Kontra Atomkraft! Was sonst!

16.03.11 09:55 #1
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Kontra Atomkraft! Was sonst!

Manno ist offline
Beiträge: 1.141
Seit: 09.09.08
Zitat von Nischka Beitrag anzeigen
»Atomkonzernen die Netze wegnehmen«
Eigentlich müßte es ja heißen:
»Den Banken die Netze wegnehmen«
denn bei dieser Privatisierung geht's ja nur darum, daß sich die Kommunen durch den Verkauf kommunaler Einrichtungen das Geld für unsinnige Projekte beschaffen.

Der private Investor leiht sich dann die Kaufsumme bei einer Bank (die davon den eigentlichen Vorteil hat) und kalkuliert seinen Zinsaufwand daraufhin in den Preis hinein. Dazu kommt noch sein Gewinn (15%), denn jeder Investor will Gewinn erzielen.

Da dem Investor aber immer mehr am Gewinn gelegen ist, wie an der Versorgung der Bürger, endet jede Privatisierung mit einem Herunterwirtschaften, des erworbenen Projekts. Schließlich darf der Zinseszins nicht vernachlässigt werden, sodaß jeder Investor ein Interesse daran hat seinen aufgenommenen Kredit möglichst schnell wieder zurückzuzahlen. Im schlimmsten Fall geht der private Investor pleite, wenn es ihm nicht mehr gelingt das Strom-/ Kanal- / oder Wassernetz instandzusetzen. Dann muß die Kommune das doppelte und dreifache dafür aufbringen und hat keine Rücklagen mehr ... (sie hat ja schon all ihr Tafelsilber privatisiert)

Kontra Atomkraft! Was sonst!
Clematis
Zitat von Puistola Beitrag anzeigen
Das "Wasser selbst" ist nicht radioaktiv. Es sind die darin gelösten radioaktiven Stoffe. Ich sehe nicht ein, wieso es nicht möglich sein soll, diese abzutrennen. Nötigenfalls eben mit neu zu entwickelnder Technologie.
Hallo Puistola,

Wasser selbst ist zwar nicht radioaktiv, es wird aber radioaktiv wenn es von den radioaktiven Isotopen "bevölkert" wird oder wenn diese, wie Tritium eine Bindung damit eingehen. Isotopen kann man herausfiltern. Tritium aber nicht, weil es mit dem Wasser eine Bindung eingeht womit das Wasser dann auch radioaktiv wird. Tritium hat in der Luft eine relativ kurze Halbwertzeit, im Wasser gebunden ist diese um ein Mehrfaches länger.

Möglicherweise findet man dafür irgendwann ein Verfahren, bisher kennt man aber noch keines.

Gruß,
Clematis23

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Clematis
Zitat von Nischka Beitrag anzeigen
»Atomkonzernen die Netze wegnehmen«

Ein Volksbegehren will die Energienetze in Hamburg rekommunalisieren – FDP und CDU warnen vor »Verstaatlichung«
Hallo Nischka,

m.E. ist das eine sehr sinnvolle Aktion. Dann hört es auch auf damit, daß kleinere Stromproduzenten Probleme haben ihren überschüssigen Strom in die Netze zu speisen, oder daß die Energieriesen Wucherpreise für den Transport fremder Energie verlangen. Damit bekommen die alternativen Energien mehr Freiraum.

Gruß,
Clematis23

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alibiorangerl ist gerade online
Beiträge: 8.950
Seit: 09.09.08
Wuhu,
Zitat von Clematis23 Beitrag anzeigen
... Dann hört es auch auf damit, daß kleinere Stromproduzenten Probleme haben ihren überschüssigen Strom in die Netze zu speisen, oder daß die Energieriesen Wucherpreise für den Transport fremder Energie verlangen. Damit bekommen die alternativen Energien mehr Freiraum.
naja, in Österreich sind die Netze zum größeren Teil (mindestens 51 % oder darüber) staatlich, aber durch das mieseste Ökostrom-Gesetz Europas sind die Zustände so wie in Deutschland, oder sogar schlimmer...

In der "Krise" wurde Energie extrem teurer, dann bald wieder etwas günstiger, aber ein Drittel bliebs teurer. Dann meinten die Politiker, sie hätten doch großherzigst die Energie-Preise (für Private und Kleinbetriebe) wieder gesenkt; Allerdings wurde nicht dazu gesagt, dass sich gleichzeitig die Gebühren, Abgaben - auch für die Netze - wieder sehr verteuerten; Aktuell ist in Österreich Energie um bis zu 20 % (!) zu teuer...
__________________
» Optimismus ist nur ein Mangel an Information. « – Heiner Müller

Geändert von alibiorangerl (21.06.11 um 18:49 Uhr)

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Clematis
Zitat von Manno Beitrag anzeigen
Eigentlich müßte es ja heißen:
»Den Banken die Netze wegnehmen«
denn bei dieser Privatisierung geht's ja nur darum, daß sich die Kommunen durch den Verkauf kommunaler Einrichtungen das Geld für unsinnige Projekte beschaffen.
Hallo Manno,

EON, Vattenfall und Co. haben den Kauf der Stromnetze sicherlich finanziert, doch sie, und nicht die Banken, haben das Bestimmungsrecht oder Verfügungsgewalt, wer wieviel Strom zu welchem Preis einspeisen darf. Es geht also darum mit dem Netz die Verwendungsrechte wieder zurückzuholen.

