Kontra Atomkraft! Was sonst!

16.03.11 09:55 #1
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Kontra Atomkraft! Was sonst!

Tarajal ist offline
Beiträge: 4.507
Seit: 12.05.13
Liebe Freundinnen und Freunde in Deutschland,



Wir wurden verkohlt: Nach Fukushima hat Angela Merkel uns eine grüne Energiewende versprochen, doch nun will die Regierung den schnellen Übergang zu sauberer Energie in die Tonne treten und zurück zu schmutziger Kohleenergie -- selbst der Atomausstieg gerät ins Wanken. Unterzeichnen Sie jetzt, um diesen Klima-Killerplan niederzustimmen:

Jetzt unterzeichnen!
wir wurden ordentlich verkohlt: Nach Fukushima hat Angela Merkel uns eine grüne Energiewende versprochen, doch nun will die Regierung den schnellen Übergang zu sauberer Energie in die Tonne treten und zurück zu schmutziger Kohleenergie -- selbst der Atomausstieg gerät ins Wanken. Wir müssen diesen Klima-Killerplan niederstimmen!

Die Regierung stellt die Energiewende hinter die Interessen von Industrie-Lobbyisten, die sich auf Kosten der Verbraucher und der Umwelt die Taschen füllen. Doch bald stehen die Wahlen an und dies ist unsere Gelegenheit, der schmutzigen Energielobby die Stirn zu bieten und die Energiewende zu retten.

In wenigen Tagen treten sich die Kanzlerkandidaten im Fernsehen gegenüber. Wenn jetzt Hunderttausende von uns eine gewaltige Petition unterzeichnen und den Moderatoren des TV-Duells eine klare Botschaft senden, können wir die Energiewende zu einem Kernthema des Wahlkampfs machen. Sobald wir 100.000 Unterschriften erreichen, werden wir den Medien, Moderatoren und Kandidaten mit einer spektakulären Aktion vor dem Hauptstadtstudio so richtig einheizen:

https://secure.avaaz.org/de/deutschl...fAfNeb&v=28535

Durch die Energiewende spielen die Bürger eine zentrale Rolle bei der Energiegewinnung: Immer mehr Menschen erzeugen ihre eigene Energie und sorgen so dafür, dass fossile Brennstoffe verdrängt werden und die Preise auf Dauer stabil bleiben. Doch die großen Lobbies der Atom-, Energie- und Kohleindustrien wollen ihre satten Erträge beibehalten und versuchen pausenlos, Deutschlands Ambitionen herunterzuschrauben.

In den nächsten Wochen werden die Politiker den deutschen Bürgern genau zuhören. Ganze 82% der Deutschen sind für eine vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien. Nun liegt es an uns, den Parteien Dampf zu machen und jene Politiker zu wählen, die sich wirklich darum bemühen, den Traum einer sauberen Zukunft in die Tat umzusetzen! Es ist ernst: Denn ohne deutsche Vorreiterrolle im Bereich Energie und Klimaschutz, rückt auch ein ambitioniertes globales Klima-Abkommen in weite Ferne.

Lassen Sie uns also loslegen -- und zwar mit einer gewaltigen Petition.

Unsere Umfragen zeigen, dass Avaaz-Mitglieder bereit sind, die Ärmel hochzukrempeln und bei den Bundestagswahlen den Klimaschutz wieder zum Thema zu machen. Fantastisch! Lassen Sie uns mit dieser Petition beginnen, welche wir direkt vor dem TV-Duell überreichen werden. Unterschreiben Sie jetzt und leiten Sie die Aktion an alle weiter!

https://secure.avaaz.org/de/deutschl...fAfNeb&v=28535

Deutsche Avaaz-Mitglieder setzten sich unermüdlich für den Atomausstieg und die Energiewende ein. Und gemeinsam kämpfen wir weltweit, um den Klimawandel aufzuhalten. Am 22. September steht unglaublich viel auf dem Spiel. Wenn wir uns noch einmal zusammentun und bis zu den Bundestagswahlen alle unseren Einsatz beweisen, können wir noch einmal Geschichte schreiben!

