Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

28.03.09 23:54 #1
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Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Oregano ist offline
Beiträge: 63.718
Seit: 10.01.04
Hallo Seepferdchen,

kennst Du einen Vitalstoffexperten in der Nähe von Jennifraus Wohnort?

Grüsse,
oregano

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

seepferd ist offline
Beiträge: 4
Seit: 06.01.11
Hallo Oregano

Leider nein, ich bin in der Schweiz wohnhaft. Aber ich bin sicher das gibt es auch in Deutschland?

Gruss Seepferd

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Tanja53 ist offline
Beiträge: 64
Seit: 15.07.10
Zitat von seepferd Beitrag anzeigen
Meine Ärtzin hält leider nicht viel davon, sie meinte wenn man daran glaubt, hilft alles!!!! Aber für mich sind es tatsachen, die ich am eigenen Körper spüre!
Hallo Seepferd,

das sagen Ärzte schnell, denn sie sind ja diejenigen, die jahrelang studiert haben für diesen Beruf. Genau das hat mir auch schon einmal eine Ärztin gesagt.
Doch meine Hausärztin hat da eine andere Meinung, denn sie sagt: "Wer heilt, har Recht".

Stimmt auch irgendwie finde ich. Es muss nicht immer die Schulmdedizin sein. Wenn die an ihre Grenzen stößt, sollten auch andere Methoden versucht werden, solange sie nicht noch größeren Schaden anrichten.

Bei mir z. B. lag eine Entgleisung der Elektrolyte vor. Seit ich von meiner HÄ nun ein Medikament mit den Elementen Kalium und Magnesium bekomme, sind meine Extrasystolen (Herz) merklich zurück gegangen. (toi, toi, toi!!)
Manchmal hat eine kleine Ursache eben eine große Wirkung, auch in der Diagnostik, die bei mir recht ausgiebig verlief bis hin zum kardiologischen Großcheck.

So könnte ich mir vorstellen, dass auch bei Jenni ein ähnliches Problem vorliegt, zumal sie schon schrieb, dass sie sich nicht so richtig ernährt.

Lieben Gruß, Tanja
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Wer meint gesund zu sein, hat nur noch nicht genügend Ärzte konsultiert.

Geändert von Tanja53 (07.01.11 um 12:18 Uhr)

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Dani ist offline
Themenstarter Beiträge: 457
Seit: 20.03.09
Hallo Leute,


