Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

28.03.09 23:54 #1
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Dani ist offline
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Seit: 20.03.09
Meine unklaren Beschwerden und meine Hilflosigkeit. Jennifer 28.03.2009
Steigende körperliche Beschwerden und keine eindeutige Diagnose. Hausärztin, weis nicht weiter, schickt mich immer wieder zur Psychiaterin. Psychiaterin weiß auch nicht weiter. Diagnose der Psychiaterin: Schwere Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen histrionischen und emotional instabilen Zügen sowie eine somatoforme Schmerzstörung, Schmerzwahnvorstellung, Schmerzempfindlich. Auf die direkte Frage, wie und was zur Besserung meiner körperlichen Beschwerden helfen kann, bekomme ich seit Monaten immer wieder die gleiche negative Antwort. „ Keine Möglichkeit zur Linderung meiner körperlichen Beschwerden“. Hohe Schmerzmittel bekomme ich nicht, da keine Diagnose dafür vorliegt.
In den letzten zwei Jahren habe ich mich zu 100% auf psychische Behandlungen eingelassen.
Praktisch heißt dies, ich bin in den letzten zwei Jahren (ab 04.06.2008 bis jetzt) 1 ¼ Jahre in stationeller Behandlung gewesen. Genauer gesagt war ich lange Zeit in fünf verschiedenen Psychiatrien und in zwei psychosomatischen Kliniken. Eine Besserung meiner körperlichen Beschwerden ist nicht eingetreten. Die Ursachen für die nichterfolgreichen Aufenthalte in den Psychokliniken soll laut Ärzten an mir liegen. Ein Zweifel an den doch nicht für mich geeigneten Therapien, ist laut Ärzten undenkbar.
Körperlich soll ich laut allen Ärzten, und dies sind viele, völlig gesund sein. Und doch habe ich wegen meiner körperlichen Beschwerden mehrmals den Notarzt gerufen, und war mehrere Male in den Notaufnahmen verschiedener Krankenhäuser. Selbst die Charite` habe ich zum zweiten Mal angeschrieben. Die Charite` kann mir nicht weiterhelfen, da ich nicht sagen konnte, zu welchen Arzt ich gehen will. Woher soll ich wissen zu welchem Arzt, wenn doch keine gesicherte Diagnose vorliegt. Psychiaterin und Hausärztin unterstützen mich dabei nicht, weil sie selbst nicht wissen was mir eigentlich fehlt. Auch in der Notaufnahme stoße ich auf geschlossene Türen. Bei Mundbeschwerden, Mundbrennen keine Hilfe in den Krankenhäusern. Auch in den Notaufnahmen wird mir nur die Alternative Psychiatrie angeboten. Nach all dem 100%igen Einlassen auf die Psychiatrien, die Psychiatrie als Hilfe zu sehen, keine Abwehrhaltung, hat sich meine Anschauung von den Psychiatrien für mich geändert. Jetzt bedeuten Psychiatrien für mich „Einsperren, Wegsperren, sich selbst überlassen, allein gelassen, keine Hilfe möglich“. Psychiatrien und psychosomatische Kliniken haben eines gemeinsam. Die Therapien sind auf Ablenkung von Beschwerden und Aufarbeitung von psychischen Problemen gerichtet. Sind die körperlichen Beschwerden so groß, dass ich mich nun nicht mehr Ablenken kann, dann habe ich ein Problem was mir keiner glaubt. Keiner der Ärzte glaubt mir, dass ich richtig tolle mich zum verzweifeln bringende Beschwerden habe.
