Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

28.03.09 23:54 #1
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Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Oregano ist gerade online
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Seit: 10.01.04
Fortsetzung.....

. Ich bin zum größten Teil bettlägerig. Gestern bin ich durch einen großen Schmerzanfall, begleitet mit massiven Lähmungserscheinungen zusammen gebrochen. Lähmungserscheinungen an den Extremitäten, Brustkorb und Gesichtsbereich. Ich konnte nur noch Laute von mir geben. Sprechen ging nicht mehr. Meine ehemalige Lebenspartnerin hat die Rettungsstelle angerufen. Ich bin ins Krankenhaus Weißenfels eingeliefert worden. Nach messen meinen Blutdruck, der OK war, wurde die Diagnose schwere Somatisierungsstörungen gestellt. Darauf hin wurde in der Psychiatrie angerufen.
#48
Ich habe immer noch Krämpfe und Lähmungserscheinungen. Schwindel und komische Übelkeit macht mir auch zu schaffen. Hier mit dem Schwindel zu Schreiben ist eine ganz schöne Belastung. Gestern war ich ja mit Krämpfen Schmerzen und Lähmungserscheinungen ins Krankenhaus gebracht worden. Ich machte das Personal aufmerksam, dass ich größere Mengen vom Neuroleptika Seroquel einnehme, und einen Zusammenhang mit meinen zunehmenden Beschwerden verspüre. Es wurde abgewinkt. Seroquel ist harmlos. Heute Abend habe ich mir mal den Beipackzettel durchgelesen.
#50
Als ich in der ersten psychosomatischen Klinik in Leipzig über meine Sexualität mit meiner Psychologin redete, brach die Transsexualität bei mir aus. Ich habe eine Grenze überschritten, welche ich nicht für möglich gehalten habe. Ich bekam die Erlaubnis als Frau leben zu dürfen. Dies brachte mir einen unglaublichen hohen Glücksgefühlsschub. Glücksgefühle welche ich heute noch spüre.
#55
Homöopatie, alles schön ung gut, ich kanns nicht mehr bezahlen, Schmerzen hin, Scchmerzen her, ohne Geld geht keine Homöopatie.
Brennende Schmerzen im Mund, in den Gliedern, Erschöpfung, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, ich kann nicht zum Homöopaten.
Sterbensängste habe ich auch heute, sitze hier und weine.
#61
Schlafstörungen war eins der ersten Symptome vor doch schon etlichen Jahren.
#63
Die Colitis Ulcerosa ist der Anfang meines körperlichen Untergangs. Ich frage mich aber, wie lange ich vorher mich schon überlastet habe. Auch die Transsexualität hat was damit zu tun. Zwischenmenschliche Beziehungen, damit hatte ich so meine Schwierigkeiten. Mein ganzes Leben versuchte ich so manches Defizit durch Fleiß und Arbeit auszugleichen. Und so manches Problem wurde im Alkohol ertränkt. Die DDR war ein Säuferstaat, mein Arbeitsplatz eine Säuferhöhle. (LKW-Werkstatt, giftig - dreckig) Vor den Gefahren des Alkohols wurde nur oberflächlich gewarnt. Ich wollte beweisen was für ein toller Hecht ich bin. Ich habe es nicht geschafft. Mit den zwischenmenschlichen Beziehungen habe ich heute auch noch meine Probleme. Es ist aber viel viel besser geworden.
Sobald ich aufwache, spüre ich als erstes das Zungenbrennen. Allein dieses Zungenbrennen schafft es in ein paar Sekunden meine Psyche zu demolieren. Ich werde zum seelischen Wrack. Bin ich überempfindlich? Was passiert mit mir, wenn ich mal eine andere schwere Erkrankung bekommen sollte.
#63
[COLOR="navy"]Cholesterin 257 mg/dl
IgE als Allergiemarker 1110 KU/l deutlich erhöht
ECP als Astmatiker 17,3 µg/l deutlich erhöht
..
Differenzblutbild mikr.
neutr. Stabkernige 1 - 3,0 - 5,0
Vitamin B 12 138 pmol/l 221 - 812
Fe 8,3 µmol/l - 9,0 - 32,0vorübergehend Eiseneinnahme, Vit. B12 unter der Substitution in der Norm - so beibehalten. (B12 Spritzen jeden Monat)Kryptopyrrol 19 µg/dl 10 - 15 µg/dl/COLOR]

