Derealisation/Depersonalisation Selbsthilfegruppe

20.01.12 18:59 #1
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Axolotl ist offline
Beiträge: 11
Seit: 20.01.12
Guten Abend alle Zusammen!
Wie der Titel bereits teils beschreibt bin ich auf der Suche nach Leuten die sich vieleicht ab und zu mal treffen und Ihre chronische Derealisationsstörung ausdiskutieren. Ich hoffe mich vieleicht in eine solche Gruppe einschleimen zu können und wenn eine solche nicht bereits besteht so möchte ich Leute mit dem Selben Problem ausfindig machen welche bereit wären einmal essen zu gehen oder einen Kaffe zu trinken um sich etwas auszutauschen.
Mein Wunsch war nähmlich schon länger einmal mit einer Person zu reden welche die Umwelt 24h am Tag gleich wahrnimmt wie ich. Vieleicht könnte ich dabei einige Schlüsse ziehen.

Obwohl ich nicht wirklich daran glaube so bin ich nun im Begriff eine Psychotherapie zu starten... kann ja nicht schaden es zumindest zu versuchen!(?)

Es wäre wenig sinnvoll gewesen das Thema in Sachen Gefühlsausdruck zu beschreiben da jede(r) Betroffene ohnehin weiss in welcher Situation er/sie steckt und dazu sowieso schon mehr als ein Forum mit Derealisation/ Depersonalisation beschriftet wurde. Deshalb bin ich direkt zu meiner Frage übergegangen.

Was meint ihr..würde jemand meiner Idee Zustimmigkeit zuweisen? Würde mich über zahlreiche Antworten freuen und natürlich trotzdem auch Symptombeschreibungen.


Derealisation/Depersonalisation Selbsthilfegruppe

fauna ist offline
Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Hallo Axolotl

Ich kenne Derealisation/Depersonalisation sehr gut. Wobei ich nicht mehr an den Symptomen leide. Dazu hatte ich noch viel mehr Schwierigkeiten.

Mir hat eine Therapie bei einem Kinesiologen, der viel psychoanalytische Erfahrung und Wissen in Traumatherapie hat und er sich auch auf mich eingelassen hat, da raus geholfen. Ich brauchte fünf Jahre, aber jetzt geht es mir sehr gut. Die innere Hölle und Panik etc. sind meistens weg.

Liebe Grüsse, fauna

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Axolotl ist offline
Themenstarter Beiträge: 11
Seit: 20.01.12
[QUOTE=fauna;768365]Hallo Axolotl

Mir hat eine Therapie bei einem Kinesiologen, der viel psychoanalytische Erfahrung und Wissen in Traumatherapie hat und er sich auch auf mich eingelassen hat, da raus geholfen.

Ich freue mich natürlich riesig so etwas zu hören und vor allem kommt bei mir mit solchen Infos mehr Hoffnung auf. Meine Frage wäre allerdings..wie wurde da bei deiner Behandlung genau vorgegangen? wie war das mit dem "auf dich einlassen" gemeint?

Gruss Axolotl

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Casimire ist offline
Beiträge: 32
Seit: 28.11.11
[quote=Axolotl;770790]
Zitat von fauna Beitrag anzeigen
Hallo Axolotl

Mir hat eine Therapie bei einem Kinesiologen, der viel psychoanalytische Erfahrung und Wissen in Traumatherapie hat und er sich auch auf mich eingelassen hat, da raus geholfen.

Ich freue mich natürlich riesig so etwas zu hören und vor allem kommt bei mir mit solchen Infos mehr Hoffnung auf. Meine Frage wäre allerdings..wie wurde da bei deiner Behandlung genau vorgegangen? wie war das mit dem "auf dich einlassen" gemeint?

Gruss Axolotl
Hallo Axolotl,
zusätzlich zu einer Therapie hat einer Freundin von mir in einer ähnlichen, sehr akuten Situation die Essenz von Aura Soma Nr. 26 (Orange über Orange) sehr geholfen. Das ist eine Essenz, die auch bei Schockzuständen eingesetzt wird. Dieses Öl wird auf den Körper aufgetragen (Aura Soma ist eine Farbtherapie mit verschiedenen Heilessenzen in den Flaschen), bei dieser Essenz linksseitig. Sie unterstützt den Prozeß, wieder mehr " zu sich zu kommen", klarer zu werden, eine evtl. durch eine Schock oder Trauma entstandene energetische Verschiebung wieder zu normalisieren, zu reintegrieren. Bei der Freundin war der Zustand durch Einnahme von Betäubungsmitteln entstanden.
Weiterhin könnte man sich auch mit Bachblüten, hier besonders die "Rescue Remedy" Tropfen oder auch nur mit "Star of Bethlehem" energetisch unterstützen.
Wie gesagt, das ist als hilfreiche Ergänzung gemeint, viele naturheilkundliche Ärzte oder Heilpraktiker kennen Bachblüten und Aura Soma Öle.
Viel Glück bei Deiner weiteren Suche LG Casimire