Voller Hoffnung,

Pascal, Christoph, Stephanie, Iain, Ricken, Antonia, Anna, Franziska und der Rest des Avaaz-Teams

PS - Viele Avaaz-Kampagnen werden von Mitgliedern gestartet. Es geht ganz einfach - klicken Sie, um ihre eigene Petition zu irgendeinem Thema zu starten. Ob regional, national oder global: Starte eine Petition

QUELLEN:

Energiewende umgekehrt: Die Renaissance der Kohle (Handelsblatt)
Energiewende umgekehrt: Die Renaissance der Kohle - Special: Das Technologie-Update - Technologie - Handelsblatt

Energiewende gut, Umsetzung schlecht (Heute)
www.heute.de/Energiewende-gut-Umsetzung-schlecht-29237500.html

Standpunkt: Die Energiewende birgt enorme Chancen (Bundeszentrale für politische Bildung)
Standpunkt: Die Energiewende birgt enorme Chancen | bpb

Modelle für die Energiewende: Fahrplan für die Öko-Republik (Spiegel Online)
Reform des EEG: Modelle für Phase zwei der Energiewende - SPIEGEL ONLINE

Liebe Grüße Tarajal :-)

Kontra Atomkraft! Was sonst!
Clematis
Zitat von Tarajal Beitrag anzeigen
Wir wurden verkohlt: Nach Fukushima hat Angela Merkel uns eine grüne Energiewende versprochen, doch nun will die Regierung den schnellen Übergang zu sauberer Energie in die Tonne treten und zurück zu schmutziger Kohleenergie -- selbst der Atomausstieg gerät ins Wanken.
Hallo,

selbstverständlich gleich unterschrieben...

Und hier noch detaillierte Informationen über das gesamte Ausmaß, wie wir von der Regierung belogen und hinters Licht geführt werden - die Erneuerbaren sollen wieder in den Boden gestampft werden bzw. in die Monopolistenhände gelegt werden und die Verbraucher und kleinen Betriebe bezahlen, bezahlen, bezahlen... während sich die Großindustrie und Energiekonzerne schief lachen...

Hier das ganze Ausmaß des Schwindels im Detail mit den wahren Fakten und Zahlen:
www.umweltinstitut.org - Strompreis-Lgen (Strompreislügen und Tatsachen)
www.umweltinstitut.org - Hintergrund Strompreislge (EEG: Preistreiber oder Zukunfstinvestition)
www.umweltinstitut.org - Industrieprivilegien (Erläuterungen zu den Industrieprivilegien)
Das sabotierte Jahrhundertprojekt | Blätter für deutsche und internationale Politik (Das sabotierte Jahrhundertprojekt)
www.umweltinstitut.org - Atom-Info-Kampagne (Atom-Infokampagne)

Etwas OT - aber auch Umwelt:
www.umweltinstitut.org - Die lange Nacht der Umweltfilme
Filme: "Vom Glück der Kühe" und "Der Bauer mit den Regenwürmern"

Gruß,
Clematis

Kontra Atomkraft! Was sonst!
Clematis
Hi,

Ausflug nach Hamburg gefällig?

Bundesweite Herbstkonferenz der Anti-Atom-Bewegung

Einladung zur Bundesweite Herbstkonferenz der Anti-Atom-Bewegung vom 18.- bis 20.10.2013 in Hamburg.


Es ist etwa 19.30 Uhr, als Rauch aufsteigt. Dieses Mal nicht in Fukushima, auch nicht am AKW Krümmel wie 2007 – es ist in Hamburg am 1.Mai 2013. Auf dem Atomfrachter Atlantic-Cartier ist Feuer ausgebrochen, direkt unter frischen Brennelementen aus Schweden, Tonnen von Munition und leicht entzündlichem Ethanol. 15 Stunden wird es dauern, bis der Brand gelöscht ist. Der Hafen liegt mitten in Hamburg, zusätzlich feiern in wenigen hundert Metern Entfernung viele Tausend Menschen einen Abendgottesdienst.

Die offizielle Reaktion: Schweigen, wie in Fukushima, wie in Krümmel, schweigen – nichts dazugelernt – Atomkraft bleibt brandgefährlich.

Das es zu einem derartigen Unfall kommt war nur eine Frage der Zeit, denn mit dem Ausbau der Atomfabriken in Gronau und Lingen nimmt die Zahl der Atomtransporte durch die Häfen von Jahr zu Jahr zu. Und dazu stehen noch 9 Reaktoren in der Landschaft, produzieren Atommüll und bergen weiterhin das Potential einer Katastrophe in sich.
Bundesweite Herbstkonferenz der Anti-Atom-Bewegung
Und hier noch viele weitere Informationen zum Thema:
Störfall-Report für September 2013 - 1. Oktober 2013
Im September 2013 mussten 11 Störfälle, Vorkomnisse oder Abweichungen vom regulären Betrieb in Atomanlagen verzeichnet werden. Davon betreffen 7 deutsche Anlagen. Seit Jahresbeginn summieren sich die Störungen in Deutschland auf 54, davon 45 meldepflichtige.

