Hilfen zum Entzug von Psychopharmaka

30.05.11 09:03 #1
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Hilfen zum Entzug von Psychopharmaka

nicht der papa ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Hallo chrissi33,
ich bin eine Mama, die eben nicht der Papa ist.

Ich denke, dass deine Thematik und deine Fragen diesen Thread sprengen, in dem es rund um den Entzug gehen sollte.
Zudem gebe ich in diesem Thread nur Anregungen, versuche Hilfestellungen zu geben und weiterführende Wege aufzuzeigen.
Verantwortung übernehmen, sich gründlich informieren, Entscheidungen treffen und seinen eigenen Weg finden muss aber jeder selbst. Immer.
Für deine Thematik hast Du ja auch deinen eigenen Thread.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Hilfen zum Entzug von Psychopharmaka

Igor07 ist offline
Beiträge: 109
Seit: 04.01.11
Hallo, "Nicht der papa". Ich bitte dich sehr um die Hilfe oder den rat.
Ich versuche nach 3,5 Jahren zirca von Venlafaxin loszukommen.
Momentan ich schlucke sehr gefährlichen Cockteil.
3,5 mg Clonazepam. Ansonsten ich kann nicht AD reduzieren. Es scheint mir so, als ob der Körper Mangel von diesem Gift mit sehr starkem Benzos versucht auszugleichen.
dann 10 mg Medazepam, aber ich habe es früher sehr viele Jahrzente im SU eingenommen.
37,5 mg Venlafaxin. ( anstatt von 75 retard).
Bis 40 mg Metilphenidat retard, denn ich habe enorme Probleme mit der Konzentration.
Früher war auch Fluanxol 0,5 mg. Ich habe es wegggelassen.
Mein problem, ich kann nicht parallel AD und Trank zu reduzieren. Geht nicht.
Entzugerscheinungen sind rein körperlich gewalatig, ich habe die Herzenschwäche mit dem Atemnot bekommen. Ich habe gedacht, dass ich sofort abkratzen würde.
Zuerst ich war 10 Jahre auf Prozak. Habe von einem Tag auf den anderen abgesetzt. Aber dann ich habe mich für das Venlafaxin entschieden. Und wie früher das berücjtigte Prozak diese Pille hat in den Monstrum verwandelt. Bei der Dosierung 75 mg Retard die Wirkung einmal wurde paradoxal. Die Depression wurde unerträglich. Die Ängste, Depersonalisation und die innere Unruhe auch. Ich habe versucht zum Zoloft 50 mg wechseln, wenn ich mich nicht irre. Fast abgekratzt. Zurück zum Venlafaxin. Noch schlimmer geworden. Ich verfluche einfach den tag, als ich auf diese neue SSRI, SSNARI, NASSA und alle diese neue Gifte von Pharma-Konzernen-Haien, die nur den Profít verfolgen, egal um welchen Preis, eingestigen habe. Im Russland ich hatte keinen Schimmer davon. TZA, sehr niedrige Dosierung + Trank-auch minimal. Aber ich war imstande zu arbeiten bis zum Letzen fast tag von der Einreise in BRD. 2001. Dieser berühmte Prozak hat mich wie durch die wand zerschmiert.
Ich denke, diese moderne Drogen echt haben die opiat-verwandte Struktur. Auf die Dauer sie beeinträgtigen enorm die geistige Leistungsfähigkeit, füheren zur totalen Erschöpfung, zur Verlust der Immun-Abwehr-Kräfte, und am ende sie machen dich enorm süchtig. Genau wie das Heroin. Sie zerstören das Leben absolut, du bleibst echt nur der Schatten vom dem lebendigen Menschen. Und auch wie bei mir sie können auch in die eigene Gegensätzlichkeit mutieren. Das ist die echte Hölle. Die Ärzte kennen diese Problematik nicht. Und noch mehr . Sie sind das Teil von diesem System, die nur sich bedient. Also, ich wollte bestimmt nicht in die Klinik gehen, denn dort ich würde noch mehr von Psychpharmaka vollgestopft.
Ich bin 53. In 1986 ich hatte schon den anaphylaktischen Schock, mir dem Quincke-Ödem. hatte viele Tage mit den enormen Mengen auf dem Tropf von Prednisolon überlebt. Ich habe echt Angst, dass wenn ich freiwillig in die Klapsmühle gehe, ich lande schliesslich an der Intensiv-Station.
Was kannst du mir raten?
Wenn du meine persönliche daten brauchst, ich kann es dir PN abschicken.
Danke im voraus.
Oleg.

Bei Suchtverhalten kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich mit einem Suchtverhalten (Medikamentensucht, Spielsucht, Wettsucht uvm.) aufhören möchte, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Nur ein Hinweis Oleg, nicht-der-papa war schon seit September 2012 nicht mehr hier im Forum aktiv.

Liebe Grüße - Gerd

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Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

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Igor07 ist offline
Beiträge: 109
Seit: 04.01.11
danke, ich kopiere es raus in zwei verschidene Stellen, Gerd.
LG.

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Saloma ist offline
Beiträge: 560
Seit: 04.10.09
Hallo Oleg07
Ich bin zwar NichtDerPapa, aber ich habe auch Ahnung und ich lese du hast deinen Zustand richtig erkannt. Mit dem Hammerzeug was du da nimmst, würde ich dir raten nicht im Alleingang irgendwas zu unternehmen, hohle dir professionelle Hilfe. Wenn du magst kann ich dir über PN ein paar nützliche Tipps geben.
Lieben Gruß
Saloma
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Schreibe hier als betroffene erkrankte, mit eigener Erfahrung - ohne Arzt Kenntnis !

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Igor07 ist offline
Beiträge: 109
Seit: 04.01.11
Saloma, du kannnst ruhig öffentlich schreiben. danke.
LG.
Oleg.


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