Zeig mir deine Sucht und ich sage dir...

13.02.07 21:32 #1
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answer ist offline
Beiträge: 465
Seit: 09.06.09
Liebe Sine,
lieber Andreas,
es geht mir schon wieder etwas besser. Da die Sucht ja verbunden mit Schmerzen und starken Ängsten ist, kann ich mich z. Z. auf meinen Körper verlassen. Am Montag wurde wieder ein Knochenszintigram gemacht und lt. Sono gibt es nur noch 4 klitzekleine Metas.
Das gibt Sicherheit. Aber ganz sind die Ängste eben nicht weg und die Schmerzen auch nicht, obwohl sie schon viel besser geworden sind.

euch ein schönes Wochenende
answer

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Resonator ist offline
Beiträge: 344
Seit: 31.01.10
Zitat von answer Beitrag anzeigen
Liebe Sine,
lieber Andreas,
es geht mir schon wieder etwas besser. Da die Sucht ja verbunden mit Schmerzen und starken Ängsten ist, kann ich mich z. Z. auf meinen Körper verlassen. Am Montag wurde wieder ein Knochenszintigram gemacht und lt. Sono gibt es nur noch 4 klitzekleine Metas.
Das gibt Sicherheit. Aber ganz sind die Ängste eben nicht weg und die Schmerzen auch nicht, obwohl sie schon viel besser geworden sind.

euch ein schönes Wochenende
answer
Schön zu hören, das es Dir bereits besser geht, ich denke es ist wichtig, auch wenn es einem schlecht geht und man die Krankheit welche man mit sich trägt als vorhanden akzeptiert, sich jedoch nicht mit Ihr beginnt zu identifizieren, nicht aus den Augen verliert was es noch alles anderes gibt!

Ich wünsche Dir eine rasche Genesung und ein frohes Wochenende!

Gruß Andreas

Bei Suchtverhalten kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich mit einem Suchtverhalten (Medikamentensucht, Spielsucht, Wettsucht uvm.) aufhören möchte, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Sine ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Das sind schöne Nachrichten, Answer.
Wichtig ist in meinen Augen wirklich, dass du im Moment nachsichtig mit dir selber umgehst.
Auch dir ein schönes Wochenende,
Sine

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butterqueen ist offline
Beiträge: 85
Seit: 15.04.10
ich moechte schon mal anfangen einige dinge aufzuzaehlen, ihr koennt sie dann auch gerne in schubladen einteilen.
ersten, gibt es drogen, die seit ewigkeiten in der jeweiligen gesellschaft als teil der kultur benutzt und acceptiert werden, und von dieser menschengruppe auch gut vertragen wird(ausnamen gibt es immer).beispiel
bier in bayern, haschisch in marokko.
wir nordlaender brauchen eben eher die enthemmende wirkung vom alk, um zu tanzen und zu singen, waerend eine maroccanische party voellig ohne auskommt, da wird gesagt, jetzt wird gefeiert, und schon tanzen sie auf den tischen, die brauchen also weniger einen enthemmer,im gegenteil, behaupte,nach dem 2. schnaps laegen alle ganz bald krank unterm tisch. indianer vertragen bekanntlich auch kein feuerwasser, und das hab ich nachgeprueft.
oktoberfest ohne alk aber mit wasserpfeifen voller haesch, das ginge auch schief, die leute wuerden einschlafen oder sich um den gebratenen ochsen pruegeln.und dann einschlafen.
jetzt zu drogen allgemein
ich behaupte, dass menschen, die viel trinken ein beduerfnis haben sich einer unangenehmen situation zu entziehen, sie wollen davon nicht lustig werden, wie ein gelegenheitstrinker, sondern sind froh dass sie den schmerz, seelisch, weniger spueren. alk betaeubt wer sich betaeuben will, dem gehts nicht gut
danach kommt natuerlich der nummer eins schmerzkiller heroin, nicht nur schmerzfrei, sondern das hirn in warme watte gepackt ich finde nicht schlimm, das menschen es nutzen, aber traurig, das sie es brauchen
aber warum koennen manche nicht mit dem schmerz umgehn? andere haben kein problem, ueberlegen, beseitigen die ursache des problems und machen weiter.
1. sie haben nie gelernt ihre probleme zu loesen, ihren frust anders zu verarbeiten, mit rueckschlaegen effectiv umzugehn ,weil sie
a eine pessimistische erwartungshaltung haben darueber ob ihre faehigkeiten ausreichen die ursache des leidens aktiv zu beeinflussen
b.ihr geringes selbstbewusstsein laesst sie daran zweifeln, ob sie die ausdauer haben auch ans ziel zu kommen, und so bleiben sie lieber passiv oder
c das problem ist so schwerwiegend, (kindheitstrauma) dass es keine loesung gibt, und das leben ist so besser zu ertragen.
d oder sie suchen schnellst moegliche erleichterung nach einem rueckschlag, frustration, da das gefuehl als unertraeglich stark empfunden wird
das schlimme daran, es funktioniert, un ist eventuell schneller und einfacher als die loesung zu suchen und anzuwenden.
wenn sich dieser angelernte ablauf dann einmal im gehirn festgesetzt hat, bleibt man dabei haengen
bei heroin wuerde ich immer auf schwierigste lebensumstaende tippen.
bei koks: party, spaeter sitzen die armen leute allein im zimmer, und verballern haus und hof in einer nacht durch die nase, oder freebasen, weil sie nicht aufhoeren koennen (ein jaemmerliches bild!)
lsd und lustige pilze, gefaellt nicht jedem, da muss man mit sich im reinen sein, sonst kann man sehr schlecht drauf kommen. ich tippe auf menschen, die aktiv neue erfahrungen sammeln, mal was anderes erleben wollen.
exstasy, alle menschen liebhaben und tanzen?das probieren sicher viele mal aus.
mehr faellt mir nicht ein.
es gab auch mal einen versuch heroinabhaengige sauber zu kriegen, indem man ihnen fuer jeden sauberen tag ein gehalt zahlte,soweit ich das erinnere, war tatsaechlich geld die beste motivation!leider schlecht durchfuehrbar, obwohl billiger als stationaerer entzug.