Heimlicher Atomtransport nach Gorleben - 25. September 2013
Nach Recherchen der Anti Atom Initiative “Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten” wurde erst kürzlich bekannt, dass das Zwischenlager Gorleben erneut Ziel eines Atomtransportes war. Der Transport von schwach- oder mittelradioaktiven Abfällen aus dem AKW Grohnde in das Zwischenlager Gorleben am 06. August wurde mittlerweile vom Landesumweltministerium bestätigt.

Kein Temelin-Ausbau: Entscheidung über tschechisches AKW verschoben
24. September 2013

Bereits Mitte August gab der tschechische Energiekonzern CEZ bekannt, dass der Ausbau des Atomkraftwerks Temelin wegen Zweifeln am Strombedarf und Wirtschaftlichkeit des Vorhabens vorerst um zwei Jahre verschoben wird. Parallel setzt sich der Atomkonzern auf EU-Ebene für staatliche Subventionen ein.

Volksentscheid erfolgreich: Hamburger Energienetze zurück in öffentliche Hand! - 23. September 2013
Der Volksentscheid über die Hamburger Energienetze ist gewonnen! Die Mehrheit der HamburgerInnen hat gestern für eine vollständige Rückführung des Strom-, Gas- und Fernwärmenetzes in die öffentliche Hand gestimmt. Die bisherigen Versorger Vattenfall und E.on sind damit abgewählt.
contrAtom
Und noch vieles aktuelles mehr...

Gruß,
Clematis

Geändert von Clematis (04.10.13 um 02:00 Uhr)

Kontra Atomkraft! Was sonst!
Clematis
Hallo,

nach all den Hiobsbotschaften, die uns täglich erreichen, hier mal eine gute Nachricht:

Erfolg: EU-Atomförderung verhindert!
Rund 50.000 Menschen beteiligten sich daraufhin mit einer Protestmail an unserer Aktion gegen die Pläne der EU-Kommission - mit durchschlagendem Erfolg!

Am 09.10.2013 wurde bekannt, dass die EU-Kommission sich dem öffentlichen Druck beugt und die Förderung von Atomkraftwerken nun doch nicht in der Beihilfe-Gesetzgebung verankern wird. Subventionen für den Neubau oder den Betrieb von AKWs werden nun nicht in die geplanten Richtlinien aufgenommen. Bis November sollen die neuen Richtlinien veröffentlicht werden. Wir werden die Entwicklung weiter beobachten und überprüfen, ob die EU-Kommission sich an ihre Ankündigung hält.
EU-Kommission erschwert Förderung von Atommeilern - SPIEGEL ONLINE
Der Beschluss bedeutet nicht, dass EU-Länder nun gar keine Beihilfen für Atomkraftwerke mehr gewähren dürfen. Statt pauschaler Regeln werde aber nun "von Fall zu Fall entscheiden", hieß es in Brüssel. Dadurch gebe es weniger Rechtssicherheit für den Bau neuer AKW. Ein Rückschlag für Großbritannien und Frankreich - vor allem sie hatten sich für die Erleichterung von Subventionen eingesetzt.
Die Franzosen werden wohl auch erst klug, wenn eines ihrer AKWs hoch gegangen ist. Obwohl, auch das wäre nicht sicher, denn Großbritannien machte auch nach dem schweren Unfall in deren Wiederaufarbeitungsanlage weiter, die Anlage wurde lediglich auf Sellafield umgetauft

Die EU-Kommission sollten wir aber weiterhin mit Argusaugen betrachten, damit sie keinen Rückzieher macht...

