Ich bin ein Versager!

17.01.11 16:49 #1
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Seraina24 ist offline
Beiträge: 12
Seit: 29.12.10
Hallo zusammen

Ich habe gekündigt und mein letzter Arbeits rückt nun näher. Ich habe bald eine neue, attraktivere und besser bezahlte Stelle mit mehr Verantwortung. Eigentlich Grund genug stolz zu sein. Aber die jetzige Chefin macht mich total fertig. Ich geb mein Bestes, versuch meine Arbeit so gut wie möglich abzuschliessen. Leider trete ich leider mit einer angehäuften Minuszeit aus. Diese Minuszeit wird mit meinem Lohn verrechnet. Tut mir auch nicht weh, Gott sei Dank. Aber deswegen macht sie mich nieder! Es sei unseriös so viel Minuszeit gemacht zu haben (ca. 3 Tage). Ausserdem hätte meine Arbeit darunter gelitten, obwohl dies ganz bestimmt nicht der Fall gewesen ist!!! Seit meiner Kündigung vor 3 Monaten bringt sie mir nicht mehr den Respekt entgegen, den ich wirklich verdient hätte! Und das alles macht mich so fertig! Ich zweifle an mir selber. Die Minuszeit habe ich gemacht, weil es mir nicht gut ging. Ich konnte die verlangte Arbeitszeit nicht erreichen, da ich nach einigen Stunden Arbeit einfach nur noch nach Hause wollte. Die Depressionen haben mich richtig innerlich aufgefressen. Ich hab meine Chefin damals auch darüber informiert, aber nun ist alles vergessen! Sie wolle davon nichts wissen.

Ich weiss, eigentlich sollte es mir egal sein, da ich bald meinen letzten Arbeitstag habe, aber mich macht es fertig. Es lähmt mich, da ich nicht die Anerkennung erhalte, die ich doch eigentlich verdient hätte. Auch bringt mich der Gedanke, hier im jetzigen Betrieb abgelooset zu haben, noch um! Wie ein Totalversager fühle ich mich, obwohl ich doch immer 100% gegeben habe. Ich konnte in dieser Zeit einfach nicht mehr! Darum diese Minuszeit!

Ich weiss, ich dramatisiere nun wieder alles, aber ich glaube echt, dass ich Hilfe brauche! Ich warte noch auf den Bescheid meines Arztes, ob es mit dem psychiatrischen Zentrum klappt.

Könnt ihr mir sagen, wie ich mich wieder einkriege? Ich muss doch bei meiner neuen Stelle 100% geben und kann doch keine Altlasten (schlechte Gedanken) mit rüber nehmen! :(

Ich bin ein Versager!

Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Liebe Seraina,

es tut mir total leid, daß Du da soviel mitmachen mußtest. Du bist wohl einer der Menschen, die sich die Meinung anderer sehr zu Herzen nimmt. Eins ist aber sicher: Es ist nur die Meinung dieser Frau.
Es ist nicht die "Wahrheit".

Deine Erfahrungswelt sagt ganz deutlich: Ich konnte nicht soviel arbeiten, weil es mir hier schlechtging. Du hast also die logische und natürliche Selbstschutz-Konsequenz gezogen und hast weniger gearbeitet.
Mein Rat an Dich: Nimm Dich ernst!
Du hast Deine Gründe gehabt (und immer noch), sonst hättest Du anders (re-)agiert.

Ich gratuliere Dir, daß Du gekündigt hast. Und genauso, daß Du etwas besseres gefunden hast, hoffentlich ist das Arbeitsklima bei der neuen Stelle aufbauend, fröhlich, leicht, freundlich.

Meine Tochter hat im letzten Jahr etwas ähnliches durchgemacht wie Du, sie hat sich auch nur noch zur Arbeit geschleppt. Ich habe ihr geraten, dies (zur Arbeit schleppen) wirklich nur in Maßen zu tun, um nicht krankzuwerden. Sie hat sich dann mehrfach Krankschreibungen geben lassen, vor lauter Erschöpfung von dem Psychoterror.