Hier werden viele Marker angegeben, zu verschiedenen Zeiten. Bitte selbst ansehen.#72
Die Ursachen des B12 Mangels wurden nicht gefunden. Auch die Ursachen für den Fe Mangel sind unklar. Wie lange diese Mängel vorliegen weis also keiner. Seit Dezember 2008 bekomme ich monatlich eine B12 Spritze und nehme seit März 2009 Eisenpräparate ein.
#75
Wenn ich die Schilddrüsenwerte wissen will, so muss ich dies privat veranlassen. Bei meinen Ärzten kann ich nicht gehen.
#75
Heute war ich beim Umweltarzt. Eine ganze Stunde hatte er mir die Befunde erklärt. Was da alles untersucht wurde. Gute Sachen sind dabei und auch schlechte Sachen. Meine Leber und Nieren arbeiten supergut. Die Fibromyalgie hat sich bestätigt. Schwermetallvergiftet bin ich auch. Besonders Nickel ist viel zu hoch. Selen ist viel zu niedrig. Vergiftungen aus vergangenen Zeiten (Toxine) haben auch ihre Spuren hinterlassen. Schilddrüsenwerte voll in Ordnung. Zink stimmt. Mein Immunsystem arbeitet auf hochturen. Es arbeitet als hätte ich eine starke Erkältung. Der Umweltarzt weis nicht warum. Das soll aber gut sein, da es wenigstens funktioniert. Es richtet sich auch gegen das Serotonin und noch andere Sachen. Der Allergiemarker ist sehr erschreckend. Auch wurden durch das Ausschlussverfahren erhebliche Vorerkrankungen festgestellt, so was wie Hepatitis A. Eine Zecke hat mich nicht gebissen. Ich werde darüber noch ausführlicher berichten. Unerklärliche weitere Ergebnisse sind aufgetaucht. Weitere Untersuchungen sind nötig. Angesichts der Auswertung der Befunde brauche ich mich nicht zu wundern dass ich krank bin und durchhänge. Ein Fall für die Psychiatrie bin ich laut Umweltarzt nicht. Was da alles nicht stimmt, kann nicht psychisch beeinflusst werden. Ich bin jetzt schlauer, weis nun dass die langen Aufenthalte in den Psychiatrien Ärztepfusch sind. Ich wurde tatsächlich völlig falsch behandelt. Psychopharmaka nehme ich nicht mehr ein. Meine Schlafstörungen sind natürlich hoch gegangen. Nun kann ich mich nicht mehr vor den Beschwerden mit Schlaf verstecken.
Was die Einnahme von Prednisolon angeht, ich bekomme es nicht verschrieben. Es gibt da auch noch bessere Medikamente. Auch andere Medikamente bekomme ich von meiner Hausärztin und Psychiaterin nicht. (außer Psychopharmaka). Ich muss mich hinten herum um die Hormone kümmern. Was ich zurzeit einnehme, werde ich später noch mal schreiben.
Der Umweltarzt meinte, da lässt sich noch was machen. Er weis bloß noch nicht genau wie.
Er hat mir erst mal Selen verschrieben, er sagte aber auch dass dies nur eine vorübergehende Sache ist. Die Gründe bzw. Ursachen müssen gefunden werden.
#83
Wie angekündigt meine Medikamente
1. taxofit Zink + Histamin am Morgen
2. ferro sanol gyn, Eisen(II)-glycin-sulfat-Komplex, Folsäure
3. 20 Chlorella Pyrenoidosa Tabs eine halbe Stunde später, Entgiftung
4. Formula 1 Nähr-Shake eine halbe Stunde später mit Milch und Früchten, meistens Bananen.
5. Androcur 10 Testosteronblocker
6. Vitamin C Brausetabletten aufgelöst im Glas Wasser zwischendurch
7. Bärlauch, Entgiftung
8. Zwischendurch Basica Compact, Basische Tabletten
9. taxofit Augenplus zwischendurch, Lutein und Zeaxanthin,
10. Nutri-Omega, Omega-3- und 6-Fettsäuren, drei mal zwei Kapseln, (wieder)
11. Mittagszeit 20 Chlorella Pyrenoidosa Tabs, Entgiftung
12. Cefasel 100 nutri Selen-Tabs nach der Hauptmahlzeit, (neu)
13. Bärlauch, Entgiftung
14. Abends 20 Chlorella Pyrenoidosa Tabs eine halbe Stunde später, Entgiftung
15. Bärlauch, Entgiftung
16. Hinzu kommen Tilidin (Schmerzmittel), Prothazin und Tranxilium (Beruhigungsmittel) nach Bedarf.
17. Estradinol-Depot aller 14 Tage

