Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

28.03.09 23:54 #1
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Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.740
Seit: 10.01.04
Da stimme ich keinnick zu.

Bei Jenniefrau gibt es verschiedene Punkte, die meiner Meinung nach eindeutig für körperliche Ursachen der Schmerzen sprechen, und die leider nicht wirklich angegangen werden - mangels Hilfe von Seiten der Ärzte.

- Metalle in den Zähnen, evtl. sogar eine Metallmischung
- fehlende Ausleitung von Schwermetallen
- Giftbelastungen allgemein, u.a. evtl. durch den früheren Beruf.
- Allergien und Intoleranzen, allen voran die Histaminintoleranz, die sich natürlich nicht bessert sondern eher verschlimmert, wenn sie entsprechendes "Futter" bekommt, z.B. in Form von Medikamenten
- Unklare Schilddrüsenfunktion bzw. - fehlfunktion
- Mängel
- massiver Stress (auch schlecht wegen des anfallenden Histamins) wegen fehlender Zuwendung, Behandlung, falscher Behandlung in der Psychiatrie und durch die soziale Situation.

Ich finde jede Form von Hilfe für Jennyfrau wunderbar! Aber ich denke, es wäre wirklich sehr, sehr wichtig, daß sie auch Hilfe für ihren Körper bekommt - ganz allgemein, ohne jetzt speziell auf die Transsexualität zu denken.

Nur wie??

Grüsse,
Oregano

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Dani ist offline
Themenstarter Beiträge: 457
Seit: 20.03.09
Hallo,

wegen zu starken körperlichen Problemen kann ich meinen Plan auf offen gebliebene Privatnachrichten und offen gebliebenen Fragen und Antworden nicht nachgehen. Meine Augen machen mir zu viele Beschwerden. Mir ist so schwindelig, dass ich nur noch auf allen Vieren mich bewegen kann. Lieblingsdafi, aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Ich muss es verschieben.

Tschüß Jennifer

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

dafi ist offline
Beiträge: 73
Seit: 25.02.10
Hallo Jennifer,

ist schon ok. !

Schau erst mal das es dir Gesundheitlich wieder besser geht, das ist das wichtigste.

Wünsche dir alles gute !!!!!


Lg dafi

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
bis die Ursache, nämlich der innigste Wunsch das Geschlecht zu ändern bzw. es dem empfundenen anzugleichen, gefunden wurde
Hallo.
Ich möchte dir nicht zu Nahe treten. Aber das halte auch ich für einen Schnellschuss.
Wenn es das wäre, dann wäre der Weg zur Umwandlung nach den Beiträgen von Jenni doch schon längstens gegangen.
Denn das zu erreichen wäre nach ihren Beiträgen das geringste Problem gewesen.

Zu den unzähligen Ursachen ihres starken Mundbrennens könnte rein theoretisch neben einer Unverträglich des Zahnersatzes doch genau so gut die jahrelange Einnahme von weiblichen Hormonen gehören. Denn hormonelle Ursachen sind eine der möglichen Ursachen für eine verstärkte Problematik des Mundbrennens, an der ca. 3 Millionen Amerikaner leiden.

Es wird dir als erfahrene Frau aus dem Bereich der Transsexualität sicher auch bekannt sein, dass das Schlucken von weiblichen Hormonen bei manchen Männern zu massiven gesundheitlichen Problemen führt.

Vor dem Hintergrund, dass das Mundbrennen zuerst da war und erst in der Psychiatrie der Wunsch nach einer Umwandlung geweckt wurde, finde ich persönlich es sehr viel irritierender, dass Jenni vorgestern geschrieben hat:
Das Versprechen von den Ärzten und Psychologen durch den Weg der Transsexualität gesund zu werden, macht mir große Sorgen. Ich merke nun, das war eine ganz große Lüge.
Denn das lässt doch genau den gegenteiligen Gedanken aufkommen.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Tanja53 ist offline
Beiträge: 64
Seit: 15.07.10
Zitat von Oregano Beitrag anzeigen
Bei Jenniefrau gibt es verschiedene Punkte, die meiner Meinung nach eindeutig für körperliche Ursachen der Schmerzen sprechen, und die leider nicht wirklich angegangen werden - mangels Hilfe von Seiten der Ärzte.
Hallo Oregano,

