Herzrhythmusstörungen bei Aufregung

19.04.07 13:10 #1
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Herzrhythmusstörungen

himmelsengel ist offline
Themenstarter Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
@chica
da hast du natürlich recht. Wenn man das Jahre ständig hat, ist man froh, wenn einem dann endlich dauerhaft geholfen wird.
Für mich hören sich OP's am Herzen immer einfach schlimm an. Wenn es ein kleiner Eingriff war, dann nimmt man das natürlich gerne in Kauf.

Zum Glück ist es bei mir nicht so, wie bei dir. Von daher habe ich wohl Glück, dass ich einfach nur so schon mal HRST habe. Trotzdem verunsichern sie mich sehr und kann mit sowas schlecht umgehen und Ruhe bewahren.

Herzrhythmusstörungen

chiara ist offline
Beiträge: 259
Seit: 22.02.07
Hallo Himmelsengel,

Herzoperationen gehören mittlerweile zum medizinischen Standard. Ich wurde mit einem Herzfehler geboren, der 1974 in Tübingen behoben wurde. Damals gab ganze zwei Kliniken in Deutschland die Herz OP`s durchgeführt haben. Und heute gibt es diese OP`s in fast jeder größeren Stadt. Das nur am Rande ;-)

Ich kann auch verstehen, dass du zu einem Heiler gehen möchtest um die Ursache zu ergründen ;-) Auch bei mir ist es so, dass sich die Psyche immer ein organisches Ventil sucht. Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich suchte nach Lösungen. Durch Yoga, Entspannung u. Meditation kam ich schon ein ganzes Stück weiter, jedoch nicht weit genug. So habe ich vor einiger Zeit begonnen mich mit dem Schamanismus zu beschäftigen und hierin eine weitere Passion entdeckt. Du beschäftigst dich intensiv mit deiner Seele und mit der Heilung der Seele. Das ist eine wunderbare Sache, denn mir ist bewußt geworden, dass meine körperlichen Symptome die Sprache meiner Seele ist. Seit ich meine schamanischen Reisen mache, weiß ich, wie ich mit meine Seele beachten kann und soll und vor allem auch wie ich meine organischen Probleme beheben kann.

Und - ich kann es gut nachvollziehen, dass man sich mit HRST recht viele Gedanken macht, denn der Herz ist nicht wirklich ersetzbar. Wenn ich merke, dass ich HRST habe, dann trinke ich meist mehrere Schlucke Mineralwasser aus der Flasche und dann pendelt es sich meist ein. Auch würde ich dir Entspannungstechniken empfehlen. Damit kannst du dich ggf. schnell selbst beruhigen. Schon probiert? Auch eine kurze Meditation täglich hilft enorm sich selbst ins Gleichgewicht zu bringen. Falls du Tips brauchst, sprich mich ruhig an.

Liebe Grüße u. viel Erfolg

Chiara

Herzrhythmusstörungen
Männlich Bodo
Zitat von chiara Beitrag anzeigen
Das ist eine wunderbare Sache, denn mir ist bewußt geworden, dass meine körperlichen Symptome die Sprache meiner Seele ist.
Da ist was dran. Körper und Seele sind eng verknüpft.

Allerdings kann die psychosomatische Betrachtungsweise auch in die Irre führen, wenn man sie dogmatisch anwendet, wie ich erfahren musste.

Schon seit früher Jugend litt ich zunehmend unter Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Magen/Darmproblemen und anderen Beschwerden.

Vieles davon stellt sich Heute als gebessert dar.

Da ich damals von Arzt zu Arzt lief und Keiner etwas fand, legte man sich fest.
Es sei psychisch. Ich würde verdrängen. Widerwillig ließ ich mich darauf ein, einem stationären Aufenthalt in einer Psychosomatikklinik zuzustimmen.

Die Therapeuten wollten mich davon überzeugen, dass meine Symptome Ursache in einer Verdrängung haben. Ich konnte dies nicht nachvollziehen und wurde bockig. Interessant waren die Thesen trotzdem. Gebracht hat es nichts.