Was meine Ernährung angeht, so ist da ein großes durcheinander. Ich habe mehrmals an den Ernährungsberatungen teilgenommen. Außer dass die Ernährungsberatungen mir Geld kosten, ist bis jetzt nichts dabei rausgekommen. Ernährung bei Colitis Ulcerosa, hohem Cholesterinspiegel und Lebensmittelallergien lassen sich nicht unter einen Hut bringen. Die Ernährungsberaterin kommt an die Grenzen des Machbaren. Ich dürfte bei Einhaltung der Ernährungshinweise so gut wie gar nichts mehr essen. Formula 1 ist eine vollwertige Ernährung, aber auch dies könnte ich nicht zu mir nehmen. (Milchzuckerallergie). Also was soll ich essen? Ich kann mich beim besten Willen nicht an die Ernährungsrichtlinien halten.
....
Was den Cholesterinspiegel angeht, das Testosteron und die Verarbeitung im Körper, dass hat was mit der Hypophyse zu tun. Bei mir stimmt laut Untersuchungen des Umweltarztes auch so einiges mit der Hypophyse nicht.
#85
Verdacht auf floride Helicobacter pylori- Infektion. Im Westernblot wurden Antikörper gegen Virulenzproteine nachgewiesen. Da eine spontane Eliminirung des Erregers unwahrscheinlich ist, wird eine antibakterielle Therapie angeraten.
Allergiediagnostik: IgE i. S. (EIA) 792.0 KU/l kleiner 87
Laktoseintoleranz-Gen (C-13910T) positiv
#96
Ich habe auch die Ärztekammer angeschrieben. Diese vermittelte mir einen Arzt einer Psychiatrie in Blankenburg. Alle Unterlagen hingeschickt und die Antwort erhalten. Keine Möglichkeit der Behandlung möglich. Ich soll mich an die hiesigen Psychiatrien und psychosomatischen Kliniken wenden und an den Erfahrungen anknüpfen. Anknüpfen an der Tatsache, dass alle Psychokliniken mich ohne jegliche Möglichkeit der Behandlung und Besserung entlassen haben. Ich habe versucht in jeder der Psychiatrien noch mal eine Behandlung zu bekommen. Es wurde jegliche Behandlung abgelehnt. Außer in der Hochsicherheitspsychiatrie der Uniklinik Halle. Das ist ein Gefängnis. Schlimmer als ein Gefängnis. Die Patienten werden behandelt wie der letzte Dreck.
Weiterhin soll ich ambulant, psychisch und psychotherapeutisch dringend behandelt werden.
Was ist da drunter zu verstehen. Ich habe eine Psychiaterin, eine Hausärztin und eine Psychologin, welche die Hände über den Kopf zusammenschlagen, wenn sie mich sehen. Da kommt keine Hilfe.
Ich mache zurzeit keine Hormontherapie. Androcur habe ich schon lange abgesetzt und das Estradiol-Depot gibt es nicht mehr. Zudem bin ich mir unklar was ich bin. Ich bin leider ein Mensch, welcher nicht allein leben kann.
Das nächste Mal schreibe ich falls ich noch lebe, etwas über die Transsexualität und wie ich da reingerutscht bin. Das ist ein sehr heikles Thema. Es gibt richtig dunkle Seiten bei mir.
#129

Dieser Beitrag #129 war vom 30.8.09. Wesentliches hat sich seitdem nicht verändert, nur daß die Aufenthalte in der Psychiatrie immer nutzlos waren und Jennifrau immer noch Psychopharma nimmt, um überhaupt irgendwie zu überstehen.
Auf jeden Fall finde ich so viele Hinweise darauf, daß Jennifrau schon lange vergiftet ist und an sämtlichen Folgen dieser Gifte leidet,d aß ich nicht daran glaube, daß hier rein psychosomatische Beschwerden vorliegen. Es ist genau andersherum für mich: die körperlichen Beschwerden haben die Psyche kaputt gemacht bzw. die psychischen Probleme kommen auch mit von den Vergiftungen. Mehr dazu in der Rubrik MCS.

Wer mag, kann gerne diese Sammlung weiterführen...

Ich habe nur Jennifrau zitiert. Dazwischen gibt es aber immer viele Postings, die sich mit ihr befassen, ihr Ratschläge erteilen, nachfragen, trösten .....
Es ist ein Jammer und es ist unfaßbar, finde ich.

Grüsse,
Oregano

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

keinnick ist offline
Beiträge: 95
Seit: 27.06.10
Vielen Dank Oregano für deine Mühe.

