Hallo campina09
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Er meinte bei entsprechender Diät (Glutenfrei) und so wenig Jodsalz wie möglich würde ich mich auch ohne Medikamente wieder gut fühlen. Auch auf Laktose soll ich achten. 
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"Gut fühlen" ist etwas anderes als "geheilt sein".
Der Verzicht auf Gluten vermeidet zwar das Auftreten Beschwerden, aber da das Gluten nicht die Ursache der Zöliakie ist, führt der Verzicht darauf nicht zu einer Heilung. Die eigentlich Krankheit wird sich also immer weiter verschlimmern, auch wenn du keine Beschwerden hast.
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Sämtliche Diagnosen hat er über eine Blutuntersuchung und eine Magenspiegelung gestellt. 
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Eine Zöliakie spielt sich im Dünndarm ab und ist im wesentlich eigentlich nur durch eine Biopsie wirklich sauber nachweisbar. Eine Magenspiegelung zeigt keine Zöliakie und eine Blutuntersuchung ist bestenfalls ein Hinweis. Der Verzicht auf glutenhaltiges Getreide bedeutet in der Regel auch eine Einschränkung der raffinierten Kohlenhydrate, was üblicherweise ebenfalls zur Besserung etlicher Beschwerden führt - ohne daß eine Zöliakie vorliegt. Es spielt aber letztendlich keine Rolle, die nötigen Maßnahmen in Bezug auf die Ernährung sind die gleichen.
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Nun habe ich mich heute mit einem Bekannten unterhalten, der wiederum ähnliche Probleme hatte (Gluten und Laktose) und bei einem Heilpraktiker war welcher die Auffassung vertritt, dass es nicht sein kann, dass man ein Leben lang Gluten oder Laktose zu sich nimmt und plötzlich beides nicht mehr verträgt. Dafür müsse eine Ursache vorliegen, ein Ungleichgewicht. Diese Ursache müsse behandelt werden und danach könne man wieder normal essen. 
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Absolut richtig. Behandelt man die Zöliakie ursächlich, verträgt der Betroffene nach der Heilungsphase auch wieder glutenhaltiges Getreide.
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Er hat meinen Bekannten mit Globuli und Akupunktur behandelt und es geht ihm sehr gut, obwohl er wieder Gluten und Laktose zu sich nimmt. 
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Das Problem ist, daß man keine Zöliakie bekommt, weil man bisher zuwenig Globuli genommen hat oder sich zuwenig Nadeln in die Haut steckte. Zur Heilung ist aber das Abstellen der tatsächlichen Krankheitsursachen zwingend notwendig. Die Akupunktur und die Homöopathie sind zwar keine symptomatischen Linderungsbehandlungen, wie bspw. Medikamente, aber sie sind hier auch keine ursächlichen Heilbehandlungen. Sie sind - wenn man das mal so ausdrücken will - "informelle Behandlungen", bildlich gesprochen zeigen sie dem Organismus, wo die Krankheit zu finden ist. Dadurch kommt der Organismus für eine gewisse Zeit besser mit der Krankheit zurecht und die Symptome verschwinden wieder unter die "Spürbarkeitsgrenze".
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Es wäre schon schön, wenn ich wieder normale Pizza und Pasta essen könnte und mich trotzdem gut fühle... 
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Normale(!) Pizza und Pasta sind Ursache der Zöliakie, es wäre daher nicht ratsam, sie wieder zu verzehren. Genau genommen ist natürlich nicht die Pizza und Pasta an sich das Problem, sondern das darin verarbeitete Auszugsmehl - zusammen mit weiteren Erährungsfehlern in der gesamten bisherigen Ernährung (Fabrikzucker, Auszugsmehle, Fabrikfette, zuwenig Frischkost).