Kontra Atomkraft! Was sonst!

16.03.11 09:55 #1
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Kontra Atomkraft! Was sonst!

Difi ist offline
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt! -- Einstein --

Kontra Atomkraft! Was sonst!

Mike ist offline
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Seit: 16.02.05
Wir Menschen müssen öfter aufstehen und versuchen was dagegen zu machen.
Was heist denn in diesem Zusammenhang "aufstehen" ? Heist das, zur Arbeit zu gehen um mit umweltschädlichen Massnamen noch mehr Geld zu verdienen um sich Solarzellen zu kaufen deren Ersatzteile es im Bedarfsfall in 10 Jahren nicht mehr nachzukaufen gibt ?

Erstmal muss hier der Strom ausgehen damit wir wirklich wissen was da alles dran hängt... dann kann man entscheiden ob man es braucht oder nicht und dann können fundiert Entscheidungen getroffen werden !

Uruguay - Wikipedia:

Von den einst mächtigen, undurchdringlichen Buschwäldern sind nur noch wenige Restbestände erhalten.
hört sich ja auch sehr nachhaltig an !

Ausserdem fällt es doch sehr auf das nicht eine Nachrichtenagentur das Wort "verklappen" verwendet wenn es um das entsorgen von Sondermüll im Meer geht. Immer noch kann man nichts darüber lesen das die Angehörigen der Mordopfer (Arbeiter) eine Entschädigung auf Lebenszeit bekommen und Südkorea muss um Input betteln.

Hinter unserem Rücken, vor unseren Augen und auf unseren Schultern spielen Sie mit allem rum wo man schnell ein Dollarzeichen drauf machen kann, die Experten, Erwachsenen und Politiker. Vielleicht funktionieren die AKW Betreiber ja wie diejenigen die Ihren guten Wagen wegen einen Abwrackprämie mit Ihrem eigenen Steuergeld zu blankem Gold verwandelt haben. Vielleicht reicht es ja den Betreibern, einfach ein paar Milliarden unter die Nase zu halten (natürlich nur für die risikofrei nichtgeleisteten Megawatt!) und Sie ziehen sich kampflos zurück, damit wir Ihren Müll entsorgen können.

Geändert von Mike (06.04.11 um 07:05 Uhr)

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Puistola ist offline
Beiträge: 983
Seit: 06.08.08
Zitat von Clematis23 Beitrag anzeigen
Ohne AKW-Ingenieure hätten wir allerdings keine AKWs und wären heute viel besser dran!
Das wage ich zu bezweifeln. In den 50ern war jedermann hellbegeistert von der Idee, die ach so starke Atombombe zu zähmen. Der Machbarkeitsglaube war die Triebkraft des Witschaftswunders, das eben auch Energie brauchte. Die Ruinen von Windrädern aus den 40ern in Dänemark (z.B. Bogense) belegen, dass es damals ohne Kunststoffe nicht machbar war, Windenergie im grossen Stil zu nutzen und Halbleiter waren grad mal auf das quäkende Transistorradio begrenzt - Nichts mit grossflächigen Siliziumscheiben. Die Wasserkraft der Alpen wurde in den 60ern zu 90% ausgebaut und die Menschen erstickten im Dreck der Kohlekraftwerke, an Erdgasnutzung war angesichts der gigantischen Distanzen samt eisernem Vorhang und fehlender Tiefsee-Bohrtechnologie nicht zu denken.
Die Atomkraft öffnete damals das helle Tor zur 'unendlichen' Energieversorgung, egal ob im 'Kapitalismus' oder im 'Sozialismus'. Nun haben wir 50 Jahre davon profitiert, profitieren weiter davon und müssen nun eben etwas früher als gedacht die Entsorgung dieser KKWs an die Hand nehmen. Gerade durch diese einmalige Wirtschaftsblüte sind nun die Werkstoffe und Technologien verfügbar, die die 'Energiewende' überhaupt denkbar machen. Und es sind wieder die Ingenieure, die den Politikern die Mittel dazu in die Hand geben.
Tempora mutantur ...


