Film "Alptraum Atommüll" und andere TV-Produktionen zum Thema Atomkraft

15.10.09 19:52 #1
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Film "Alptraum Atommüll" - online für eine Woche

alibiorangerl ist offline
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Wuhu,
hier hab ich was gefunden, was auch über die (bis heute andauernde) verlogene Kriegsmaschinerie Aufschluß bringt:
Wie die USA Grönland belogen: Die verschwundene Atombombe - taz.de
11.11.2008

Wie die USA Grönland belogen

Die verschwundene Atombombe

Vor 40 Jahren stürzte ein US-Jet in Grönland ab. Eine seiner Atombomben wurde nie geborgen. Sie liegt im Meer - oder im Eis, das schmilzt. VON REINHARD WOLFF

[IMG]
Lizenz zum Töten: 1960 von der US-Regierung veröffentlichtes Foto einer Atombombe. Foto: dpa

Im grönländischen Inlandeis oder vor der Küste Nordwestgrönlands liegt eine Atombombe. Sie trägt die Nummer 78252 und hing ganz unten im linken Bombenschacht eines Atombombers vom Typ B 52. Der am 21. Januar 1968 nahe der grönländischen US-Basis Thule abstürzte.

Die vier Atombomben an Bord waren glücklicherweise nicht scharf. Beim Aufschlag explodierte allerdings der in ihnen enthaltene konventionelle Sprengstoff, was dazu führte, dass die Bombenteile sich teilweise tief ins Eis einschmolzen. Mit Hilfe grönländischer und dänischer Arbeiter wurde umgehend eine umfassende Suche gestartet. Nach dreimonatiger intensiver Aufräumarbeit meldeten die US-Behörden Vollzug: Man habe das Flugzeugwrack samt aller Bomben gefunden und alles ordnungsgemäss weggeschafft. Doch die Wahrheit sieht anders aus. Das US-Militär suchte noch monatelang nach der offiziellen Vollzugsmeldung in aller Heimlichkeit sowohl auf dem Land, wie in den Gewässern vor der Küste weiter. Und gab dann auf: Bombe 78252 wurde nie gefunden.

Am Montag rollte die britische BBC in einer Dokumentation diese Geschichte anhand neuer Dokumente aus US-Archiven noch einmal auf. Diese bekräftigen, was die Interessenvertretung ehemaliger Thule-Arbeiter – die bei den Aufräumarbeiten in stark strahlender Umgebung eingesetzt und teilweise schwer gesundheitlich geschädigt worden waren – schon immer vermutet hatte: Man hatte sie nicht nur über die möglichen Strahlengefahren im Unklaren und ohne ausreichende Schutzanzüge arbeiten lassen. Sondern die grönländischen und dänischen Behörden sowie die NATO-Verbündeten waren auch ganz bewusst über den Verbleib der vierten Bombe getäuscht worden.

Gegenüber ausländischen Regierungen solle die Tatsache, dass die geheime Pentagon-Suchoperation "zum Ziel hat eine verschwundene Waffe oder Teile davon zu suchen, als vertraulich behandelt werden", ist in von BBC nun gefundenen US-Regierungsdokumenten zu lesen: "Gegenüber Dänemark soll bezüglich der Operation auf die Vornahme von Vermessungsarbeiten auf dem Meeresboden hingewiesen werden." Auch aus anderen Quellen wurden BBC diese Informationen bestätigt. Das Pentagon verweigert allerdings auch 40 Jahre danach einen anderen Kommentar als "alle 4 Bomben sind zerstört worden".

Schon im Jahre 2000 waren aufgrund des unter Präsident Clinton erweiterten Öffentlichkeitsgesetzes erstmals als heimlich und vertraulich gestempelte Papiere öffentlich geworden, die das spurlose Verschwinden einer Atombombe nahe legten. Vorher zwar auf mögliche Staatsgeheimnisse durchgesehen und manuell geschwärzt – dabei war aber offenbar geschlampt worden: Mitten unter Tausenden von Dokumenten der US-Atomenergie-kommission ergab sich aus einem von General Edward B. Giller am 18. März 1968 unterschriebenen Bericht, dass von der Bombe 78252 nur eines gefunden worden war: der Fallschirm, an welchem sie bei dem Bomberabsturz hätte auf dem Boden landen sollen.

