Sucht, Geister und die Überwindung

30.12.10 17:09 #1
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Sucht, Geister und die Überwindung.

Kayen ist offline
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Zitat von Akim Beitrag anzeigen
Bitte bedenkt auch meine Buchbeschreibung von Osho. Auch im Sex kommen wir in den natürlichen Zustand. Wenn wir den Sex so verstehen, verliert er die Dunkelheit der Nacht. Es ist eine Fusion, eine Verschmelzung zweier Seelen.


Bitte nicht erst im Angesicht des Todes, im Leben!

Lieber Akim,

ein Ja zum Leben bedingt auch ein Ja zum Tod. Beide sind unzertrennlich und bilden eine Einheit.

Um nochmals auf die Tibeter zurückzukommen.
Dort existiert nur der Sterbeprozess, dass heißt: nicht der Mensch stirbt, sondern die Welt stirbt. Alles um einen herum beginnt sich aufzulösen und nur Du, Du bleibst.

Mal eine ganz andere Sichtweise.


Bitte bedenkt auch meine Buchbeschreibung von Osho. Auch im Sex kommen wir in den natürlichen Zustand. Wenn wir den Sex so verstehen, verliert er die Dunkelheit der Nacht. Es ist eine Fusion, eine Verschmelzung zweier Seelen.

Meine Liebeskultur beinhaltet keinen Sex (den ich als kalt und triebgesteuert empfinde), deswegen mag ich, in dem Zusammenhang, das Wort Sex auch garnicht.

Für mich ist der Akt von jeher eine Verschmelzung zweier Seelen gewesen, unabhängig vom Orgasmus und ich denke mal, Oshos Buch wird mir nichts sagen, was ich nicht schon weiß

Herzlichst
Kayen
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Geändert von Kayen (31.07.12 um 16:33 Uhr)

Sucht, Geister und die Überwindung.
Akim
Zitat von Kayen
ein Ja zum Leben bedingt auch ein Ja zum Tod. Beide sind unzertrennlich und bilden eine Einheit.
Ja, ich meinte doch nur, dass man mit dieser Meditation, bitte nicht erst im Angesicht des Todes anfangen soll. Weil sie schon im Leben so wunderbar ist!

Zitat von Kayen
Um nochmals auf die Tibeter zurückzukommen.
Dort existiert nur der Sterbeprozess, dass heißt: nicht der Mensch stirbt, sondern die Welt stirbt. Alles um einen herum beginnt sich aufzulösen und nur Du, Du bleibst.

Mal eine ganz andere Sichtweise.
Ja, interessant. Das mit dem "du bleibst", steht für mich außer Frage. Wir können dem Leben nicht entkommen, wir sind ein Teil davon. Nur unser, dieser Aufenthaltsort, der ist zeitlich begrenzt.

Zitat von Kayen
Meine Liebeskultur beinhaltet keinen Sex (den ich als kalt und triebgesteuert empfinde), deswegen mag ich, in dem Zusammenhang, das Wort Sex auch garnicht.

Für mich ist der Akt von jeher eine Verschmelzung zweier Seelen gewesen, unabhängig vom Orgasmus.
Das finde ich wunderschön! Für mich ist es auch so, allerdings verstehe ich das ganze seit dem Buch noch viel besser. Es ist, als hätte ich es schon immer gewusst und mit dem Lesen fügte sich alles nochmal zusammen, zu einem wunderschönen, klaren, stimmigen Bild, welches mir nun sehr bewusst ist. Das wir beim Orgasmus diese No-Mind Erfahrung unserer Seele machen, war mir so nicht bewusst. Bitte, übrigens bei diesem Beitrag sollte sich hier auch niemand persönlich angesprochen fühlen. Ich finde das Thema nur sehr wichtig, weil es in unserer Gesellschaft da ein ganz grundliegendes Missverständnis gibt, mit sehr fatalen Auswirkungen. Wenn der Inhalt dieses Buches zum "Allgemeinwissen" gehören würde, wäre diese Welt eine andere. Ganz bestimmt.

Zitat von Kayen
und ich denke mal, Oshos Buch wird mir nichts sagen, was ich nicht schon weiß
Eine recht gewagte Aussage, wie ich finde… Es steht wirklich sehr, sehr vieles in diesem Buch… Aber wie du magst, ich wollte es hier auch nur empfehlen, nicht aufdrängen. Und da weissnicht erst von der ungeschützten Vereinigung, dann über diese Einheit, diese Fusion gesprochen hat, habe ich seine Aussage eben auf diese Fusion (Sex) bezogen, weniger auf die Krankheit. Aber das ist ja auch gar nicht so wichtig, ich glaube nichts ist falsch, was wir hier geschrieben haben. Sonst wird weissnicht uns vielleicht oder hoffentlich noch darauf hinweisen.