Allerdings, wäre ich ein (Ingenieur), hätte ich mich nie am Bau eines AKW beteiligt, denn ich hielt jene, die daran glaubten diese Technik, Kernbeherrschung und was sonst noch dazu gehört, im Griff zu haben, schon immer für übergeschnappt und größenwahnsinnig. Diese irre, völlig absurde Selbstüberschätzung der Ingenieure, Atomphysiker usw. ...
Es wäre wohl besser gewesen, Prometheus hätte darauf verzichtet, den Menschen das Feuer zu bringen ...
Pantoffeltierchen, Wühlmäuse, Wespen und Giraffen überleben ohne Technik.

... Gentechnik, Nanotechnik

PS: ich meine hier nicht die Grundlagenforschung und Forschung in sicheren Labors, sondern das in Verkehr bringen oder Umsetzen in großtechnische Anlagen ...
Ach, sichere Labors?
Noch nie etwas von 'Restrisiko' gehört?
Du hängst ja demselben Machbarkeits-Wahn an, wie die Kernkraft-Ingenieure. Doch das Restrisiko wird nicht von ihnen, sondern von der Politik bestimmt. Die akzeptierte weltweit, dass KKWs nicht entsprechend den grössten zu befürchtenden Erdbeben und anderen Einwirkungen gebaut wurden oder gar ohne jeden Schutz unter freiem Himmel wie die RBMK von Tschernobyl. deren letzter erst Dezember 2000 abgeschaltet wurde, dieweil die ältesten RBMK in Petersburg immer noch in Betrieb sind.
Die Gesellschaft akzeptierte das auch noch, als die Versicherer den KKWs von Anfang an den Versicherungsschutz verweigerten und sie akzeptiert auch, dass in Hochsicherheitslabors an brandgefährlichen Viren gearbeitet wird.

Und wenn die Bürger nur annähernd so etwas wie individuelle Risikoabwägung betreiben würden, stände das Wirtschaftsleben weltweit mit einem Schlag still: Die grösste zivile Tötungsmaschinerie aller Zeiten betreibt fast jeder mit einer Selbstverständlichkeit, die an Zynismus grenzt:
Das Automobil.
Das ist aber, im Gegensatz zu Carl Benz' Zeit, kein individueller Entscheid: Abschalten geht nicht, auf Generationen hinaus: Die Menschen würden verhungern, statt dass einige mit Querschnittslähmung zu leben haben.


Die KKWs werden nun weiterbetrieben, die sichereren mit 'Restlaufzeiten', die unsicheren länger. Die sind nach Fukushima kein Bisschen unsicherer als zuvor. Lediglich das Restrisiko ist nun stärker ins Bewusstsein gerückt. Es wird nun abgewogen gegen die Wirschaftskrise, die mit der sofortigen Abschaltung einhergehen würde. Die Produktion von Windturbinen würde fast augenblicklich beendet weil sie niemand mehr bezahlen würde. Da sind sich die Parteien von Tiefschwarz über allerlei Rot bis hin zu Grün einig:
Das Restrisiko ist tragbar.
Ob es das war, wird man sehen, wenn der letzte Reaktor abgeschaltet und entsorgt sein wird:
Bingo, oder eben nicht.

Mit einem schönen Gruss von Prometheus und

Puistola

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Schwester E ist offline
Beiträge: 366
Seit: 18.11.09
Strom aus Norwegen und das geplante Kabel:


www.schleswig-holstein.de/MWV/DE/Startseite/Startseitenartikel/110330_Statnett.html

Mehr Infos: Google

Viele Grüsse
Schwester E
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90% der Weltsojaernte und 60% der Weltgetreideernte werden an "Nutztiere" verfüttert.

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Rota ist offline
Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Zitat von Difi Beitrag anzeigen


Also muss man im Kleinen damit anfangen...Jeder einzelne, könnte Energie sparen.

