Mentale Heilungsprozesse

04.03.10 13:26 #1
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Mentale Heilungsprozesse

Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
Hallo zusammen,

das ist ein feiner und tiefsinniger Thread; ich hoffe es geht weiter.

VG, Angie

Mentale Heilungsprozesse

fauna ist offline
Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Liebe Aprikose

Schön, immer wenn ich deinen Nicknamen schreibe, rieche ich den süssen, feinen Duft von Aprikosen. Auch die Farbe Orange mag ich sehr. Als Kind hat mich der feine Duft der Schlüsselblumen immer an Aprikosen erinnert. - Und jetzt ist Aprikosen-Marmelade einer meiner Favoritenmarmeladen, die ich selber gerne einkoche, esse und weiter verschenke... und dafür viel Freude bei anderen auslöse, auch Aprikosenkuchen, Aprikosenblüten - wunderbar! - viele positive Assoziationen, die du da in mir auslöst!

Hmm, den letzten Satz umformulieren? - Weisst du der Überlebensmodus war sinnvoll und nötig. Ihn aber einfach "Gewahrsein" - das ist sehr heftig, das kann ich nur "dosiert", manchmal oder zeitweise auch nur in Begleitung eines Menschen, der sehr sicher und vertrauensvoll und auch zentriert ist, weil sich eben vieles aus der Vergangenheit plötzlich als "Gegenwart" zeigt. - Einfach, weil es in der Überforderung des Erlebens früher fragmentiert und verfremdet abgelegt worden ist. - Daran habe ich mich etwas gewöhnt, kann auch damit umgehen. Ich lebe mit den Folgen von jahrelanger Folter.

Gewisse Teile des "Überlebensmodus" kann ich erst jetzt mehr und mehr als "mein Leben" identifizieren und akzeptieren. Es ist aber ab und zu trotz viel grösserer Gelassenheit eine Herausforderung, weil es eben mit viel Schmerzhaftem gekoppelt ist. Das Schmerzhafte zu fühlen hätte mich früher überfordert. Aber vieles kann auch "abgekoppelt" werden. - Es ist nicht mehr nötig!
Auch jetzt kommt öfters noch etwas in die Warteschleife, weil es zuviel wäre. - Oh jetzt weiss ich nicht, ob ich dir auf deine Frage Antwort gegeben habe...

Du hast geschrieben:
Dieses Nichts tun ist nur scheinbar, scheint mir. Gerade in dieser Zeit vermute ich stets die bestmöglichen Vorgänge in mir und um mich herum, die nach Rückkehr in die Gedankenwelt sich wie von alleine zu lösen scheinen. Du hast das auch schön ausgedrückt mit den tiefen Veränderungsprozessen, die so ganz ohne sichtbares Handeln stattfinden.
Das kann ich gut unterschreiben. Wenn ich "nichts tue" - löst sich viel - und es breitet sich immer mehr Frieden in mir aus. Manchmal erlebe ich dieses "Nichtstun" als Art Gnade, die sehr befreiend wirkt! Das löst nun wieder Dankbarkeit in mir aus.

Wo meine Krankheiten jetzt sind? - Keine Ahnung! - Vielleicht "im grossen Nichts" aufgelöst? Oder in der "Fülle der Leere"? Oder als neue Form von Energie in Neuem manifestiert? -
Wo sind denn deine ehemaligen Krankheiten?

Liebe Grüsse
fauna

Mentale Heilungsprozesse

Hexe ist offline
Beiträge: 3.844
Seit: 13.07.07
Liebe fauna,

um "deine" Ambivalenzen nachvollziehen zu können ist es wahrscheinlich äusserst hilfreich wenn man ähnliches bei sich selbst erfährt und wahrnehmen kann.
Dann ist Verstehen auch nicht besonders schwierig.

liebe Grüße von hexe

Mentale Heilungsprozesse

Aprikose ist offline
Themenstarter Beiträge: 156
Seit: 04.03.10
Zitat von fauna Beitrag anzeigen
Als Kind hat mich der feine Duft der Schlüsselblumen immer an Aprikosen erinnert. ... - wunderbar! - viele positive Assoziationen, die du da in mir auslöst!
Liebe Fauna,
das ist zum Beispiel ein Impuls. Meine liebste Steinfrucht mit Sommerenergie, deren Farbtupfer ich in den diesjährig zahlreich gefundenen Schlüsselblumenblüten wiederfinden durfte, die mei mir schon mal in der Küche landen.

