Herzen kommt.

Wir kònnen uns viel für das Alter vornehmen,wie wir sein möchten oder wohnen wollen usw.aber bestimmte Umstände wie Krankheit,Schmerzen,Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit würden auch jeden von uns verändern.

Darum wùnsche ich uns ALLEN ,dass wir recht lange mit guter Gesundheit und nicht einsam in unseren Wohnungen alt werden dùrfen.

Sei lieb gegrùßt deine Wildaster
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Wildaster ist offline
Themenstarter Beiträge: 5.641
Seit: 18.03.12
Liebe inchi

Wenn du schreibst denke ich,du stehst neben mir und wir tragen alles gemeinsam.

Deine Wärme begleitet mich überall und ich spùre sie.

Es ist ein schöner Traum,meine Mutti immer in meiner Nähe umgeben von lieben Freunden.
Ihr hâttet immer einen Rat fùr mich und würdet uns unterstùtzen.

Liebe inchi,meine Mutti kann nur noch ein bischen sehen ,aber gut hören.
So hört sie schon meine Schritte und meine Stimme ,wenn ich den Flur betrete.

Halten mich die Pfleger auf ist sie vom Warten richtig fertig.

Mit der frischen Luft sieht es bei allen schlecht aus,auch wenn eine Terasse vorhanden ist.
Lieber ùberall den Fernseher an,dann ist ja jeder bestens unterhalten ,egal was lâuft.

Ich gehe oft in die anderen Zimmer und stelle den Fernseher aus,wenn der Bewohner schlåft.
Meine Mutti wollte nie gucken,denn sie lauschte lieber den Stimmen und Geräschen auf dem Flur.
Hat lange gedauert bis das eingehalten wurde.Nur bei Volksmusik sehe ich das etwas anders.

Liebe inchi,ich stelle mir immer wieder vor wie es ist, die Mutti von Sohnemann zu sein.
Mir wird dann bewusst ,wie ein Mutterherz schlägt und fùhlt .

Ich denke täglich an euch und hoffe auf ein Wunder.

Wir können uns nur auf diesem Wege beistehen und ich hoffe du spùrt auch,dass ich da bin.

Deine große Schwester bewundert ihre kleinere Schwester sehr und hofft,dass du noch lange Kraft und Mut hast für diesen beschwerlichen Weg.

Ich weiß noch wie ich heulend deinen Weg fand und die liebe Mondvogel mich aufforderte zu bleiben.
Dann kamst du und meintest,dann können wir gemeinsam heulen dir wäre oft so.

So trafen wir uns und darüber bin ich sehr glùcklich.

Deine Wildasterschwester
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Pflegeheimerfahrungen mit Angehörigen?
LieberTee
Liebe Wildaster,

ich verstehe Dich schon. Es macht mich wahrscheinlich selber hilflos, dass ich mitansehen muss,wie sehr Du leidest und krank wirst. Jetzt wo Du geschrieben hast, wie es der kleinen alten Dame geht, wie sehr sie auf Fürsorge und Hilfe angewiesen ist, verstehe ich auch ihre Hoffnungslosigkeit besser.

Ich muss daran denken, wie es war, als meine Mutter sterbenskrank war und nicht die Hilfe bekam, die sie eigentlich gebraucht hätte. Sie lag in einem Zimmer mit drei anderen Krebspatientinnen und wurde von den völlig überforderten sehr jungen Krankenschwestern nicht gut behandelt. Sie selber aber hatte sich auch sehr verändert. Sie war immer mutig und hielt viel aus. Aber im Angesicht der Krebsdiagnose, der Schmerzen und der Hoffnungslosigkeit wurde sie sehr bitter. Sie hatte sich nie mit dem Tod beschäftigt, ihn verdrängt, wie es in unserer Gesellschaft üblich ist.

Das Krankenhaus versuchte nur, mit teuren Behandlungen Geld zu verdienen, Behandlungen, die ihr nicht mehr helfen konnten und die sie nur quälten. Der Arzt war arrogant und unmenschlich, die jungen Pflegerinnen schnippisch und rechthaberisch. Die einzigen Menschen mit Herz und Verständnis waren die Nachtschwestern. Ich habe versucht, für sie einen Hospizplatz zu bekommen, aber als ein Platz frei wurde, war ihr Sterbeprozess schon so weit fortgeschritten, dass ein Wechsel nicht mehr möglich war. So starb sie unter Bedinungen, die sehr unwürdig waren.