LG, Difi
Hallo Difi,

danke für diesen Satz, seit Wochen schaue ich diesem thread zu wie er wächst und wächst. Ich bin Fassungslos über so viel Wissen auf dem Gebiet, das hier gebündelt ist.

Danke allen, die sich hier einbringen. Das macht mich auch fit in der Überzeugzungsarbeit mit meinen Kindern und Enkeln.

In was für einer Welt müssen sie leben, wenn sie nicht fit gemacht werden, auch für die Maßnahmen gegen die gesundheitliche Problematik die durch Strahlen auf sie zukommt.

Über Ein und Aus der Kraftwerke hinaus muß doch auch darüber nachgedacht werden, was können wir selber tun, damit wir mit den Folgen zurecht kommen die diese Technik schon jetzt am Menschen und der ganzen Natur erzeugt hat. Könnten wir auch noch einen Seitenzweig aufmachen, der sich um die Therapiemaßnahmen kümmert?
Es gab vor Jahren den Versuch der "Ärzte gegen Atomkrieg". Da wurde angeregt, sich einer Forschung auf dem Gebiet der Behandlung von Schäden zu verweigern.

Inzwischen ist es nicht mehr der Krieg, sondern der "friedliche Outfall" der die Menschen bedroht.

Ein "Ende der Symptombehandlung"--- sollte das in diesem Fall nicht "ein Anfang der Symptombehandlung" heißen? Die Menschen haben Angst und wollen wissen, was man tun kann, nicht nur, wenn man von so einer Wolke erwischt wird, sondern auch, wenn das schon Jahre zurückliegt und man sich damals nicht gleich unter die Dusche gestellt hat.

Viele Symptome die heute erst auftauchen, könnten dem outfall aus der Ukraine zugerechnet werden, auch in Süddeutschland, wo die Regenwolke damals nieder gegangen ist.

Gibt es in der Runde der Fleißigen Jemanden, der sich damit befassen würde, den Quellen nachzugehen, die sich mit der Strahlenkrankheit und ihrer Behandlung befassen? Ich selber fühle mich nicht mehr so stark, daß dabei etwas herauskommt, was Allen nützt.

Danke noch einmal für so viel Fleiß hier im Forum.

Herzliche Grüße

Margot
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Alles Gelingen hat seine Gründe, alles Mißlingen hat sein Geheimnis Joachim Kaiser, Musikkritiker

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Laudanum ist offline
Beiträge: 1.469
Seit: 16.11.10
Natürlich sollten wir alle im Einzelnen darüber nachdenken, wie wir Strom einsparen können, um so unser Eigenes dazu zu tun. Das war aber schon immer sehr wichtig! Trotzdem ist es das Große, was es ausmacht.
Müssen wir jedes Weihnachten ganze Städte ins Megaleuchten bringen? Muss wirklich ejder baum, jedes Einkaufszentrum vollausgekleidet sein mit Lichterketten?
Ist es wirklich durchdacht, sinnvoll und toll, wenn jetzt Hochhäuser auf der ganzen Welt in den Japan-Flaggen angeleuchtet werden, um den Japanern zu zeigen "dass wir mit ihnen fühlen"??? Ich finde, nicht nur die Art der Energiewende sollte gründlich durchdachtw erden, sondern was man tun kann, um Strom einzusparen. In Göttingen (oder Bremen?) wurden jetzt Straßenlaternen entwickelt, die durch Sensoren nur dann angehen, wenn sie wirklich benötigt werden. Das ist doch mal was! Davon brauchen wir mehr!