Liebe Grüße

Geändert von Akim (31.07.12 um 18:06 Uhr)

Bei Suchtverhalten kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich mit einem Suchtverhalten (Medikamentensucht, Spielsucht, Wettsucht uvm.) aufhören möchte, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Sucht, Geister und die Überwindung.
LieberTee
Zitat von Akim Beitrag anzeigen
Wir können unseren Geist voll und ganz und einzig und allein in Gott versenken.
Das ist sogar sehr heilsam.
Das ist ganz sicher und war für mich auch immer eine Möglichkeit. Neu ist für mich die Möglichkeit, Geborgenheit und Glück hier und jetzt im Leben damit zu verbinden. Im Tod war ich mir dessen immer bewußt, wobei es mir völlig egal scheint, ob es irgendeine Form der Weiterexistenz oder irdischen Wiederexistenz gibt oder geben könnte. Da war immer ein vollkommen sicheres (Ur-)vertrauen, dort bin ich geborgen und was immer geschieht, ich habe vollkommenes Vertrauen in die Ungewissheit. Dieses Glück aber im Leben ebenso zu entwickeln, ist das Neue, was für mich sich nicht so ohne weiteres immer einstellt. Für mich ist es anscheinend doch eine Anstrengung, (leider) ein Übungs- und Bewusstwerdungsprozess.

Das ist kein Thread über Glauben- bzw. Wissensfragen, aber ich möchte trotzdem sagen, dass ich nichts von Himmel oder Hölle weiß. Die Hölle einzelner Selelen mag darin bestehen, sich jäh mit den Konsequenzen des irdischens Lebens konfrontiert zu sehen.

Alle sind angenommen und geborgen - Gott sei Dank! Wäre dies nicht so, müsste man in dem Fall, dass es tatsächlich so etwas wie Wiederkehr gäbe, befürchten, dass sie die Gräuel der Geschichte immer wiederholen müssten.

Wir sind wohl alle auch Teil der Geschichte, sie lebt in uns allen, so schrecklich sie auch ist. Aber es leben auch die wunderbaren Dinge, Geschehnisse und Taten in uns. Das ist es wohl, was mir die Gewissheit der Menschlichkeit nicht erschüttern kann - letztendlich.

Ein Mensch wie Dietrich Bonhoeffer hat dies bereits zu seiner Zeit gelebt. Wie unerschüttert und ohne Hass er das Grauen selber erleben und dem gewaltsamen Tod ins Auge blicken konnte! Egal, ob ich seinen Glauben teile oder nicht, wie gesagt, Gottes Haus hat viele Räume, so wie Gott viele Namen trägt.

Zitat von weissnicht Beitrag anzeigen
In Deiner an mich gerichteten BM tauchte zu oft das Wort Haß auf und irrationale Anschuldigungen.
Zuerst waren es wohl Fragen, die Du aber nicht beantwortet hast. Oder mit einer Gegenfrage, die mich eher erschreckt hat. Die Vermutung, dass so etwas wie Hass dahintersteht, entspricht wohl meiner Angst, die ich in meiner Antwort an Akim beschrieben habe. Sonderbar, dass sie so unverständlich für Dich ist.
Zitat von weissnicht
Aber wie Du siehst, beantworte ich hier.
Nein, hier ist keine Antwort, es ist lediglich die Feststellung, dass in meiner PN Worte erwähnt wurden, die Dir nicht gefallen. Du solltest sie vielleicht nicht so persönlich nehmen, schrieb ich Dir doch ebenfalls, dass damit keine Verletzung Deiner Person verbunden sein sollte, sondern dies Ausdruck meiner Fragen und Traurigkeit ist.

Ich werde hier nicht näher darauf eingehen. Aus gutem Grund, den ich bereits beschrieb. Solltest Du einer Anschuldigung daraus gelesen haben oder ich versehentlich mich mißverständlich ausgedrückt haben, bitte ich um Verzeihung. Ich wollte Dich keineswegs persönlich angreifen. Das gibt es weder her, noch gibt mir etwas das Recht dazu. Ich hasse nicht! Ich hasse keinen Menschen in der Vergangenheit und auch keinen Menschen in der Gegenwart. Ich versuche lediglich, zu verstehen.