Die USA hatten – so ein Bericht vom 12. April 1968 - jeden gefundenen Metallsplitter, jeden kleinsten Teil der anderen abgestürzten Bomben genau zuordnen können. Was die drei anderen Bomben angeht. Doch keine Spur von der vierten. Ohne Dänemark zu informieren, versuchten u.a. U-Boote monatelang die 78252 aufzuspüren. Nicht so sehr in Sorge um eine Strahlengefahr, sondern aus Angst, dass diese womöglich der Sowjetunion in die Hände fallen könnte. Wie planmässig man die dänische Regierung und die Nato-Verbündeten belog, geht aus einem Fax vom 27. August 1968 hervor, in welchem die Atomenergiekommission beruhigt wird, man habe "wie verabredet nur die ausgewählten Teile" von Videoaufnahmen Kopenhagen zugänglich gemacht. Irgendwo rostet also Nummer 78252 mit mehreren Kilo Plutonium vor sich hin. Seit 40 Jahren. Im Meer oder im grönländischen Eis. Das nun immer schneller schmilzt.
Ich meine die ganze Welt, nicht nur Grönland
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Geändert von alibiorangerl (04.11.09 um 10:28 Uhr)

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alibiorangerl ist offline
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Wuhu,
noch etwas, was in den internationalen Medien wohl so nicht vorkommt:

Tragödie in der UNO-City: Mann stürzt aus 17ten Stock - 22. Bezirk, Donaustadt - Wien - News - vienna.at
Online gestellt: 02.11.2009 08:28 Uhr
Aktualisiert: 02.11.2009 08:39 Uhr

Tragödie in der UNO-City: Mann stürzt aus 17ten Stock

Schock in der UNO-City: Der Mann, der aus dem 17. Stock fiel, könnte Opfer eines politisch motivierten Attentats sein.

[IMG: UnoCity Wien]

Es passierte am Dienstag, den 27. 10.: Ein Nuklear-Wissenschaftler stürzte aus dem 17. Stockwerk des Hauses E des UNO-City-Gebäudes. Am Abend wurde der Leichnam gefunden. Die Polizei ging - nach abgeschlossener Obduktion - von einem Selbstmord aus.
Doch die Familie sah dies anders: Der Wissenschaftler befasst sich intensiv mit der Sammlung und Auswertung von Messdaten in Zusammenhang mit Offenlegung von illegalen Nuklearanlagen. Die Witwe, eine UN-Nuklearinspektorin, vermutete daher politische Hintergründe und ließ den Leichnam ein weiteres Mal untersuchen. Bei der zweiten Obduktion engagierte die Frau eine herausragende Spezialistin vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Klinisch-Forensische Bildgebung. Das Ergebnis: Ungewöhnliche Mikro-Verletzungen am Genick des Opfers könnten auf Würgemale schließen lassen.
"Meiner Meinung nach sieht es nicht wie Selbstmord aus. Eine Möglichkeit wäre, dass den Mann jemand in das 17. Stockwerk getragen und ihn in den Tod gestoßen hat", so die Spezialistin laut eines Internet-Newsportals. Weitere Untersuchungen wurden eingeleitet - spätestens zum Monatsende sollen die Ergebnisse vorliegen.
Kommentar von: Infokrieger am 02.11.2009, 12:06 Uhr
Cluedo im UNO
"Ich komme letzendlich zu dem Entschluss, dass der Iran sowohl zum jetztigen Zeitpunkt sowie auch in den nächsten Jahren nicht in der Lage ist waffenfähiges Uran anzureichern und..... HEY, WER SIND SIE? LASSEN SIE MICH LOS! NEIN, NICHT, AAHHHHHHHHH!"
Stellenanzeige:
Nuklea r Wissenschaftler gesucht für UNO Wien. Sollte Universitätsabschluss in Nuklearphysik vorweisen können, sowie bereit sein Beweise für westliche Geheimdienste zu fabrizieren. Weiters dürfen Gewissenskonflikte nicht davon abhalten, tausende Soldaten in einen Krieg zu schicken, der auf Lügen basiert.
Ich kann mich dem Gedankengang von "Infokrieger" nicht verwehren... noch dazu, wo so ein mysteriöser Selbstmord bereits schon einmal an gleicher Stelle, und ebenso ein Mitarbeiter in Sachen Atom, geschah
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alibiorangerl ist offline
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Wuhu,
vom VerSPRECHER zum VERsprecher: Obama setzt auf mehr Atomkraft | kurier.at
Obama setzt auf mehr Atomkraft

