Kontra Atomkraft! Was sonst!

16.03.11 09:55 #1
Neues Thema erstellen
Kontra Atomkraft! Was sonst!

Blaupunkt ist offline
Gesperrt
Beiträge: 291
Seit: 13.08.10
Gestern habe ich eine sehr interessante Dokumentation gesehen.
Und zwar wurde das abgesperrte Gebiet um Tschernobyl über die Jahre seit dem Raktorunfall von verschiedenen Wissenschaftlern beobachtet.
Vor allem ging es darum, wie sich die Radioaktivitat auf die Pflanzen und Tiere auswirkt/auwirkte.
Das interessante war, das die Mäuse in ihrem Immunsystem einen Weg gefunden haben mit dieser extremen Strahlung zu leben. Es wurden keinerlei mutationen festgestellt. Die Nachkommen der Mäuse waren gesund.
Weiters haben sich dort sehr viele Tiere angesiedelt wie Bären, Wölfe, Luchse.
Was noch interessant ist zu erwähnen.....es wurden schwache Pferde dort hin gebracht die einer alten Rasse angehören. Diese Pferde haben sich dort ebenfalls vermehrt.

Ich finde es faszinierend wie sich das Leben auf unserer Erde anpassen kann.
Gestern Doku auf arte über Tschernobyl, danach... [Archiv] - Esoterik-Forum

Diese Doku kenne ich auch. So gesehen müsste es den Japanern ja (bald) schon gar nichts mehr ausmachen? Immerhin haben sie doch schon jahrzehntelanges "Training" ...

Kontra Atomkraft! Was sonst!
Clematis
Hallo Blaupunkt,

der Film würde mich interessieren, aber leider wird weder die Quelle noch der Titel des Films angegeben. Ich habe ihn auf Arte und YouTube gesucht, aber ohne Erfolg wegen fehlendem Titel. Könntest Du den hier bitte noch bekannt geben?

Stattdessen fand ich einen anderen, diesen hier, der Tschernobyl aufarbeitet und eine Reihe neuerer Erkenntnisse zu den Folgen der Radioaktivität wie Trisomie 21 u.v.m. liefert:

Die Wolke - Tschernobyl und die Folgen


Gruß,
Clematis23

Kontra Atomkraft! Was sonst!

Difi ist offline
Beiträge: 4.051
Seit: 28.04.09
__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt! -- Einstein --

Kontra Atomkraft! Was sonst!

Schwester E ist offline
Beiträge: 366
Seit: 18.11.09
Hallo,

unsere Befreier und Besatzer spielen mal wieder (Atom-)Krieg, mitten in Deutschland:

cit:

US-Jet abgestürzt: Pilot rettet sich mit Schleudersitz

Derzeit starten US-Kampfjets im Rahmen der Militäraktion gegen die Truppen von Machthaber Muammar al-Gaddafi auch von Rheinland-Pfalz aus auf Ziele in Libyen. Die US-Luftwaffe betreibt in Rheinland-Pfalz neben Spangdahlem noch den bekannteren Stützpunkt in Ramstein.

Widersprüchlich sind die Angaben zu mitgeführten Raketen und zur Bordmunition. Ersten Angaben von Polizisten und Augenzeugen vor Ort zufolge soll die Maschine mit zwei Übungsraketen und einer größeren Menge echter Bordmunition bestückt gewesen sein. Später erklärte ein Sprecher der US-Air-Force, der Kampfjet sei nicht mit Raketen, aber mit 1500 Schuss Übungsmunition unterwegs gewesen.

Sollte die scharf gewesen sein, ist es durchaus möglich, dass sich darunter Munition befand, die zumindest zum Teil über eine hochfeste, uranhaltige Ummantelung mit panzerbrechender Wirkung verfügt.

Wie in dieser Zeitung berichtet, war am 8. Dezember 1988 ein US-Kampfjet vom Typ A-10 „Thunderbolt II“ in Remscheid mit verheerenden Folgen mitten in ein Wohngebiet gestürzt. Der Pilot hatte bei starkem Nebel im Tiefflug die Orientierung verloren. Sieben Menschen starben, darunter der Pilot, 50 weitere wurden schwer verletzt.

Nach dem Absturz stiegen plötzlich die Krebsfälle in der Umgebung überproportional an. Trotz aller Dementis wollten die Spekulationen über hochgiftiges Uran in der Munition oder in den Trimmgewichten in den Tragflächen nicht verstummen.

Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld selbst und damit die hiesige Bevölkerung entgingen am 8. November 1984 nur knapp einer Flugzeugkatastrophe. Der Waffensystemoffizier, Kampfbeobachter und in diesem Fall auch Staffelkapitän auf dem Rücksitz eines britischen Tornado-Kampfjets hatte während eines Trainingsflugs aus bis heute ungeklärter Ursache den gemeinsamen Schleudersitz-Mechanismus für sich und den Piloten ausgelöst.

Führerlos und ohne Kontrolle wie erst jetzt wieder das Warzenschwein bei Laufeld raste der Kampfjet anschließend mit hoher Geschwindigkeit im Tiefflug in Mainnähe umher, bis er beim Aufprall auf dem Boden gut drei Kilometer Luftlinie vom KKG entfernt explodierte.

US-Jet abgestürzt: Pilot rettet sich mit Schleudersitz | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

Google-Suche "laufeld uran": Google
__________________
90% der Weltsojaernte und 60% der Weltgetreideernte werden an "Nutztiere" verfüttert.

Kontra Atomkraft! Was sonst!

Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Ich hatte bereits das "Warzenschwein" vor ein paar Tagen erwähnt aber was doch sehr stinkt ist die Tatsache das Guido (scheinbar ein vom Herrn persönlich auserwählter) in unserem Namen eine Beteidigung an der Hinrichtung von Ghaddafi absagt aber hinten rum den allierten Streitkräften die Start- und Landegenehmigung erteilt.