Deine jetzige Chefin scheint noch gerne hinterhertreten zu wollen. Vielleicht neidet sie Dir die neue Stelle oder was weiß ich. Objektiv gesehen kann sie keinen Grund haben, da Dir die Minuszeit finanziell verrechnet wird.

Es gibt Menschen, die haben kein Verständnis für sogenannte "Schwächen" anderer, nach dem Motto: Man muß da durch.
Ich meine, jede und jeder muß selbst wissen, was er/sie sich zutraut und was nicht. Und wenn jemand anderes meint, daß Du Dir zuwenig zutraust, aber mehr könntest, dann kann er/sie immer noch liebevoll mit Dir darüber sprechen und das abklopfen.
Würde denn jeder z. B. vom Zehner springen können, nur weil die "Meinung" herrscht: Da muß man durch...?

Aber unterm Strich weißt nur Du es selbst.

Und nicht jeder Mensch ist in der Lage, jeden Job 8 Stunden oder 5 Stunden am Tag auszuführen. Das ist individuell unterschiedlich. Und es gibt Jobs, die sind nicht eine Stunde erträglich, insbesondere wenn da jemand ist, der einen madig macht!

Einmal: Nimm es nicht persönlich. Es ist ihr Problem. Sie kann nicht adäquat mit Menschen wie Dir umgehen.
Das andere (Vorschlag aus meiner Warte): Mach einen Bogen um sie oder rede einmal Tacheles, falls Du Dich in der Lage dazu fühlst (nicht ausfallend, sondern sachlich und bestimmt).

Du hast nicht geloost, Du bist keine Versagerin. Nein!

Das ist der subjektive Eindruck dieser Chefin, aus was für Gründen auch immer. Übernimm es nicht.

Auch meine Tochter hatte ihren Job gut gemacht, trotzdem aus der "oberen Etage" immer nur Kritik. Manche Leute meinen, daß sie andere damit zum Funktionieren bringen können. Stimmt das? "Funktionieren" Menschen besser, wenn ihnen dauernd Negativ-Nachrichten rübergefegt werden?
Oder sind sie umso motivierter, wenn die Außenstehenden darauf sehen, was gut läuft und dies auch zum Ausdruck bringen?

Mein Rat: Warte nicht auf die Anerkennung, genau die entzieht die Chefin ja, anscheinend mit Genugtuung. Klopf Dir eher mal selbst auf die Schulter. Oder sprich Arbeitskolleg/innen an, was sie meinen zu Deiner Arbeit.

Ich finde, daß Du überhaupt nicht dramatisierst. Wer sowas selbst erlebt hat, hat Verständnis für Dich und Deine Lage.
Brauchst Du wirklich ein psychiatrisches Zentrum?
Ist es da nicht schlauer, sich krankschreiben zu lassen? De facto bist Du ja krank (gemacht).

Meiner Meinung nach: Altlasten zum Sperrmüll, wo sie hingehören, Schuldgefühle mit dabei.
Such Dir Menschen, die Dich verstehen, die Dich mit aufbauen, die Dir beim Weg da raus beistehen.
Ein Freund liest gerade mit Begeisterung: Ich bin okay, Du bist okay.
Ich wünsche Dir alle Kraft der Welt, daß Du wieder gut zu Dir findest!

Ich bin ein Versager!

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Ach komm. Hör auf.
Du gehst. Aber sie muss weiter mit sich leben.
Und Du hättest dich die letzten paar Wochen auch einfach krank schreiben lassen oder dir eine lockere bequeme Zeit machen können.

Die Frau ist sauer, dass Du gehst und will dir schnell noch eine reinwürgen. Und Du nimmst es dir zu Herzen.

