Endzeiterwartungen

12.11.06 11:10 #1
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Endzeiterwartungen

blockflöte ist offline
Beiträge: 547
Seit: 09.09.06
natürlich haben wir normalverbraucher nicht die macht, einen castor etc. aufzuhalten, aber wir haben die macht, als verbraucher konsumverhalten, angebot und nachfrage mitzubestimmen.

ALDI udn konsorten werfen nicht überproduktion auf den markt, sondern setzen gezielt firmen unter druck, billigst in flautezeiten zu produzieren, was natürlcih "arme" arbeiter freut, da ihr arbeitsplatz nicht gefährdet ist. (weiß ich aus dem hiesigen handel) solange wir diese waren kaufen, der werbekampagne auf den "leim" gehen und unnütztes kaufen, ändert sich nichts, genauso wenig wie beim kaffeepreis.
das überangebot in den supermärkten / discountern enthält so vieles, was man nciht braucht, spätestens aber dann erkennt, wenn man all die krankmachenden stoffe jahrelang verkonsumierte und darauf reagiert.

die menschheit in der degeneration begriffen, schaufelt sich ihren untergang selbst.
wir haben verantwortung frü uns selbst, unsere nachkommen, aber auch für diese schöpfung, die es gilt wahrzunehmen.

hier wird vielfach nach montessori in grundschulen, z. t. auch schon hauptschulen, unterrichtet, wo bereits die klienen ein gesamtbild über den "tellerrand" vermittelt bekommen.

ich bin froh, in diesem konservativen ländle bad.-württ. zu leben, da ist diese einstellung mal etwas positives.
noch besteht hoffnung für unsere nachkommen, die sollten wir nicht aus dem blickwinkel verlieren.

lg monika
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die wichtigste stunde ist immer die gegenwart, der bedeutendste mensch immer der, der dir gerade gegenüber steht.
aus dänemark

Endzeiterwartungen

Maximilian ist offline
Beiträge: 15
Seit: 25.07.06
Hallo an Alle hier,
finde es recht bemerkenswert, daß in einem Gesundheitsforum dieser Thread eine solche Resonanz hervorruft.
Den meisten von uns geht es materiell, objektiv gesehen gut.
Und Vielen ist bewußt, daß es bestenfalls noch einige Zeit weiter so geht.

Betreibt jemand von Euch Vorsorge in Form von Vorratshaltung, mentaler Vorbereitung oder technischer Notversorgungssysteme ?

Schönen Gruß Maximilian

Endzeiterwartungen

Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Es ist erstmal wichtig zu fragen ob es Sinn macht auf eiene Katastrophe vorbereitet zu sein. Ich selber lebe in einer Vorzugsgegend und gerade hier hält nach einer vor einem Jahr durchgeführten privaten Umfrage niemand es für nötig auf eine Katastrophe vorbereitet zu sein.

Eine Katastrophe kann z.B. schon der eigene Hausbrand werden wenn man keine Freunde in der Nähe hat oder einfach nur wie in Münster vor einem Jahr im Winter der Strom ausfällt indem ein paar Masten umknicken.

Der www.bbk.bund.de/cln_027/nn_398720/SharedDocs/Publikationen/Brosch_C3_BCren__und__Faltbl_C3_A4tter_20Download/Broschuere_20Notfall wie jeder Haushalt gewappnet sein sollte. Jedoch sieht die Realität leider anders aus. Die wenigsten Haushalte haben als Mindestmaß einen Feuerlöscher um sich wenigstens den Fluchtweg im Brandfall frei zu arbeiten oder Brandmelder. Das Sicherheitsbewusstsein wächst zumeist wenn in einem benachbarten oder befreundeten Haushalt ein Schaden entstanden ist und man selber an das Nachdenken über die eigene Situation kommt.

Ich selber habe Brandmelder (die aber schon längre nicht mehr auf Funktion kontrolliert wurden!) und Feuerlöscher auf jeder Etage. Zu meiner Standartausrüstung zählt ein Rucksack aus der Wanderzeit der in einem Jahr mit dem notwendigsten gefüllt wurde. Hier habe ich die Anweisungen zum Teil befolgt und nach eigenem Bedarf ergänzt.

