Sucht, Geister und die Überwindung

30.12.10 17:09 #1
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Sucht, Geister und die Überwindung

weissnicht ist offline
Themenstarter Beiträge: 234
Seit: 09.11.10
Ängste sind eine Bewegung von unserem Verstand in die Zukunft.

Merkwürdig, wenn wirklich Angst notwendig wäre,
ist da nur spontanes handeln,
wir reißen das Steuer herum,
wir springen aus der Gefahrenzone,
flüchten etc.

Angst lähmt den Verstand.

Das nützen Politiker, Priester gerne aus,
damit diese ihre Absichten durchsetzen können.

Aber wir brauchen da nicht mitzumachen.

Unsere Urangst ist der Tod,
aber wie damit umgehen?

Furchtlosigkeit kommt wenn sich Urvertrauen einstellt.
Urverstrauen stellt sich nach und nach ein wenn wir gelassen werden.

Gelassenheit kommt wenn wir uns annehmen wie wir sind,
wenn wir ein freudiges Ja zum Leben haben,
wenn wir so tief in diesem Akzeptieren sind,
das wir uns nicht verbessern wollen,
weil wir erfahren,
daß Transformation in diesem Akzeptieren von selber geschieht.

Wenn sich jemand als Raucher, als Kiffer voll annehmen kann,
fällt nach und nach die Zigarette, der Joint aus der Hand.

Aber verstehe,
der Weg des Akzeptierens ist ein Weg größter Aufmerksamkeit.

Wachsender Dankbarkeit dem Leben gegenüber.

Akzeptieren ist daher nicht Fatalismus,
sondern aktiv, bewußt, liebevoll.

Du lehnst dich an das Leben mehr und mehr an,
so wirst du nach und nach Eins mit dem Leben.

Du machst ein Schritt in diese Richtung und siehe,
das Leben eilt dir entgegen.

Sucht, Geister und die Überwindung

Kayen ist offline
Beiträge: 5.067
Seit: 14.03.07
Zitat von weissnicht Beitrag anzeigen
Ängste sind eine Bewegung von unserem Verstand in die Zukunft.

Merkwürdig, wenn wirklich Angst notwendig wäre,
ist da nur spontanes handeln,
wir reißen das Steuer herum,
wir springen aus der Gefahrenzone,
flüchten etc.

Angst lähmt den Verstand.

Das nützen Politiker, Priester gerne aus,
damit diese ihre Absichten durchsetzen können.

Aber wir brauchen da nicht mitzumachen.
Ich freue mich von Dir zu lesen, weissnicht

Es gibt verschiedene Ängste, die wohl unterschiedlich zu händeln sind.

Wenn ich urplötzlich in eine Gefahr gerate, bin ich z.B. vom Verstand her nicht gelähmt, sondern ganz klar und kann normalerweise schnell handeln, zumeist auch richtig.

Dann gibt es z.B. Zukunftsängste/Befürchtungen , so wie Du sie beschrieben hast, die garnicht eintreten müssen, jedoch unproduktiv und lähmend sein können. Mit denen kann ich z.B. auch noch einigermaszen umgehen und vertraue auf meine innere Stimme.

Dann gibt es Ängste, ich vermute mal, resultierend aus alten Verletzungen, die zeigen sich urplötzlich, wenn ich in bestimmte Situationen gerate und mein Unterbewusstsein daran wohl erinnert wird. Dann geht garnichts mehr, weder das normale Atmen, geschweige denn Atementspannung oder einen klaren Kopf bekommen bzw. diese Angst loszuwerden. Wenn man Glück hat, kann ich einen großen Bogen darum machen bzw. ich stehe es durch; jedoch empfinde ich dieses "aushalten" krank machend (es versteinert mich regelrecht)und es ist nicht hilfreich. Hier ist vielleicht auch das akzeptieren gefragt, jedoch erscheint mir dieses in gewissen Situationen unmöglich, oder gibt es doch vielleicht Möglichkeiten?