tut mir leid, aber ich denke, dass auch darüber nur gemutmaßt werden kann. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass nicht schon genügend Blutuntersuchungen bei Jennifer gemacht wurden, um ihren Schmerzen auf die Schliche zu kommen. Eine Schilddrüsenfehlfunktion wäre ganz sicher bereits diagnostiziert worden, wenn sie vorläge. Die angesprochene (und in diesem Forum häufig anzutreffende) Entgiftung von Schwermetallen könnte hilfreich sein. Aber mal ehrlich, ist das nicht alles ein wenig weit her geholt?

Warum schreibe ich von psychosomatischen Ursachen? Weil die zu dramatischen Symptomen im Körper führen können und kein Arzt findet die wirkliche Ursache, denn organisch ist ja alles okay.

Doch wenn Transsexualismus vorliegt und gleichfalls eine so schwerwiegende Symptomatik wie bei Jenni, dann kann sehr wohl die TS über die Psyche zu solchen psychosomatischen Symtomen oder gar Erkrankungen führen.

Ich bin die letzte, die Symtome immer schenell in die Ecke Psyche schiebt und habe selber mein Päckchen zu tragen mit so manchen unangenehmen Symptomen. Doch wenn alles Bisherige zu keinem Erfolg führte, könnte dann nicht doch der Schlüssel in der TS und einer noch nicht vollendenten Transition liegen?
Ihr damit vielleicht helfen zu können hat mich veranlasst, Jenni zu ermutigen, sich einmal bei uns im Forum der dgti zu registrieren, was sie ja nun auch getan hat.

Wie sie sich dort einbringt und in wie weit sie bereit ist, von ihrer Symtomatik zu reden, wird Jenni selber entscheiden müssen. Ich kann nicht mehr, als ihr diese kleine Hilfe anzubieten und wenn die Ursache ihre TS ist und sie bemerkt, dass da sehr viel mehr möglich ist als sie vielleicht vermutet (juristisch und medizinisch), ist das schon ein riesen Schritt in die richtige Richtung.

Aslo bitte versteht mich hier nun nicht falsch. Sollte meine Hilfe nicht gewünscht werden, so halte ich mich in Zukunft völlig heraus.

Lieben Gruß,
Tanja
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Wer meint gesund zu sein, hat nur noch nicht genügend Ärzte konsultiert.

Geändert von Tanja53 (03.01.11 um 20:35 Uhr)

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Tanja53 ist offline
Beiträge: 64
Seit: 15.07.10
Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
Es wird dir als erfahrene Frau aus dem Bereich der Transsexualität sicher auch bekannt sein, dass das Schlucken von weiblichen Hormonen bei manchen Männern zu massiven gesundheitlichen Problemen führt.
Hallo "nicht der Papa",

natürlich stellt die (unkontrollierte) Einnahme von weiblichen Hormonen bei Männern ein großes gesundheitliches Risiko dar, vor dem ich nur dringend warnen kann.

Jenni schreibt, dass sie bereits einige Jahre als Frau lebt. Was ich nicht weiß ist, ob ihre HET (Hormon Ersatz Therapie) ärztlich überwacht und eingeleitet wurde, oder ob sie womöglich eine gefährliche Selbstmedikation betreibt. Dann spielt es eine entscheidende Rolle, ob die HET oral oder transdermal angewendet wird. Die orale Anwendung ist mit einem sehr großen Risiko einer Thrombose oder Schlaganfalls verbunden. Außerdm ist wichtig zu wissen, ob sie neben dem Estradiol auch noch ein Gelbkörperhormon nimmt oder gar Androcur zur Senkung des Testosteronspiegels. Dieses Medikament hat erhebliche Auswirkungen auf die Leber und die Blutgerinnung, bis hin zum Leberkarzinom.