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Casimire ist offline
Beiträge: 32
Seit: 28.11.11
Hallo Axolotl,
zum Thema "Traumatherapie" fällt mir gerade noch das Buch von Peter Levine "Traumaheilung" ein, ich finde seinen therapeutischen Ansatz sehr gut! Es gibt etliche Therapeuten, die in dieser Therapiemethode ausgebildet sind und damit arbeiten.
Vielleicht mal im Internet suchen?
Alles Gute Casimire

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fauna ist offline
Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Hallo Axototl
Zitat von Axolotl Beitrag anzeigen
Ich freue mich natürlich riesig so etwas zu hören und vor allem kommt bei mir mit solchen Infos mehr Hoffnung auf. Meine Frage wäre allerdings..wie wurde da bei deiner Behandlung genau vorgegangen? wie war das mit dem "auf dich einlassen" gemeint?
Gruss Axolotl
Ich habe einen langen und langwierigen Weg hinter mir. Endlich gaben die Symptome inkl. Fibromyalgie und rheumatischen Beschwerden, Lebensmittelintoleranzen ein Gesamtbild vor allem auch zusammen mit dem Dauerstress durch die psychischen Symptome (eben Derealisation/Depersonalisation, Panik, Ängste, Depressionen, Suizidwünsche, Aggressionen, Schlafstörungen etc...): komplexe PTBS.

Wie genau vorgegangen wurde? - Ups. - Wir haben einfach zusammen angefangen zu arbeiten, nachdem mir mein Traumjob angeboten wurde. Ich war hochmotiviert durch all meine sozialen Ängste zu gehen. Das hatte ich vorher entschieden.
Dann spürte ich mir gegenüber ein Mensch, der mit ganz schlimmen Zustände umgehen konnte. Wir haben sie meist mit EFT/MET (Klopfakkupressur behandelt. - Darüber gibt es hier auch Threads und du kannst es auch googeln).
Dann hatte ich selber viel Vorwissen durch meinen Beruf und Weiter-/Ausbildungen in NLP und systemischer Kurzzeitberatung. -
Auf diese Werkzeuge und auf mich als Mensch liess er sich ein, auch auf meine Werte und Bedüfnisse. Nie wurde mir etwas übergestülpt, nie wurde mir etwas aufgeschwatzt. Wir achteten nur darauf, was gerede JETZT aktuell ist. -

Nach eineinhalb Jahren mit gutem Erfolg und tatsächlich Arbeitsfähigkeit, kamen die Gewalt- und Missbrauchserfahrungen hoch. Sehr geballt. (Ich war mit 3 mal 3 Stunden vormittags jeweils am Mo, Mi, Fr eingestiegen. Kontinuierlich konnte ich das auf 70% steigern. Wobei ich nicht mehr möchte.)
Es begannen 2 schwierige Jahre: Zweimal wöchentlich ein Termin - und oft Hilfen am Telefon oder übers Mail. Aber ich hatte den sicheren äusseren Rahmen, die Struktur und eine verlässliche Beziehung, wo ich mich entspannen konnte. Das bedeutete, dass ganz viele extreme Zustände sehr akut wurden, und ich in Begleitung des Theras durch sie hindruch ging. Wir arbeiteten auch imaginativ, mit Kinesiologie und anderem, mit dem wir auch generationenübergreifende Muster angehen konnte. Es schüttelte oft, aber keine Erfahrung, kein Aspekt eines Themas kam zweimal. Das gab mir den Mut durchzuhalten.
Jetzt nach fünf Jahren intensiver Therapie bin ich dabei, abzuschliessen. Aber ich habe die Gewissheit, dass ich jederzeit wieder einen Impuls holen kann. - Ich bin in der Schweiz zusatzkrankenversichert für Komplementärmedizin. Da mir ein Arzt die Sitzungen verschrieben hat, werden sie zu 80% übernommen. Aber ich hätte das Geld dafür auch verdient. Die "innere Hölle" ist Vergangenheit. Wenn jetzt noch etwas ausgelöst wird, komme ich selber oder mit Hilfe sehr schnell wieder raus. - Und dadurch hat sich meine Lebensqualität sehr verbessert.
Schreiben hat mir parallel dazu sehr geholfen. Einerseits ein Tagebuch über meine inneren Prozesse und andererseits eine online-Selbsthilfegruppe in einem Forum.