Liebe Grüße von Kayen
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Bei Suchtverhalten kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich mit einem Suchtverhalten (Medikamentensucht, Spielsucht, Wettsucht uvm.) aufhören möchte, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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weissnicht ist offline
Themenstarter Beiträge: 234
Seit: 09.11.10
Liebe Kayen,

ja diese Ängste können sich schon recht tief und sehr früh, in uns eingespeichert haben.

Aber wenn wir damit z.B. in Beziehungen damit konfrontiert werden,
hilft es "zurückzutreten", erstmal still zu werden, zu fühlen,
dabei zu bleiben, wie lange es auch dauert...

Das geht leichter wenn da eine Leidenschaft zur Transformation des Bewußtseins ist, dann werden alle Lebensbereiche für diesen wichtigsten
Zweck genutzt und wir werden keine Gelegenheit versäumen,
die Augen zu schließen und mit Begeisterung das Eingespeicherte
mit der Flamme der Aufmerksamkeit zu entspeichern.

Das was sich angesammelt hat, mag als Dunkelheit wahrgenommen werden.
Das Dabeibleiben, das Anschauen, das Fühlen dieser Dunkelheit,
das Annehmen, das ist das Licht welches erleuchtet.

Happy entspeichern.

Alles Liebe

Sucht, Geister und die Überwindung

nanak ist offline
Gesperrt
Beiträge: 59
Seit: 24.07.15
Zitat von weissnicht Beitrag anzeigen
Weil Buddha als Bettler gelebt hat,
so auch Jesus,
wurde Armut mit Spiritualität gleichgesetzt.
Das hat sehr geschadet und verwirrt.

Erst nach 2500 Jahren hatte Osho als Erster den Mut dieses Konzept zu zerstören, es brauchte dazu 94 Rolls Royce..
Ja und in der Tat wäre Osho wohl ohne seine 99 Rolls Royce und
seine Armbanduhren niemanden als reich in Erinnerung geblieben.
Wobei Osho im Grunde nichts besaß, das haben alles sein Leute
gemacht. Er hatte mit Geld nichts am Hut.

Aber die Geschichte der Rolls Royce hat sogar noch ein Happy End.
Denn als Osho Oregon verlassen musste, wurden die Rolls Royce verkauft.
Das Geld ging dabei an die Menschen der Komune, für einen neuen Start.
Es war einfach "Cash auf Rädern"!

Oshos Ruf sollte endlich rein gewaschen werden und ich hoffe,
dass er in der Zukunft an jeder Schule fester Bestandteil des
Unterrichtsplanes sein wird.

Osho war seiner Zeit weit voraus. Erst heute sind die Menschen immer
mehr und mehr in der Lage ihn zu verstehen und es gibt immer mehr
"Erleuchtete", die seine wertvolle Arbeit zu schätzen wissen.

Und hier noch ein kleiner Text, den ich auf der wundervollen
Webseite von Marion Keul gefunden habe.

Die Welt ist im Wandel

"Marion: Übrigens haben viele Menschen Aversionen gegen Osho. Das ist gewollt, das ist eine Programmierung im morphogenetischen Feld, die in den 80er Jahren angelegt wurde. Die herrschende Elite versuchte auf diese Weise die Matrix zu schützen ;-) Denn niemand hat im vergangenen Jahrhundert die Menschheit so aufgeweckt wie Osho :-) Wie du feststellen kannst, ob du Opfer dieser Programmierung bist? Ganz einfach. Du hast noch nie ein Buch von Osho gelesen, weist aber, dass er 99 Rolls Royce besaß und ein Sexguru war. Beides stimmt nicht. Oder du weist nichts über Osho, hast aber eine tiefe Abneigung? Frage dich warum das so ist. Eventuell bist du mental konditioniert und weist es nicht."