Die Nutzung der Kernkraft sei entscheidend für den "Kampf gegen Klimawandel, für Energiesicherheit und Wohlstand", so der US-Präsident.

US-Präsident Barack Obama stellt die Weichen für einen verstärkten Einsatz von Atomkraft. Er beauftragte am Freitag eine neu geschaffene Kommission damit, binnen zwei Jahren Vorschläge für besseren Umgang mit Nuklearabfällen zu erarbeiten. Zudem plane der Präsident, staatliche Kreditgarantien für die Atomindustrie auf 54 Milliarden Dollar (38,6 Milliarden Euro) zu verdreifachen, berichteten US-Medien am Freitag.

"Eine größere Kapazität unseres Landes zur Herstellung sauberer Atomenergie ist entscheidend für unseren Kampf gegen den Klimawandel, für Energiesicherheit und für weiteren wirtschaftlichen Wohlstand", schrieb Obama in einem Memorandum an Energieminister Steven Chu. Der US-Präsident hatte sich am Mittwoch in seiner Rede zur Lage der Nation überraschend deutlich für Nuklearenergie ausgesprochen und betont, Atomstrom und die Erschließung von Ölvorkommen vor der US-Küste sollten Teil eines umfassenden Energiegesetzes sein.

Derzeit liefern Atomkraftwerke rund ein Fünftel des US-Stroms. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist keine Genehmigung für den Bau eines neuen Meilers mehr erteilt worden. Auslöser für die Abkehr von der Atomkraft war der Nuklearunfall im Atomkraftwerk von Harrisburg vor 30 Jahren, dem schwersten in der amerikanischen Geschichte.



Artikel vom 30.01.2010 11:37 | apa | mn
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nicht der papa ist offline
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Zitat von brigitte1948 Beitrag anzeigen
Wisst Ihr, was ich glaube?
Diese "mir gehört die Welt und ich mache damit was ich will"- Typen haben wahrscheinlich längst einen Planeten für sich gefunden, den sie dann auch zugrunde richten werden wie unsere Erde.
Denn anders ist so ein unbegreifliches Handeln einfach nicht zu begreifen.
lg brigitte
Auch wenn es eigentlich schon fast egal scheint, wen man wählt, so weiß man doch in D ganz genau, wer für Atomenenergie steht und immer gestanden hat.
Wenn dann diese Leute, die Atomenergie immer gefordert und gefördert haben wo sie nur konnten, mehrheitlich gewählt werden, dann kann man nicht von ein paar Typen sprechen.
Das nimmt in meinen Augen nur denen, die als Wähler ihre Stimme für bestimmte Parteien und damit auch klar für Atomenergie abgegeben haben, die Verantwortung und reduziert das Ganze auf ein paar wenige Böse.
Jedes Kernkraftwerk stellt eine Gefahr dar und immer wieder gibt es mehr oder weniger gefährliche Un- und Zwischenfälle, die uns weiter verseuchen.

Dazu kommen noch beabsichtigte Bestrahlungen von Lebensmitteln zur Haltbarmachung und die Nutzung zur Diagnostik.

Verseucht ist diese Erde aber alleine durch die vielen Tests schon reichlich. Und Tschernobyl ist so lange auch nicht her. Gleichzeitig wissen wir alle, wie lange die radioaktiven Elemente brauchen, bis sie sich zersetzen.

Wenn wir allerdings von Depleted Uranium sprechen, dann bekomme ich echt Aggros. Warum werden die Verantwortlichen nicht vor ein Tribunal gezerrt?
DU setzen allerdings auch die guten Freunde der Amerikaner Israel gegen die Palästinenser ein. scusi!: Israelische Kindermrder sind dem Galgen wieder ein Stck nher gerckt
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

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nicht der papa ist offline
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Wollte nochmal darauf hinweisen, wie uns die Atomlobby verarscht.