Ich habe viele körperliche Beschwerden. Meine Mundbeschwerden sind andauernd so hoch, dass ich halb verrückt werde vor Beschwerden. Diese Mundbeschwerden haben im Jahre 2004 mit ganz leichtem Zungenbrennen auf der Zungenspitze angefangen und haben ständig an Stärke zugenommen. Was mich damals noch ärgerte waren die immer wieder auftretenden Bauchschmerzen und plötzlich auftauchenden Schwächeanfälle. Da ich wegen der Bauchschmerzen manchmal zum Arzt gehen musste, sagte ich auch dass ich ein bisschen Zungenbrennen habe. Es wurde sofort die Diagnose „Depressionen“ festgelegt. Dabei habe ich selbst nichts von Depressionen gemerkt. Ich war ein etwas ruheloser Mensch. Sobald ich wieder zu Kräften kam, war ich auch nicht mehr zu halten etwas zu tun. Auf Arbeit hatte ich meine Büroarbeit, in der Freizeit hatte ich Abwechslung im Garten. Meine damalige Lebenspartnerin musste mich so manches Mal bremsen um mich nicht zu überarbeiten. Antrieb und Pläne in meinen Kopf. Pläne für mich und meiner Familie. Trotz meiner körperlichen Beschwerden habe ich weiter meine mir gestellten Pläne umgesetzt. Erst als körperlich nichts mehr ging bzw. nur noch sehr wenig geht, musste ich mich meiner Krankheit fügen. Ich bin seit 07/2008 zum Erwerbsunfähigkeitsrentner erklärt worden. Einen Rehabilitationsantrag wurde abgelehnt und zum Rentenantrag gemacht. Mein körperlicher schlechter Zustand machte es auch erforderlich, eine Betreuerin zu beantragen. Nach meinem Gefühl ist die Betreuerin mit mir überlastet. Für die Ärzte werde ich nun als Eigenversorgungsunwillig, Arbeitsaufnahme ablehnend und Therapieverweigerer hingestellt. Gestern hatte ich einen Termin bei meiner Psychiaterin. Sie fragte mich ob ich nicht wenigstens für vier Stunden arbeiten gehen will. Das sagt mir, dass die Psychiaterin nicht begriffen hat, wie schlecht es um meine Gesundheit steht.
Es herrscht kein Vertrauen zwischen Arzt und Patient. Alles was ich ihr sage,
glaubt Sie mir nicht. Damit ist schon ein wichtiges Kriterium für eine gute Behandlung nicht erfüllt.
Alle bis dahin schon diagnostizierenden Beschwerden sind weggeredet worden. Sogar die seit 08/2001 diagnostizierende Colitis Ulcerosa (eine unheilbare Darmentzündung) gab es auf einmal nicht mehr. Ärztewechsel nutzte mir gar nichts. Sobald ich beim Arzt auf Mundbeschwerden und Zungenbrennen kam, wurde ich sofort in die psychische Ecke (Depressionen) gedrückt. Die Diagnose Depressionen konnte in keiner Klinik bestätigt werden. In den Gruppentherapien, in denen sehr viele Depressionskranke waren, erzählten Diese über Depressionen. Ich konnte die gleichenden Erfahrungen der Depressionskranken nicht auf mich beziehen. Es passt einfach nicht. Unmengen von Antidepressiva und Neuroleptika schlucke ich seit dem. Dinge welche ich vorschlage noch tun zu können, werden von den Ärzten mit den Worten „Das bringt doch nichts“ abgelehnt. Damit ist jede Zukunft für mich verbaut, und damit bleibe ich weiter auf meinen Beschwerden sitzen. Vor zwei Jahren hatte ich weder Depressionen noch Suizidgedanken, ich konnte keine Depressionen ausmachen. Die Suizidgedanken kamen in den Psychokliniken. Dort wurde ich durch meine körperlichen Beschwerden und den Misserfolg der Therapien, durch die Therapeuten massiv unter Druck gesetzt.
Am 04.03.2009 habe ich nach dem zerschmetternden Ergebnis in der Mund-Kiefer-Gesichtssch.-Ambulanz der Charite`(kein Handlungsbedarf) die Psychiatrie der Uniklinik Leipzig aufsuchen müssen. Ich bin knapp einer Zwangseinweisung entkommen. Durch lange Gespräche konnte ich mich wieder ein wenig beruhigen. Die Untersuchung in der Charite` erschloss sich auf die Begutachtung der Mundschleimhaut und Zähne, welche zwei Minuten dauerte. Wie es mir geht, und warum ich in der Mund-Kiefer-Gesichtssch.-Ambulanz der Charite` vorspreche, wollte keiner wissen. Nach fünf Minuten war ich wieder aus dem Behandlungszimmer. Fünf Minuten in der Charite` und dafür 450km Autofahrt.
