Kontra Atomkraft! Was sonst!

16.03.11 09:55 #1
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Kontra Atomkraft! Was sonst!

Puistola ist offline
Beiträge: 983
Seit: 06.08.08
Zitat von lisbe Beitrag anzeigen
Aber die Motoren haben einen Wirkungsgrad von über 100%.
Ach, damit liesse sich enorme Mengen Geld verdienen.
Wozu dann all dieses Gedöns um Sonnen-, Windenergie
und - horribile dictu - kalte Fusion?

'Nur' 101% Wirkungsgrad,
und die Autos fahren ohne Kraftstoff,
die Wohnung heizt oder kühlt sich selbst,
ja selbst der Ladyshave braucht kein Ladekabel mehr.

Einfach toll!

P'la

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lisbe
Zitat von Puistola Beitrag anzeigen
Ach, damit liesse sich enorme Mengen Geld verdienen.
Aber nicht so viel, wie mit Atom und Erdöl und Co. Viel wichtigerer Aspekt des Ganzen: die Menschheit wäre zu unabhängig.

Wozu dann all dieses Gedöns um Sonnen-, Windenergie
und - horribile dictu - kalte Fusion?

Geändert von Malve (04.10.12 um 18:04 Uhr) Grund: Netiquette

Kontra Atomkraft! Was sonst!
lisbe
Zitat von Puistola Beitrag anzeigen
Der seismisch hochaktive Rheingraben erscheint geologisch wie ein Kratzer in der Erdkruste im Vergleich zur hochaktiven Grenzfläche zweier Platten vor der Ostküste Japans.
Zu einer gewissen Stärke von Erdbeben kommt es normalerweise nur, wenn zwei Erdplatten sich gegeneinander verschieben und dadurch Teile gelöst werden und sich wieder verkannten.

Diese beiden Beben (Doppelbeben Stärke 8,6 und 8,2 ) in Sumatra am 11. April ereignete sich aber innerhalb einer Platte. So starke Intraplatten-Erdbeben hielt man für unmöglich und man wusste bisher nicht, was genau sich dabei im Inneren der Platte abspielte.

Nun stellte sich nach einer genaueren Untersuchung heraus das es die Kontinentalplatte zerrissen hat. Und dieser dabei entstandene Riss wird weitere starke Beben auslösen.
psiknowledge.blogspot.de/2012/09/doppelbeben-in-sumatra-zerreit.html

Würden wir es in so einem Fall wissen können? Oder doch nicht?

Geändert von Malve (04.10.12 um 19:39 Uhr) Grund: unnötig

Kontra Atomkraft! Was sonst!

Therakk ist offline
Beiträge: 1.690
Seit: 07.08.10
jetzt will ich aber doch mal fragen wie ein Wirkungsgrad von mehr als 100% geht? das würde ja das kosmischeSystem durcheinander bringen.....

interessierte Grüsse Therakk
__________________
Wir leben in der Annahme, dass wir denken, wobei es genauso möglich ist, dass wir gedacht werden

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Puistola ist offline
Beiträge: 983
Seit: 06.08.08
Zitat von Therakk Beitrag anzeigen
... fragen wie ein Wirkungsgrad von mehr als 100% geht?

Glauben, lieber Therakk, glauben ...!

Puistola

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ursula65 ist offline
Beiträge: 4
Seit: 12.09.12
Das wäre ja ein Perpettum Mobile

Kontra Atomkraft! Was sonst!

Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Hallo, ich weiß nicht, ob Ihr es schon besprochen habt, es wird so viel in diesem "Fred" geschrieben, daß ich gar nicht hinterherkomme.

Was wäre eigentlich, wenn der Strom jetzt längerfristig ausfällt? Ich kriege mit, daß es immer häufiger zu Ausfällen kommt, noch sind sie kurz, aber was wenn...?

Ist genug vorgesorgt oder haben wir dann den Gau?

Würde mich über eine Antwort freuen, viele Grüße!
__________________
Stell Dir vor, es gibt Funk, und keiner nutzt ihn :-D

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Puistola ist offline
Beiträge: 983
Seit: 06.08.08
Zitat von Nischka Beitrag anzeigen
Was wäre eigentlich, wenn der Strom jetzt längerfristig ausfällt? Ich kriege mit, daß es immer häufiger zu Ausfällen kommt, noch sind sie kurz, aber was wenn...?