Wir haben versucht, ihr so gut zu helfen, wie es möglich war, aber es war sehr schwer. Für mich war auch schlimm, dass ich meine Mutti nicht wiedererkannte, ich kannte sie nicht so biestig und bitter. Ich glaube aber, dass da sehr viele Gefühle hochkamen zu ihrem Lebensende, die sie wahrscheinlich immer verdrängt hatte. Ich hätte ihr mehr Würde gewünscht. Sowohl innere Würde aber auch eine würdevollere Sterbeumgebung und Begleitung. Unsere Begleitung war mehr schlecht als recht, wir waren selber hilflos. Hilflos angesichts ihres Sterbens, hilflos angesichts der unmenschlichen Zustände, hilflos angesichts ihrer Angst, ihres Trotzes, ihres Aufbegehrens gegen alles und alle. (Das war sicher für die Schwestern auch nicht einfach)

Ich habe all das vergessen, weil es schwer ist, sich an diese Zeit zu erinnern. Es tat mir sehr weh und ich konnte so wenig tun. Sie lag "nur" einen Monat in diesem Krankenhaus und dann starb sie. Ich weiß aber nicht, wie es gewesen wäre, wenn sie noch jahrelang mit diesen furchtbaren Schmerzen hätte leben müssen. Ich weiß nicht, ob ich sie zuhause ertragen hätte. Sie war so anders geworden....irgendwie manchmal regelrecht feindselig. Das war für mich am schwersten zu ertragen.

Kurz bevor sie starb, als sie sich damit abgefunden hatte, zu sterben und auch gehen wollte, war es etwas besser, sie konnte wieder freundlicher sein. Darüber bin ich froh. Ihre Angst konnte ich verstehen, aber ihre Feindseligkeit und Provokation waren schwer zu ertragen. Ich bin aber froh, dass sie in Frieden aufhören konnte zu atmen. Ich war bei ihr und bin dafür dankbar. So konnte ich ihr zum Ende sagen, dass ich sie liebhabe. Sie war immer eine sehr liebe Mutti. So werde ich sie in Erinnerung behalten.

Lieben Gruß
LieberTee

Geändert von LieberTee (17.09.12 um 21:45 Uhr)

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Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Liebe LieberTee
ich lese Deinen Eintrag erst jetzt richtig durch, und Deine Zeilen berühren mich sehr tief.
Sei liebe umarmt
KARDE
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Wildaster ist offline
Themenstarter Beiträge: 5.641
Seit: 18.03.12
Ich sitze hier am Bett meiner Mutti und ich weine innerlich ,bin traurig,hilflos und denke über das Leben nach.
Meine Mutti hat eine Lungenentzündung,hohes Fieber,Schmerzen( Herzgegend?) und brodelt und rasselt beim Atmen fürchterlich.
Es hat mehrere Tage gedauert,bis gehandelt wurde,denn für mich war es vorhersehbar und auch zu erkennen gewesen.
Aber die Ärztin ist selbst erkältet und wollte niemanden anstecken und kam nicht.
Gestern vor der Arbeit forderte ich Hilfe an und man fand im Haus einen Arzt,der gerade einen seiner Patienten besuchte und stellte diese Diagnose.
Warum gibt es nicht einen zuständigen Arzt für ALLE hier im Haus?
Das Antibiotika kam erst gegen Abend und so bekam meine Mutti erst sehr spät etwas Linderung und konnte einschlafen.
Mein Herz ist so schwer und darum muss ich schreiben,denn sie findet jetzt keine Ruhe und ich auch nicht.
Angeblich wurde das Antibiotika im Saft aufgelöst,aber sie trinkt doch kaum noch etwas!
Ich gebe es immer mit Pudding u.u.
Was kann ich machen,dass sie etwas schlafen kann und dadurch Erleichterung hat?
Ich bin so hilflos und werde noch einmal hier allen auf die Füße treten.

Immer vergesse ich,dass ich ja nicht nur die Tochter bin,sondern auch die Betreuerin.
Habe eine Tablette bekommen und - hoffe- ,dass sie etwas schlafen kann.
In ein Krankenhaus möchte ich sie nicht bringen,denn hier ist sie zu Hause mit den gewohnten Stimmen und den anderen Geräuschen.Sehr oft sah ich den schlechten Zustand der Bewohner hier,die zurück aus dem Krankenkaus kamen.
Nun würde ich so gern einmal weinen und jemanden hier haben,der uns Mut macht!
Gedanklich bin ich mit lieben Menschen,die ich hier im Forum kennenlernen durfte verbunden und weiß,sie sind bei mir!
Auch bin ich so froh,hier meine Schwester inchi,inchiostra gefunden zu haben,die immer für mich da ist.