Warum lässt Du das zu und gehst nicht bestens gelaunt und hoch erhobenen Hauptes?
Ich habe bald eine neue, attraktivere und besser bezahlte Stelle mit mehr Verantwortung.
Du hast doch allen Grund dazu.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Ich bin ein Versager!
Männlich Windpferd
Hallo Seraina,

Dein Grundproblem scheint mir die schon vorausgehende Depression zu sein, von der Du ja selber schreibst. Depression läßt sich sehr gut psychotherapeutisch behandeln. (Dabei wird auch eigene Akiviät der Patientin gebraucht.) Die leidvolle Geschichte mit Deiner unfairen Chefin ist bloß die Oberfläche. Laß es wissen, wenn Du daran interessiert bist.

Aber geh nicht zu irgendeinem Psychotherapeuten. Da muß man schon gut aufpassen. Und das "psychiatrische Zentrum" - was versprichst Du Dir denn davon? Der etablierten Psychiatrie sollte man jemanden nur im Extremfall ausliefern. Du bist - soweit ich das sehen kann -kein psychiarischer Fall.

Ein wenig Auszeit vor dem Beginn Deines nächsten Arbeitsverhältnisses könnte Dir auch gut tun.

Gute Wünsche für die Wiedererlangung von Heiterkeit,
herzlich
Windpferd

Ich bin ein Versager!

Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.201
Seit: 26.07.09
Hallo Seraina,

ich würde mich da auch Nischka anschließen, und sagen, wenn Du im Moment so unter der Situation leidest, dann lass es doch (D)einen Arzt feststellen, wie sehr Du leidest, dazu braucht es, meine ich auch, wirklich keinen Psychiater, auch wenn Du psychisch leidest.

Wieviele Arbeitstage hast Du denn noch? Noch diese Woche? Oder bis Monatsende?

Die alte Firma, samt Chefin, wird sicher nicht gleich untergehen. Auch nicht von vielleicht 24 nicht geleisteten Arbeitsstunden, was Du ja auch noch - völlig korrekt und fair - mit Deiner Chefin besprochen hattest.

Wenn ihr das alles so nicht recht war, dann wirst Du es ihr in den letzten Tagen sicher auch nicht mehr recht machen können.


Ich würde auch etwas locker sagen: Lass Dich krankschreiben, da Du ja wirklich Probleme hast, und freue Dich auf eine attraktivere und besser bezahlte Stelle.

Wirklich Glückwunsch dazu, dass Du sie gefunden hast, Dich entsprechend bewerben konntest, und genommen wurdest!


Lass einfach Deine alte Firma samt Chefin. Und freu Dich auf die neue Firma!


Lass Dir von (D)einem Arzt helfen.



Liebe Grüße! Gerd
__________________
Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

Ich bin ein Versager!

Seraina24 ist offline
Themenstarter Beiträge: 12
Seit: 29.12.10
ihr seid echt toll, danke vielmals! mit solchen freunden in der realen welt würde man bestimmt nicht untergehen!

ich war bereits bei meinem arzt. seine meinung: ich bin ziemlich ehrgeizig und zielstrebig. ich verlange zu viel von mir selber. ich möchte den erwartungen der leute gerecht werden, dabei sollte ich eher die eigenen erwartungen runterschrauben und mich an kleine erfolge erfreuen. das zentrum ist ein zentrum für angst und depressionen. dies ist keine klinik, sondern lediglich eine stätte, die man besucht, wenn man einen termin für ne stunde oder so hat... die mir empfohlene therapie ist eine sogenannte "verhaltenstherapie". und er wollte mich krankschreiben bis ende monat, meinte dann aber, dass dies wohl eher kontraproduktiv sei, da ich mich wohl zu hause überflüssig vorkommen würde. irgendwie hat er doch recht. meine gedanken würden zu hause nur noch um meine chefin, den betrieb, etc. kreisen!

einer meiner grössten sorgen ist mein arbeitszeugnis! ich möchte ein gutes arbeitszeugnis haben! aber seit der kündigung kritisiert sie mich. ich weiss, sie kann nichts schlimmes reinschreiben, aber wie sie sich nun verhält ist zum kotzen! habe bereits mit der personalchefin darüber gesprochen. sie meinte, dann, dass ich jederzeit auf sie zukommen kann, wenn ich mit meinem arbeitszeugnis nicht einverstanden bin. aber natürlich müssen beide parteien mit korrekturen des arbeitszeugnisses einverstanden sein.