Ist genug vorgesorgt oder haben wir dann den Gau?
Was immer der "GAU" sei, Stromausfälle gibt es öfter mal, in diesem Falle ...
Stromausfall in Westeuropa - Aufwachen nach dem Blackout - Politik - sueddeutsche.de
... war menschlices Versagen schuld:

Über Jahre vorausgeplant, wurde eine Leitung über die Ems ausgeschaltet, um ein Kreuzfahrtschiff von der Mayer-Werft ins Meer zu entlassen.
Zugleich wurde eine paralell liegende Leitung wegen Unterhaltsarbeiten stillgelegt. Keiner wusste vom anderen Unterbruch, und päng ...

Der Bund der Energieverbraucher warnte vor weiteren Pannen. Der Chef des Bundes, Aribert Peters, sagte: "Die Versorgungssicherheit ist nicht mehr gewährleistet." Sein Verband weise seit langem darauf hin, dass die Netze marode seien. An einem "normalen Novembertag" sei die Belastung nicht so hoch, dass es zu einer solchen Panne kommen dürfe. Das Netz müsse in der Lage sein, ganz anderen Wetterbedingungen stand zu halten. "Dass es jetzt schon zusammengebrochen ist, lässt nichts Gutes ahnen", sagte Peters.
Nun, seit 2006 hat sich am wenig tragfähigen Netz so gut wie nichts geändert. Aber tausende Windturbinen wollen ihre Energie einspeisen, während viele AKWs abgeschaltet wurden. Tja, und die Speicher liegen am anderen Ende der Republik ...

Das geht so nicht auf, mehr Stromausfälle sind zu erwarten, bis neue Leitungen das Netz den stark veränderten Bedingungen neu verknüpfen.
Erst dann wird man auch die letzen AKWs und Kohledreckschleudern abschalten können.

Sonst wird es halt gelegentlich mal dunkel.
Für die Haushalte ja nur ein kleines Problem.
Aber dann wird nix produziert - z.B. keine Windturbinen
und kein Aluminium für Starkstromleitungen.

Inzwischen besteht dieses grosse Problem:
Wie lange können AKWs einen Stromausfall überstehen, d.h. die Kühlung aufrechterhalten? Dies ist wohl die zentrale Sicherheitsfrage die Deiner Frage nach dem GAU Inhalt gibt.
Das gilt übrigens auch Jahre nach der Abschaltung noch, bis die Brennstäbe raus sind aus Reaktoren und Abklingbecken raus sind.
Das braucht seine Zeit.

Puistola

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Therakk ist offline
Beiträge: 1.690
Seit: 07.08.10
Inzwischen besteht dieses grosse Problem:
Wie lange können AKWs einen Stromausfall überstehen, d.h. die Kühlung aufrechterhalten? Dies ist wohl die zentrale Sicherheitsfrage die Deiner Frage nach dem GAU Inhalt gibt.
Das gilt übrigens auch Jahre nach der Abschaltung noch, bis die Brennstäbe raus sind aus Reaktoren und Abklingbecken raus sind.
Das braucht seine Zeit.
erster Gedanke war: na da werden sie wohl schon vorgersorgt haben, sind ja Profis.
zweiter Gedanke war: siehe Fukoshima

LG Therakk
__________________
Wir leben in der Annahme, dass wir denken, wobei es genauso möglich ist, dass wir gedacht werden

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Clematis
Zitat von lisbe Beitrag anzeigen
Ausser, dass hin und wieder ein pfiffiger Erfinder um die Ecke gebracht wird. ... Es gibt mittlerweile Millionen Lösungen für das Atomproblem. Es wird diffamiert, diskreditiert, lächerlich gemacht, es wird auf gar keinen Fall darüber berichtet ...

Es gibt nicht einen Grund an der Atomindustrie festzuhalten. Millionen, um mit ihr abzuschliessen. Schon vor Hundert Jahren sagte Tesla zu Einstein, dass ein Vorgehen gegen die Natur (Atomspaltung) nicht wünschenswert sein kann. Mit der Natur kommt der Mensch weiter (kalte Fusion).

Ich meine, in Anbetracht der Möglichkeiten, die nicht genutzt werden - die ganzen Brainis, die auf Schritt und Tritt ausgebremst werden. Soll ich das unterstützen, damit man mit dem Risiko weiter spielt?
Wann findet endlich mal ein Paradigmenwechsel statt, in dem nicht nur darüber gesprochen wird, dass es so nicht geht, sondern dass es anders gemacht wird?
Hallo Lisbe,

danke für diesen ausgezeichneten Beitrag, dem ich insgesamt zustimme, auch wenn das Zitat, wie in rot erbeten, gekürzt wurde.

Liebe Grüße,
Clematis23


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