All das sind sehr wichtige Fragen, auf die ich mir eine Antwort von Jenni erhoffe.

Von einem Schnellschuss oder Ähnlichem kann hier also keine Rede sein. Aber bitte, ich will mich nicht aufdrängen und ziehe mein Hilfsangebot gerne zurück.

Lieben Gruß, Tanja
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Geändert von Tanja53 (03.01.11 um 20:30 Uhr)

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

keinnick ist offline
Beiträge: 95
Seit: 27.06.10
Wie jetzt? Die Ärzte haben ihr gesagt, sie würde durch den Wechsel "des GEschlechts" sich dann besser fühlen? Also gesunden?

nicht der papa : ja, das hört sich schon skuriell an. Also die Beweggründe werden da etwas zweifelhaft. "Echte Transsexualität" entsteht ja nciht erst, sondern "ist".
Es ist Verankert, seit GEburt an.
Irgendwann kommt der Punkt, an dem man es nicht mehr erträgt in einer anderen Rolle leben zu müssen und beginnt diesen Weg des sozialen WEchsels zu gehen.
Körperliche Beschwerden können psychosomatisch vorher aufgrund einer verdeckten Transsexualität (ich hasse den Begriff) sicherlich vorkommen.
Und diese gehen auch mit fortschreitender "Transformation" (wie es ein Schriftsteller gerne bezeichnet) dann zurück.
Es ist ein Ausdruck des seelischen Leides.
Aber nicht "krank".

Ebenso können körperliche Erkrankungen vorliegen die vorher, oder wärend oder auch danach ausprechen können, welche eben nicht wirklich beeinflussbar sind durch "den sozialen WEchsel" , allerdings ist es wie bei allen körperlichen Erkrankungen : um so schlechter es einen emotional geht, um so mehr Probleme machen andere Krankheiten.
Ebenso schlagen Krankheiten oft auf die seelische Verfassung (z.b dauerschmerzen).

Die Aussage "hätte man ja schon gefunden" ist unter aller Sau.
Entschuldigung, aber genau so eine Bescheuerte Aussage durfte ich mir vor kurzen Anhören "wenn Sie wirklich Krank wären, hätte ein Arzt schon gesucht und gefunden. Da aber die 3 Jahre keine Diagnosen gestellt wurden, liegt ihr Problem in der seele, sie haben ein Problem mti ihren Körper" (was definiti9v nicht der Fall ist - und auch der oben genannte Diplompsychologe hätte im erklärt, das ich kein Problem "mit meinen Körper" habe - das ist eine Ausweichakumentation. Aber mit dem wollte er ja patu nicht reden, wollte wohl keine andere Meinung hören.).
Und 6 Monate später?
Verdacht auf Parkinson.
Ahja, also doch eine Fehleinschätzung?

Das sowas von Ärzten kommt, ist ja schon "normal".
Aber das so eine verallgemeinerung durch eine offizielle Vertrettung einer Organisation kommt, die sich angeblich für die Betroffenen einsetzt , ist schon mehr als daneben.
GERADE weil ihr eigentlich es besser wissen müsstet.
Oder sind in euren Landkreis nicht zu hauf solche Fälle von "Trans = Psycho = keine Diagnose + Behandlung" bekannt?
Wenn nicht, geht mal nach Berlin.
Da kommt man als Kranker Betroffener auch nur vom Fleck, wenn man "Trans*"Freundliche Ärzte aufsucht (und selbst da gehts oft genug in die Hose oder ist unzureichend, weil einfach "Trans" wunderbare Geldschweine sind).