irgendwie total krank wie ich mich aufführe! meine arbeitskolleginnen sagen schon selber, ich mache mir zu viel gedanken. jedoch bestätigen sie es mir, dass die chefin mich total daneben behandelt! sie bekommen es selbst mit!
ich möchte einfach ne gesicherte zukunft haben. ein schlechtes arbeitszeugnis wäre da echt ein schlimmer faustschlag!

@nischka: das buch werde ich mir auf jeden fall zulegen! der titel klingt vielversprechend!!!

Geändert von Seraina24 (18.01.11 um 08:53 Uhr)

Ich bin ein Versager!
Männlich Windpferd
Hallo Seraina,

schön, daß Du uns toll findest. Denk: Unseresgleichen gibt es auch "in der realen Welt". Wir laufen dort massenhaft rum.

Der Verhaltenstherapeut sollte auch in Kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) nach Aaron Beck ausgebildet sein (nicht bloß eine Ahnung davon haben).

Dein Arzt scheint ja verständnisvoll und klug zu sein.

Was Dein Arbeitszeignis angeht: Falls es Dir ungerechtferigt erscheint, gibt es rechtliche Mittel, dagegen vorzugehen, notfalls bis zum Arbeitsgericht. Du kannst Dich bei einer Gewerkschaft erkundigen oder beim Arbeitnehmervertreter (falls es so jemanden gibt in Deinem Betrieb) oder bei einem auf dieses Gebiet spezialisierten Rechsanwalt. Allerdings kenne ich mich juristisch nicht gut aus.

Du scheinst - wie viele - Schwierigkeien damit zu haben, Deine Gedanken selbst zu steuern, z.B. sie auf Dinge zu lenken, die hilfreich sind und nicht bloß Deine Emotionen aufputschen. Das beste Mittel zu diesen Zweck, das ich kenne, ist Meditation.

Und versuch doch mal, alle negativen Gedanken über Dich selbst - von der Art "Ich bin ein Versager" - als bloße Gedanken (nicht als Wirklichkeit) zu erkennen - und sofort, wenn einer auftaucht, zu einem anderen Thema weiterzugehen. Die Welt ist voller bunter Ostereier. Alle für Dich versteckt-

Have a good life, sagen die Amis.

Herzlich,
Windpferd

Geändert von Windpferd (18.01.11 um 09:38 Uhr)

Ich bin ein Versager!

Seraina24 ist offline
Themenstarter Beiträge: 12
Seit: 29.12.10
Zitat von Windpferd Beitrag anzeigen
Der Verhaltenstherapeut sollte auch in Kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) nach Aaron Beck ausgebildet sein (nicht bloß eine Ahnung davon haben).
Woran erkenne ich das? Sollte sowas auf der Internetseite des Therapeuten ersichtlich sein? Kann ich ihn danach fragen oder evt. seine Sekräterin?
Warum kennst du dich so super damit aus? Arbeitest du in diesem Bereicht? Du scheinst echt sehr klug und waise zu sein...

Ja, ich kann meine Gedanken nicht steuern. Sobald mich ein Gedanke aufholt, steigere ich mich so richtig in was hinein! Aus ner Mücke mache ich einen Elefanten, habe ich das Gefühl. Und irgendwie fühlt sich das krankhaft an! Egal was passiert: Aus einer Mücke mache ich einen Elefanten! Ich fühle mich wirklich psychisch krank!

Ich bin ein Versager!
Männlich Windpferd
Hallo Seraina.

danke für Dein Mail! Leider hab ich im Augenblick keine Zeit, für Dich zu recherchieren. Du kannst aber vermulich selbst googeln - da muß es einen Verband für Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) oder sowas Ähnliches geben. Wahrscheinlich auch mit einem Verzeichnis der Therapeuen nach Postleitzahlen.