Zitat von Kayen Beitrag anzeigen
Liebe(r) Tee,
es ist gut, dass Du Deiner Verletzung/Verwundung Aufmerksamkeit widmest. Man beachte auch die daraus resultierenden Folgen wie z.B. Ängste, die manchmal noch diffus einhergehen.
Liebe Kayen, dieser Nick ist ein Wortspiel mit der Freiheit und einer Vorliebe für Naturheiikunde. Ein User nennt mich Libbi, was ich auch nicht schlimm finde, nur manchmal sehr darüber lachen muss, weil ich dann an Libbys Milch in der Dose denken muss.

Meine persönlichen Ängste sind nicht diffus, meine Antennen und Befürchtungen sind es manchmal. Das ist wohl "angeboren" aus gutem Grund. Ich bin gefährdet in zweifacher Hinsicht, daher habe ich wohl zu große Antennen mitbekommen. Ob sie mir nützen würden, sei dahingestellt.

Zitat von Kayen
Da ich gestern eine interessante Entdeckung bzgl. Verletzungen des Sonnengeflechts gemacht habe und dann begonnen habe die Verbindung zu meiner inneren Mutter zu analysieren, werden mir jetzt einige diffuse Reaktionen bewusster.
Ich glaube in diesen Momenten, wenn Reaktionen/Verletzungen eintreten, heißt es für mich jetzt, mir die eigentliche Ursache voll bewusst zu machen und noch liebevoller mit mir zu sein, denn wer sonst, außer ich selbst, kann mir das gewünschte Verständnis oder die erhoffte Liebe entgegenbringen.
Ob bei einer eintretenden Verletzung erstmal nur die Akzeptanz ausreicht, wage ich zu bezweifeln. Ich denke man sollte ihr eine große Portion Liebe und Zuwendung widmen.
Ja, die Selbstliebe und die Fürsorge für sich selbst sind sehr wichtig. Das sehe ich auch so. Auf der Suche nach dem "Glück", bin ich u.a. auf eine "neue" Psychologie gestoßen, die sich im Gegensatz zur bisherigen Tiefenpsychologie mit den positven Möglichkeiten beschäftigt, im Gegensatz zu den bisherigen eher aufdeckenden Ansätzen. Sich selbst zu entdecken und zu bejahen, das eigene Wunder zu erkennen, ist vielleicht der richtige Schritt hin zu der Portion Liebe, die man sich selber tun kann.
Zitat von Kayen
Das Wurzelchakra ist mit dem Leben (Geburt) und dem Tod (Ausscheidungen) verbunden. Insofern finde ich Deine Gedanken, nach dem Aufwachen (da befindet man sich meist in einem meditativen Prozess), die sich mit Tod und Leben beschäftigen nicht sehr ungewöhnlich und es arbeitet nun.
Dazu habe ich in meiner Antwort an Akim etwas geschrieben.
Zitat von Kayen
Bzgl. Deiner Frage hierzu:
Meines Erachtens können hier auch alle Krankheiten gemeint sein. Wenn die göttliche Energie entlang der Wirbelsäule empor steigt und den Punkt (Brücke) Pons, Alta Major erreicht, kann Heilung geschehen.
Es ist eben so ungenau, die Antwort, deshalb habe ich auch Mühe, sie zu verstehen. Soll ich es jetzt so verstehen, dass mit der Bewusstwerdung, dem Aufsteigen göttlicher Energie entlang der Wirbelsäule auch sexuell bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr übertragbare Krankheiten geheilt werden können?
Ich habe z.B. keine STD's, aber trotzdem Probleme laut Test mit diesem Chakra. Ich bin überwiegend gesund, trotzdem dieses "sich nicht auf dem Boden befinden", heimatlos sein, nicht verwurzelt sein - nirgendwo. Ich habe auch schon daran gedacht, dass dieses Erdungsgefühl vielleicht eine Illusion ist und gar nicht existieren kann, alles ist doch Schwingung. Ich weiß es nicht. Manchmal will ich nicht mehr daran denken. Ich bin einfach und so ist es gut, wie es ist. Dann schwebe ich eben immer ein bißchen über dem Boden , vielleicht soll ich einfach so SEIN.

Herzliche Grüße
Libbys liberté

Geändert von LieberTee (31.07.12 um 21:43 Uhr) Grund: Tippfehler

Sucht, Geister und die Überwindung.
LieberTee
Ich hoffe, es ist nicht offtopic


Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mich euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Refr.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.
Refr.
Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.
Refr.
Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.
Refr.
Laß warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
Refr.
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.
Refr.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.


Alles Liebe Euch
Liberté

Geändert von LieberTee (31.07.12 um 22:11 Uhr)

Sucht, Geister und die Überwindung.