Nun fallen langsam bei meiner Mutti die Augen zu.

Heute auf Arbeit erlebte ich durch meine Kindern (9-10 Jahre)wieder einmal,warum mir meine Arbeit soviel Freude bereitet und sie mir immer wieder durch schwere Zeiten hinweghelfen,weil sie mein Herz erreichen.
Ich kam müde ,traurig und angeschlagen auf Arbeit und erzählte ihnen,warum ich traurig bin.
Es ist immer wieder erstaunlich,wie offen und sensibel Kinder reagieren ,gerade meine Kinder auf Arbeit,die kaum etwas besitzen und sich nach Liebe ,Wärme und Zuneigung sehnen.
Ich verließ einmal kurz den Raum und als ich zurückkam,war mein Tisch vollgepackt mit Bonbons,Chips,1 Apfel,Kaugummi( alles ausgepackt)1 Murmel,in meiner Kaffeetasse etwas zum Trinken von allen die noch etwas hatten und von meinem schwierigsten Schüler, sein kaputtes Handy.
Ich setzte mich voller Freude hin und aß in ihrer Gegenwart,in leuchtende Kinderaugen schauend,alles auf.
Auch das Handy lieh ich mir bis zum Montag aus.
Ich habe wieder einmal erfahren,dass man auch in Zeiten, wo man nicht weiter weiß, glückliche Momente erleben kann,man muss sie zulassen und annehmen.

Meine Mutti schläft nun.
Ich bleibe auch heute wieder bis in die Nacht und hoffe,es entwickelt sich so,wie es sich meine Mutti innerlich wünscht.
Es tat mir gut,es euch zu schreiben.

Eure Windaster
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Geändert von Wildaster (01.03.13 um 14:01 Uhr)

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Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Liebe Wildaster
wünsche Dir weitere frohe Momente mit den Kindern - die Dein Herz mit Freude und Liebe erfüllen - besonders in der aktuell schweren Zeit.
Deiner Mutti wünsche ich Frieden und dass sie alles was kommt gut übersteht.
HERZENSGRUESSE
KARDE

Meine Mutter hatte im Dezember im Ferienheim nach dem Schulterbruch auch ein böses Erlebnis- sie hatte Schüttelfrost und es ging ihr gar nicht gut, da bat sie die Schwester ihren Arzt anzurufen. Diese ging raus, und als sie wieder zurück kam, sagte sie meiner Mutter, der Arzt vom Heim meine es sei nichts schlimmes, sie hätte ja kein Fieber. Meine Mutter schrie sie an, nun rufen sie meinen Arzt an, hier in meiner Gegenwart....das machte die Pflegerin, und der Arzt sagte ihr, nun messen sie sofort nochmals das Fieber... es war innert 5 Minuten auf 39 gestiegen.
Sie hatte schon mal eine Lungenentzündung, und weshalb ihr behandelnder Arzt die Symptome kannte .... sie wurde per Notfall gleich ins Krankenhaus eingeliefert zur medikamentösen Behandlung.
Danach musste sie für einen Monat noch in eine Höhenklinik.
Wie wichtig ist es doch, dass man einen Arzt hat, der einem kennt.
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Alles was ich anschaue --- schaut zurück

Geändert von Karde (01.03.13 um 14:32 Uhr)

Pflegeheimerfahrungen mit Angehörigen?

Wildaster ist offline
Themenstarter Beiträge: 5.641
Seit: 18.03.12
Liebe Karde

vielen Dank für deine lieben Zeilen,denn du weißt sicher,dass sie mir viel bedeuten.
Meine Mutti ist schon wieder wach und quält sich!Nun ist auch keine gute Schicht da und werde auf meine Mutti weiter aufpassen,bin schon sehr hilflos!

Nochmals vielen Dank,dass du bei uns bist.
Alles Gute für deine Mutti und auch ich freue mich über deine neue Unterstützung und hoffe,sie hält was sie verspricht.

Liebe Grüße von Wildaster
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inchiostra ist offline
Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Liebe Wildasterschwester du bist nicht alleine und deine Mutti auch nicht.

Es gibt Zeiten, da braucht es keine Worte nur ich bin für dich da. Ich mach´es lieber mit Bildern.

Deine Mutti war heute in strahlender Sonne. Ich wünsche ihr so sehr, dass sie die Wärme spürt von den ersten Sonnenstrahlen. Gestern noch sagte Sohnemann, ob alle ausgezogen sind aus dem Dorf.
Und heute sagte ich ihm, ist wieder jemand eingezogen.
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Ganz viel Kraft und liebe heart.gifvon deiner Schwester inchi


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