Männerdepression

10.09.11 10:30 #1
Neues Thema erstellen
Männerdepression
kopf
hey liebe corie ,

krise als neubeginn. du sagst du hättest dich weiter entwickelt in der zeit deiner ehe . du bist bestimmt selbstbewusst geworden.
du sagst ,deinem mann gefällt das nicht .
kann es sein ,dass das deinem mann schon längst gestunken hat ,er es aber während seiner guten "beruflichen zeit" verdrängt hat und es nun ,da ja mehr zeit ist , einfach auch mehr auslebt ?
was ich meine ist , vielleicht gab es schon vor der "arbeitslosigkeit" probleme ,die aber durch den alltagsstress und das immer in bewegung sein , nicht aufbrechen konnten.
vielleicht hat er recht,du schaffst das mit dem kleineren schon.
leben allein ? corie , nicht das schlechteste !
du bist eine junge frau !!!!!

Liebe Grüsse , Kopf.

Männerdepression

corie ist offline
Themenstarter Beiträge: 13
Seit: 10.09.11
Hallo Tellerrand

Was ich bis jetzt nicht erwähnt habe: Mein Mann wurde im Jahr 2003 eben-
fals über eine längeren Zeitraum unausstehlich, das heisst, agressiv, und ständig
an seinen Grenzen. Nach längerem Zureden besuchte er einen Hausarzt. Dieser stellte fest das der Blutdruck viel zu hoch war und Blut und Eiweiss im Urin ist. Er überwies ihn an einen Nephrologen, (Nierenspezialist).
Nach einer Biopsie erhielt er die Diagnose Glomerulonephritis. Das ist eine Autoimmunerkrankung und eine Entzündung der Nierenkörperchen was mit der Zeit zu einem Nierenversagen führen kann.
Er wurde mit einer Infusions-Therapie mit hochdosierten Kortison behandelt
worauf er sehr gut Ansprach. Weiter sollte er von nun an den Blutdruck mit starken Medis, (Co Aprovel) und für die Nieren (Triatec) schützen. Durch die Mittel wurde er ständig müde und mit der Zeit hat er sie nur noch un-
regelmässig genommen. Seit er die Kriese hat nimmt er gar nichts mehr.
Auch zu den Kontrolluntersuchungen geht er nicht mehr.
Das ist eine chronische Krankheit und sie wird als schwer Eingestuft. Fals er wieder einen Schub hat, was ich vermute, werden die Nierenkörperchen un-
wiederbringlich zerstört und die Funktion der Nieren nimmt immer mehr ab.

Auch mit diesem Thema komme ich gar nicht an ihn ran. Letze Woche sagte er mir, dass er eh nicht alt werde wegen der Nieren. Und wieder, er wolle alleine sein und nicht in mein mitleidiges Gesicht sehen müssen...
Danke für dein Interesse!

Lg
Corie

Männerdepression
kopf
okay,okay ich versteh das alles ! aber es ist kein grund andere mit in den abgrund zu ziehen .wenn das seine art ist ,sich so vom leben zu verabschieden , in resignation -dann muss man das akzeptieren.
geh da weg ,corie !!

Männerdepression

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo corie, kennst Du dieses Aminosäurenpräparat ? Vortrag/ Tagesseminar

Offensichtlich ist durch die Nierenkrankheit der Eiweissstoffwechsel gestört. Aminosäuren sind aber auch Grundlage sämtlicher Nervenbotenstoffe. ....

LG K.
__________________
LG K.