@ Angie, Hexe hat etwas Wichtiges angemerkt! Ich weiß von Fauna nichts. Ich frage sie zu nichts aus Ihrem Leben. Kontrolle, Vergleiche, Wissen und Verstehen stehen beim mentalen Heilungsprozess nicht im Vordergrund.

Wenn wir glauben, anhand von Informationen, zu wissen oder zu verstehen, dann will unser Geist sofort wieder Kontrolle in Form von gedanklicher Beurteilung dieser Situation.

Sind wir ernsthaft krank, dann läuft das gedanklich Impuls gebend ebenso ab. Wir leben die abgespeicherte Wahrheiten über diese Krankheit im JETZT; ob sie inhaltlich stimmen oder nicht, wir haben sie so übernommen - bis wir sie selbst überprüfen!
Sind diese dann nur auf Probleme und Problemdenken ausgerichtet, also von negativer Energie, blockieren wir bewusst und unbewusst die natürlich angelegten Selbstheilungskräfte, die in der Ruhe und nicht in der Angst jederzeit angezapft werden können.


Ihn aber einfach "Gewahrsein" - das ist sehr heftig, das kann ich nur "dosiert", manchmal oder zeitweise auch nur in Begleitung eines Menschen, der sehr sicher und vertrauensvoll und auch zentriert ist, weil sich eben vieles aus der Vergangenheit plötzlich als "Gegenwart" zeigt. - ... Ich lebe mit den Folgen von jahrelanger Folter.
Liebe Fauna, wie könnte es sich nun mit den "Nichts tun", das du als Gnade und Frieden empfindest, verhalten, wenn dieses nun frei von Gedanken wäre?
Schaffst du es, in regelmäßig zeitlichen Abständen innerlich so ruhig zu werden, daß du dich dabei ertappst keinen Gedanken gedacht zu haben?

Kannst du mir irgendwann Antwort darauf geben, ob dieses nicht von Gedanken angetriebene "Gewahrsein" eine ganz andere Art der Akzeptanz des Gegenwärtigen und ein Loslassen des Vergangenen aus sich selbst heraus vollzieht?

Darf ich deine beschriebene Ambivalenz mit der allüberall existierenden Polarität gleichsetzen?

Jetzt noch einmal zu Hexe's Anmerkung zurück. Der mentale Heilungsprozess scheint ohne Verstehen des Vorsichgehenden bei mir stattgefunden zu haben. Will ich diese innerliche Ambivalenz, die die Heilung auch behindert, bei Fauna verstehen, gelingt mir das nicht ohne ihre Informationen. Selbst wenn ich diese nicht hätte oder habe, vermittelt sich mir, wie euch allen, die Grundbotschaft dennoch verständlich, wenn auch tatsächlich etwas "un'fassbarer".

Fauna, ja, du hast mir die Frage beantwortet.

Deine beschriebene Dankbarkeit teile ich mit dir. Die "Fülle der Leere" ist ein guter Ort für die dich krankmachenden Energien. Hauptsache sie sind nicht mehr auf deiner "Festplatte" und dürfen dich in keinem Ort deiner Gedanken bewohnen.

Meine Krankheiten? Wenn ich diese nur einmal als solche angesehen hätte! Was ich zum Leidwesen meiner Nächsten nicht tat... Wo sie sind? Waren sie je da? Haben die ärztlichen Diagnosen die jeweils gut sichtbaren Symptome mit einer ernsthaften Erkrankung verwechselt? Haben sie doch alles immer wieder auf ihre Weise untersucht und sind für sich zu diesem Ergebnis gelangt. Mein Körper scheint von all dem nichts zu wissen. ER scheint sich derer nicht GEWAHR zu sein.

Liebe Grüße
Aprikose

Mentale Heilungsprozesse

Hexe ist offline
Beiträge: 3.844
Seit: 13.07.07
Liebe Aprikose,

ich weiss nicht ob ich dich richtig verstanden habe.
ich finde die von fauna beschriebenen Ambivalenzen, ich zitiere sie hier nochmal
Das Gesundwerden erforderte immer auch tiefe Veränderungs- und Entwicklungsprozesse. Für DIE musste ich mich entscheiden. - Es war für mich nicht nur bequem, gesund zu werden. Ich musste mich, mir selber. meiner Biographie, meine abgespaltenen Gefühlen und dem "normalen" Leben stellen. - Und vor nichts hatte ich so grosse Angst wie vor dem Leben. - Und um gesund zu werden, musste ich auch einiges tun. Auch das war nicht immer nur bequem. Ich musste mich also entscheiden gesund werden zu wollen, und dafür auch Verantwortung zu übernehmen, in dem ich meine Probleme Schritt für Schritt löste. - Taten statt Worte. In diesem Sinne musste ich mich entscheiden.
muss ich schon erkennen, für mich. Muss mich mit ihnen auseinander setzen und mich ihnen "stellen" (wollen), verstehen wollen.
Dazu brauche ich beides; sowohl meinen Verstand, als auch dieses "einfach sein".