lg, Laudanum

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Puistola ist offline
Beiträge: 983
Seit: 06.08.08
Zitat von Schwester E Beitrag anzeigen
Strom aus Norwegen und das geplante Kabel:
Dass ich nicht lache:
Nun sollen also die Norweger sämtliche Hochtäler zubetonieren mit Talsperren zur Speicherung von Energie für den Kontinent? Und 60 Kabel wie Norger sollen diese Energie hin- und hertransportieren, dieweil im Südschwarzwald schon ein einzelnes Pumpspeicherbecken am idealen Standort verhindert werden soll: .
Atdorf - Atomstrombatterie? Neues Pumpspeicherwerk / Pumpspeicherbecken der Schluchseewerk AG am Hochrhein: gut für Wind und Atom?
Nein, so geht das nicht. Dort wo Gefälle, Wasser und Leitungen (Laufenburg!) vorhanden sind, kommen Pumpspeicher hin, nicht nur dort, wo der BUND St. Florians-Abschiebepolitik betreibt.
Jetzt schauen wir mal, ob die grüne Landesregierung von BaWü und der Sistierungsbeschluss zu den neuen KKWs in der Schweiz den BUND zur Räson bringen können, wie von diesem versprochen:

Wenn die schweizer Atom-Pläne vom Tisch sind, wenn bewiesen ist, dass dort wo "Umwelt" drauf steht, auch "Umwelt" drin ist, bin ich gerne bereit den Standort Atdorf neu zu diskutieren.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer Freiburg, Vizepräsident Atomschutzverband Basel. Kreisrat
Speichern von Überschussleistung und Export Spitzenleistung im Umfang der Leistung von einigen grossen Atom- oder Kohlekraftwerken oder eben grossen Offshore-Windparks, je nachdem was die Erzeugerländer eben liefern können, wird nach der 'Energiewende' bei weitem nicht ausreichen, weil die unstete Sonnen- und Windkraft nicht nur im Tagesgang, sondern wochen- und monateweise zwischengespeichert werden muss. Dazu eignen sich deutsche Mittelgebirge nahe bei den Verbrauchern ebenso, wie die kontinentalen und skandinavischen Alpen. Dass aber sicher auch "Umwelt" draufsteht, muss erst mal das Leitungsnetz so ausgebaut werden, dass die Windparks ihre Energie bei Starkwind auch abliefern können, egal ob in die Alpen, nach Norwegen oder in den Schwarzwald. Es kann nicht sein, nach Grosstechnologie in der Wüste (Desertec) und den Gebirgen (NorGer) zu rufen, oder schon vorhandene zu nutzen (Alpen), diese aber im eigenen Land systematisch zu verweigern.

Staut mal schön!

Puistola

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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Der Hauptabnehmer neben den Haushalten ist die Industrie. Von mir aus könnte man bei Waschmaschinen wieder 10-20 Jahre Zyklen einführen und Glühbirnen könnten auch wieder 10-15 Jahre halten. Aber da das gewollte Ziel scheinbar die Kurzlebigkeit ist werden die Müllberge immer höher und die Energiekosten bei der Herstellung werden immer grösser. Sorry das ich das so einfach darstelle aber es ist recht einfach... Nachhaltig und Qualitativ hochwertig mit einem ausreichenden Ersatzteilstamm könnte so manches Gut der Neuzeit auch mal 15-20 Jahre leben anstatt nach 3-5 Jahren gleich im Mülleimer zu landen.
Das geht aber nicht solange wir unser kapitalistisches System (ich sagte das schon mal hier) gewinnorientiert auslegen.

Wenn ich sehe was Leute so wegschmeissen bekomme ich hier und da einen heulkrampf weil meine Lager schon voll sind. Da wird wegen den geringsten Defekten (die nicht oder nicht richtig diagnostiziert worden sind) gleich ein neues Gerät angeschafft. Weil... es ist ganz einfach... die Leute in der Regel keinen Plan mehr haben ! Die sehen nur "Reparatur 450 Euro" und "Neues Gerät 650 Euro"... und die Entscheidung ist gefallen. Das der Grossteil der Reparaturkosten die Stundenlöhne sind will keiner verstehen.

Was dann ganz schlimm ist... selbst wenn die Reparatur mal einfach sein sollte... man könnte sich ja die Finger schmutzig machen am Refill-Toner oder beim reingen des Toilettenspülkastensgummis der dauerläuft. Einfache Handgriffe die Opa noch drauf hatte sind vergessen worden weil es so bequem ist einfach was neues zu kaufen.