Falls du mehr wissen musst, kannst du mir auch weitere, konkrete Fragen stellen. Weil ich selber meine Therapie als eine Art "Wunder" erlebt habe, möchte ich die Erfahrungen weitergeben an Menschen, denen sie vielleicht helfen können. Es lohnt sich so sehr, den eigenen, persönlichen Weg aus dieser "inneren Hölle" zu finden.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und dass du auch deinen Weg raus finden kannst. Liebe Grüsse, fauna

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Traumdenker ist offline
Beiträge: 1.190
Seit: 09.01.11
Ich hasse diesen Zustand er macht mir das Leben schwer,zusätzlich habe ich auch keine Konzentration mehr und fühle nicht richtig. Ich weiß auch nicht welche Behandlungsmethode da was bringen könnte. Jedenfalls keine Psychiatriemedikamente und klassische Psychotherapie.

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gentlemen01 ist offline
Beiträge: 880
Seit: 14.09.09
Zitat von Traumdenker Beitrag anzeigen
Ich hasse diesen Zustand er macht mir das Leben schwer,zusätzlich habe ich auch keine Konzentration mehr und fühle nicht richtig. Ich weiß auch nicht welche Behandlungsmethode da was bringen könnte. Jedenfalls keine Psychiatriemedikamente und klassische Psychotherapie.
leide ebenfalls unter derealisation

bei mir waren die auslöser wohl jahrelange falsche ernährung (körper schlitterte immer weiter in mangelzustände) und amalgamplomben in meinem mund (mutter hatte mir bei geburt eh schon möglicherweise schwermetalle mitgegeben --> hat noch den ganzen mund voll).

als ich dann mit krafttraining und kiffen anfing, lief mein faß antgültig über...

besserungen der symptome brachten bisher nems, gesunde ernährung, DARMAUFBAU und die amalgamentfernung.

oft sind die synapsen und der ganze gehirnstoffwechsel "neben der spur", warum der patient/ die person, alles wie "in einem traum" wahrnimmt.

ich bin zwar noch nicht am ziel, sehe aber schon licht am horizont

p.s. warum ich eigentlich zitiert habe: psychopharmaka und psychotherapie helfen NICHT längerfristig, da a.) chemiebomben das gehirn weiter schädigen und b.) reden keine schäden des körpers reparieren kann (außer die tatsache, sich die probleme von der "seele" zu reden)
__________________
Liebe Grüße G01

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Traumdenker ist offline
Beiträge: 1.190
Seit: 09.01.11
Zitat von gentlemen01 Beitrag anzeigen
leide ebenfalls unter derealisation

bei mir waren die auslöser wohl jahrelange falsche ernährung (körper schlitterte immer weiter in mangelzustände) und amalgamplomben in meinem mund (mutter hatte mir bei geburt eh schon möglicherweise schwermetalle mitgegeben --> hat noch den ganzen mund voll).

als ich dann mit krafttraining und kiffen anfing, lief mein faß antgültig über...

besserungen der symptome brachten bisher nems, gesunde ernährung, DARMAUFBAU und die amalgamentfernung.

oft sind die synapsen und der ganze gehirnstoffwechsel "neben der spur", warum der patient/ die person, alles wie "in einem traum" wahrnimmt.

ich bin zwar noch nicht am ziel, sehe aber schon licht am horizont

p.s. warum ich eigentlich zitiert habe: psychopharmaka und psychotherapie helfen NICHT längerfristig, da a.) chemiebomben das gehirn weiter schädigen und b.) reden keine schäden des körpers reparieren kann (außer die tatsache, sich die probleme von der "seele" zu reden)

Klasse,ich hab zwar kein Amalgam aber meine Mutter hatte den es in der Schwangerschaft(immer noch)Schlechte Ernährung war auch schon früh da. Das Kiffen machte alles nur noch schlimmer. Mein Darm ist auch ne Baustelle.
Der Zustand blieb bisher immer gleich.
Dopamin und Serotonin sind bei mir außerdem sehr erniedrigt. Vitamine und Minerale auch.


Dein Behandler ist wohl aus Berlin oder? Kannst du mir seinen Namen (PM) gffs nochmal nennen?

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gentlemen01 ist offline
Beiträge: 880
Seit: 14.09.09
es gibt keinen behandler außer der, der gerade hier postet (son komischer gentlemen )

darmaufbau halte ich mittlerweile als einer der wichtigsten baustellen, da dir mit einem nicht funktionierenden darm auch keine nems und gesunde ernährung wirklich helfen können (darm kann stoffe einfach nicht aufnehmen)

__________________
Liebe Grüße G01


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