Ich denke aufgrund der katastrophalen politischen Entwicklung aber auch wegen der immer noch boomenden Rüstungsindustrie sowie der Perfidität sog. strategischer Kriegsführung und dem ausbleiben der längst erwarteten globalen Katastrophe ist es sinnvoll auf den "Ernstfall" vorbereitet zu sein. Sicher sind meine Vorsorgemaßnahmen noch lange nicht das mögliche aber es gibt einem wenigstens ein paar Tage Streßfrei sollte doch mal was passieren. Im Katatrophenfall (abgesehen von der Endzeit!) scheint mir das wichtigste ein paar Stunden Ruhe zu haben um sich zu sammlen und die Gesamtlage zu prüfen. Wer sich auf die einfache Flucht mit dem eigenen Auto vorbereitet wird im Ernstfall feststellen wie schnell ein Tank im Stau leer ist und wie schnell der Sprit an der Tankstelle ausverkauft ist. An dieser Stelle gehe ich sogar noch einen Schritt weiter und kann mich unbehellgt über Felder und durch Wälder bewegen. Das ist aber Hobby und über schreitet weit das empfohlene Mindestmaß an Vorsorge das von scheinbar 1-2% der Bevölkerung überhaupt erfüllt wird.

Hier greift der einfache Mechanismus das ja egal in welcher Lebenssituation jemand anderes dafür zuständig ist. Das diese Zuständigkeit einfach ausgehebelt wird wenn es zum Katastrophenfall kommt sollte jedem mit einem Mittelmaß an Intelligenz ausgestatteten einleuchten. Auch die Mitglieder vom Katastropenschutz haben Familie und Familie geht vor Freunde oder Andere!

Wie nun eine Ktastrophe aussieht kann jeder bei Youtube nachschalgen und sich die Bilder von Baghdad oder Kaolak anschauen. In jedem Fall gilt es den eigenen Arsch sowie den von wichtigen Personen (Famlienangehörigen/Freunden) aus der Kernzone zu befördern. Soweit sollte das Midestmaß an Vorsorge gehen. Ich habe bereits mit mir selbre "mental" ausgemacht das ich unvorbereitete Idioten und sonstige Opfer Ihrer eigenen Ignoranz einfach liegen lasse und meinen Freunden den Vorrang gebe. Das sollte man schon mit sich ausmachen wenn es denn wirklich zum Ernstfall kommt und überall vermutlich verzweifelte Deppen am Wegesrand stehen. Im Ernstfall werden bei mir sämtliche zivil eingerichteten Schutzmechanimen und ethischen Grundgedanken riguros ausgehebelt. Denn mehr als Warnen kann niemand und wenn die Regierung schon Katastrophenpläne rausgibt und die EU die sich Gedanken zum Schutz von "Vermögenswerten und Kulturerbe" macht kann es nicht mehr weit sein bis zum GAU.

Es gilt bei allen Katastrophen zu berücksichtigen das meist Hunger zu enormen Leistungen befähigt. Da helfen dann auch die besten Schutzmaßnahmen und Stacheldrahtzäune nichts mehr Menschen zu bremsen die eh nichts mehr zu verlieren haben. Hier möchte ich auf die verzweifelten versuche Hinweisen die einige Personen auf dem afrikanischen Kontinent auf sich nehmen nur um "raus" zu kommen. Hier und da geht in letzter Zeit häufiger mal ein Boot mit politischen oder ideologischen Flüchtigen einfach im Mittelmeer unter und die anberaumte schliessung der Grenzen in Russland sowie US-Amerika wird die Wohlstandsverschiebung nicht zwingend entschärfen. Auch die Kernländer des europäischen Gedanken liegt viel daran sog. Pufferzonen einzurichten und Drittländer die an der Grenze liegen zur Abwehr von Eindringlingen auszurüsten.

Wer glaubt der kalte Krieg sei das Geschrei vom letzten Jahrtausend sollte mal die aktuelle Tagespresse lesen und versuchen zuverstehen was gerade abgeht. Mehr als warnen kann niemand und wer rüstet kann nicht von einer friedlichen Zeit reden. Sind die Bögen erstmal gespannt reicht der erste Stein über die Grenze völlig aus.