Damit hier Sicherheit auf Ausfall garantiert ist haben die Hersteller weltweit längst Sollbruchstellen oder digitale Countdown-Systeme installiert. Ersatzteile nach Garantie ? Fehlanzeige ! und so könnte ich hier noch Seiten füllen...

das System ist längst erkrankt an der Angst das ohne Arbeit die Welt untergeht und der nächste Urlaub ausfällt.

gegen Atomkraft ist gut... aber dann bitte auch mit allen Konsequenzen. Runter mit dem Energieverbrauch an allen Fronten !

leere Omnibusse die in der Nacht fahren.. sinnfrei...
Ampeln die nachts verkehrsleere Strassen schalten.. sinnfrei... (>30 % der Ampelanlagen könnten meiner Meinung nach auch Kreisverkehre sein)
Etliche Betriebe die aus Angst vor Datenverlust Ihre gesammte Maschinerie laufen lassen.. sinnfrei...
Wäsche bügeln ( ).. sinnfrei...
und etliche Dinge mehr die viel Strom "fressen" und die man einfach abschaffen könnte ohne das Sie jemand vermisst !

vor ein paar Jahren noch haben Geschäfte um 9 Uhr geöffnet und um 18.30h pünktlich geschlossen. Das waren 8 Arbeitsstunden und eine halbe für die Mittagspause. Heute werden Sie ab 12 bis 24 Stunden täglich betrieben. Wenn dann plötzlich die Lebensmittelpreise explodieren wegen vollautomatisierter Betreibe werden sich noch so einige umschauen wieviel und zu welchen Konditionen die Industrie den Strom "damals" (also heute) hinterhergeschmissen bekommen hat.

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Puistola ist offline
Beiträge: 983
Seit: 06.08.08
Zitat von Margot Beitrag anzeigen
... Quellen nachzugehen, die sich mit der Strahlenkrankheit und ihrer Behandlung befassen?
Wozu brauchst Du das, bist Du Betroffen?
"Strahlenkrankheit" ins Wikipedia-Suchfeld tippen und lesen:
bis 0,2 Sv
Mögliche angenommene Spätfolgen: Krebs, Erbgutveränderung. Diese zählen nicht zur Strahlenkrankheit im eigentlichen Sinne; sie sind stochastische Strahlenschäden (siehe Strahlenrisiko).
Zur Behandlung von Krebs, siehe dort.

Von höheren Belastungen sind jene betroffen, die in den Outfall der Atombomben geraten sind, die Liquidatoren von Tschernobyl oder allenfalls auch jene etwa 500 Mann (Ich hab noch keine einzige Frau auf den Bildern gesehen), die jetzt in Fukushima ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, um ihre Insel vor einer nuklearen Katastrophe zu retten, also den Unfall einzudämmen. Ihre Fortschritte sind zwar offensichtlich, aber in der Tabelle der Gefahren wird auch nach Monaten noch viel ROT zu sehen sein:



http://fukushima.grs.de/sites/defaul...%20%282%29.pdf

Zur Betroffenheit in Mitteleuropa:
Selbst täglicher Konsum von Pilzen mit Wildschweinragout aus dem Bayrischen Wald oder dem Tessin wird niemanden an den Rand einer Strahlenkrankheit bringen. Wenn Du dann doch mal Krebs bekommen würdest, bliebe die nagende Frage, ob Du den auch ohne Tschernobyl-Outfall und die Pilze bekommen hättest.
Die Wahrscheinlichkeit dazu ist gross, das Leben ist gefährlich.

Puistola

Geändert von Puistola (06.04.11 um 12:20 Uhr)

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Laudanum ist offline
Beiträge: 1.469
Seit: 16.11.10
@Mike, ich gebe Dir vollkommen Recht!
Habe nichts mehr hinzuzufügen, außer weitere ellenlange Aufzählungen, was man noch tun und lassen könnte :-D Das Gewinnstreben und die groß angelegte Lügenmasche der Großkonzerne bzw, Lobbies gehört allerdings als Erstes abgeschafft!


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