November 2006 bis Februar 2007 Entfernung des Amalgams aus zehn Zähnen ohne Sicherheitsmaßnahmen. März bis Juni 2007 alle oberen Zähne abgeschliffen für die Überkronung der Zähne, Anfertigung eines Teleskopzahnersatz.
Diagnosen : 21.06,2004 –exogen allergisches Asthma bronchiale, -Pollinose, - Polyallergie, -chronisch-obstrukte Bronchitis, -Thorakalsyndrom, -Colitis ulcerosa seit 08/2001 in Remission, -familiäre hereditäre Hypercholesterinämie, -larvierte Depression, -psychosomatische Erkrankung
11.10.2008 –Sooroesophagitis, - gering- bis mittelgradige Pangastritis, -Entfernung eines Polypen im distralen Oesophagus, -Colitis ulcerosa in Remission, -Hyperlipoproteinämie, -Transsexualismus mit Persönlichkeitsstörung, -schwere psychosomatische Störung, -depressive Episoden, -Analgetikamissbrauch,
allergische Reaktion auf Zahngold.
Letzter Aufenthalt vom 31.12.2008 bis 30.01.2009 in Psychiatrie der Uniklinik Leipzig.
-Somatisierungsstörung (F45.0;F45.4), -Depressive Episode (F32.0), -Transsexualismus (F64.0) Medikation: Pentasa 2g, -Androcur 2x10mg, -Prothazin 25mg n.B., -Seroquel ret 100mg, -Cipramil 20mg, -Vit. B-Duo, -Estradiol-Depot, -B12 Spritzen, -Tranxilium n.B., -ferro sanol duodenal, -Tramabeta long 100mg n.B., -FAMVIR 250mg, Lemon-Glycerin-Wattestäbchen, isla cassis,
Beschwerden: Krankheitsgefühl, krankhafte Abgespanntheit, Erschöpftheit, Augenbrennen, Sehstörungen, Druckschmerzen um die Augen, Hautspannungen im Gesicht, stumpfe Lippen, unterschiedlich starke Katerempfindungen am Morgen-Vormittag, pelziger Geschmack, bitterer Geschmack, Zungenschmerzen, Wahrnehmung von Mundschleimhautreitzungen auch wenn diese nicht sichtbar sind, leicht geschwollene Speicheldrüsen, Schluckbeschwerden, Schulterblattschmerzen, Muskelschmerzen, Knochenschmerzen, Armschmerzen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, undefinierbare Atembeschwerden. Die meisten Beschwerden sind stark auf die linke Seite meines Körpers vorhanden. Genauere Diagnosen-Arztberichte habe ich am 04.03.2009 in der Mund-Kiefer-Gesichtssch-Ambulanz abgegeben.
Leider werden meine körperlichen Beschwerden mich wieder in Depressionen bringen. Die Psychiatrien können mich nach den Angaben der Psychiatrien und meinen Wahrnehmungen nicht mehr auffangen. Ich muss also immer weiter um Hilfe ersuchen.
In der ersten psychosomatischen Klinik im Jahre 07/2007 wurde meine Transsexualität aufgedeckt. Seit dem lebe ich als Frau. Durch meine großen körperlichen Beschwerden ist es mir nicht möglich die entsprechenden Maßnahmen zur Angleichung meines gefühlten Geschlechts „Frau“ weiter umzusetzen.
Ich habe meine Arbeit verloren, meine Familie verloren, meine Verwandschaft verloren, meine Freunde verloren, meine Eigentumswohnung verloren und mein Einkommen ist eine Erwerbsunfähigkeitsrente in Höhe Sozialleistungen.
Jetzt habe ich körperliche Beschwerden, welche nicht zu beheben sind, kann nicht als Mann und auch nicht als Frau leben.
Ich brauche mich nicht zu wundern, warum ich Suizidgedanken und Suizidgefühle habe. Wie soll ich anhand dieser Aussichten an eine positive Zukunft denken. Meine Zukunft ist schon geschrieben – ich habe keine.
Ich schreie jetzt um Hilfe.
Jennifer