Kayen ist offline
Beiträge: 5.067
Seit: 14.03.07
Zitat von Akim Beitrag anzeigen

Das finde ich wunderschön! Für mich ist es auch so, allerdings verstehe ich das ganze seit dem Buch noch viel besser. Es ist, als hätte ich es schon immer gewusst und mit dem Lesen fügte sich alles nochmal zusammen, zu einem wunderschönen, klaren, stimmigen Bild, welches mir nun sehr bewusst ist. Das wir beim Orgasmus diese No-Mind Erfahrung unserer Seele machen, war mir so nicht bewusst. Bitte, übrigens bei diesem Beitrag sollte sich hier auch niemand persönlich angesprochen fühlen. Ich finde das Thema nur sehr wichtig, weil es in unserer Gesellschaft da ein ganz grundliegendes Missverständnis gibt, mit sehr fatalen Auswirkungen. Wenn der Inhalt dieses Buches zum "Allgemeinwissen" gehören würde, wäre diese Welt eine andere. Ganz bestimmt.

Eine recht gewagte Aussage, wie ich finde… Es steht wirklich sehr, sehr vieles in diesem Buch… Aber wie du magst, ich wollte es hier auch nur empfehlen, nicht aufdrängen. Und da weissnicht erst von der ungeschützten Vereinigung, dann über diese Einheit, diese Fusion gesprochen hat, habe ich seine Aussage eben auf diese Fusion (Sex) bezogen, weniger auf die Krankheit. Aber das ist ja auch gar nicht so wichtig, ich glaube nichts ist falsch, was wir hier geschrieben haben. Sonst wird weissnicht uns vielleicht oder hoffentlich noch darauf hinweisen.


Liebe Grüße

Lieber Akim,

Du hast Recht.
Es ist eine gewagte Aussage und ich habe auch gezögert diese Worte so zu schreiben.

Eine kleine Erklärung dazu:
Ich habe bereits so einige buddhistische Bücher (wenn nicht gar die halbe bis ganze Zentralbibliothek Hamburgs in Bezug dieser Bücher) gelesen und es gibt auch Kapitel über die Verschmelzung zweier Seelen oder auch Hinweise auf buddhistische Liebeskulturen in denen ich mich ebenfalls gefunden habe.
Bis dato habe ich keine Bücher von Osho gelesen.

Oshos Worte, die ich im Internet finden konnte, sprechen häufig die Kernpunkte des Buddhismusses an, jedoch habe ich da noch nichts neues entdecken könnten, was nicht schon in den alten buddhistischen Traditionsbüchern steht.
Was ich sehr angenehm empfinde, ist diese Leichtigkeit, diese Freude, dieses Feiern des Lebens das bei Osho gut mit verpackt wurde und diese "Strenge" herausnimmt. Nur diese Leichtigkeit kann es meines Erachtens auch bewirken, sich selbst zu entwickeln, streng genug sind wir schon selbst

Osho war für unsere Zeit noch verhältniszmäszig jung und hat seine Weisheiten, denke ich, auch größtenteil von den alten Weisen übernommen und natürlich auch seine eigenen Erkenntnisse, die diese "Strenge" herausnimmt, mit einfließen lassen.

Ich habe im übrigen keinesfalls empfunden, daß Du mir das Buch aufgedrängt hast; eher mit Freude gelesen, dass es Dir gefällt über diese Liebeskulturen zu lesen

Herzlichst
Kayen
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Sucht, Geister und die Überwindung
Akim
Zitat von Kayen
Ich habe bereits so einige buddhistische Bücher (wenn nicht gar die halbe bis ganze Zentralbibliothek Hamburgs in Bezug dieser Bücher) gelesen und es gibt auch Kapitel über die Verschmelzung zweier Seelen oder auch Hinweise auf buddhistische Liebeskulturen in denen ich mich ebenfalls gefunden habe.
Bis dato habe ich keine Bücher von Osho gelesen.
In dem Buch steht wie gesagt wirklich sehr viel. Ich komme da auch eher langsam voran, weil ich viel verarbeite und alles selbst überprüfe. Es stehen z.B. viele wunderbare Dinge über die Liebe dort. Viele kostbare und wertvolle Hinweise, wie wir unsere Kinder erziehen könnten. Viele Anekdoten die zum Nachdenken anregen. Na ja, ich bin begeistert, aber das hab ich ja nun schon genug betont.