Ergänzung: Um keine Missverständnisse entstehen zu lassen: ich schreibe hier nicht als jemand, der diese Prozesse schon "hinter sich" hat. Ich stehe da gerade erst ganz am Beginn und möchte weder Tips geben noch "Wichtiges" anmerken.

liebe Grüße von hexe

Geändert von Hexe (03.06.10 um 14:46 Uhr) Grund: Ergänzung

Mentale Heilungsprozesse im "Nichts tun"

Aprikose ist offline
Themenstarter Beiträge: 156
Seit: 04.03.10
Liebe Hexe,

du hast im weiter führenden, also positiven Sinne etwas wirklich Wichtiges zu diesem beschriebenen Vorgang erwähnt!

Hier liegt das eigentliche, so genanntes "Mißverständnis" vor: ich setze meinen Satz aus dem Zusammenhang noch einmal hier rein.
"Will ich diese innerliche Ambivalenz, die die Heilung auch behindert, bei Fauna verstehen, gelingt mir das nicht ohne ihre Informationen."

Wie geht es dir jetzt, wenn du diesen meinen Satz noch einmal liest?

Wie du auch, müsste ich, als Außenstehende Fauna's Information zum eigentlichen Verständnis haben.

"muss ich schon erkennen, für mich. Muss mich mit ihnen auseinander setzen und mich ihnen "stellen" (wollen), verstehen wollen."

Das wiederum ist gedankliches Handeln, fern vom benannten inneren Frieden. Stellen, Verstehen, Wollen, auseinander setzen kann sich nur der/die Betroffene selbst, wenn es darum geht, den seelisch anteiligen Ursprung der Erkrankung aufzuschlüsseln. Das war mir z.B. hilfreich, um zu erkennen, was die traumatischen Auslöser waren. Die stellen sich tatsächlich in immer wieder kehrenden Gedanken und szenarischen Gedankenbildern.
Der mentale Heilungsprozess - ausgegangen davon, dass in uns keine uns unbewussten Todessehnsüchte schlummern - bedarf aus meiner Erfahrung jedoch genau die glückseligen Momente des Seins, eines Gedanken freien Gewahrseins - im scheinbar passiven Stillstand des JETZT.
(Könnte mir vorstellen, dass Fauna das jetzt auch als "im Stillstand des Nichts" formuliert.)
Diesen Zuständen vermache ich ungeheure wie tief gehende Heilimpulse.

@ Hexe, habe ich mich so ausgedrückt, dass die wesentlichen Unterschiede beider Zustände offensichtlich sind?

Letzteres ist auch der Gemütszustand, den ich meinte mit: es ist so einfach, immer wieder dahin zurück zu kehren, wann wir wollen.

Inhaltlich verdichtet: Angst, Ängste, Dauerangst, Panik und Unruhe (gedanklich oder gefühlt) entsprechen der krankmachenden Energie. Friede, 'gedankenleerer' Verstand, reines Bewußtsein im Augenblick, absolute Stille entsprechen heilend reparierenden Energien. Beide Körper eigenen Energien erhalten ihren Impuls. Die eine von den Gedanken, die andere vom Frieden im scheinbaren Stillstand.
Ich kann mir beides in der Empfindung zurückrufen, wenn ich gedanklich und willentlich 'handle', um es herzuholen oder herbeizuführen.

In unserer heutigen Leistungsgesellschaft, wird dieses einfache Heilmittel weniger toleriert? Wo werden Kinder dazu ermutigt, wo Erwachsene dazu angehalten, dieses Pendant des ständigen Handelns sein berechtigtes Gegenstück den ganzen Körper ausgleichend zu kommen zu lassen?

Kann dieser Zustand des hier mehrfach beschriebenen "Nichts tun" sich an reizvollen Urlaubsorten, in der Radio- und TV-Freizeit und beim Ausgleichssport nach der Arbeit ereignen? Was enthalten wir unserem Körper und unserer Seele da vor?