Gruß,
Clematis23

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Clematis
Zitat von alibiorangerl Beitrag anzeigen
Wuhu,naja, in Österreich sind die Netze zum größeren Teil (mindestens 51 % oder darüber) staatlich, aber durch das mieseste Ökostrom-Gesetz Europas sind die Zustände so wie in Deutschland, oder sogar schlimmer...

In der "Krise" wurde Energie extrem teurer, dann bald wieder etwas günstiger, aber ein Drittel bliebs teurer. Dann meinten die Politiker, sie hätten doch großherzigst die Energie-Preise (für Private und Kleinbetriebe) wieder gesenkt; Allerdings wurde nicht dazu gesagt, dass sich gleichzeitig die Gebühren, Abgaben - auch für die Netze - wieder sehr verteuerten; Aktuell ist in Österreich Energie um bis zu 20 % (!) zu teuer...

Hallo Alibiorangerl,

das ist natürlich gar nicht schön!

Ähnliches lief in Deutschland mit den Gaspreisen - ständige Preiserhöhungen obwohl der Einkaufspreis längst wieder gesunken war.

Die Verbraucher reagierten mit Hilfe von Bürgerinitiativen, Verbraucherzentrale darauf, indem sie nur den niedrigeren Preis zahlten und die Preiserhöhungen ignorierten. Ein Gerichtsverfahren gegen die Gaslieferanten wurde angestrengt und letztlich bekamen die Verbraucher Recht und brauchten die Erhöhungen nicht bezahlen. Das war rechtlich so aufgebaut, daß der Gaslieferant die Lieferung nicht sperren durfte, weil der normale Preis weiterhin bezahlt wurde.

Mit dem sog. Atompfennig -Aufschlag für AKWs- verfuhren viele ebenso, den Pfennig zahlten sie nicht. Zu Stromsperren kam es nicht. Da weiß ich allerdings nicht wie das ausgegangen ist.

Habt ihr in Österreich vielleicht eine derartige Möglichkeit und eine Verbraucherzentrale, die euch dabei unterstützt?

Gruß,
Clematis23

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Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Helau, hier ganz frisch reingekommen von bewusst.tv:

Werner Altnickel interviewt Holger Strohm:

Aktuelle Stellungnahme zu den weitergehenden Reaktorkatastrophen in Japan.

bewusst.tv/2011/06/holger-strohm-zu-fukushima/
__________________
Stell Dir vor, es gibt Funk, und keiner nutzt ihn :-D

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Puistola ist offline
Beiträge: 983
Seit: 06.08.08
Zitat von Clematis23 Beitrag anzeigen

Wasser selbst ist zwar nicht radioaktiv, es wird aber radioaktiv wenn es von den radioaktiven Isotopen "bevölkert" wird oder wenn diese, wie Tritium eine Bindung damit eingehen. Isotopen kann man herausfiltern. Tritium aber nicht, weil es mit dem Wasser eine Bindung eingeht womit das Wasser dann auch radioaktiv wird. Tritium hat in der Luft eine relativ kurze Halbwertzeit, im Wasser gebunden ist diese um ein Mehrfaches länger.
Hallo Clematis

Bitte lass es doch.
Du schreibst einen derart hanebüchenen Unsinn daher, dass es weh tut.
Tritium ist ein Wasserstoffisotop, das im sogenannten üverschweren Wasser die beiden Wasserstoffatome ersetzt.
Die Halbwertszeit ist und bleibt dabei ca. 13 Jahre, da diese unabhängig ist von den Chhemischen Bindungen.
Da von der Sonne her unablässig Tritium in die Atmasphäre gelangt, ist überschweres Wasser auch im natürlichen Wasser enthalten.

Prost
Puistola

Puistola

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Clematis
Zitat von Puistola Beitrag anzeigen
Bitte lass es doch.
Du schreibst einen derart hanebüchenen Unsinn daher, dass es weh tut.
Tritium ist ein Wasserstoffisotop, das im sogenannten üverschweren Wasser die beiden Wasserstoffatome ersetzt.
Und wie wäre es, wenn du hier nicht alle herunterputzen würdest - nicht nur mich? Außer dir schreiben hier alle nur Unsinn? Kommst dir wohl sehr schlau vor. Fühlst du dich besser so?

Schau mal in ein Fachbuch: dann wirst du feststellen, daß meine Aussage völlig richtig ist.

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Puistola ist offline
Beiträge: 983
Seit: 06.08.08
Zitat von Clematis23 Beitrag anzeigen
Schau mal in ein Fachbuch: dann wirst du feststellen, daß meine Aussage völlig richtig ist.
So richtig wie diese hier?:

die Notrufsäulen hier haben Solarpaneele, sind also nicht batteriebetrieben.
Es ist vollkommen sinnlos, über Zeug zu schwätzen, das man im Ansatz nicht versteht.

Leider hab ich es verpasst, den Mike zu rügen, als der von den Zeppelinen faselte, die mit Wasserstoff angetrieben worden seien. Aber das ist ebenso unwichtig wie Deine Notrufsäulen, die mangels Batterien nur bei Sonnenschein funktionieren.

Zum Thema hier reicht eigentlich ein einziger Satz:

Atomkraft? Nein Danke!

Mehr braucht es für nicht zur Meinungsbildung.

Puistola


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