2006 hatte die Atomlobby mit Hilfe einer zweifelhaften Studie, die die Auswirkungen von Tschernobyl auf die Menschheit bewusst verniedlichten, wieder Mal leichtes Spiel.
Sprachrohr der Atomlobby in den Nachrichten 2006 war ein Dr. Michael Repacholi von der WHO.
Seit 5. August 2005 forderte eine Petition im Internet übrigens die Abberufung Repacholi’s von seinen Ämtern bei der WHO, die er aber bis zum Schluss inne hatte.
www.izgmf.de/Aktionen/Meldung...repacholi.html

In den Nachrichten teilte Dr. Michael Repacholi der erstaunten Bevölkerung in Deutschland (und wahrscheinlich ganz Europa) am 7.04.06 mit, dass es durch Tschernobyl lediglich 4000 Krebsfälle gegeben hätte und ergo die Atomkraft ein beherrschbares Risiko darstelle. Daher werde man in Zukunft auch in den betroffenen Gebieten auf Vorsorgeuntersuchungen verzichten können.
(Die Betroffenen könnten sich ja selbst abtasten und wenn sie was feststellen wäre immer noch genug Zeit zu reagieren. )

Das Umweltinstitut München sah und sieht dies allerdings anders.
www.umweltinstitut.org/frames/all/m433.htm
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Kate ist offline
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Hallo Nicht-der-Papa,

danke für Deinen Beitrag Hast mich auch erinnert, dass ich eine weitere Fernsehdokumentation/-reportage ankündigen wollte:

Die Atomlüge

Datum: 23. Februar 2010
Uhrzeit: 22:30 Uhr
Dauer: 45 Min
Sender: NDR

Atomstrom ist sauber, sicher, unschlagbar effizient und billig - behauptet die Atomindustrie. Die Diskussion um die Atomenergie ist wieder hoch aktuell. NDR Autorin Gesinde Enwaldt hat sich auf Spurensuche begeben.
Quelle: http://www3.ndr.de/sendungen/45_min/index.html

Weitere Informationen: NDR Fernsehen - Sendungen - 45 Min- Die Atomlüge

Die Uhrzeit ist sicher für den einen oder anderen zu spät, leider konnte ich keine Wiederholungstermine finden. Falls jemand welche findet, bitte gern hier bekanntgeben

Gruß
Kate
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Kate ist offline
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Wer die Doku verpasst hat, kann sie nun in der NDR-Mediathek sehen:

NDR Mediathek

Einfach "Die Atomlüge" in die Suchfunktion eingeben.

Gruß
Kate
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alibiorangerl ist offline
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Wuhu,
Zitat von Kate Beitrag anzeigen
Wer die Doku verpasst hat, kann sie nun in der NDR-Mediathek sehen:

NDR Mediathek

Einfach "Die Atomlüge" in die Suchfunktion eingeben.

Gruß
Kate
danke für den Link, es ist so... unbeschreiblich... wie können sich Menschen ob ihres Jobes und/oder (Schmier-) Geld-Einkommens nur derartig selbst belügen?!?!!?

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Kate ist offline
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Wer nicht die Möglichkeit hat, sich die Dokumentation "Die Atomlüge" auf Youtube anzusehen (z.B. weil die Hardware dafür nicht reicht), kann sich eine Wiederholung im Fernsehen anschauen:

Am Mittwoch, 21.04.2010, um 20:15 Uhr auf EinsExtra

Siehe: EinsExtra - Mehr Information - Programm

Gruß
Kate
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Kate ist offline
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Wer was tun möchte: Campact.de | Atomkraft jetzt abschalten

bzw. (Direktlink zum Film):

Ich habe mal - vor Ort - an einem Campact-Flashmob teilgenommen, das war gut organisiert und hat eine Menge Aufsehen erregt. Wer es bequemer haben will, kann sich auch an Unterschriftenaktionen beteiligen.

Gruß
Kate
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