Am Montag gehe ich noch mal zur Hausärztin. Nehme einen Zettel mit, auf dem drauf steht, was ich alles untersuchen lassen will. Bis Montag ist noch ein wenig Zeit. Wer da mir noch mal sagen kann, was wichtig ist, was ich unbedingt noch mal untersuchen lassen sollte, wäre Toll das mir zukommen zu lassen. Ich bin auch dabei unter CFS und EFT und noch weiteren Hinweisen Informationen einzuholen. EFT hatte ich schon mal eine Weile angewandt, ist dann wieder ins Vergessen geraten. Die Diagnose CFS habe ich von einem Umweltarzt bekommen. Und die Symptome bei mir sind sehr nahe an dieser Diagnose. Das ist ja das Schreckliche. Das was mich nun psychisch fertig macht. Neben der körperlichen Ursachenfindung habe ich an psychische Ursachen geglaubt. Ich habe viel zu sehr an psychische Ursachen geglaubt. Und da ich die psychische Ursache nicht finden konnte, habe ich immer weiter meine Psyche, meine Seele auf den Kopf gestellt. Die Ärzte und Psychoärzte waren mir eine ganz große Hilfe meine Seele so richtig kaputt zu machen.
Von Anfang an, von Beginn der ersten Symptome wurde eine Fehldiagnose nach der anderen gestellt. Beginnend im Jahre 2003/04. Ich hatte einen großen Schwächeverlust, welcher über mehrere Tage sich hinzog und ich nicht auf Arbeit gehen konnte. Damals hatte ich Unterstützung von meiner Familie, brachten mich zum Arzt. Und schon ging die Depressionsgeschichte mit den Psychopillen los. Bis heute konnte die Diagnose Depressionen nicht bestätigt werden. In keiner Psychoklinik, bei keinem Psychiater. Auch andere psychische Störungen konnten nicht festgestellt werde. Nicht einmal die Diagnose psychosomatische Beschwerden konnte bestätigt werden. Alles was die Psychoärzte mit mir gemacht haben, ist Angst in meine Seele zu schicken und davon reichlich. Ich werde wohl mir einen Anwalt suchen müssen. Ein Kampf gegen Ärztepfusch und das mit einer CFS und weiteren Umwelterkrankungen. Ohne familiäre Unterstützung.
Im letzten Jahr fingen dann die Angststörungen sich in meiner Seele fest zubeißen. Die positiven und schönen Gefühle in mir Drin schützen mich vor so manchen Nervenzusammenbruch. Bis ich erkannte, dass Transsexualität mich abgesägt hat. So richtige Angststörungen, mit all den Folgen der Angststörungen, nun zur übergroße Macht angewachsen sind. Ich brauche mich nicht zu wundern, manchen Ratschlag und Hinweisen nicht nachgehen zu können. Ich brauche mich nicht zu wundern viele Sachen einfach zu vergessen. Allein werde ich es nicht schaffen. Ich werde mir Unterstützung holen, von Euch und hier vor Ort. Ich habe da einen vergessenen Hinweis noch mal bekommen.
Ich habe auch eine Pflegestufe beantragt und habe den Bescheid für die Pflegebedürftigkeit. Nützt mir nicht viel. Es bleibt die Frage im Rau stehen, was kann eine Pflege für einen psychisch kranken Menschen tun? Waschen und anziehen geht noch, auch wenn ich manche Tage nicht aus dem Bett komme und alles im Stillstand steht.
Jeden zweiten Tag habe ich einen Nervenkollaps. Ich will meine Essgewohnheiten ändern, will mehr entgiften. Will noch viele weitere Dinge tun. Dann kommt die finanzielle Seite dazu. Ich brauche Geld für Behandlungen außerhalb des AOK Katalogs.
Und dann kracht es schon wieder in meiner Seele. Ich habe das Geld nicht, weil ich mich auf das Psychospiel eingelassen habe. Der ganze Psychokram hat mich in eine unmögliche Position gebracht. Ich habe praktisch alles verloren, was mich auffangen könnte. Ja, ich habe wegen der Ängste alles auf eine Karte gesetzt. Nur noch mal zur Information. In der ersten psychosomatischen Klinik wurden diese Ängste geschürt. Vorher gab’ so was nicht und auch mit der Transsexualität habe ich mich nicht befasst. Was mir auffällt ist die steigende Anziehungskraft zu allem was Weiblich ist, nach dem ersten Ausbruch der Colitis Ulcerosa. im Jahre 2001.
Nun muss ich Psychopillen fressen, weil ich die Ängste nicht beherrsche.
Ich zweifle nun ganz stark an der Transsexualität. Einige sagen, dass war doch meine Entscheidung. Ja, es war meine Endscheidung. Eine Endscheidung unter massivem Druck, unter ganz stark geschürter Angst, als einiger Ausweg aus den körperlichen Beschwerden.
Ich stand vor der Entscheidung, Verschlimmerung meiner Beschwerden mit tödlichem Ausgang und der alles verbessernden Transsexualität mit einer goldenen Zukunft. Ich habe mich für das Leben entschieden.
In den dreieinhalb Jahren wurde die Angst am Laufen gehalten. Ich bekam durch die positiven Gutachten die Bestätigung im falschen Körper zu stecken. Das Leben als Frau eröffnete mir ungeahnte Möglichkeiten. Ich habe als Mann gelebt, habe nun als Frau gelebt. Konnte fühlen wie Männer ticken, konnte fühlen wie Frauen ticken. Ein tolles Gefühl dies zu erleben. Ich hatte das Glück diese ganz tollen Gefühle zu erfahren. Mir wurde ein Welt zu teil, welche mich doch schon glücklich machte. Ich hatte was, was vielen Menschen nicht beschert wird. Leider auf den Pfeilern von Angst, Schmerz und Schrecken aufgebaut und vielleicht sogar auf den Pfeilern einer körperlichen Erkrankung.
Ich versuche nun ohne meine Welt als Frau meinen Weg zu finden. Das ist alles andere als leicht. Die Anziehungskraft allem Weiblichen besteht ja nun mal. Die Ablehnung von männlichen Dingen ist auch stark vorhanden. Kleines Beispiel die Körperbehaarung. Vor der ersten Psychoklinik gab’s keine Irritationen wegen des Nassrasierers. (Bartwuchs, Gesicht).
In meiner Welt als Frau hat sich eine riesengroße Abneigung gegen diesen Nassrasierers entwickelt und ist auch im Jetzt vorhanden. Es ist für mich merkwürdig, bei allen Transsexuellen, welche ich getroffen habe, als einzige einen Plinzettenepilierer im Gesicht anzuwenden. Das beruht darauf den Schatten durch den Bartwuchs als wirklich störend zu empfinden. Der Vorteil durch die Gesichtsepilation ist enorm.
Wegen der zunehmenden Augenbeschwerden und starker Zunahme der Erschöpfung beende ich hier diesen Bericht. Ich bräuchte nicht zu schreiben. Die körperlichen, die Seelischen Beschwerden, das Allein sein, bringen mich dazu, trotz Beschwerdezunahme meine immer weiter zu schreiben.
Und ich stelle mir die Frage, wohin mit diesem Bericht? In welches Forum?

Jennifer Sonnenstrahl.

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Tanja53 ist offline
Beiträge: 64
Seit: 15.07.10
Zitat von Jennifrau Beitrag anzeigen
Es ist für mich merkwürdig, bei allen Transsexuellen, welche ich getroffen habe, als einzige einen Plinzettenepilierer im Gesicht anzuwenden. Das beruht darauf den Schatten durch den Bartwuchs als wirklich störend zu empfinden. Der Vorteil durch die Gesichtsepilation ist enorm.
Off-Topic:

Hallo Jennifer,

das habe ich und viele andere die ich kenne mittels Laser-Epilation in den Griff bekommen. Vorteil: Es werden die Haarwurzeln und Follikel zerstört und es wächst kein Haar mehr nach. Der Bartschatten ist weg, auf nimmer wiedersehen. Recht teuer (je nach Arzt oder Institut), aber sehr wirksam.