Männerdepression

corie ist offline
Themenstarter Beiträge: 13
Seit: 10.09.11
[QUOTE=zantos;722569]Hallo Corie,
Meine Meinung:
Nach einem Burnout ist das Leben nicht mehr ganz so, wie es vorher war. Zumindest sollte es so sein.
Entweder Dein Mann hat diese Umstellung nicht geschafft, oder er ist immer noch depressiv. Für mich stellen sich zwei Fragen: Erkennt er das und will er sich helfen lassen? Auf diese Fragen könntest Du konkrete Antworten verlangen, lass dich nicht abspeisen.
Ich kann verstehen, dass Dein Mann die AD (Antidepressiva) nach einigen Tagen absetzte. Manchen fällt es schwerer, sie zu nehmen, als anderen. Es gibt Nebenwirkungen. Möglicherweise waren sie zu heftig? Dann wäre ein Wechsel angesagt, in Absprache mit dem/der Psychiater/in, oder generell Arzt, wenn wer sich wirklich auskennt (Verschreiben können sie alle). Allerdings braucht es den Willen die "Eingewöhnungszeit" durchzustehen. Nebenwirkungen gibt es IMHO praktisch immer.
Will Dein Mann sich wirklich helfen lassen, würde er dafür noch einen Versuch wagen, einen anderen Arzt aufzusuchen?

Gibt es in Eurer Beziehung noch Berührungen, Zärtlichkeit?
Ich finde die Idee mit einem Brief gut, aber das Gespräch sollte der Normalfall sein. Sprecht ihr? Berührt ihr Euch beim Sprechen? Was passiert wenn Du beim Gespräch seine Hand nimmst? Lässt er es zu?

In einer Depression fällt es manchen schwer, Entscheidungen zu treffen, man überlässt sie gerne andern. Trotzdem tut es mir weh, wenn ich lese, wie lieblos er sich verhält. Ich kann nicht verstehen, dass man sich so durchhängen lässt, in einer Zeit wo man auf andere angewiesen ist. Das solltest Du nicht als neuen Standard akzeptieren. Das lässt sich vielleicht mit einer Depression erklären, aber nicht entschuldigen, was mich zu einer weiteren Frage bringt: Will er sich selber helfen, will er etwas an seiner Situation ändern?

Als Anonymer möchte ich Dir für die Kraft danken, die Du in dieser schweren Zeit für Deinen Mann aufbringst.Trotzdem musst Du für Dich selber und die Kinder schauen. Warum will er eigentlich nur solange bleiben, bis der Älteste raus ist? Er hat doch zwei Kinder.

Man möge mir aufs Maul schlagen, aber das gefällt mir nicht, Du hast das mehr als einmal erwähnt. Was hast Du für ein Gefühl? Irgendetwas denkst Du Dir doch dabei. Hast Du jemand, mit dem Du genau darüber sprechen kannst und Du glaubst, dass Du kompetenten Rat erhältst?

Ich hätte noch einen generellen Tip zu Gesprächen. Versuch, direkte Anschuldigungen zu vermeiden. Sag nicht: "Du hast, Du machst immer, nie tust Du, Warum hast Du, Wann wirst Du endlich". Sage es aus Deiner Sicht, auf Dich bezogen:"Ich empfinde es so, bei mir kommt das so rüber, ich verstehe das so... . Bring ihn dazu sich zu äussern, klare Aussagen zu machen, sich zu erklären und versuche, sachlich zu bleiben, zuzuhören, nicht ins "ja, aber ..." zu fallen und Gehörtes kommentarlos anzunehmen, kommentarlos zu akzeptieren. Das braucht etwas Disziplin, hilft aber dem Gespräch. Natürlich wäre es besser, wenn beide mitmachten, aber das kann man von Deinem Mann momentan vielleicht nicht erwarten.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Liebe
Zantos[/QUOT










hallo zusammen

bei uns ist es im moment ziemlich ruhig... und eine gute nachricht habe ich auch, sie heisst:

NOAH NICOLAS

und macht mich mit 49 jahren zur oma.
das kleine menschlein hat uns alle verzaubert. sogar mein mann konnte sich wieder einmal richtig freuen und meine 3 anderen jungs sind mega stolz jetzt onkel zu sein.

liebe baby-grüsse aus der schweiz
corie


Optionen Suchen


Themenübersicht