Meine feige oder gekaufte Regierung wird diesen "Vorfall" übrigens nicht kommentieren weil es den Pöbel nicht zu interessieren hat was die "Big Bosses" so vor haben oder wie die Geheimdienste sich den "Big Fish" so vorstellen. Meine Regierung sowie die er EU haben mein vollstes Mitleid bei Ihren geheimen Entscheidungen. Im Dialog würde es nicht so Katastrophal werden wie im Überraschungsmoment!

Denkt immer an Murphy und seine Regel das immer genau das passiert was man gerade überhauptnicht gebrauchen kann. Rettet im Notfall nur da wesentliche und das ist der eigene Arsch (zum Glück angeklebt!).

Sollte jemandem dieser Input auf den Magen geshlagen haben ist es genau JETZT die Zeit sich gedanken zu machen warum das passiert ist und wie man dem vorbeugen kann. Dies soll keine Entschuldigung werden sondern der Hinweis das manchmal das offensichtliche genau das ist was man nicht sehen möchte oder kann. Baut die Gehirnwäsche der letzten 40 Jahre ab und schaut mal völlig nüchtern auf die globale Situation. Im Google Earth kann man sogar die strategische Lage sowie maximale Umweltverschmutzung durch die Rüstungsindustrie der letzten Jahrzehnte sehen. Die erhoffte und schauspielerische fast perfekt inszenierte Demokratie ist längst Familie-Business oder Tarndiktatur geworden.Die Gewaltbereitschaft sowie deren Ignoranz haben in den letzten Jahren enorm zugenommen. All dies nur zu einem gemiensamen Ziel der maximalen Macht. Das das nicht gut gehen kann sollte jedem klar sein der Geschichtbücher grob lesen kann.

Ich gehöre noch zu der Generation die jedes Jahr die Sirenen hören konnte und über deren Landstraßen große militärische Kolonnen gezogen sind. Ein solches Szenarion mit "petting statt pershing" auf den Fahnen würde die aktuelle Generation sauber traumatisieren. Es wäre sinnvoll erst zu denken da zu reden und im Anschluss zu handeln. Wir werden mindetens einen Punkt einfach nicht realisiert bekommen weil die Zeit dazu fehlt.

Es sterben jedenfalls wieder regimkritische Reporter und Geheimagenten wie in den besten Zeiten von James Bond. Nur das die Statisten reale Menschen sind!

Endzeit as usual...

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Leòn ist offline
Themenstarter Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo Mike,

schon bei einem Deiner früheren Beiträge in diesem Thread musste ich an die individuellen, "privaten" und persönlichen Katastrophen denken, die Menschen erleben. Individuelle Endzeiten von Menschen in Armut, Kindern in Misshandlungs- oder Missbrauchssituationen, verprügelten Eheleuten, marginalisierte Menschen in der Gesellschaft etc. .
Welchen Katastrophenschutz kann es da geben?

Einen schönen Sonntag wünscht Leòn
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Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

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MisterX
An alle "dem Untergang geweihten"

Vielleicht ist ja auch alles noch ganz, ganz anders?
Was ist z.B. mit dieser Version?

http://medizin.freepage.de/cgi-bin/f...eimkawi03.html

Verwirrenden Gruß X

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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Die Antwort ist so einfach und lächerlich das man eigentlich schon lange hätte drauf kommen können.

OFFENE HAUSTÜREN!

Das geht jedoch nicht in einer Gesellschaft die selber die größten Betrüger und Diebe produziert. Jeder ehrliche Mensch der nichts zu verbergen hat hätte würde seine Haustüre problemlos öffnen. Da wir aber von Dieben und kleinen sowie großen Verbrechern umgeben sind (realzustand) weil es ein Wohlstandsgefälle gibt müssen wir unser "Eigentum" und die einhergehenden Ideologien des Schutzes von "Geld" und "Sachgütern" sichern. Das sind ganz einfach Fakten die jeder nachvollziehen kann.
Dieses Schema funktioniert übrigens nicht nur innerhalb der Familie (gesicherte Rückzuggebiete) sondern auch auf Wohnblocks, Städte, Länder und ganze Unionen. Ziel dieses Bestrebens ist es dem anderen nichts abzugeben denn man braucht es scheinbar selber. Den Rest über Neid und Missgunst kannst Du dann auch in der Bibel nachlesen oder einfach die Augen öffnen.