Ihre Äusserungen (also manche) hatten mich auch verwirrt gehabt, aber da ich mit ihr vor ne weile persönlich über "wie es dazu kam" sprach, war mir im Kopf das es nicht durch die Therapeuten "eingegeben" wurde, sondern sie von sich aus diese Entscheidung getroffen hat.
Ich konnte nur nicht mehr alles zusammen"erinnern" und wollte dadurch von ihr noch mal irgendwie Stichpunkte dazu haben - die du ja geliefert hast (ich hätte es in den Wust an postings nicht gefunden- und naja, auch gucken obs die selben antowrten sind, aber die Aussagen von ihr, sind die gleichen, die sie mri gegenüber gemacht hat - was eben ziemlich gut Ausschliesst das es "zusammengedichtet" wurde, was ich zu r"Sicherheit" noch mal "gucken" wollte).

Denke auch nicht, das es von den Therapeuten eingeegben wurde.

Nur mit der Diagnose, ist es ihr so ergangen wie viele : Es wird immer noch als Psychische Störung angesehen (trotz ausreichende beweise das es ANGEBOREN ist) und somit ist ALLES Psychisch.

In den Buch "das Ärztehasserbuch" schreibt der ehemalige Arzt, das in seinem Studium ihn und andere Beigebracht wurde, das wenn mehr als 3 Stellen Weh tun , der Patient Psychisch Krank ist (also nichts mit Rheuma, dekenerative Nervenschmerzen und zerschlagenen Knie plus Halsweh - das ist dann Psychomacke).

Und sobald einmal so ne Diagnose steht, kommt man da nur schwer weg ( ich grusel mich monstermässig vor der neuen "chipkarte"...... dann können gleich die meisten Patienten (egal ob Transident oder nicht) sich n Strick nehmen und erschiessen....

Und chronische Schmerzen werden vor allem bei Menschen unter 50 als "geht nicht" angesehen.
Bekam ich auch schon zig mal zu hören.
Normalerweise sind Schmerzpatienten 50+.
Ich bin aber 25,26,27,28....... zu Jung (für den Herzinfarkt war ich auch zu Jung.... daher hatte ich kein Notarzt gerufen weil ich genau wusste was bei raus kommt).

Und wenn man "zu jung" ist, und dann noch "Trans" ist gänzlich aus.
Und Mundbeschwerden sind keine häufige Symtomantik scheinbar. Was selten ist (oder eben zumindest nicht häufig) ist auch "nicht möglich".

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.740
Seit: 10.01.04
Hallo Jenniefrau,

hast Du eigentlich schon einmal daran gedacht, Dich beim VDK anzumelden, um dort beraten zu werden?
Sozialverband VdK Deutschland - Unabhngige Patientenberatung (UPD)

Grüsse,
Oregano

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Zitat von Tanja53 Beitrag anzeigen
Aber bitte, ich will mich nicht aufdrängen und ziehe mein Hilfsangebot gerne zurück.

Lieben Gruß, Tanja
Nein, Tanja.
Das war und ist nicht meine Intention.
Ich wollte vielmehr zum Ausdruck bringen, dass ich die Situation für so einfach nicht halte, wie deine Aussage sie hat scheinen lassen.

Hallo keinnick, ich halte es nicht für angebracht etwas zur Wirkung von Hormonen auf Frauen zu posten, wenn es um die Wirkung von Hormonen auf Männer geht. Auch dazu gibt es Infos.

Tanja hat das schon alles richtig geschrieben.
Ich selbst hatte mal eine Nachbarin mit schätzungsweise Mitte 40. Arbeiterhänden, Titten wie eine 20jährige und kaputten Nieren wegen der Hormone.
Es ist in meinen Augen unvorstellbar viel, was manche Menschen da auf sich nehmen, um eine andere Geschlechtsidentität leben zu können.
Manche brechen auch die Therapie ab, weil ihnen der Preis zu hoch ist.

Jenni, ich habe nicht geschrieben, dass es vorher kein Zungenbrennen gab, allerdings hab ich den Eindruck als wäre es nur immer schlimmer geworden.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

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keinnick ist offline
Beiträge: 95
Seit: 27.06.10
Ich habe es so verstanden, das se für Transfrauen auch zutrifft.
Daher hab eich es gepostet.
Und das Thema "Transsexualität" (sammt deren Folgen) ist mir nicht unbekannt.

Nur das ich mich bei den Hormonen für Frauen (Bio wie "Transfrauen") nicht auskenne (und auch nicht über einzelnheiten bei MÄnnern......