Geändert von Dani (29.03.09 um 00:14 Uhr)

krank und keine Diagnose, alles vieleicht Psyche

Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
Du hast schon einiges durchgemacht. Es erinnert mich an meine eigene Krankengeschichte, obwohl ich glücklicherweise nur einmal für längere Zeit in der Psychiatrie gelandet bin. Geholfen hat das genauso wenig, wie die Psychopillen, die mir verschrieben wurden. Die Bemühngen, meine Vergangenheit aufzuarbeiten, haben alles nur noch verschlechtert und die Gruppensitzungen haben mich beinahe in den Wahnsinn getrieben. Verhaltenstherapien, die auf das Heute und die Zukunft ausgerichtet sind, helfen mir wesentlich besser.

Dein Beschwerdebild passt auf eine Fibromyalgie oder ein Chronisches Müdigkeitssyndrom. Diese beiden Krankheitsnamen umschreiben einen Symptom-Komplex wo mehrere Ursachen möglich sind, die in Anbetracht des Leidensdrucks ausgeschlossen werden sollten. Dies wird leider noch oft nicht gemacht, wenn der Patient nicht selbst aktiv wird. Häufig wird PatientIn erstmal psychiatrisiert.

Hier ein paar Infos z.T. auch mit möglichen Ursachen:
rheuma-online: Rheuma von A-Z: Fibromyalgie
Chronisches Erschöpfungssyndrom ? Wikipedia
http://www.cfs-info.de/fileadmin/use...d/med_info.pdf

War irgendwas, bevor alles begann? Eine Infektion (z.B. Grippe, Lungenentzündung, Bronchitis)? Schwere Stresssituation? Hattest du irgendwann mal eine Zecke (möglicherweise nicht bemerkt) oder warst du durch Beruf oder Hobbys zeckenexponiert?

Helfen dir die Psycho-Pillen? Mal davon abgesehen, dass sie dich ruhigstellen.

LG, Mungg
__________________
Borreliose ist ein Arschloch

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
November 2006 bis Februar 2007 Entfernung des Amalgams aus zehn Zähnen ohne Sicherheitsmaßnahmen. März bis Juni 2007 alle oberen Zähne abgeschliffen für die Überkronung der Zähne, Anfertigung eines Teleskopzahnersatz.
Diagnosen : 21.06,2004 –exogen allergisches Asthma bronchiale, -Pollinose, - Polyallergie, -chronisch-obstrukte Bronchitis, -Thorakalsyndrom, -Colitis ulcerosa seit 08/2001 in Remission, -familiäre hereditäre Hypercholesterinämie, -larvierte Depression, -psychosomatische Erkrankung
11.10.2008 –Sooroesophagitis, - gering- bis mittelgradige Pangastritis, -Entfernung eines Polypen im distralen Oesophagus, -Colitis ulcerosa in Remission, -Hyperlipoproteinämie, -Transsexualismus mit Persönlichkeitsstörung, -schwere psychosomatische Störung, -depressive Episoden, -Analgetikamissbrauch,
allergische Reaktion auf Zahngold.
Beschwerden: Krankheitsgefühl, krankhafte Abgespanntheit, Erschöpftheit, Augenbrennen, Sehstörungen, Druckschmerzen um die Augen, Hautspannungen im Gesicht, stumpfe Lippen, unterschiedlich starke Katerempfindungen am Morgen-Vormittag, pelziger Geschmack, bitterer Geschmack, Zungenschmerzen, Wahrnehmung von Mundschleimhautreitzungen auch wenn diese nicht sichtbar sind, leicht geschwollene Speicheldrüsen, Schluckbeschwerden, Schulterblattschmerzen, Muskelschmerzen, Knochenschmerzen, Armschmerzen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, undefinierbare Atembeschwerden. Die meisten Beschwerden sind stark auf die linke Seite meines Körpers vorhanden. Genauere Diagnosen-Arztberichte habe ich am 04.03.2009 in der Mund-Kiefer-Gesichtssch-Ambulanz abgegeben.
Hallo Jennifrau,

das ist eine grausame Geschichte, und Du kannst sicher sein, daß Dir hier aufmerksam zugehört wird.

Was mir auffällt: die Probleme haben ja wohl im Mund angefangen? Mundbrennen/Zungenbrennen kann viele Ursachen haben - angefangen mit Vitamin B12- und B6-Mangel über unverträgliche Zahnmaterialien bis zum falschen Aufbiß und mehr.
Zungenbrennen ist häufig nicht leicht einer Ursache zuzuordnen und zu behandeln. Das Erscheinungsbild kann sehr variabel sein und eine Vielzahl von Ursachen haben. Organische, mit dem Auge erkennbare Veränderungen sind bei Zungenbrennen selten vorhanden.

Reize und Allergien
Lokale Reize können die Zunge oder Mundschleimhaut traumatisieren oder auch eine Allergie hervorrufen. Als lokale Reize kommen scharfe Zahnkanten, Karies, Zahnstein, überstehende Füllungsränder, abstehende Kronenränder, kieferorthopädische Apparaturen, galvanische Ströme durch verschiedene Metalle im Mundraum und bestimmte Mundschleimhautentzündungen, so genannte Gingivitiden, in Betracht.

Ein übermäßiger direkter Kontakt der Mundhöhle mit scharfen und/oder heißen Speisen, Alkohol, Tabak, Pfefferminztee und Süßigkeiten kann ebenso Zungenbrennen auslösen.