Sucht, Geister und die Überwindung

Kayen ist offline
Beiträge: 5.067
Seit: 14.03.07
Zitat von nanak Beitrag anzeigen

Oshos Ruf sollte endlich rein gewaschen werden und ich hoffe,
dass er in der Zukunft an jeder Schule fester Bestandteil des
Unterrichtsplanes sein wird.

Osho war seiner Zeit weit voraus. Erst heute sind die Menschen immer
mehr und mehr in der Lage ihn zu verstehen und es gibt immer mehr
"Erleuchtete", die seine wertvolle Arbeit zu schätzen wissen.

"Marion: Übrigens haben viele Menschen Aversionen gegen Osho. Das ist gewollt, das ist eine Programmierung im morphogenetischen Feld, die in den 80er Jahren angelegt wurde. Die herrschende Elite versuchte auf diese Weise die Matrix zu schützen ;-) Denn niemand hat im vergangenen Jahrhundert die Menschheit so aufgeweckt wie Osho :-) Wie du feststellen kannst, ob du Opfer dieser Programmierung bist? Ganz einfach. Du hast noch nie ein Buch von Osho gelesen, weist aber, dass er 99 Rolls Royce besaß und ein Sexguru war. Beides stimmt nicht. Oder du weist nichts über Osho, hast aber eine tiefe Abneigung? Frage dich warum das so ist. Eventuell bist du mental konditioniert und weist es nicht."

Ehrlich gesagt, wäre mir persönlich Krishnamurti als fester Bestandteil des Unterrichtsplanes in Schulen viel lieber

Klar sehe ich Osho auch im Zusammenhang seiner Wagen.
Aber das ist es ganz bestimmt nicht, was auf mich störend wirkt,
auch mag ich seine "Lehren" gerne lesen;
es ist etwas ganz anderes was mich nachdenklich stimmt,
bzw. Zweifel bzgl. seines "Charakters",
vielleicht besser ausgedrückt Charismas aufkommen lassen.
Er wirkt auf mich in der Tiefe finster; sogar etwas "böse".
Als Kind wäre ich sicherlich bei seiner Sichtung davongelaufen.
Selbst "mit Sonnenbrille" wirkt er auf mich so.
Also eine dunkle Aura.
Ich frage mich, kann dieser Mensch wirklich erleuchtet gewesen sein?

Krishnamurti wirkt zwar auch sehr streng auf mich, aber wiederum ganz anders als
Osho und ich vermute schon, dass Krishnamurti erleuchtet war,
bei Osho habe ich vom Bauchgefühl ganz erhebliche Zweifel,
dass er mit sich völlig im reinen war.

Früher habe ich mal die Bhagwan Disco far out in Kiel besucht, habe damals nichts ungewöhnliches feststellen können, außer dass es von "Außen" natürlich total verpönt war dort hinzugehen.
Also es wurde jedenfalls nicht mehr rumgeknutscht, als in anderen "Kneipen" auch

Sehr ungewöhnlich finde ich nur, dass verlangt wird, bei einem Besuch in Oshos Anwesen, in Indien, einen aktuellen HIV Test vorzulegen. (Dies kann man auch auf seiner Internetseite nachlesen) Da frage ich mich nun echt wozu?

Grüße von Kayen
__________________
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AW: Sucht, Geister und die Überwindung

nanak ist offline
Gesperrt
Beiträge: 59
Seit: 24.07.15
Ja Krishnamurti an den Schulen, das wäre natürlich auch von unschätzbaren Wert für das menschliche Bewusstsein.
Krishnamurti war auch erleuchtet kann man so sagen. Aber Osho geht noch einen Schritt weiter (gibt da ja kein Ende).
Er macht noch den Sprung in die Mystik, während Krishnamurti noch recht logisch, faktisch und rational vorgeht.
Krishnamurti ist auch oft noch sehr besorgt darum verstanden zu werden, um das Schicksal der Welt ja und
manchmal wird er sogar etwas ärgerlich. Aber das ist alles nichts, Krishnamurti ist ein Buddha, keine Frage!
Wirklich ganz wunderbar und ich will da gar nichts berühren.