Lieber Gruß
Aprikose

Mentale Heilungsprozesse

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Ich denke ich habe auf mich bezogen ein anderes Verständnis von Krankheit.
Wenn ich krank geworden bin, dann habe ich mich immer gefragt, warum.
Ich bin selbst bei der Diagnose einer chronischen Erkrankung erst gar nicht davon ausgegangen, dass ich eine chronische Krankheit haben könnte.
Für mich war und ist eine Diagnose immer die Feststellung eine Funktionsstörung, die in irgendeiner Art und Weise eine Folge der Lebensumstände ist. Egal ob es sich um eine psych. Belastung, eine Vergiftung, eine Mangelerscheinung oder etwas anderes handelt.

Meine Colitis sah ich nur als vorübergehende Krankheit, die es dann auch war. Allerdings war es die Einleitung zur Trennung von meinem damaligen Freund, weil ich viel Zeit hatte nachzudenken und mir klar wurde, dass er eh nur die Frau aus mir machen will, die ich nicht bin. Danach habe ich als ersten Schritt etwas Distanz geschaffen, wieder sehr viel öfter in meiner Wohnung geschlafen und war nicht mehr ständig bei ihm.
Als ich einige Zeit später wegen einer ganz anderen Sache bei einem anderen Arzt war und der meine Vorerkrankungen wissen wollte und Colitis hörte, hat er mir sofort ein Medikament gegen Colitis verschrieben. Ungebeten und ohne dass ich entsprechende Symptome gehabt hätte.
Nachdem die lange Latte der 1000 zum Teil sehr ernsthaften Nebenwirkungen gelesen habe, hätten mich keine 10 Pferde dazu bringen können, das zu nehmen.

Meine schlechten Bauchspeicheldrüsenwerte habe ich auf die damalige Wohnsituation bezogen. Das war einfach. Ich wohnte über einer chemischen Reinigung, nur wenige Minuten zur Arbeit, und meine Nachbarin litt seit Jahren an einer schweren chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung. Wenn ich morgens eine Wespe im Zimmer hatte, lag sie schon mittags tot in der Ecke.
Da habe ich mir gedacht ich muss umziehen, dann ist das Problem erledigt. Bin umgezogen und habe keiner weitere entsprechende Diagnose bekommen.

Beim schlechten PAP-Wert, den ich trotz FA nicht sofort behandeln hab lassen, bin ich davon ausgegangen, dass meine Schwangerschaft für so viele Stoffe sorgt, die den Körper heilen, dass das nachher alles wieder in Ordnung ist und nachher war es auch wieder in Ordnung.

Als ich meine Magenprobleme bekam, hat das nicht funktioniert, da ich mich den Ursachen (dem damals fürchterlichen gesundheitlichen Zustand meines Mannes mit vielen Notfallaufnahmen und der hauptsächlich auf mir lastende Umzug einer 5-köpfigen Familie einschl. Renovierung des Hauses- neben meiner beruflichen Belastung), die insgesamt eine grosse psychische Belastung darstellten und mich an meine Grenzen brachten, einfach nicht entziehen konnte.
Und dann habe ich gemerkt, dass ich da in einen Kreislauf geraten war. Ich brauchte nur zu denken- Oh, ist ja schon lange weg und am nächten Tag war es 100% wieder da.
Erst als ich von der Blutgruppengerechten Ernährung las und dass Zitrone hilft, fiel mir die Sache mit der Ananas wieder ein.
Also sagte ich mir Ananas und Kiwi heilen dich sicher. Sind auch gut für alles andere. Und so war es dann auch.

Für mich steht ausser Frage, dass Krankheit einfach immer sehr viel mit Psyche und Kopf zu tun hat.

PS: Ich bin jetzt irgendwie soweit, dass es mMn. eigentlich heißen müsste Hat Apis meine Zyste in der Brust zum Verschwinden gebracht oder die Tatsache, dass ich daran geglaubt habe sie wird damit verschwinden?
So wie es bei der Besprechung der Warzen war.

Würde mich nicht mal wundern, wenn Krebsheilungen wesentlich auf einer kompletten Änderung der Lebensverhältnisse mit Freimachung von sämtlichen Belastungen basieren.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Geändert von nicht der papa (03.06.10 um 18:10 Uhr)

Mentale Heilungsprozesse

fauna ist offline
Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Liebe Hexe

Du hast geschrieben
Ergänzung: Um keine Missverständnisse entstehen zu lassen: ich schreibe hier nicht als jemand, der diese Prozesse schon "hinter sich" hat. Ich stehe da gerade erst ganz am Beginn und möchte weder Tips geben noch "Wichtiges" anmerken.
Genauso geht es mir. Das ist mir sehr wichtig. Und ich bin auch sicher, dass jede/r den eigenen Weg findet. Ebenfalls glaube ich, dass das berühmte "auf dem Weg Sein" schon genügt - mit allen Irrungen und Wirrungen - und auch Glücksmomenten und Zeiten, wo man/frau einfach "ist" - und noch viel mehr. Leben ist für mich zu einem Erlebnis geworden, ob krank oder gesund. -

Mir ist ein Austausch über Erfahrungen wichtig. Das finde ich bereichernd und anregend.