Du meinst, ich sei "waise". Da hast Du recht. Ich bin sogar Vollwaise. "Weise" bin ich kein bißchen. (Bloß bei E-Mails merkt das der andere nicht gleich.) Auch nicht weiß. Bin auch kein Verhaltenstherapeut.

"Ich fühle mich psychisch krank", schreibst Du weiter. Damit hast Du schon verstoßen gegen die Regel, keine negaiven Gedanken über Dich selber zu hegen. Aussprechen fällt schon unter "Hegen". Ich hatte mal mit einer Freundin einen Vertrag: Jedesmal, wenn ich was Schlimmes über mich sagte. mußte ich 1 € in ein Sparschwein werfen, das ihr gehörte. Sie war sehr streng (keine mildernden Umstände). Da kam eine ganze Menge zusammen. Du kannst einen derartigen Vertrag auch mit Dir selber schließen - jedesmal 1 € für irgend einen gemeinnützigen Verein, den Du schätzt.

Auch was Meditation angeht, gibt es praktikable Anleitungen. (Kann Dir Hinweise geben,wenn Du Interesse hast.) Es ist überhaupt nicht esoterisch oder religiös - einfaches Aufmerksamkeitstraining. Es geht darum, Freundschaft mit unserem "Geist" (Gedanken, Gefühle. Impulse) zu schleßen, wie er ist, anstelle des übichen Kriegszustands.

Gute Wünsche,
herzlich
Ernst

Geändert von Windpferd (18.01.11 um 10:39 Uhr)

Ich bin ein Versager!

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Wenn ich deinen Beitrag lese, dann weißt Du genau, wo das Problem ist. Man kann sich Gedanken verbieten. Erst Recht, wenn man so ehrgeizig und zielgerichtet ist wie Du.
Dazu braucht man keine anderen Menschen, sondern nur Willen.

Und wenn Du schreibst
einer meiner grössten sorgen ist mein arbeitszeugnis! ich möchte ein gutes arbeitszeugnis haben! aber seit der kündigung kritisiert sie mich. ich weiss, sie kann nichts schlimmes reinschreiben, aber wie sie sich nun verhält ist zum kotzen! habe bereits mit der personalchefin darüber gesprochen. sie meinte, dann, dass ich jederzeit auf sie zukommen kann, wenn ich mit meinem arbeitszeugnis nicht einverstanden bin. aber natürlich müssen beide parteien mit korrekturen des arbeitszeugnisses einverstanden sein.

irgendwie total krank wie ich mich aufführe! meine arbeitskolleginnen sagen schon selber, ich mache mir zu viel gedanken. jedoch bestätigen sie es mir, dass die chefin mich total daneben behandelt! sie bekommen es selbst mit!
ich möchte einfach ne gesicherte zukunft haben. ein schlechtes arbeitszeugnis wäre da echt ein schlimmer faustschlag!
Dann muss ich dir sagen -
Du bist clever und ehrgeizig, doch dann verschwendest Du deine Zeit mit überflüssigen Gedanken.

Denn natürlich nimmst Du das Zeugnis und gehst damit zu einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht. Der wird sich das genau ansehen und falls es nicht in Ordnung ist ein neues oder ausgebessertes Zeugnis anfordern.

Es kann keiner etwas mit einem anderen Menschen machen, was dieser nicht zulässt.
Du lässt es zu, dass dich deine Chefin rundmacht, weil sie enttäuscht ist, dass Du gehst. Obwohl sie dir absolut nichts kann.
Du lässt es zu, dass sie dich in Ängste versetzt, die mMn. vollkommen unrealistisch sind. Denn dafür gibt es Fachleute.

Lass den Mist einfach. Konzentriere dich auf deine neue Arbeit und freue dich darauf.
Und nein. Ich glaube dir nicht, dass Du nicht ganz bewusst in der Lage bist wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden. Sonst hättest Du den neuen Job nicht bekommen.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11


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