Aber ich hatte es so verstanden, das es für Frauen ist. Zumal auch bei dem Artikel ne Frau zu sehen war, kein mann.
Somit auch sich auf Transfrauen bezieht.

Geändert von keinnick (03.01.11 um 23:02 Uhr)

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Tanja53 ist offline
Beiträge: 64
Seit: 15.07.10
Zitat von keinnick Beitrag anzeigen
Tanja, wieso hast überhaupt die "Zwangstherapie" gemacht?
Die ist rechtlich doch gar nicht haltbar?
Das stimmt, jedoch ist es leider so, in Deutschland wenigstens, dass die Krankenkassen eine "Therapie" fordern (heute sogar 18 Monate), um die GaOP (Geschlechts angleichende Operation) zu genehmigen und zu bezahlen.

Hätte ich die OP in Thailand gemacht und selbst bezahlt, wäre mir diese "Therapie" erspart geblieben. Gebracht hat diese "Therapie" mir persönlich nichts als Fahrtkosten und vergeudete Zeit, noch nicht einmal gute Tipps für den so genannten einjährigen "Alltagstest" konnte ich mitnehmen.

Ach ja, das mit Deiner vorhin gemachten Aussage "unter aller Sau" ist schon vergessen, denn ich bin nicht nachtragend und einiges gewohnt dank meiner Funktion als Admin.

Lieben Gruß, Tanja
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Wer meint gesund zu sein, hat nur noch nicht genügend Ärzte konsultiert.

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keinnick ist offline
Beiträge: 95
Seit: 27.06.10
Hi Tanja,

naja, fordern und Rechtens sind zwei paar Schuhe.
Kenne einige, die ohne Alltagstest und Zwangstherapie das geschaft haben durchzu boxen.....
(wenn trotz geforderter Therapie das abgelehnt wird, was oft schon passierte, ist das eher n Zeitverlust. Und innerhalb eines Jahres kann man, wenn es ohne Gericht klärbar ist, was schon vorkam, geregelt werden - was "gleichstand wäre". In Gerichtsverfahren 1-3 Jahre)

Na dann ist gut.

aber zumindest hast es keinen Schaden angerichtet (bis auf die Schäden durch die Verzägerung und Patalogisierung) (also weniger Schaden als "oft" passiert dann).

Geändert von keinnick (03.01.11 um 23:30 Uhr) Grund: was vergessen

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Tanja53 ist offline
Beiträge: 64
Seit: 15.07.10
Zitat von keinnick Beitrag anzeigen
aber zumindest hast es keinen Schaden angerichtet (bis auf die Schäden durch die Verzägerung und Patalogisierung) (also weniger Schaden als "oft" passiert dann).
Nein, Schaden hat die "Therapie" nicht angerichtet. Aber ein Rechtsstreit hätte womöglich länger gedauert als die Therapie. Also bin ich den Weg des geringsten Widerstandes gegangen. Aber das ist hier sicher OFF-TOPIC und darum will ich da nicht merh drüber schreiben. Ist eben ein Thema für sich, dass Seiten verschlingen würde.........

Lieben Gruß und gute Nacht
Tanja
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Dani ist offline
Themenstarter Beiträge: 457
Seit: 20.03.09
Heu, Leute, da ist ja richtig tolle Bewegung im Forum.

Etappenschreiberin Jenni schreibt noch ein paar Zeilen. Die Pause im Dunkeln hat meinen Augen gut getan.

Zurück zur Colitis Ulcerosa. Dadurch, dass die Person Zirkenbach aus einer Colitis Ulcerosa eine Nervenkrankheit machte, hat diese Person Zirkenbach meinen Untergang eingeleitet.
Weil diese Person Zirkenbach keine Lust hatte, die erforderlichen Schritte zur Erlangung der Unterlagen über bei mir vorhandenen Colitis Ulcerosa einzuholen, sitze ich nun ganz schön in der Patsche.
Colitis Ulcerosa ist eine chronische Darmerkrankung, ist nicht heilbar. Die Symptome können gelindert werden. Unterschiedlich starke Bauchschmerzen sind die häufigsten Beschwerden.
Colitis Ulcerosa kann schwere Krankheiten nach sich ziehen. Auch Zungenbrennen und Augenbeschwerden.
Die Ursachen der Entstehung einer Colitis Ulcerosa sind nicht ganz geklärt. Allergien, Lebensmittelunverträglichkeiten und ein kaputtes Immunsystem spielen eine wesendliche Rolle. Colitis Ulcerosa ist eine Art Autoimmunkrankheit. Viele Ärzte wollen Patienten mit Chronischen Darmerkrankungen als psychisch krank abstempeln und zur Behandlung in Psychokliniken einweisen. Ich besuche manchmal den Kongress für Chronische Darmerkrankungen. Das ist ein Kongress mit Forschern, Wissenschaftlern, Ärzten und Patienten als Zuhörer. Da wird gewarnt sich wegen chronischen Darmerkrankungen nicht in die Psychoecke abschieben zu lassen. Chronische Darmerkrankungen führen von Fall zu Fall leider zu psychischen Veränderungen. Hat wohl irgendwas mit den Giften, welche vermehrt in den Körper gelangen können.