Viel später stellte sich dann durch einen schulmedizinischen Test heraus, dass ich chronisch schwermetallvergiftet war/bin. Die Symptome waren typische Zeichen einer solchen Vergiftung. Die (langwierige) Entgiftung hat mir sehr geholfen. (Siehe meine Postings im Amalgamthread).

Trotzdem - nach anfänglichem Groll - möchte ich diese Zeit nicht missen.

Ich habe 88 und 95 während den Aufenthalten einiges gelernt und manch Schönes ist mir widerfahren. Wenn man es richtig anstellt, kann das Spiegeln und Reflektieren Sinn machen und einen Weg aufzeigen. Für sich und Andere (Familie, Partner, Freundschaften).

Die Gefahr liegt wie immer in Einseitigkeit und absoluter Festlegung.

Wenn man erstmal gelernt hat, tiefenpsychologisch zu analysieren, kann dies zu einer echten "Sucht" werden. Ich analysierte damals Alles und Jeden.

Es brauchte Zeit, bis ich wieder von dem Analysetrip runterkam.

Festzuhalten bleibt, dass jede Erkrankung Auswirkungen auf das Seelenleben hat. Das eine wunde Seele sich auch somatisierend auswirken kann, ist eine Selbstverständlichkeit.

LG, Bodo

Herzrhythmusstörungen

chiara ist offline
Beiträge: 259
Seit: 22.02.07
Lieber Bodo,

ich gebe dir durchaus recht - oftmals ist es ein Zusammenschluß und es gilt Körper und Seele zu entgiften. Womit wir auch wieder beim Thema wären. Ich möchte dir ein Beispiel aus meinen Erlebnissen benennen.

Vor einigen Jahren sind mir sehr üble Dinge meiner Kindheit durch einen kleinen, vermeintlich unbedeutenden Zwischenfall, zurück ins Gedächtnis gerufen worden. Ich versuchte die Dinge konstruktiv anzugehen und versuchte sie für mich zu klären. Da dazu jedoch mehrere Parteien gehörten und ich die einzige Partei war, die bereit war, die Dinge zu klären, spitzte sich die Situation immer weiter zu. Das Endresultat war, dass ich einen Dickdarmdurchbruch bekam. Man entfernte mir ein Stück Darm, ich bekam einen künstlichen Darmausgang, der nach einem halben Jahr rückverlegt wurde und stellte fest, dass es mir psychisch wesentlich besser ging als zuvor und mich die Kindheitserinnerungen nur noch am Rande wirklich belasten konnten. Es mag wohl sein, dass ich ob meiner Erkrankung zu einer relaxteren Einstellung gekommen bin, jedoch machte ich mich auf die Suche nach der Ursache. Ich stellte fest, dass der Darm für die Kindheit steht und da ich Divertikel hatte, war für mich die Sache auf einmal total klar... es waren die unverdauten Dinge meiner Kindheit, die sich einen Durchbruch auf organischer Ebene gesucht haben. Dass ich weiterhin organische Probleme habe, führe ich heute nun zum einen tatsächlich auch auf einen Vergiftungsprozeß zurück und auf immer noch nicht ganz verarbeitete psychische Probleme (und derer gab es schon verdammt viel in meinem Leben ;-)) Von Vorteil wäre gewiß in meiner damaligen Situation schon eine Entgiftung gewesen (auch hier - Entgiftung der Kindheitstraumata), aber ob dies wirklich ausreichend gewesen wäre den Durchbruch zu verhindern - ich weiß es nicht. Vielleicht muß man einfach auch manchmal um zu wachsen gewisse Dinge erlebt haben?

Liebe Grüße

Chiara

Herzrhythmusstörungen

seeblick ist offline
Beiträge: 7
Seit: 26.11.06
hallo

lass mal die Schilddrüse untersuchen bei Schilddrüsenüberfunktion bekommt man auch Herzrhythmusstörungen

Gruß Michael


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