Im übrigen sind es nicht nur die Ami´s die hier Krieg spielen... auch die deutschen Tornados und Eurofighter kommen ab und zu mal runter...

Jedenfalls sollte, sofern die Luftraumüberwachung funktioniert, kein Flugzeug in die Nähe eines AKW´s kommen.

Natürlich erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Treffers mit jedem neuen Flugzeug und jedem neuen AKW !

Aus den Schlagzeilen: Reuters

Tepco:
Das Unternehmen sieht sich riesigen Schadenersatzforderungen ausgesetzt. Vor Zahlungen müsse erst das Ausmaß der Schäden geschätzt werden, teilte Tepco mit. Dennoch begann die Firma damit, als Zeichen des Mitgefühls von der Katastrophe betroffenen Städten Geld anzubieten. Eine der ausgewählten zehn Städte habe die Zahlung von umgerechnet knapp 240.000 Dollar abgelehnt, teilte ein Tepco-Sprecher mit.
Was mir gerade auffällt... zu jedem Fliegenschiss melden sich die sog. Eperten... hier ist mal ausnahmsweise Funkstille angesagt !

Geändert von Mike (05.04.11 um 14:28 Uhr)

Kontra Atomkraft! Was sonst!

Laudanum ist offline
Beiträge: 1.469
Seit: 16.11.10
Zitat von Mike Beitrag anzeigen
Aus den Schlagzeilen: Reuters
Die Stadt fordert eine persönliche Entschuldigung an die Bürger und er soll das Geld denen direkt anbieten. Es wird nicht gänzlich abgelehnt. Wollte ich der ganzheit halber noch hinzufügen. Gelesen habe ich das bei TAZ-Online.

Anti-RWE-Videos (sehr nett):



Ich weiß leider nicht, ob die Videos hier schon gepostet wurden und wie man die Videos so schön hier einbettet. Man verzeihe mir in beiden Fällen!


lg, Laudanum
edith sacht: WOW, machts ja automatisch mit den Videos, prima!

Kontra Atomkraft! Was sonst!
Clematis
@ Difi,

Dank für den Filmhinweis - das war er zwar noch nicht, aber ich glaube den Film gefunden zu haben, den Blaupunkt meinte, hier die Links:

Die Tiere von Prypjat (in der Sperrzone von Tschernobyl)

Teil I:
Teil II:
Teil III:

Die Entwicklung der Tierwelt im Sperrgebiet ist erstaunlich: Katzen, Mäuse, Wildschweine, Wölfe, Hirsche, Adler, Uhu, Schlangen u.a., die sich vermehren und scheinbar gesund sind. Und das trotz Plutonium usw.

Damit ist anzunehmen, daß die Tier- und Pflanzenwelt auch dann überleben wird, wenn der Mensch längst Geschichte ist. D.h. die Katastrophenverursacher schaufeln sich verdientermaßen ihr eigenes Grab und geben Flora und Fauna ihre angestammten Reviere und Rechte zurück. Darin liegt meines Erachtens eine große Gerechtigkeit, die einen gewissen Trost beinhaltet.

Gruß,
Clematis23

Kontra Atomkraft! Was sonst!

alibiorangerl ist gerade online
Beiträge: 8.950
Seit: 09.09.08
Wuhu,
die aufgezählten Tiere leben auch in nicht verstrahlten Gebieten nur zwischen 1 Jahr (zB Mäuse) und 20 Jahren (zB Wildschweine, Wölfe, usw usf - ausgenommen Adler/Vögel können mehrere Jahrzehnte alt werden, so sie eine gesunde Umwelt haben), womöglich ist das zu kurz um entsprechende Krankheiten auszubilden; In der nächsten Umgebung des Reaktors wirds wohl nicht so viele Tiere geben, wie in der weiteren Sperrzone rund herum mit niedrigerer Strahlung...
__________________
» Optimismus ist nur ein Mangel an Information. « – Heiner Müller

Kontra Atomkraft! Was sonst!

Blaupunkt ist offline
Gesperrt
Beiträge: 291
Seit: 13.08.10
Hallo Clematis
Ja genau, der war es!

Irgendwie alles sehr widersprüchlich mit der „radioaktiven Verseuchung“. Nix ist so, wie es offiziell sein müsste

Kontra Atomkraft! Was sonst!
Clematis
die aufgezählten Tiere leben auch in nicht verstrahlten Gebieten nur zwischen 1 Jahr (zB Mäuse) und 20 Jahren (zB Wildschweine, Wölfe, usw usf - ausgenommen Adler/Vögel können mehrere Jahrzehnte alt werden, so sie eine gesunde Umwelt haben), womöglich ist das zu kurz um entsprechende Krankheiten auszubilden; In der nächsten Umgebung des Reaktors wirds wohl nicht so viele Tiere geben, wie in der weiteren Sperrzone rund herum mit niedrigerer Strahlung...
Hallo Alibiorangerl,

Deine Einwände sind natürlich berechtigt. Es wurde nicht angegeben, wo im Sperrgebiet dies beobachtet wurde, ob es sich um später zugewanderte Tiere handelt, wie hoch die Strahlenbelastung ist, wie stark die Tiere verstrahlt sind und "last but not least" kann der Film auch ganz wo anders aufgenommen worden sein und Teil einer Kampagne zur Verharmlosung der radioaktiven Strahlung sein.

Aufgenommen wurde er scheinbar um 2006, aber da kein Impressum/Nachspann verfügbar ist, ist auch das nicht sicher.

Gruß,
Clematis23


Optionen Suchen


Themenübersicht