Aber auch Kontaktallergien durch Mundwasser, Zahnpasten, Kaugummis, Quecksilber, Metalle wie Nickel, Chrom und selten Gold, die in bestimmten Berufssparten, bei zahnärztlichen Versorgungen und beim Piercing Verwendung finden, können als Ursache für Zungenbrennen in Frage kommen.

Eine spät diagnostizierte falsche Bisshöhe kann nicht nur Verspannungen und Kiefergelenksprobleme, sondern auch Veränderungen an der Mundschleimhaut und Zungenbrennen auslösen.
http://www.onmeda.de/krankheiten/zungenbrennen.html?p=3

Da Du Amalgam hattest: hast Du um die Zeit herum, in denen die Beschwerden anfingen, zum Amalgam noch andere Metalle in den Mund oder in den Körper bekommen?
http://www.symptome.ch/wiki/Amalgam
Daß bei Dir eine Goldallergie festgestellt wurde, deutet für mich ganz klar darauf hin, daß Metalle in den Zähnen bei Dir zu Reaktionen geführt haben. Wahrscheinlich b ist Du dann mit der Zeit (oder vorher vielleicht auch schon?) so auf viele verschiedene Stoffe sensibilisiert worden, daß Du Deinem Körper unbewußt immer mehr geschadet hast, und daß Dein Körper sich entsprechend immer weniger selbst regenerieren konnte.
Weißt Du noch von anderen Unverträglichkeiten? Gerade wenn man mit der täglichen Ernährung noch weitere unverträgliche Nahrungsmittel/Getränke/Medikamente zu sich nimmt, wird alles immer noch schlimmer.
http://www.symptome.ch/wiki/Hauptseite > Ernährung

Befunde, die noch bei Ärzten liegen, solltest Du Dir unbedingt holen. Und an Deiner Stelle würde ich mich nach einem Neurologen wie den Dr. Binz in Trier umschauen oder einen der wenigen guten Umweltärzte.
In welcher Gegend wohnst Du denn?

Wenn dann noch die Transsexualität dazu kommt, ist das noch eine Belastung für Dich. Du hast es aber wirklich dicke .

Grüsse,
Uta

Geändert von Oregano (29.03.09 um 09:01 Uhr)

krank und keine Diagnose, alles vieleicht Psyche

Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Amalgam kann viele verschiedene Beschwerden auslösen, körperliche wie psychische. Vielleicht solltest Du über eine Entgiftung nachdenken. Helfen können dabei Umweltmediziner oder Heilpraktiker, die sich mit der Materie auskennen.
__________________
Liebe Grüße Carrie

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leneken ist offline
Beiträge: 70
Seit: 01.02.09
Hallo Jennifrau,

deine Geschichte liest sich wirklich schrecklich, schlimm, was du durchmachen mußt.

Was mir bei deiner Beschreibung durch den Kopf geschossen ist, wie siehts mit einem evtl. Vitamin-B Mangel aus, bzw. eine Aufnahmestörung durch deine Colitis? Klingt simpel, kann aber zu Symptomen führen, die den schlimmsten neurologischen Krankheiten ähneln. Dass ein Arzt bei Zungenbrennen und Mundschmerzen nicht daran, sondern an Psychoprobleme denkt, ist mir unverständlich.

Ansonsten würde ich auch mal im Bereich der chronischen Infektionen / CFS gucken, du solltest dir einen Termin bei der Immundefektsprechstunde in der Charite holen, die machen wohl eine ganz gute Diagnostik. Vielleicht kommen bei dir ja auch mehrere Sachen zusammen.

LG Lene

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zorro59 ist offline
Beiträge: 653
Seit: 12.11.06
Hallo Jennifrau

Zungenbrennen und entzündete Mundschleimhaut sind fast regelmäßig und entgegen anders lautender Bekundungen der behandelnden Zahnärzte auf unverträgliche Zahnflickstoffe zurück zu führen. Laß Dir Deine Wahrnehmungen nicht ausreden. Es gibt hier im Forum mehrere Menschen, denen ihre Wahrnehmung iatrogener (vom Arzt verursachter) Beschwerden abgesprochen wurde, die dann in der Psychiatrie gelandet sind. Es ist ja tatsächlich zum wahnsinnig werden, wenn ich Schmerzen habe und alle um mich herum behaupten nur: „das kann nicht sein“.