Lieben Gruß, Tanja
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Sonora ist offline
Beiträge: 3.016
Seit: 10.09.08
Hallo Tanja!

Wie sieht es denn aus, wenn jemand eine so angegriffene Gesundheit hat wie Jenny? Soweit ich weiß, kann die Lasertherapie durchaus Risiken haben. Wie könnte im Extremfall Jennys Haut reagieren? Und wäre das dann vielleicht wieder das nächste Kampfgebiet?

Liebe Grüße
Sonora

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Tanja53 ist offline
Beiträge: 64
Seit: 15.07.10
Zitat von Sonora Beitrag anzeigen
Wie sieht es denn aus, wenn jemand eine so angegriffene Gesundheit hat wie Jenny? Soweit ich weiß, kann die Lasertherapie durchaus Risiken haben.
Hallo Sonora,

die Laser-Epilation hat keine systemischen Nebenwirkungen. Die einzigen, gelegentlich auftretenden Nebenwirkungen sind lokale Hautreizungen, mitunter bei zu hoher Dosierung auch leichte Verbrennungen (etwa wie bei einem starken Sonnenbrand).

Ich habe sehr viele dieser Sitzungen hinter mir und hatte lediglich am Tag der Laserbehandlung ein gerötetes Gesicht, dass sich mit Wundheilsalbe jedoch schnell wieder normalisierte.

Nicht wirksam ist die Laserhaarentfernung bei hellem oder rotem Haar und eingeschränkt wirksam bei sehr dunklem Teint. Sonneneinwirkung sollte unbedingt vermieden werden (also kein Sonnenbaden im Sommer).

Die besten Voraussetzungen bringen Menschen mit, die ein relativ helles Gesicht und einen dunklen bis schwarzen Bartwuchs haben.
Die Behandlung ist recht schmerzhaft, im Laufe der Zeit gewöhnt man sich aber an diesen Schmerz.

Gemieden habe ich die Laser-Epilation nur bei einem akuten Infekt mit Fieber, ansonsten dürfen natürlich auch keine Hautkrankheiten des zu lasernden Bereiches wie etwa eine schwere Akne, andere Entzündungen oder Erscheinungen der Haut vorliegen (Geschwüre etc.).

Allerdings wird vor der ersten Behandlung immer ein Gespräch mit dem Arzt stattfinden und meist auch eine Probesitzung eines kleinen Bereiches gemacht.

Die Kosten sind sehr unterschiedlich und stets vorher fest zu vereinbaren, damit keine bösen Überraschungen vorkommen.

Das war nun aber sehr off-topic und ein kleiner Exkurs in ein ganz anderes Gebiet, eine andere Baustelle sozusagen.

Lieben Gruß, Tanja
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Geändert von Tanja53 (07.01.11 um 17:01 Uhr)

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Sonora ist offline
Beiträge: 3.016
Seit: 10.09.08
Hallo Tanja!

Danke für die Erklärungen. So ist einem alles gleich viel klarer. Ich finde übrigens nicht, dass das off topic ist. Es gehört zu Jennys Gesamtproblem, das sich aus vielen kleinen (und größeren...) Stücken zusammensetzt zu einem riesig großen Problem.

Liebe Grüße
Sonora

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Tanja53 ist offline
Beiträge: 64
Seit: 15.07.10
Zitat von Sonora Beitrag anzeigen
Es gehört zu Jennys Gesamtproblem, das sich aus vielen kleinen (und größeren...) Stücken zusammensetzt zu einem riesig großen Problem.
Hallo Sonora,

stimmt, hast Recht. Das sind so viele Mosaiksteinchen bei Jenni, die zusammen das Bild ihrer verzweifelten Situation ausmachen.

L.G., Tanja
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Oregano ist offline
Beiträge: 63.718
Seit: 10.01.04
Bitte nicht vergessen, daß Jennifrau darum gebeten hat, Fragen aufzuschreiben, die sie zur Ärztin am Montag mitnehmen kann.

Ich fange mal an:

1) Vitamin B12-Spiegel
2) Schilddrüsenwerte: TSH, fT3, fT4, Antikörper: TG, TPO, TRAK + Ultraschall.
Da die Ärztin das sicher nicht machen wird: Überweisung zu einem Endokrinologen mitnehmen
3) Nahrungsmittel-Intoleranzen testen lassen.
Da sie die wahrscheinlich nicht selbst testet (evtl. Atemtests auf Laktose- und Fruktose-Intoleranz?): Überweisung zu einem Arzt ausschreiben lassen, der sich da auskennt. Wahrscheinlich ist das ein Gastro-Enterologe oder ein Allergologe


Gruss,
Oregano


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