Kontra Atomkraft! Was sonst!

16.03.11 09:55 #1
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Kontra Atomkraft! Was sonst!

Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Hallo Kopf,

Ich hoffe ja das Du meinen Beitrag zum Thema investigativer Journalismus überflogen hast. Wie ich das sehen sind 3 von 4 Deiner Links aus der Pre-Fukushima-Area wo auch Angela noch Pro-AKW war. 1 Link hat garnichts mit dem Thema zu tun und einer erwähnt den Namen Oettinger in einem anderen Zusammenhang.

Ich finde das kann man differenzierter und zeitlich näher definieren. Aber es bleibt Dir und den Mitlesern überlassen ob Sie sich ein Statement per E-Mail abholen oder einfach gegoogelte "Fakten" so gestalten das sich die Balken biegen.

Ansonten bitte bei so langen Beiträgen die Zitate möglichst klein halten. Ich revidiere meistens Rechtschreibfehler aber selten inhaltliches ! Du brauchst also keine Angst haben das ich meinen Text so verfälsche das Deine Aussage noch ungeschickter aussieht als Sie eh schon ist...

Geändert von Mike (13.12.11 um 08:12 Uhr)

Kontra Atomkraft! Was sonst!
kopf
hey,
ich habe tatsächlich dort hingeschrieben und auch gleich eine antwort bekommen .
mein anliegen wird schnellstmöglich beantwortet .ich habe da auch auf rechtschreibung geachtet

mein anliegen war ,zu zeigen ,dass öettinger eine atomfreundliche vergangenheit hat und sein nun plötzlicher sinneswandel taktische gründe haben könnte . für die abgeschalteten alten kraftwerke könnte es ersatz geben . siemens ist ja sehr aktiv in osteuropa .

LG

das antwortschreiben von dem öttinger ist bestimmt mal viel wert .es ist ein unikat . vielleicht kriegt er ja auch noch den karlspreis ,wie der schäuble, für die verdienste um das fast am boden liegende europa.

Kontra Atomkraft! Was sonst!

Puistola ist offline
Beiträge: 983
Seit: 06.08.08
Zitat von kopf Beitrag anzeigen
für die abgeschalteten alten kraftwerke könnte es ersatz geben . siemens ist ja sehr aktiv in osteuropa .
Ja klar gibt es in Frankreich oder Osteuropa Ersatz für abgeschaltete, oder nie eingeschaltete AKWs im deutschen Sprachraum, wenn in in den Abschaltländern weiterhin massiv Kapital verplempert wird mit Fotovoltaik im Nebelland. Damit kann sich zwar jedermann und jede Firma als toller Umsteiger darstellen. Das ist sexy, aber weniger Energie produzieren pro investierten Euro kann man nur noch mit Indoors-Windkraftwerken.

Der Oettinger sitzt in der Kommission, da hat er zur Energiepolitik der EU-Länder nichts zu sagen. Ob der nun 40 oder 39 AKW-Projekte zählt, ändert daher nichts.

Wer nicht will, dass diese 40 AKWs alle gebaut werden, muss sich ernsthaft für Energieeffizienz, Verzicht und wirkungsvolle Investitionen in maximale Effizienz bei den Erneuerbaren einsetzen, um den Markt für Atomstrom wenigstens im deutschsprachigen Raum stillzulegen.

Puistola

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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
hier als kleines Weihnachts-Schmankerl noch eine "Doku" über den möglichen Ausstieg und seine positiven Konsequenzen...


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Puistola ist offline
Beiträge: 983
Seit: 06.08.08
Zitat von Mike Beitrag anzeigen
hier als kleines Weihnachts-Schmankerl noch eine "Doku" über den möglichen Ausstieg und seine positiven Konsequenzen...
Es ist nichts Neues, dass die AKWs abgeschaltet werden können, wenn man im Gegenzug die alten Kohlekraftwerke am Netz lässt.
Konkrete Gesundheitsschädigung oder "Restrisiko"?
Auch nach Fukushima eine schwierige Frage.
Egal, wie der Entscheid lautet, es ist gut, zu sehen, dass in Bezug auf die Erneuerbaren das Tempo gesteigert wird.

Was aber nichts bringt, ist das St. Floriansprinzip, wie es im Video dargestellt wird, z.B.:

- Die Stadt Kassel kauft schwedischen Strom aus Wasserkraft, im Wissen darum, dass diese dann in Schweden fehlt und durch Atomkraft ersetzt wird. Man verschiebt also lediglich den Konsum von Atomkraft woanders hin. Bilanzen schönen ist keine Wende.

- Norwegen soll mit Speichern für den Deutschen Energiemarkt zugepflastert werden, während man sich im Schwarzwald bis aufs Messer gegen neue Pumpspeicher wehrt. Ist Norwegische Natur weniger Wert als dröge Fichtenplantagen in BaWü?