Osho war für unsere Zeit noch verhältniszmäszig jung und hat seine Weisheiten, denke ich, auch größtenteil von den alten Weisen übernommen
Sorry, ich möchte dir nicht gerne widersprechen, allerdings habe ich absolut keinen Zweifel daran, das Osho von dem was er sagt nichts übernommen hat. Er war völlig vertikal. Osho war wirklich erleuchtet und davon gab es in der Geschichte der Menschheit bisher vielleicht höchstens eine Handvoll Personen, Menschen die wirklich gesehen haben…

So seh ich das, da kann kein Zweifel sein.

Liebe Grüße

Geändert von Akim (01.08.12 um 12:26 Uhr) Grund: genauer

Sucht, Geister und die Überwindung
LieberTee
Auf der Suche nach der Sucht. Warum schreibe ich hier im Forum so viel mehr als früher? Ist es vielleicht zum Teil auch eine Art Sucht?

Es ist die Suche nach der Resonanz, nach dem Gegenüber.

Auf der Suche nach Informationen, ok, dazu brauche ich nicht unbedingt ein Gegenüber.

Wozu brauche ich es also? Weil ich auf der Suche nach eigener Entwicklung bin. Ich bin zwar gerne allein, aber kein Eremit.

Auf dieser Suche stelle ich Fragen. Fragen, die nicht im Detail beantwortet werden müssen. Oft reichen schon Anregungen, Inspirationen, das ist mir schon klarer geworden.

Warum stelle ich noch Fragen? Um Hintergründe, Beweggründe zu verstehen. Ich sollte also keine Warum-Fragen mehr stellen, sondern allerhöchstens Wozu-Fragen.

Vielleicht machen Warum-Fragen auch so viele Verständigungsschwierigkeiten aus. Sie sind zu persönlich. Und darum geht es nicht. Sondern oft lediglich um das Verstehen, den Sinn, die Richtung, wenn man so will.

So ist die Sucht eine Suche in diesem Fall. Kein Saugen. Es ist ein Verstehenwollen, das Annahme und Loslassen ermöglicht.

Danke Euch allen.

Ich wünsche Euch Gutes, jetzt und in der Zukunft
LieberTee

Sucht, Geister und die Überwindung

weissnicht ist offline
Themenstarter Beiträge: 234
Seit: 09.11.10
Wenn wir nur wüßten- wer wir sind?

Aber wer will das schon wissen?

Es würde das Suchen beenden.

Keine Vergangenheit, keine Zukunft, keine Gegenwart,
nur dieser Pulsschlag JETZT.

Gott fragt sich, wer bin ich?

Sucht, Geister und die Überwindung
LieberTee
Ich habe es gefunden, dieses Erforschen des selbst, aber es ist sehr fremd.
Danke für den Hinweis "wer bin ich?"

Sucht, Geister und die Überwindung

Kayen ist offline
Beiträge: 5.067
Seit: 14.03.07
Lieber weissnicht,

Ich verstehe, Deine Zeilen, DANKE Dir! . . . kommen da jedoch diese Gedanken in mir hoch:


Zitat von weissnicht Beitrag anzeigen
Wenn wir nur wüßten- wer wir sind?

Buddha war einmal ein Königssohn, der von einem Teil seines Lebens/Welt abgeschirmt wurde. Erst, als sein Leben, mit dem anderen Teil konfrontiert wurde, erkannte er seine Sinnlosigkeit und wusste nicht mehr, wer er war.

Aber wer will das schon wissen?

Buddha strebte auch nach dem Wissen, wer er war und verschwand in Versenkung.

Es würde das Suchen beenden.

Buddhas Suche wurde beendet durch sein Erwachen. Aber was "ganz genau" ist dieses Erwachen, welche Bedeutung/Erkenntnis hat dieses für ihn gehabt und ließ ihn aus seiner jahrelangen Versenkung/Meditationshaltung endlich auferstehen, um die Suche zu beenden . . .
(Mir schwebt jetzt keine unbedingte Erleuchtung vor)


Keine Vergangenheit, keine Zukunft, keine Gegenwart,
nur dieser Pulsschlag JETZT.


Ein wegloser Weg durch ein torloses Tor, es braucht nichts gesucht werden und es ist alles schon da. Im Geiste ist es klar.

Gott fragt sich, wer bin ich?

Gott und die Liebe werden durch unser Sein "Bewusstsein" geboren, ohne unser Sein, keinen Gott und keine Liebe. Warum fragt das Bewusst-sein?
Danke lieber weissnicht.

Hab ein Problem in der Wurzel, ich hänge zu sehr im Geiste, spüre die Erde im Hier und Jetzt kaum und wenn man den Pulsschlag mit einbezieht, darf ich auch tief drücken um ihn überhaupt zu spüren.

Herzlichst
Kayen
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Geändert von Kayen (03.08.12 um 13:35 Uhr) Grund: Genauer


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