Forschungszentrum Jülich vermisst Brennelemente

02.04.11 18:03 #1
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Dora ist offline
Beiträge: 2.848
Seit: 05.07.09
Die nordrhein-westfälische Landesregierung vermisst laut "Spiegel" insgesamt 2285 Brennelementekugeln aus dem Forschungszentrum Jülich. Das geht aus den Antworten auf eine kleine Anfrage der Grünen hervor, wie das Nachrichtenmagazin vorab berichtete.

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) geht demnach davon aus, dass Brennelementkugeln "allem Anschein nach" im niedersächsischen Forschungsbergwerk Asse gelandet seien. In dem Salzbergwerk durften allerdings nur schwach und mittelradioaktive Abfälle gelagert werden, keine Brennelemente.

Wurden die Kugeln benutzt?

Der Atom-Experte der Grünen in Nordrhein-Westfalen, Hans Christian Markert, sprach von einem erschreckenden Beispiel dafür, "wie lax mit radioaktiven Stoffen hier umgegangen wurde". Nach seinen Berechnungen stecken in den verschwundenen Kugeln etwa 2,2 Kilogramm Uran 235 und 23 Kilogramm Thorium 232. Falls die Brennelemente benutzt worden seien, käme noch hochgefährliches Plutonium dazu, sagte er dem Magazin.

http://nachrichten.t-online.de/forsc...45436200/index





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Forschungszentrum Jülich vermisst Brennelemente

nobix ist offline
Beiträge: 1.922
Seit: 30.11.04
Da taucht aber zuerst die Frage auf, ob Brennelemente dieses Types vor einem Einsatz überhaupt radioaktiv sind, bzw. welchen Meßwert sie besitzen?

Ich kann mich schwach erinnern das bei eine Besichtigung mal neuer Kernbrennstoff gezeigt wurde der angeblich nichtradioaktiv war, kann aber auch sein das ich mich irre und dass das nur Muster waren...!?


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