Die Frage als solches war ja vermutlich auch eine unechte und die Lösung geht zum Glück hin zum großen Teilen. Eine Katastrophe ist übrigens in den meisten Fällen etwas persönliches sofern man Sie an sich heranlässt. Wie bereits geschrieben geht für den einen eine Welt unter wenn der Zeitungsjunge den Einwurf verpennt hat und der andere sieht erst einen Notstand wenn das Wasser aus der Leitung ausbleibt. Schlagwort hier ist die zivilisierte Domestizierung deren wir wohl alle ausgesetzt sind.

an Mister-X sei noch gesagt: wie hätte man das geheim halten sollen ? Wo kommen die Rohstoffe her ? Was können die "Dinger" wenn es sie gäbe ? Warum sollte sowas (technik/ideologie) nur einer Gesellschaft zustehen ? Wer sagt das es nicht längst Mikrowellenwaffen und anderes perverses Zeug gibt um eine fiktive "Gefahrenlage" abzuwehren ? Warum sollte sich jemand über politisch motivierte Fiktion Gedanken machen wo die Realität schon genug zum Nachdenken bietet ?

Auffällig in diesem Zusammenhang ist die fast ein halbes jahrhundert dauernde europäische Spionageinfiltration nebst diversen aktiven Echolons und dem Versuche hochoffizell alles mitzulesen was so durch den großen Datenkanal fliesst. Naja, der Wirtschaftsdiebstahl ist sicher nicht von den Chinesen erfunden worden.

Spielen wir den Gedanken mal durch reicht die "Manpower" von so einem Ding dann genausoweit ein paar Leute zu evakuieren und ein paar mini Regionen zu sichern. Für den Ernstfall (weil unerprobt) denkbar ungeeignet. Also nur ein Tropfen auf den längst glühenden Stein. Wird wie an Silvester sicher ein paar "Ahhh" und "Ohhh"'s ausrufen lassen aber das war es dann schon.

Durchaus lesenswert scheint mit der Abschnitt "E-Model" aus "silent weapons for quiet wars". Hier werd ein naturgetreues elektrische Modell von Gesellschaften geprägt das durch einfach mechanismen zu steuern sind. Genial und total popelig für Leute die im Physikunterricht nicht die Aerodynamik von Papierflugzeugen verfeinert haben. Leider sind in der aktuellen Ausgabe die Bilder abhanden gekommen die den Text erst problemlos verständlich werden lassen. Für mich ist es offensichtlich das wir scheinbar Teil eines Planspiels sind und jeder mit Redebefugnis der sich anmaßt darüber zu urteilen irgendwie Mundtod gemacht wird. Traurig genug das wir sowas dann Demokratie oder Fortschritt nennen und ich ziehe mich auch wieder in mein offenes Schneckenhaus zurück.
Cool finde ich jedoch die taktile Verhaltensweise des Schweigens die in unseren Breitengraden nicht als Lügen bewertet wird. Es ist zwar ethisch nicht sonderlich korrekt aber durch unsere Paragraphenwelt nicht strafbar. Deshalb schweigen wir uns doch besser weiter an als das sich was ändern könnte. Denn aus der Erfahrung heraus gehen erzwungene Verbessreungsversuche immer in die Hose. Der natürliche Gedanke an Frieden kann nicht aus der Hoffnung einer realen oder fitiven Verteidigung wachsen.

Menschen versaut man nachhaltig in Sekundenbruchteilen!

Die Hoffnung auf eine funktionierende Verteidigung ist der Anfang eines jeden Gemetzels wenn es um den Ernstfall geht. Bedarf wächst mit den Ansprüchen und wir sind wohl sehr bedürftig! (...oder war es Anspruchsvoll ?)

P.S. Troja hat wohl irgendwie auch geklappt !

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Leòn ist offline
Themenstarter Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo Mike,

Die Antwort ist so einfach und lächerlich das man eigentlich schon lange hätte drauf kommen können.

OFFENE HAUSTÜREN!