Mehrere Metalle in einem Mund sind IMMER ein Kunstfehler. Dazu braucht es kein Medizinstudium. Es reicht der Oberstufenstoff des Chemieunterrichts in der Schule. Stichworte „galvanisches Element“ und Spannungsreihe. Wenn Du auf Gold schon allergisch bist, Quecksilber hattest und jetzt vielleicht zusätzlich noch giftiges Palladium(?), dann empfehle ich einen Allergietest und die Entfernung der entsprechenden Materialien aus dem Körper.
Das geht im Vertrauen auf die eigene Wahrnehmung und auf den eigenen Verstand zunächst notfalls auch im Alleingang und gegen die behandelnden Ärzte:
http://www.symptome.ch/vbboard/aller...tml#post141816

Bei der Schwere Deiner Beschwerden fürchte ich, daß es außer unverträglichen Materialien noch weitere zahnnahe Probleme geben könnte: Wurzelfüllungen und oder unter der Krone abgestorbene Zähne. Ich hatte chronische Sinusitis und Bronchitis von wurzelgefüllten Zähnen im Oberkiefer und Weihnachten 2006 habe ich fast die Lunge raus gekotzt. Sehstörungen bessern sich mitunter spontan, wenn die Entzündungen an den Zähnen 13 und 23 beseitigt werden. Wenn Du magst, kannst du ein Röntgenbild der Zähne (Panoramaaufnahme oder OPG) hier ins Forum stellen.

Gegen Entzündungen und Vergiftungen helfen keine Neuroleptika, sondern Beseitigung der Entzündungen und Stop der weiteren Vergiftung.

Grüße von zorro

krank und keine Diagnose, alles vieleicht Psyche

Dani ist offline
Themenstarter Beiträge: 457
Seit: 20.03.09
Danke für Ihre rasche Antwort Frau Mungg,
Und nun meine Antwort auf Ihre Fragen.
Ich bin mittlerweile 50 Jahre alt und wohne in Weißenfels Sachsen-Anhalt.
Als Kind hatte ich zweimal Lungenentzündung, ich war ein kränkelndes Kind.
Andauernd irgendwelche Halsbeschwerden und Husten mit Fiber verbunden.
In den Jahren nach der Wende hatte ich immer wieder Lungenprobleme. Bei
einem Pulmologen wurde die Diagnose Asthma und chronische Bronchitis
Diagnostiziert. Zufällig kam es auch zu einem Allergietest. Erschreckend, ich
bin dem ganzen Jahr Allergien ausgesetzt. Es erfolgte eine fünfjährige
Sensibilisierung. Der anschließende Allergietest ist immer noch erschreckend.
Der Arzt meinte, dass meine Rippenschmerzen von der Lunge kommen. Durch
Das Asthma drückt die Lunge auf meine Rippen. Eine leichte Überblähung der
Lunge sei vorhanden.
Mein Problem, ich habe sehr viele Jahre als Kfz-Schlosser für LKW und
Busse gearbeitet. Schweißer war ich auch noch. Die Luft in der Werkhalle
war immer sehr voller Abgase und giftiger Dämpfe. Die Sicherheit der
Arbeitnehmer interessierte nicht. Wem es nicht passt, der kann jederzeit gehen.
Zur Frage der Stresssituation: Ich bin Strafversetzt worden in diese Werkstatt.
Ich hatte es mir erlaubt gegen diese Firma zu klagen, und ich habe gewonnen.
Massives Mobbing ohne Ende ist von den beiden Geschäftbetreibern ausgegangen.
Da ich aber nun nicht mehr im Stammbetrieb arbeitete, versuchte ich das Mobbing
leicht zu nehmen. Ich hatte nicht immer Kontakt zu der Firmenleitung. Das Mobbing
bekam ich trotzdem durch die anderen Arbeitnehmer zu spüren. Ich war den
anderen Arbeitnehmern ein Dorn im Auge. Nahm ich doch nun einen Arbeitsplatz
weg. Die Wahrscheinlichkeit dass nun ein anderer Arbeitnehmer entlassen wird,
wurde von der Firmenleitung massiv geschürt.
Im Jahre 2002 wechselte ich ins Büro der gleichen Firma. Die Abgase machten
Mit zu sehr zu schaffen. Ich habe aber die Rechnung ohne meine Vorgesetzten
gemacht. Nun saß ich im Büro der Firmenleitung. Direktes Mobbing. Ich
informierte den Betriebsrat. Das ging daneben. Ich wurde von der Firmenleitung
als Aufwiegler der das Arbeitsklima stört hingestellt.
Ich selbst bekam ein ganz großes Problem. Meine Augen schmerzten andauernd
Und meine Sehkraft lies immer weiter nach. Nicht gut, wenn ich Büroarbeiten
(Computerarbeiten, Administrator für alle technischen Geräte) durchführen muss.
Die Arbeit im Büro hat mir schon Spaß gemacht.
Ablenkung brachte mir mein Garten und meine gut funktionierende Familie.
Da brauchten meine Augen auch nicht immer die höchste Sehleistung.
Eine Zecke hatte ich nicht, dahabe ich mal einen Test machen lassen.
Die Psychopillen haben nie geholfen. Einige Psychopillen haben meiner Gesundheit
richtig geschadet. Jetzt muss ich zu Psychopillen greifen, weil meine Psyche nun
wirklich angegriffen ist. Seroquel hilft beim Einschlafen, Prothazin und Tranxilium
muss ich einnehmen um nicht am Galgen zu enden. Meinen Nerven geht es aber
nicht besser. Selbstmordgedanken sind immer vorhanden.
Wegen den oben genanten gesundheitlichen Einschränkungen wird nichts gemacht,
da diese körperlichen Einschränkungen nur in meinem Kopf vorhanden sind, laut Ärzten.
Den vor ein paar Tagen gemachten Lungenfunktionstest bei meiner Hausärztin habe
ich nicht bestanden. Ich soll an einem anderen Tag kommen, an dem es mir besser geht.
Klar jetzt bin ich körperlich und psychisch krank.
Ach ja, Zahnersatz, ich trage seit meinem 22sten Lebensjahr einen Zahnersatz. Die Erzeuger
haben sich nicht um das Wohlergehen ihrer Kinder gekümmert. Zähnputzen kostet nur Geld.
und hilft nicht, nach Meinung der Erzeuger. Verschiedene Metalle habe ich also schon sehr lange im Mund.
Jennifer