Greenpeace-VorwurfVersorger haben zu geringe Atom-Rücklagen 11.04.2012, 06:42 Uhr
Wieder Ärger für Deutschlands Atomkonzerne: Greenpeace sieht die Rücklagen der Kernkraftwerksbetreiber nicht gesichert. 30 Milliarden Euro sollen in einen Staatsfonds. Und die Argumente der Naturschützer sind nicht ohne.
http://www.handelsblatt.com/unterneh...n/6494860.html
Wochenbericht des DIW Berlin
29 / 2013 Europäische Stromerzeugung nach 2020: Beitrag erneuerbarer Energien nicht unterschätzen

Ein vom DIW Berlin durchgeführter Vergleich aktueller Schätzungen zeigt, dass von Seiten der Kommission die Kosten von Atomenergie und CO2-Abscheidung systematisch unterschätzt werden, während die Kosten von erneuerbaren Energien überschätzt werden. Dies gilt insbesondere für die Fotovoltaik, deren Kapitalkosten heute bereits zum Teil unterhalb der Werte liegen, die die Kommission für 2050 erwartet. Im Gegensatz zu den erneuerbaren Energien können weder die Atomkraft noch die CO2-Entsorgung zu vertretbaren Kosten eine tragende Rolle im künftigen europäischen Strommix spielen. Es ist daher unerlässlich, dass Europa konsequent auf den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien setzt. Dazu ist es notwendig, dass anspruchsvolle Ziele für erneuerbare Energien für das Jahr 2030 definiert werden, kombiniert mit klaren Emissionsreduktions- und Effizienzzielen.
http://www.diw.de/sixcms/detail.php?...01.c.424569.de
Nun, wenn auch schon das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung die Erneuerbaren ökonomisch besser bewertet als die Atomenergie, dann ist jeder Politiker, der pro-Atom ist, mit Blindheit geschlagen...

Grüße,
Clematis

Geändert von Clematis (10.10.13 um 14:35 Uhr)

Kontra Atomkraft! Was sonst!
Clematis
Hallo,

RWE und E.on haben sich inzwischen von zwei Bauvorhaben für AKWs in Großbritannien verabschiedet, da die finanziellen Risiken zu hoch sind, die zu erwartenden Gewinne zu niedrig und somit unrentabel. Im Handelsblatt wurde berichtet, daß die Rating-Agenturen bei Durchführung dieser Projekte, bei denen Milliarden Kredite aufgenommen werden müssen, beide Firmen mit einer B-Einstufung "beglücken" würden, was wiederum bedeutet, daß viele Stromabnehmer bei RWE und E.on nicht einkaufen dürften, da sie nur bei Unternehmen mit A-Klasse einkaufen können. (Kann den genauen Artikel, trotz Suche leider nicht mehr finden, aber hier zum Ausstieg von RWE/E.on: Energieversorger: RWE und Eon stoßen britische AKW-Firma ab - Industrie - Unternehmen - Handelsblatt). Den richtigen Link gefunden:
http://www.handelsblatt.com/unterneh...n/6494860.html
haben die Ratingagenturen klar zu verstehen gegeben, dass im Falle weiterer nuklearer Risiken eine Abstufung der Kreditwürdigkeit droht.

Gerade für RWE, deren Einstufung Moody's und Standard & Poor's gerade überprüfen, hätte dies gravierende Auswirkungen. Denn viele Energiehändler dürfen mit B-Adressen - die nächste Stufe wäre bei RWE "Baa1" (Moody's) und "BBB+" (S&P) - keine Geschäfte machen. Die Handelssparte des Konzerns würde damit stark eingeschränkt.
Derzeit geschieht Ähnliches in den USA: AKWs werden stillgelegt, weil sie sich nicht rentieren - das sind nach 15 Jahren die ersten Außerbetriebnahmen von AKWs! Die fallenden Energiepreise durch das billige Frackinggas führen dazu, daß der Verkaufspreis für den AKW-Strom ebenfalls niedrig ist. Zwei Anlagen wurden aus diesem Grund stillgelegt. Drei, weil die Kosten für dringend notwendige Reparaturen/Instandhaltung nicht mehr aufgebracht werden können. Aus finanziellen Gründen werden demnächst wahrscheinlich noch zwei geschlossen. Ein Neubau in Oswego wurde inzwischen schon abgesagt. Also insgesamt ACHT weniger als geplant!

Mit weiteren Stillegungen wird gerechnet weil die Kraftwerke bis etwa 2016 nur Verluste machen werden.
Central New York nuclear plants struggle to avoid financial meltdown | syracuse.com

Da die Betreiber auf die Sicherheit der Bevölkerung offenbar keine Rücksicht nehmen, freut es mich diebisch, daß sie nun wenigstens mittels Geldmangel von diesen Projekten Abstand nehmen MÜSSEN!