Die Energiewende ist nur dann echt, wenn sie ehrlich betrieben wird und nicht mit Augenwischerei und Abschiebepolitik befördert wird.


Bei der Windkraft scheint sich ja langsam der Konsens einzupendeln, dass mal diese Windturbinen dort aufstellen soll, wo auch Wind weht. Wenn nun noch die Kapitalverschwendung in der Photovoltaik aufhört zugunsten sinnvoller Standorte nahe oder zwischen den Wendekreisen, rückt die Lösung näher.
Wasserkraftwerke baut man schliesslich seit Jahrhunderten stets dort, wo Gefälle vorhanden ist, und nicht dort, wo man den lautesten Beifall erhält.


Puistola

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kopf
Zitat von kopf Beitrag anzeigen
hey,
ich habe tatsächlich dort hingeschrieben und auch gleich eine antwort bekommen .
mein anliegen wird schnellstmöglich beantwortet .
da ist die antwort (ich schrieb an oettinger , um auskunft über haltung zum bau zukünftiger akw´s zu erhalten )
LG


Sehr geehrter ......

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 12. Dezember 2011.

Mit ihrer Mitteilung "Energiefahrplan 2050/Roadmap 2050" kommt die Europäische Kommission ihrem Auftrag nach, eine energiepolitisch langfristige Vision für die Zeit nach 2020 zu entwickeln.

Die in diesem Energiefahrplan 2050 dargestellten Szenarien, die mögliche Entwicklungswege ausloten, zeigen, dass alle Wege zur Dekarbonisierung des Energiesystems große Veränderungen erfordern. Ziel ist es, bis 2050 eine Reduktion der CO2-Emissionen um 80-95% im Energiebereich bei gleichzeitiger Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und Energieversorgung Europas zu erreichen. Im Fokus bleiben dabei weiterhin u.a. die Steigerung der Energieeffizienz sowie eine Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien.

Klar ist dabei auch, dass die EU Kommission mit der Roadmap 2050 weder für ein Festhalten an der Kernenergie eintritt, noch den Bau von Kernkraftwerken forciert. Sie nimmt hinsichtlich der Nutzung der Kernenergie eine neutrale Position ein, schließlich bleibt die Umsetzung und Ausgestaltung energiepolitischer Maßnahmen zur Erreichung der gemeinschaftlichen Ziele in der Zuständigkeit und Verantwortung der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, wie es im EU-Vertrag festgelegt ist.

Ergänzend möchte ich darauf hinweisen, dass die nukleare Sicherheit – insbesondere im Lichte des Nuklearunfalls in Japan – eine absolute Priorität für die Europäische Union ist.

Mit freundlichen Grüßen

Kontra Atomkraft! Was sonst!

Puistola ist offline
Beiträge: 983
Seit: 06.08.08
Zitat von kopf Beitrag anzeigen
da ist die antwort (ich schrieb an oettinger , um auskunft über haltung zum bau zukünftiger akw´s zu erhalten )
... darauf hinweisen, dass die nukleare Sicherheit – insbesondere im Lichte des Nuklearunfalls in Japan – eine absolute Priorität für die Europäische Union ist.
Hm, "Nukleare Sicherheit" ist stets mit einem Restrisiko verbunden, wenn auch nicht jedes AKW derart grobfahrlässig an eine tsunamigefährdete Küste hingeklotzt wurden wie Fukushima, oder Fessenheim - Erdbebeben? Mühleberg - Aarehochwasser? etc.

Wäre die Priorität Oettingers tatsächlich "absolut", müsste er umgehendes Abschalten befürworten, aber das kann er nicht, er ist ja nur EU-Kommissar.

Ist auch gut so ...

Puistola

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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Kurz vor Weihnachten kommt es dann noch dicke aus Mittelerde...

es scheint das die Asse in Teilen instabil wird und mal aufgrund des "Sicherheitsverzehrs" auf die Bergung verzichten will.

"Sicherheitsverzehr"... was für ein Wort... es sollte wohl richtigerweise "Einsturzgefahr" heissen...

Quelle: Braunschweiger Zeitung/Newsklick

und es hallt demnächst trotzdem wieder aus allen Richtungen: "wir haben aber alles unter Kontrolle!"

Geändert von Mike (23.12.11 um 12:01 Uhr)

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kopf
als ich das erste mal von der asse und den problemen hörte , war mir klar ,das werden die da niemals rausholen !

LG

Kontra Atomkraft! Was sonst!

Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Auch wenn das ein ernstes Thema ist gibt`s zu - kurz nach knapp - Weihnachten noch die Loriot-Weihnachtsedition mit und bei den Hoppenstedt`s



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