krank und keine Diagnose, alles vieleicht Psyche

Dani ist offline
Themenstarter Beiträge: 457
Seit: 20.03.09
Danke für Ihre rasche Antwort Uta,
Und nun meine Antwort auf viele Fragen.
Ich bin mittlerweile 50 Jahre alt und wohne in Weißenfels Sachsen-Anhalt.
Als Kind hatte ich zweimal Lungenentzündung, ich war ein kränkelndes Kind.
Andauernd irgendwelche Halsbeschwerden und Husten mit Fiber verbunden.
In den Jahren nach der Wende hatte ich immer wieder Lungenprobleme. Bei
einem Pulmologen wurde die Diagnose Asthma und chronische Bronchitis
diagnostiziert. Zufällig kam es auch zu einem Allergietest. Erschreckend, ich
bin dem ganzen Jahr Allergien ausgesetzt. Es erfolgte eine fünfjährige
Sensibilisierung. Der anschließende Allergietest ist immer noch erschreckend.
Der Arzt meinte, dass meine Rippenschmerzen von der Lunge kommen. Durch
Das Asthma drückt die Lunge auf meine Rippen. Eine leichte Überblähung der
Lunge sei vorhanden.
Mein Problem, ich habe sehr viele Jahre als Kfz-Schlosser für LKW und
Busse gearbeitet. Schweißer war ich auch noch. Die Luft in der Werkhalle
war immer sehr voller Abgase und giftiger Dämpfe. Die Sicherheit der
Arbeitnehmer interessierte nicht. Wem es nicht passt, der kann jederzeit gehen.
Zur Frage der Stresssituation: Ich bin Strafversetzt worden in diese Werkstatt.
Ich hatte es mir erlaubt gegen diese Firma zu klagen, und ich habe gewonnen.
Massives Mobbing ohne Ende ist von den beiden Geschäftbetreibern ausgegangen.
Da ich aber nun nicht mehr im Stammbetrieb arbeitete, versuchte ich das Mobbing
leicht zu nehmen. Ich hatte nicht immer Kontakt zu der Firmenleitung. Das Mobbing
bekam ich trotzdem durch die anderen Arbeitnehmer zu spüren. Ich war den
anderen Arbeitnehmern ein Dorn im Auge. Nahm ich doch nun einen Arbeitsplatz
weg. Die Wahrscheinlichkeit dass nun ein anderer Arbeitnehmer entlassen wird,
wurde von der Firmenleitung massiv geschürt.
Im Jahre 2002 wechselte ich ins Büro der gleichen Firma. Die Abgase machten
mir zu sehr zu schaffen. Ich habe aber die Rechnung ohne meine Vorgesetzten
gemacht. Nun saß ich im Büro der Firmenleitung. Direktes Mobbing. Ich
informierte den Betriebsrat. Das ging daneben. Ich wurde von der Firmenleitung
als Aufwiegler der das Arbeitsklima stört hingestellt.
Ich selbst bekam ein ganz großes Problem. Meine Augen schmerzten andauernd
und meine Sehkraft lies immer weiter nach. Nicht gut, wenn ich Büroarbeiten
(Computerarbeiten, Administrator für alle technischen Geräte) durchführen muss.
Die Arbeit im Büro hat mir schon Spaß gemacht.
Ablenkung brachte mir mein Garten und meine gut funktionierende Familie.
Da brauchten meine Augen auch nicht immer die höchste Sehleistung.
Eine Zecke hatte ich nicht, da habe ich mal einen Test machen lassen.
Die Psychopillen haben nie geholfen. Einige Psychopillen haben meiner Gesundheit
richtig geschadet. Jetzt muss ich zu Psychopillen greifen, weil meine Psyche nun