Aber in China werden von Westinghouse und Toshiba drei AKWs der sog. dritten Generation gebaut, die sehr viel sicherer sein sollen - allerdings: diese Bauform wurde von Großbritannien abgelehnt, weil sie die Sicherheitsstandards nicht erfüllen. Na ja, der Bau hat sich bereits um ein Jahr verzögert, weil die "Sicherheitsstandards" von den Zulieferfirmen nicht eingehalten werden... Gebaut wird, obwohl es in China nach Fukushima zunächst ein Moratorium gab. Und alle drei Anlagen liegen in der Nähe von Städten mit vielen Millionen Einwohnern.
China nuclear plant delay raises safety concern | South China Morning Post

Gruß,
Clematis

Geändert von Clematis (11.10.13 um 22:42 Uhr) Grund: Link ergänzt

Kontra Atomkraft! Was sonst!

alibiorangerl ist gerade online
Beiträge: 8.950
Seit: 09.09.08
Wuhu,
naja, durch diese
Zitat von Clematis Beitrag anzeigen
... Die fallenden Energiepreise durch das billige Frackinggas ...
"Alternative" wird der (Energie-) Konsument auch nur wieder böse angeschmiert: Die Böden und das Grundwasser sind durch diese Methode Gas aus dem Boden zu "waschen" ruiniert bzw vergiftet... "Billig" jedenfalls für die Betreiberfirmen; Die Schäden wieder zu richten - so das überhaupt möglich ist - sicher nicht...
__________________
» Optimismus ist nur ein Mangel an Information. « – Heiner Müller

Kontra Atomkraft! Was sonst!

Tarajal ist offline
Beiträge: 4.507
Seit: 12.05.13
Gerade vom neuen Newsletter vom Umweltinstitut München angekommen:

www.umweltinstitut.org - EU_Atomsubventionen verhindert

Liebe grüße tarajal :-)

Kontra Atomkraft! Was sonst!
Clematis
Zitat von Tarajal Beitrag anzeigen
Gerade vom neuen Newsletter vom Umweltinstitut München angekommen: www.umweltinstitut.org - EU_Atomsubventionen verhindert
Hi Tarajal,

Danke für den Link, den hatte ich vor lauter Freude in meinem Beitrag 1044 vergessen einzusetzen!

Gruß,
Clematis

Kontra Atomkraft! Was sonst!

Tarajal ist offline
Beiträge: 4.507
Seit: 12.05.13
Abba jerne doch, jederzeit :-)

Schließlich ziehen wir doch alle an einem Strang, gelle... :-)

Liebe Grüße tarajal :-)

Kontra Atomkraft! Was sonst!

Rota ist offline
Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Hallo, an Alle,
heute erst erhielt ich dieses Schreiben das zu einer Demo in Düsseldorf aufruft. Leider war der Termin schon verstrichen. Das Schreiben ist aber trotzdem interessant, weil es viele Adressen enthält an die man sich wenden kann wenn man es ernst meint mit der Hilfe in Sachen Fukushima.

