Schweizer Suche nach Atommüll-Endlager

05.02.15 08:46 #1
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Oregano ist offline
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Schließlich liegen die beiden Standortregionen, die im weiteren Verfahren untersucht werden sollen, in direkter Grenznähe zu Deutschland.
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Mit dem so genannten 2x2-Vorschlag der Nagra reduziert sich die Anzahl der möglichen Standortregionen für die Entsorgung radioaktiver Abfälle in der Schweiz von sechs auf zwei. Mit "Jura Ost" und "Zürich Nordost" werden zwei Standortregionen vorgeschlagen, die sowohl als Lagerstandorte für hochradioaktive als auch für schwach- und mittelaktive Abfälle in Frage kommen.
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BMUB - Schwarzelühr-Sutter: Schweizer Suche nach Atommüll-Endlager erfordert grenzüberschreitende Umweltprüfung

Atommüll Schweiz: Gefahr für eine Million Jahre (Benken / Bözberg / Lägern)
Baden-Württemberg: Schweiz will Atommülllager an die Grenze setzen | SÜDKURIER Online
ENSI = Atomlobby / Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat: Verantwortung??? (Beznau, Leibstadt, Gösgen, Würenlingen, Mühleberg, Benken)
Atomkraft Schweiz: Hier strahlt die Schweiz - Infos zu AKW & Atommüll


Was Radioaktivität aus einem Smilie macht | Das Kraftfuttermischwerk

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AW: Schweizer Suche nach Atommüll-Endlager

Oregano ist offline
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Das Meer war lange Zeit Lagerstätte für Müll aller Art. Auch die Schweiz hat das Meer "genutzt":

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Seit 1995 verboten: Ein Fass mit radioaktivem Abfall wird von einem Schiff aus in den Atlantik geworfen. (Screenshot: «Versenkt und Vergessen», arte) (8 Bilder)
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Der Meeresgrund vor Europa wurde während mehrerer Jahrzehnte zur Entsorgung von Atommüll genutzt. Auch die Schweiz hat von den «dumping grounds» im Atlantik Gebrauch gemacht. Zwischen 1969 und 1982 sei ein grosser Teil der hiesigen radioaktiven Abfälle verklappt worden. 5341 Tonnen sind es laut dem Eidgenössischen Nuklearinspektorats (Ensi) gewesen, berichtet «20 Minuten online».

Bis 1992 haben neun europäische Staaten angeblich 222'732 Fässer mit 114'726 Tonnen atomarer Abfälle im Nordatlantik und im Ärmelkanal versenkt. Und noch heute werde radioaktives Abwasser von Wiederaufbereitungsanlagen vom Land aus ins Meer geleitet. In der Irischen See und im Ärmelkanal geschieht das laut Arte «jeden Tag».
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Schweizer Atomsünden auf dem Meeresboden - Schweiz: Standard - tagesanzeiger.ch

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