Nun Osho ist absolut - nicht. Die Augen wie die Augen eines Toten, vielleicht bereitet auch das Unbehagen?
Das ist häufig so, ich denke z.b. auch an Rudolf Steiner, der ja auch sehr kühl und streng wirkt.
Nicht zu verwechseln mit einer dunklen Aura, einfach leer, reines Bewusstsein eben.

Diese Menschen sind für den Verstand nicht mehr einzuordnen und was zu sagen über einen Zen Meister,
der seinen Schüler aus dem Fenster wirft, oder vielleicht den Finger abhackt?

Ich will natürlich niemanden Osho "aufschwatzen" und dafür gibt es ja so viele verschiedene Meister,
da ist für jeden etwas dabei. Aber sich nochmal ganz unvoreingenommen daruaf einzulassen,
kann sich lohnen. Ich hatte das Glück Osho gar nicht zu kennen als ich das erste mal etwas von ihm las
und da war es auch schon bereits zu spät!

Und was gibt es schon zu verlieren? Das Ego? Ja einmal in die "Falle" geraten wird er es restlos zerstören,
so gesehen ist Osho wirklich ein sehr gefährlicher Mann!

Aids war eines seiner Themen, da gibt es viele Ausführungen zu. Vielmehr geht es aber um die Stille
hinter seinen Worten, was da gesagt wird ist... Na ja teils widersrprüchlich bis zum geht nicht mehr
und das ist gut so!


Sucht, Geister und die Überwindung

sunya ist offline
Gesperrt
Beiträge: 12
Seit: 02.02.17
Zitat von weissnicht Beitrag anzeigen
Ängste sind eine Bewegung von unserem Verstand in die Zukunft.

Merkwürdig, wenn wirklich Angst notwendig wäre,
ist da nur spontanes handeln,
wir reißen das Steuer herum,
wir springen aus der Gefahrenzone,
flüchten etc.

Angst lähmt den Verstand.

Das nützen Politiker, Priester gerne aus,
damit diese ihre Absichten durchsetzen können.

Aber wir brauchen da nicht mitzumachen.

Unsere Urangst ist der Tod,
aber wie damit umgehen?

Furchtlosigkeit kommt wenn sich Urvertrauen einstellt.
Urverstrauen stellt sich nach und nach ein wenn wir gelassen werden.

Gelassenheit kommt wenn wir uns annehmen wie wir sind,
wenn wir ein freudiges Ja zum Leben haben,
wenn wir so tief in diesem Akzeptieren sind,
das wir uns nicht verbessern wollen,
weil wir erfahren,
daß Transformation in diesem Akzeptieren von selber geschieht.

Wenn sich jemand als Raucher, als Kiffer voll annehmen kann,
fällt nach und nach die Zigarette, der Joint aus der Hand.

Aber verstehe,
der Weg des Akzeptierens ist ein Weg größter Aufmerksamkeit.

Wachsender Dankbarkeit dem Leben gegenüber.

Akzeptieren ist daher nicht Fatalismus,
sondern aktiv, bewußt, liebevoll.

Du lehnst dich an das Leben mehr und mehr an,
so wirst du nach und nach Eins mit dem Leben.

Du machst ein Schritt in diese Richtung und siehe,
das Leben eilt dir entgegen.
Ganz wunderschön geschrieben und sehr bedeutungsvoll.

Es widerspiegelt auch meine eigenen Erfahrungen.....

Ja eine Bewegung von unserem Verstand in die Zukunft.....
Das Zentrum unseres Verstandes, ist unser Ego...
Und es kann ja nur das Ego sein, welches Angst hat.....

Aber Angst kann auch sehr alarmierend und erwachend wirken...
Sie kann genutzt werden um darüber hinauszuwachsen....
Alles kann und sollte genutzt werden.....

Danke für die Sutras!

Danke TAO!



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