Das geht jedoch nicht in einer Gesellschaft die selber die größten Betrüger und Diebe produziert. Jeder ehrliche Mensch der nichts zu verbergen hat hätte würde seine Haustüre problemlos öffnen. Da wir aber von Dieben und kleinen sowie großen Verbrechern umgeben sind (realzustand) weil es ein Wohlstandsgefälle gibt müssen wir unser "Eigentum" und die einhergehenden Ideologien des Schutzes von "Geld" und "Sachgütern" sichern. Das sind ganz einfach Fakten die jeder nachvollziehen kann.
Wer denkt da nicht an "Bowling for Columbine" - Kanada, das Land der offenen Türen!
http://www.artechock.de/film/text/kritik/b/bofoco.htm
Moore entwirft das Porträt einer Nation von Angstbeißern, die auf externe Feinde mit Cruise Missiles schießt und auf den Feind im Inneren mit Munition, die es in jedem Supermarkt gibt.


Die Frage als solches war ja vermutlich auch eine unechte
Ertappt !

und die Lösung geht zum Glück hin zum großen Teilen. Eine Katastrophe ist übrigens in den meisten Fällen etwas persönliches sofern man Sie an sich heranlässt. Wie bereits geschrieben geht für den einen eine Welt unter wenn der Zeitungsjunge den Einwurf verpennt hat und der andere sieht erst einen Notstand wenn das Wasser aus der Leitung ausbleibt. Schlagwort hier ist die zivilisierte Domestizierung deren wir wohl alle ausgesetzt sind.
Gut, da sind wir wieder bei dem Thema: wie gehe ich damit um, dass die Situation ist wie sie ist: "Die Lage ist Ernst aber nicht hoffnungslos?"
"Die Lage ist hoffnungslos, aber noch lange nicht ernst?" (Marx - Brothers):

Herzliche Grüße von

Leòn
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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Wie jeder damit umgeht wenn er davon weiss kann ich nur Ahnen... Vernunft wäre eine ausgespielte Begabung die uns schon so manches blöde Los vom Hals geschafft hat.

Scheinbar ist aber die Vernunft irgendwie auf einem Waldspaziergang abhanden gekommen und jeder der mal ein erstes oder nachdenkliches Wort äußert ist gleich ein Spinner. Ich reihe mich gerne in die Riege der Spinner ein und komme für mich (ganz doll alleine) ziemlich viel weiter als die ganzen anderen um mich herum. Warum das so ist kann ich nur ahnen. Jedermand hat keine Zeit!

D.h. die Turbine "Europa" ist am glühen und wir wollen ja auch mal was vom ganzen schwitzen haben. Einige heben ja schon die Hand und äußern ganz zärtlich das das Kontinental-Kraftwerk bald vom Boden abhebt aber irgendwer bei der Planung die Flügel vergessen hat.

Ich kann nur immer und immer wieder sagen das wir einen Gang runter schalten müssen bevor wir Lichtgeschwindigkeit erreicht haben. Das blöde an der Lichtgeschwindigkeit ist nämlich das die Nachrichten uns nicht mehr erreichen. Es ist schön erfolgreich zusein aber ab und an muss man auch mal anhalten und schauen was um einen herum so passiert. Wir präferieren aber nach amerikanischem Vorbild (kotz) die 24/7 Gesellschaft und lieben es scheinbar uns 24/7 zu benebeln damit ja kein blöder Gedanke an die anderen verschwendet wird. Einem Radfahrer schmeist man aber schnell einen Knüppel in die Speichen und so werden wir (Europa) ziemlich übel auf der überheblichen Fresse landen. Wir sind nicht gottesähnlich auch wenn wir uns so benehmen. Farbe hält leider keinen Bau zusammen und so werden wir wohl oder übel in 10-20 Jahren alle Teilgebiete wieder drangeben müssen so schön und wegweisend der Plan auch war. Es ist erzwungen und erlogen und die Realität lässt uns immer weiter auseinander driften statt zusammen zu schweissen. Die Festung Europa ist doch nur ein 65 Jahre alter Plan der jetzt sogar ohne Waffengewalt und nur mit 'Gehirnwäsche' realisiert wurde. Das große erwachen wir schon noch kommen denn die Menschen in den Teilregionen haben zu verschiedene Ansprüche. Die einzelnen Regionen blieben eh unter lokalem Protektorat und Verwatung und die Eurofutzies mit den tollen Anzügen sind ja noch nicht mal in der Lage in fast einem Jahr sowie 150 Jahren Diskusion darum eine klare Entscheidung zum Thema Amalgam zu verfassen. Eine offensichtliche Bagatelle wird in studenlagem abwägen der wirtschaftlichen pro und contras bis zur Atomisierung zermalmt. Nur das unsere Augäpfel sowie das Großhirn für solche Strukturen nicht geschaffen wurde.