wirklich angegriffen ist. Seroquel hilft beim Einschlafen, Prothazin und Tranxilium
muss ich einnehmen um nicht am Galgen zu enden. Meinen Nerven geht es aber
nicht besser. Selbstmordgedanken sind immer vorhanden.
Wegen den oben genanten gesundheitlichen Einschränkungen wird nichts gemacht,
da diese körperlichen Einschränkungen nur in meinem Kopf vorhanden sind, laut Ärzten.
Den vor ein paar Tagen gemachten Lungenfunktionstest bei meiner Hausärztin habe
ich nicht bestanden. Ich soll an einem anderen Tag kommen, an dem es mir besser geht.
Klar jetzt bin ich körperlich und psychisch krank.
Ach ja, Zahnersatz, ich trage seit meinem 22sten Lebensjahr einen Zahnersatz. Die Erzeuger
haben sich nicht um das Wohlergehen ihrer Kinder gekümmert. Zähnputzen kostet nur Geld.
und hilft nicht, nach Meinung der Erzeuger. Verschiedene Metalle habe ich also schon sehr lange im Mund.
Mein Problem ist außerdem, dass ich so seelisch und körperlich angegriffen bin, dass ich
Keine kraft mehr habe, um mir selbst im erforderlichen Rahmen helfen zu können. Ich bin
sehr verzweifelt.
Einen Neurologen aufzusuchen habe ich am 31.12.2008 in der Uniklinik Leipzig versucht.
Gelandet bin ich wieder in der Psychiatrie der Uniklinik. Dort wurde mir unmissverständlich
erklärt, dass mir die Psychiatrie nicht helfen kann. Eine Alternative konnte mir die
Psychiatrie nicht bieten. Auch bin ich in der Zahnabteilung der Uniklinik Halle und Leipzig vorstellig gewesen. Handlungsbedarf besteht nicht, ich solle wieder in eine psychosomatische Klinik gehen. Dies ist nun nicht mehr möglich, weil ich den Anforderungen einer psychosomatischen Klinik nicht mehr gewachsen bin.
Mit der Nahrung, da ist schon was dran. Ich bin leider so durcheinander, dass selbst dies nicht mehr klappt.
Jennifer

krank und keine Diagnose, alles vieleicht Psyche

Dani ist offline
Themenstarter Beiträge: 457
Seit: 20.03.09
Hallo Leneken
Danke für den Hinweis "Immundefektsprechstunde in der Charite holen"
Mein Imunsystem ist nicht das Beste. So wurde im Oktober 2008 ein Aidstest gemacht, weil bei einer Magenspiegelung Pilse in der Speiseröhre gefünden worden.
Die Ärzte meinten mein Imunsystem entpreche dem eines Aidskranken.
Die Pilse sind nach einer erneuten Überprüfung vor ein paar Tagen weg.
Da es in meiner Nähe keinen Arzt und Heilpraktiker gibt, welcher sich auf dem Gebiet
des Amalgams auskennt, habe ich mir vor ein paar Tagen eine Entgiftungspackung schicken lassen. Einen Nachweis ob ich nun Amalgam belastet bin, habe ich somit nicht.
Ich habe kein Aids.
Jennifer

krank und keine Diagnose, alles vieleicht Psyche

Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Weißt Du eigentlich etwas über diese Klnik?: www.klinikum-ravensberg.de/cms/front_content.php?idcat=150

Die haben immerhin die "Umweltmedizin" dabei.

Gruss,
Uta


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