Gruß Rota


Solidarität jetzt!
Wir dürfen die Menschen in Fukushima nicht alleine lassen!
Demonstrieren, protestieren, für den Widerstand spenden!
Nahezu täglich erreichen uns neue Schrecken aus dem Super-GAU-Reaktor Fukushima. Noch immer ist das Kraftwerk in der Kernschmelze. 1.300 Brennstäbe drohen in der schwer beschädigten Reaktorruine in die Kernschmelze zu stürzen. Die Radioaktivität ist so hoch, dass Menschen vor Ort in nur wenigen Minuten die tödliche Dosis erreichen und deshalb dort niemand mehr arbeiten und die GAU-Ruine sichern kann. Millionen Liter fließen hochradioaktiv in den Pazifik usw. usf.
Der verantwortliche Konzern TEPCO lügt und lügt und lügt. Teilweise sogar so sehr, dass selbst die ebenfalls nicht zimperliche japanische Regierung empört reagierte. Eigentlich müsste der Energiekonzern enorm hohen Schadenersatz zahlen. Doch stattdessen bekommt TEPCO noch Geld vom Staat und die TEPCO-AktionärInnen kassieren sogar Jahr für Jahr noch Dividende! Und die Regierung holt die Olympiade nach Tokyo, nur ca. 250 Kilometer von Fukushima entfernt.
Es ist barbarisch, was vor Ort geschieht. Lediglich ein Gebiet von 20 Kilometern rund um die Kernschmelze ist gesperrt. Millionen von Menschen werden im weiteren Umkreis der radioaktiven Verseuchung ausgesetzt. Darunter 300.000 Kinder, von denen bereits ca. die Hälfte Zysten aufweist, was bei Kindern als Vorstufe von Krebs gilt.
Auf Geheiß der Regierung werden Fischfang, Ackerbau und Viehzucht weiter betrieben. Die verstrahlten Produkte werden umettikettiert und verkauft.
Für ihre Verbrechen wurden der TEPCO-Vorsitzende Tsunehisa Katsumata, der ehemalige TEPCO-Präsident Masataka Shimizu und der TEPCO-Präsident Toshio Nishizawa sowie die Großaktionäre des TEPCO-Konzerns mit dem Black Planet Award 2011 international an den Pranger gestellt. Sie haben aus reiner Profitgier den Super-GAU in Kauf genommen und tragen die Verantwortung für alles, was seither geschieht.
ALARM: Aktuell versucht US-Präsident Obama, einen 8,3-Milliarden-Dollar-Kredit für den Bau der ersten NEUEN Nuklearanlage in den USA seit fast 30 Jahren zu organisieren. Fordern Sie mit dieser Petition den Stop dieses Projektes. Das Geld muss stattdessen in die Sicherung des GAU-Reaktors in Fukushima gesteckt werden!
Fordern Sie von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon mit dieser Petition, dass Fukushima unter die Kontrolle der UNO gestellt wird. Die ganze Welt ist von dieser Katastrophe betroffen, die Radioaktivität erreicht bereits die USA: Wenn die Brennstäbe in die Kernschmelze stürzen haben wir eine Katastrophe 15.000-mal stärker als die Atombomben auf Japan. Verbreiten Sie diese Petition bitte maximal weiter!
Einige aktuelle Informationen zur momentanen Lage in Fukushima haben wir auch in den beiden letzten Ausgaben unserer [ethecon email info] unter dem Titel "TEPCO - Ständiger Ausnahmezustand" und "Von Fukushima nach Olympia - Skandal ohne Ende" geliefert.
Aktuelle Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Facebook-Seite. [Nicht vergessen: Wenn Sie bei Facebook sind, dann melden Sie sich bitte auch auf unserer Facebook-Seite an. Und empfehlen Sie uns weiter!]
Bestellen Sie unser TEPCO-Dossier hier oder laden Sie sich das ethecon Faktendossier auf Deutsch hier von unserer Webseite. Die englische Version finden sie hier, die spanische hier.
Heute die Menschen in Fukushima -
morgen wir! Solidarität jetzt! Spenden Sie jetzt!
Und bitte spenden Sie für den Widerstand der Menschen in Fukushima. U.a. hat ein rein aus Spenden finanziertes Kinderkrankenhaus die Behandlung aufgenommen. Die Menschen haben es selbst errichtet, Kinderärzte arbeiten ehrenamtlich. Die staatliche Gesundheitsversorgung verharmlost, bagatellisiert und lügt ganz offen.
Wir dürfen die Menschen in Fukushima nicht alleine lassen! Spenden Sie unter dem Stichwort "Fukushima".
Bitte unterstützen Sie die Aktion unserer japanischen FreundInnen:
Wir sind eine kleine Stiftung. Unsere konzern- und systemkritische Arbeit kostet Geld. Wenn Sie diese Aktion für richtig und wichtig halten, dann stärken Sie uns bitte den Rücken durch eine Fördermitgliedschaft oder mit einer Spende. Wir brauchen dringend Fördermitglieder. Und natürlich suchen wir auch weitere (Zu)-StifterInnen (Infos dazu hier).
Mit solidarischen Grüßen
Axel Köhler-Schnura / Bettina Schneider
ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie
www.ethecon.org / info@ethecon.org
PS: Diese [ethecon EILAKTION] geht nur an eigene und empfohlene Adressen. Abbestellen können Sie problemlos hier. Sollten Sie jemanden kennen, für den dieses [ethecon email info] von Interesse sein könnte, dann leiten Sie die eMail weiter und/oder teilen Sie uns bitte die (eMail)Adresse hier mit. Danke.

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