Liebe Grüsse
fauna

Verständnis von Krankheit

Aprikose ist offline
Themenstarter Beiträge: 156
Seit: 04.03.10
Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
Ich denke ich habe auf mich bezogen ein anderes Verständnis von Krankheit.
Hallo,
na? ...vielleicht ist dein "Verständnis" von Krankheit gar nicht sooo anders?
Mal locker angegangen: Mentale Heilungsprozesse basieren "auf uns selbst bezogen" (erste Übereinstimmung).

"Verständnis" von Krankheit haben ist doch auch Verständnis für Krankheit haben, und für deren Ursachen, die wir selbst bezogen erkennen, wie du sie bspw. gut schilderst. Wir verstehen die Krankheit (auch ursächlich) mit dem Verstand. Wir können sie oftmals auch mit, bzw. über den Verstand heilen.
Dies funktioniert so wie es deine Beispiele zeigen durch Handlungen: Umzug, Trennung, Anerkennung der Überbelastung.

Für mich steht ausser Frage, dass Krankheit einfach immer sehr viel mit Psyche und Kopf zu tun hat.

Tatsächlich chronisch verlaufende Krankheiten manifestieren sich oft so lange, den Anker werfend sich fest machend, bis wir uns die ZEIT für sie nehmen, die nicht mehr mit dem Zeitgefühl vergleichbar ist, das wir haben, wenn wir unseren Alltag nach der Uhrzeit leben.

Ist ihnen nicht besser beizukommen, wenn die Räder mal ganz still stehen? - ?: Wenn wir unserem Körper durch an Gedanken freien Handelns DEN Frieden bieten, mit dem ER sich der mehrschichtig betroffenen Tiefenheilung widmen kann.

Würde mich nicht mal wundern, wenn Krebsheilungen wesentlich auf einer kompletten Änderung der Lebensverhältnisse mit Freimachung von sämtlichen Belastungen basieren.
Sie tun es tatsächlich und immer wieder, wie sogar von Ärzten dazu zu lesen ist. Das sind anscheinend ungeheuer stark wirkende Impulse, mit denen die Proteine unserer Zellen es dann völlig unerwartet (oder gerade erwartet) zu tun bekommen.
Bringt uns das "Freimachen von sämtlichen Belastungen" gedanklich wieder zum inneren Frieden - dem wirksamen Heiler?

Diesen natürlichen Energiefluss spürte ich nicht, hätte mir niemand gemessen und brachte mir eine oder die "komplette Änderung".

Wir heilen hierzufolge aktiv und passiv - beides mental gepulst!

Gruß
Aprikose

Mentale Heilungsprozesse

fauna ist offline
Beiträge: 1.571
Seit: 27.11.09
Hallo Aprikose

Liebe Fauna, wie könnte es sich nun mit den "Nichts tun", das du als Gnade und Frieden empfindest, verhalten, wenn dieses nun frei von Gedanken wäre?
Schaffst du es, in regelmäßig zeitlichen Abständen innerlich so ruhig zu werden, daß du dich dabei ertappst keinen Gedanken gedacht zu haben?
Wie kommst du darauf, dass mein "Nichts tun" nicht frei von Gedanken sein kann? Oder habe ich deine Frage falsch verstanden?

Ich "schaffe" es nicht, in regelmässig zeitlich Abständen so ruhig zu werden. Es geschieht ganz von selbst, immer wieder. - Wenn ich mich in den Augenblick vertiefe, ganz in einer Tätigkeit BIN oder einem Menschen, Tier oder einer Pflanze begegne, wenn in der Musik bin - oder auch in meiner Arbeit mit Menschen, auch einfach nur beim Gemüse zubereiten in der Küche - und in vielen anderen Situationen. - Sinnigerweise manchmal sogar, wenn ich die Gedanken, Gefühle und inneren Bilder auch einfach nur fliessen lasse. - So komme ich mit dem "Nichts Tun" manchmal auf Erkenntnisse über mich oder Intuitionen über andere und über das, was ich brauche, um gesund zu werden, manchmal erhalte ich auch nichts... - Aber auch das kann Friede, Vertrauen, Glück, Zufriedenheit... sein.

Liebe Grüsse, fauna


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