Was passiert ist ganz einfach. Während noch am großen Lagerfeuer diskutiert wird löst sich das Problem von ganz alleine wieder in seine Bestandteile die zum Glück alle autarg erhalten wurden.

man kann die ganze Verhaltensweise unter apathisch abtun und einfach mal einen Blick auf echte dauerhafte Bedrohungen werfen. Nehmen wir z.B. mal das Paradebeispiel Tschernobyl. Da kümmert sich seit dem ersten GAU kein Schwein drum weil es den "verantwortlichen" völlig am Arsch vorbeigeht was mit Ihrer Brut passiert. So sind die die hier bestimen alle gestrickt. Wer das nicht sehen kann ist selber schuld! Auch der Wald stirbt seit 1975. Damals noch in der Tagespresse ist das scheinbar völlig in Vergessenheit geraten. Tschernobyl brodelt noch und der Wald stirbt immer noch durch Übersäuerung. Weil es aber wichtigeres gibt (Kriegsspiele im nahen Osten und der zweite SLK in der Garage) muss man halt erstmal das wichtigste erledigen. Das ist die Sicherung der Werte auf Schweizer Konten und eine Ferienwohnung auf Hawaii.

Ich habe schon perfektionierte schnellgebete im Petto um eine Lage zu beschreiben. Das hält aber erfahrungsgemäß genau solange wie das Kurzzeitgedächnis auf Empfang geschaltet hat. Man könnte die nächsten 10 Jahre auch schon heute in ein Buch schreiben aber es würde erst verstanden werden wenn die 10 Jahre rum sind. Der mensch ist dumm und gierig. Er schaufelt sich sogar sein eigenes Grab ohne auch nur zu zucken. Das gehört sich schliesslich nicht für einen gebildeten Primaten.

lobpreiset die Schöpfung denn Sie hat die Prägung zugelassen. Der Mensch scheint nicht sonderlich viel mehr als ein Abziehbildchen das man irgendwo aufkleben kann. In ein paar tausend Jahren werden dann hochintelligente Insekten den Planeten nach Vorfahren untersuchen und unsere Skelette neben verstorbenen Artgenossen finden und Ihre Geschichtsbücher mit den selben Stories füllen.

It's all about 'just a Game!'

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Leòn ist offline
Themenstarter Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo Mike,

ich bin ein großer FAN der Entschleunigung. Als geborener "Lahmar...." habe ich ohnehin eine natürliche Begabung dafür!


Mit Entschleunigung wird ein Verhalten beschrieben, aktiv der beruflichen und privaten „Beschleunigung“ des Lebens entgegenzusteuern, d.h. wieder langsamer zu werden oder sogar zur Langsamkeit zurückzukehren. Dem Streben nach Verlangsamung liegt die Auffassung zugrunde, dass die gesellschaftliche und vor allem wirtschaftliche Entwicklung in den entwickelten Industriegesellschaften eine Eigendynamik gewonnen hat, die Hektik und sinnlose Hast in alle Lebensbereiche hineinträgt und dabei jedes natürliche und insbesondere menschliche Maß ignoriert.

Komplexität, Effektivität, Hast, Hektik, Schneller, Höher, Weiter, Mehr - dem wird die Entschleunigung entgegengesetzt. Dabei geht es nicht um Langsamkeit als Selbstzweck, sondern um angemessene Geschwindigkeiten und Veränderungen, in einem umfassenden Sinn: im Umgang mit sich selbst, mit den Mitmenschen und mit der umgebenden Natur.

Das Wort Entschleunigung tauchte Anfang der 90er-Jahre in Publikationen der Evangelischen Akademie Tutzing und des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie auf. Die Idee ist aber älter und mindestens bis in das 19. Jahrhundert zurück verfolgbar, als es in England Tendenzen gab, Eisenbahnen Geschwindigkeiten von mehr als zehn Kilometern pro Stunde zu verbieten.