Geändert von butterqueen (19.04.10 um 03:30 Uhr)

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Sine ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Moin Butterqueen.
Vielen Dank für deinen Beitrag!
Ich sehe, du hast dich mit der Thematik auseinandergesetzt und ich kann deine Aussagen sehr gut nachvollziehen.
Im Grossen und Ganzen wird es in die von dir beschriebene Richtung gehen, man darf das allerdings nicht verallgemeinern.
Um einen Aspekt herauszugreifen: Alkohol ist nicht gleich Alkohol und es gibt Unterschiede zwischen Bier - Rotwein - Weisswein und Schnapstrinkern.
Ein never ending Thema....
Liebe Grüsse, Sine

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butterqueen ist offline
Beiträge: 85
Seit: 15.04.10
hallo sine, experten unter sich, ich trinke zum beispiel schorle, trockenen weisswein. mit einem schuss o saft. die franzosen sagen, davon wuerde man verrueckt.(ww)
was haeltst du davon.
meine nachbarin trinkt whisky.pur.
was unterscheidet uns?
alles liebe, bq

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Planer ist offline
Beiträge: 1.735
Seit: 06.08.09
Hallo butterqueen,

Zitat von butterqueen Beitrag anzeigen
ich trinke zum beispiel schorle, trockenen weisswein. mit einem schuss o saft. die franzosen sagen, davon wuerde man verrueckt.

meine nachbarin trinkt whisky.pur.
was unterscheidet uns?
ich bin zwar nicht sine, aber ich traue mich zu antworten: der Geschmack unterscheidet...

und bitte nicht böse sein!

Liebe Grüsse
Frank
__________________
** Ich probier´s erst einmal, bevor ich sage das geht nicht... **

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butterqueen ist offline
Beiträge: 85
Seit: 15.04.10
keine sorge, is fast wie limmo!

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Sine ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.371
Seit: 15.10.06
Hallo Butterqueen.
Ich verstehe jetzt nicht recht, ob es sich bei dir und deiner Nachbarin um gelegentlichen Genuss handelt oder um problematische Mengen?
Geht es um gelegentlichen Genuss, dann stimme ich unserem Planer zu
Ich habe die Beobachtung gemacht, dass Weisswein eher aggressiv macht und dass Rotwein im Gegensatz dazu eher dämpft.
Hochprozentiges in problematischen Mengen bewirkt schnellstmögliches Vergessen.
Dies meine Beobachtungen als Laie.
Liebe Grüsse, Sine

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butterqueen ist offline
Beiträge: 85
Seit: 15.04.10
das finde ich jetzt wirklich erstaunlich.
1. es handelt sich bei beiden personen um sogenannte ordentliche trinker, wir sind unauffaellig, aber durchaus alkoholiker. leveltrinker, zumindest hab ich meine nachbarin noch nie besoffen gesehn. seit ihr mann verstorben ist, vor wenigen monaten, trinkt sie etwas mehr.als vorher.
2 flaschen wein am tag sind sicherlich problematisch, und gut eingespielt.
ich bin ein sehr friedliebender mensch, deshalb kann ich mir denken, dass weiswein hier etwas ausgleicht, gleichen soll?
zu meiner entschuldigung moechte ich anfuehren, dass ich bereits mehrfach freiwillig in kur war, d.h., sobald ich ein paar wochen ruhe habe, kann ich aufhoeren zu trinken. wenn ich mit meinem mann zusammen bin,was sich im moment zu einem wahren showdown drama entwickelt,( denn seit kurzem geschieden,er bedroht mich, zur strafe. )haette ich gern ein grosses glas feuerwasser, mit valium und einem schuss pinselreiniger. mein elender dickkopf erlaubt mir das aber nicht, ich moechte ihm den gefallen nicht tun.also trink ich schorle.
sag was aufmunterndes!
etwa: sicher wird er sich morgen in schwefliger luft aufloesen!

Geändert von butterqueen (19.04.10 um 21:14 Uhr) Grund: schoen waers

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