Dies ist ein Auszug aus den Ursachen der Colitis Ulcerosa.

„Die Ursachen, die eine Colitis ulcerosa auslösen, sind trotz intensiver Forschung noch nicht geklärt. Vermutlich wirken erbliche, infektiöse und Umwelt-Faktoren zusammen. Es wurden mehrere Genveränderungen entdeckt, die das Risiko für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen erhöhen. Auch die Ernährung spielt eine Rolle. Die meisten Betroffenen vertragen bestimmte Lebensmittel nicht. Die Krankheit ist nicht psychosomatisch bedingt, Stress und Belastungen können aber aktive Schübe auslösen.“


Was meint Ihr, warum ich jetzt zusätzliche seelische Störungen habe. Es deutet alles langsam darauf hin, völlig daneben behandelt worden zu sein. Auf deutsch, ganz großer Ärztepfusch, angefangen wegen einer faulen Person Zirkenbach.

Diese Erkenntnis verkrafte ich nun nicht, ich liege in der Gosse, bin pleite, und werde wegen der Transsexualität, welche ja alles besser machen sollte, als psychisch, was weis ich, eingestuft. Eine handfeste Diagnose gibt es nach dreieinhalb Jahren Psychoklinik immer noch nicht.

Die Diagnose Transsexuell verhindert jeden anderen Versuch der Ursachenforschung und Behandlung. Das haben die Ärzte gut hin bekommen.

Auf die Frage, was bin ich, Frau oder Mann? Meine Psyche ist verwirrt und weis es nicht.
Unterstützung gibt’s auch da überhaupt nicht. Aus diesem Grund habe ich die Hormontherapie abgebrochen. Das ist ganz schwer hinzubekommen. Durch die lange Hormontherapie hat sich mein Wessen stark geändert. Meine Psyche schreit durch die lange Zeit der Hormontherapie, durch mein langes Leben als Frau, durch die psychische Beeinflussung der Psychokliniken nach den weiblichen Hormonen (Estradiol). Nicht verwechseln mit Medikamentenabhängigkeit. Auch hier habe ich um Unterstützung bei verschiedenen Ärzten gebeten. Warum ich da überhaupt hin gehe. Unterstützung, das bin ich und dann noch mal ich.

Das klinkt hier alles so einfach, so rationell, Transsexualität – vielleicht Fehldiagnose.
Das Fachgebiet Transsexuell ist schon schwer zu verstehen. Da ist die primäre Transsexualität und da ist die sekundäre Transsexualität. Über diese Unterteilung gibt es verschiedene Interpretationen. Liegt auch daran, dass die Ursachen der sekundären Transsexualität für den Betroffenen etwas unangenehm sein könnten. Wer will schon unangenehme Dinge aufwühlen. Sind wir eben alle Transsexuell und lassen das Andere einfach weg.
Die Führung durch den Sexualpsychologen ist gefragt. Bei mir gab es diese Führung nicht so richtig. Beim ersten Kontakt mit dem Sexualpsycholgen habe ich ihm gesagt „Machen Sie das wieder weg“. Durch die stationäre Behandlung in der ersten psychosomatischen Klinik, wurde dem Sexualpsychologen mitgeteilt, dass meine Psyche kaputt sein muss. Sonst wäre ich ja nicht in eine Psychoklinik eingewiesen worden. Und der Sexualpsycholge hat nur versucht meine Psyche zu heilen, welche eigentlich gar nicht kaputt war, sondern erst in der ersten Psychoklinik gelitten hat.
Person Zirkenbach, was hast Du mir angetan:

Um das mal zu verdeutlichen. Ich habe doch schon große Züge der Transsexualität. Ja, ich wollte lieber als Mädchen auf die Welt gekommen sein. Ja, ich habe schon vor der ersten Psychoklinik auf Damensachen gestanden. Viele Dinge zeigen auf eine totale Transsexualität.
Es ist wahrscheinlich, dass ich wirklich transsexuell bin. Hat meine Seele so sehr darunter gelitten, nein. Dieser Angleichungs – Dingsda, habe ich das gewollt. Nein.
Die Zerlegung meiner Seele in der ersten psychosomatischen Klinik, die hohen nicht zu behebenden Mundbeschwerden, die Bauchprobleme, der ungeheure Druck mir nicht helfen zu können, die miserable Behandlung in der ersten psychosomatischen Klinik, (Damit meine ich die (Therapieverweigerungsstrategie, die als Bestrafung gedacht war), das völlige Leugnen meiner Mund- und Augenbeschwerden, und auch die exhibitionistischen Züge bei mir, haben mich in die Enge gedrückt und nur den Weg der Transsexualität offen gelassen. Erschwerend kommt noch dazu, dass die exhibitionistischen Züge seit dem völlig verschwunden sind und wart nie wieder gesehen. Damals habe ich mir gesagt, auch wenn das mit der Transsexualität weder weg geht, will ich als Frau leben, um die körperlichen Beschwerden los zu werden und die exhibitionistischen Züge los zu sein.

An dieser Stelle füge ich aus meinem Tagebuch einen text ein.

Juchhu, ich werde meine Beschwerden los, Juchhu, das muss ich meiner
Lebenspartnerin erzählen. Telefon, Nummer gewählt, Partnerin am anderen
Ende der elektronischen Verbindung.
So berichtete ich über mich und meinem Wandel zur Frau, juchhu, ich bin
eine Frau und werde wieder gesund. Was ich mit diesem Anruf zerstört
habe, ist mir nicht klar gewesen. Warum freut sich meine Frau nicht,
wenn ich wieder gesund werde. He Frau, ich werde wieder gesund und wir
werden glücklich.
Entsetzen meiner Frau, Transvestit? Nein kein Transvestit, Transsexuell,
das ist was Gutes.

Ich habe fast vier Jahre gebraucht um das Entsetzen meiner Frau zu
verstehen. Ganz kann ich es bis heute nicht verstehen. Warum haben alle
aus meiner Familie den Rücken gekehrt. Warum haben mich die
Familienmitglieder mir nicht nur den Rücken gekehrt, sondern mich davon
gejagt?
So habe ich mir meine Zukunft nicht vorgestellt. Der Wandel zur Frau hat
nicht zur Gesundung bei getragen. Es war und ist eine Lüge durch den Weg
als Frau gesünder zu werden. Das was ich nicht verlieren wollte, meine
Frau, mein sicheres Zuhause, meine finanzielle Absicherung, alles habe
ich verloren.
Allein auf dieser Welt.
Nun frage ich mal an. Warum soll ich als Frau leben, wenn das Leben als
Frau ewige Einsamkeit beschert. Schmerz, Leid, Nicht mehr
versorgungsfähig.
Mich kommt keiner besuchen und ich gehe auch niemanden besuchen. Wohin
auch. Mit mir will keiner mehr was zu tun haben.
Schön gemacht, du Wundersexualpsychologe.
Ich bin der ersten psychosomatischen Klinik sehr böse. Diese Klinik hat
mein Leben auf den Gewissen. Einfach nur, weil mir meine körperlichen
Beschwerden nicht geglaubt wurden. Die haben einen Menschen zerstört.


Ergänzung wegen der Damensachen. Fetischismus. So was wird bei der Gutachtenerstellung überprüft. Ich habe nie Damensachen angezogen und dann sexuelle Erlebnisse gehabt. Ich konnte mir die komische Anziehungskraft auf Damensachen nicht erklären. Zum Beispiel Damenschuhe, Strümpfe, Haarwäsche, Handtücher das habe ich benutzt weil es mir einfach besser gefiel. Ein Fetischist hat wie mir in Erinnerung ist, eine sexuelle Erregung und danach sind die Damensachen nicht mehr wichtig. Damenschuhe, Damenstrümpfe habe ich den ganzen Tag getragen. Im Sommer kurze Oberteile. Ja, es hat zu einem anderen Gefühl geführt, bestimmt auch in der Sexualität. Aber eher in Richtung, habe ich einen beschmierten Arbeitsanzug an oder bin ich mit Schlips und Kragen unterwegs. Die Kleidung verändert schon die Gefühle.
Die ganze Sexualität, die Transsexualität ist für mich auch nicht zu verstehen. Gefühle, wer kann Gefühle verstehen.
Mir ist gerade was wegen der weiblichen Hormone eingefallen. Ich hatte vor der ersten psychosomatischen Klinik einen Drang nach weiblichen Hormonen. Da gibt es zwei Punkte, Erstens hatte ich davon gehört, dass Menschen durch weibliche Hormone besser mit Schmerzkrankheiten zurecht kommen. Die Bauchschmerzen, die Augenprobleme waren wirklich nicht schön. Und erstens, gab’s bei mir das Verlangen, etwas Brust zu haben, des noch besseren Sexuallebens. Es gab noch ganz andere Sachen. Ich könnt einen Roman schreiben, wenn ich nicht zu faul wäre.