Der Begriff Entschleunigung wird auch im Bereich ökologisch orientierter Verkehrspolitik benutzt. Hier ist er in dem Sinne zu verstehen, dass die generelle Einführung von Tempolimits gefordert wird sowie der sinnvolle Ausbau von Bundesstraßen statt neuer Autobahnen.

Der Entschleunigung, der Wiederentdeckung der Langsamkeit hat sich der Verein zur Verzögerung der Zeit verschrieben.

Die Entschleunigung zeigt Wesensmerkmale der Faulheit und Muße, ohne wie diese negativ besetzt zu sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Entschleunigung

Zitat Mike:
Ich habe schon perfektionierte schnellgebete im Petto um eine Lage zu beschreiben. Das hält aber erfahrungsgemäß genau solange wie das Kurzzeitgedächnis auf Empfang geschaltet hat. Man könnte die nächsten 10 Jahre auch schon heute in ein Buch schreiben aber es würde erst verstanden werden wenn die 10 Jahre rum sind. Der mensch ist dumm und gierig. Er schaufelt sich sogar sein eigenes Grab ohne auch nur zu zucken. Das gehört sich schliesslich nicht für einen gebildeten Primaten.

lobpreiset die Schöpfung denn Sie hat die Prägung zugelassen. Der Mensch scheint nicht sonderlich viel mehr als ein Abziehbildchen das man irgendwo aufkleben kann. In ein paar tausend Jahren werden dann hochintelligente Insekten den Planeten nach Vorfahren untersuchen und unsere Skelette neben verstorbenen Artgenossen finden und Ihre Geschichtsbücher mit den selben Stories füllen.

Solche?
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Leòn
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blockflöte ist offline
Beiträge: 547
Seit: 09.09.06
gerade las ich folgendes, und finde es ist ein hoffnungsausblick:

Handlungsdefizite überwinden: »Weltzukunftsrat« will Erde für künftige Generationen bewahren

(jesus.de / epd) - Mit internationalen Aufklärungskampagnen will ein neuer Weltzukunftsrat (World Future Council, WFC) für ein Bewusstsein zur Lösung weltweiter Probleme sorgen. Es gelte, endlich die Handlungsdefizite zu überwinden, die eine nachhaltige und friedliche Zukunft der Menschheit bedrohen, sagte WFC-Präsident Jakob von Uexküll am Sonntag in Hamburg. Der Rat verstehe sich als Bewahrer und Hüter der Erde für künftige Generationen.

«Wir sind keine Besserwisser, sondern besorgte Bürger», sagte der Deutsch-Schwede. Die Menschheit sei an einem Punkt angekommen, wo dringend ein globales Umdenken in Fragen der Umwelt, der Energie, der Wirtschaft und der Gerechtigkeit nötig sei: «Wir leben auf Kosten der Zukunft, und das ist moralisch-ethisch nicht vertretbar.»

Einzigartig an der WFC-Initiative sei, dass man sich um langfristige Lösungen kümmern werde, die sich am Nötigen orientieren und nicht daran, was politisch zu einem bestimmten Zeitpunkt durchsetzbar erscheine. Ziel sei «ein gesunder Planet» und eine «Kultur der Weltbürgerschaft».

Die Idee zu einem Weltzukunftsrat war bereits 2003 entstanden.
Seitdem wurden in über 200 Ländern der Erde mehr als 8.000 Organisationen und Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft kontaktiert. Im Oktober 2004 wurde die WFC-Initiative in London erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, im Mai 2005 konstituierte sich ein Gründungsrat mit 25 Mitlgiedern in Genf.

Gründungsmitglieder sind neben Jakob von Uexküll, der 1980 auch den «Alternativen Nobelpreis» initiiert hat, auch der Präsident des «Club of Rome», Prinz El Hassan Bin Talal aus Jordanien und die Menschenrechtsaktivistin Bianca Jagger. Anfang November wurde das Generalsekretariat des WFC in Hamburg eröffnet. Im Mai 2007 will sich der künftige Rat des WFC ebenfalls in Hamburg gründen. Zugleich soll dann eine weltweite Klima- und Energiekampagne gestartet werden.

http://www.worldfuturecouncil.org/ noch mehr nachzulesen

monika
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die wichtigste stunde ist immer die gegenwart, der bedeutendste mensch immer der, der dir gerade gegenüber steht.
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