Morgen habe ich einen Augenarzttermin, einen Rechtsanwaltstermin, hier im Forum Termin. Viel ausdrucken, durchlesen, beantworten. Voller Terminkalender.

Und jetzt sage ich euch mal, was nicht in Ordnung ist. Das was ich jetzt mache. Der Computer drückt auf meinen Körper, Augen, Kopf, Ohren. Ich höre nicht auf, bis so gut wie nichts mehr geht. Ich überlaste mich viel zu sehr. Ich habe sogar das Gefühl, dass meine Gesundheit stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Mundprobleme verstärken sich mit der größeren Belastung.

Gehöre ich nun in die Klapse.


Jennifer Sonnenstrahl.

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.740
Seit: 10.01.04
Colitis Ulcerosa ist eine chronische Darmerkrankung, ist nicht heilbar. Die Symptome können gelindert werden. Unterschiedlich starke Bauchschmerzen sind die häufigsten Beschwerden.
Colitis Ulcerosa kann schwere Krankheiten nach sich ziehen. Auch Zungenbrennen und Augenbeschwerden.
Hallo Jennifrau,

es gibt Stimmen, die sagen, dass Colitis ulcerosa und auch Morbus Crohn durch Gifte verursacht sein können, womit sich der Teufelskreis auch bei Dir schließen könnte.

Es gibt inzwischen eine Therapiemöglichkeit, die gute Erfolge verspricht:
Studien an der Uniklinik Heidelberg
2001 konnte Karin wieder Hoffnung schöpfen. „An der Universität Heidelberg startete Professor Wolfgang Stremmel eine Studie. Dort wurden Colitis-Patienten, die wie ich dauerhaft Kortison einnehmen mussten, mit einem besonderen Lecithingemisch behandelt!“ Das in dem Fettgemisch enthaltene Phosphatidylcholin (PC) sollte bei diesen Patienten die Schleimschicht auf den Darmzellen verstärken, damit sie ihre Schutzfunktion wieder ausfüllen konnte. PC ist ein Bestandteil des natürlich vorkommenden Lecithins, was bedeutet, dass es bei der Gabe dieser Substanz zu wenigen oder gar keinen Nebenwirkungen kommt.

Tatsächlich ist dieses Lecithin bei Colitis ulcerosa-Patienten zu mehr als 70% in der Darmschleimhaut vermindert vorhanden. Dieser Mangel wird durch die überwachte Gabe von PC ausgeglichen. 70% der behandelten Patienten erreichten innerhalb von 12 Wochen eine mehr als 50%ige Unterdrückung der Entzündung und bei der Hälfte der Patienten wurde die Entzündung zum Stillstand gebracht. Dabei wurde im Doppelblindversuch gegen ein Scheinpräparat (Placebo) getestet.

"Es ist wie ein Wunder!"
Auch Karin hatte Glück! „Es ist wie ein Wunder: Drei Wochen Lecithin und alles war vorbei!“ lacht sie. Jahrelang hatte sie leiden müssen, bevor ein so preiswertes Mittel ihr dauerhaft helfen konnte. Ergebnisse wie das ihrige haben daher auch die Wissenschaftler an der Uni Heidelberg ermutigt. Sie gehen derzeit mit ihrer Studie in die dritte Runde und nehmen auch neue Studienteilnehmer auf. Patienten, die wie Karin an Colitis Ulcerosa leiden, können sich bei Interesse beim Studiensekretariat unter Telefon 06221 – 568701 melden.
Lecithin bei Colitis Ulcerosa: Phosphatidylcholin (PC) stärkt die Schleimschicht der Darmzellen

Gruss,
Oregano



Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Lecithin bei Colitis Ulcerosa: Phosphatidylcholin (PC) stärkt die Schleimschicht der Darmzellen Lecithin bei Colitis Ulcerosa: Phosphatidylcholin (PC) stärkt die Schleimschicht der Darmzellen


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