Zumal sich auch die Frage stellt, WANN erkannte sie, beziehungsweise WIE das sie eine Frau ist?
Denn, auch wenn es selten ist, ist es dennoch möglich, das es keine "Echte Transsexualität" ist, sondern ein "Ausweichversuch".
Es gab einige Aussagen von Jenni die ich schon "komsich" fand, aber dachte, das es vermutlich nur Begrifflichkeiten sind.....
Doch wenn ich den Zitierten Satz lese, frage ich mich, wie genau eigentlich die Erkenntnis kam und wer die Triebfeder war, den sozialen WEchsel anzustreben.


ein Hilfsangebot zurück zu ziehen, oder es anzubieten, weil man in Kritik kommt, mit Fragen konfrontiert wird, ist auch nciht so nett.
Vorallem da ja immer noch die Person um die es eigentlich geht, Hilfe annehmen oder ablehnen sollte....

Hormonersatztherapie

keinnick ist offline
Beiträge: 95
Seit: 27.06.10
Zum Thema Hormonersatztherapie (Bad air days - Blog Bad hair days: Hormonersatztherapie - ich hoffe so ist das alles okay, ist das erste mal das ich was so kopiere, bin mir gerade nicht sicher.....)

"Washington - Eine Hormonersatztherapie nach der Menopause mit kombiniertem Östrogen und Gestagen führt nicht nur zu mehr Herz-Kreislauf-Zwischenfällen (Infarkt, Schlaganfall) und Brustkrebserkrankungen, sondern auch zu mehr Todesopfern durch Mammakarzinome."

Was aus dem Artikel erstmal nicht hervor geht, ist, wie sich die Hormonersatztherapie denn nun gestaltet, aber es wird auf die entsprechende Studie verwiesen:
Estrogen Plus Progestin and Breast Cancer Incidence and Mortality in Postmenopausal Women

Womit auch klar wird, dass diese Frauen keine Hormonersatztherapie hatten. Ersatz bedeutet ja gewissermassen: Auffüllen was fehlt. Statt dessen bekamen sie aber ein Medikament, Progestin, dass die Wirkung des noch vorhandenen Hormons Progesteron geradewegs auch noch ausschaltet.
Progesteron wird in seiner Funktion selbst von ausgebildteten Endokrinologen falsch eingeschätzt, man spricht von einem "Schwangerschaftshormon". Tatsächlich ist es nicht nur selbst Wichtig und muss in einem angemesenem Verhältnis zu Estradiol stehen (Stichwort Estradioldominanz). Es ist auch noch die Basis für die Biosynthese vieler weiterer Hormone:
z.B.:
17a-hydroxyprogestrone
Dexycorticosterone
11- deoxycortisol
...Androstenedione
Estrone
17 Beta Estradiol (Natürliches)
Corticosterone
Cortisol
Aldosterone
(Auch die folgenden werden bei Frauen benötigt)
Testosterone
DHT

Progestin ist chemisch nicht identitsch mit Progesteron, kann aber an die Rezeptoren andocken. Erstens verdrängt es das wirksamere echte Progesteron, zweitens kann es nich weiter synthetisiert werden.

Das Problem gibt es mit vielen weiteren Produkten, die im Zusammenhang mit Hormonersatztherapien, die diesen Namen nicht verdienen, angewendet werden. Ich habe mich deshalb entschlossen, hier mal einen Text einzustellen, den ich vor kurzem in einem Forum gepostet habe:

Nachdem ich das abgesetzt habe, vieleicht mal ein wenig Erklärung. Die Standartanwort, "Spiel nicht damit rum" oder "geh lieber zum Arzt" ist vielfach einfach nicht sinnvoll.

Also, der Grund warum die Kräuterprodukte (Evanesce und Feminol sind eigentlich nicht wirklich ausschliesslich Pflanzlich) wirken und doch problematisch sind liegt in der Biosynthetisierung. Aus dem selben Grund sind Ethylestradiol und CPA (Beides in der unbedingt zu vermeidenden Diane 35) ziemlich schädlich.

Phytoöstrogene und Ethylestradiol sind chemisch 17 Beta Estradiol ähnlich und können an die Rezeptoren andocken. Ein feminisierender Effekt, Gynemastomie, tritt ein.

Aber das chemisch anders zusammengesetzt, wird die normale Biosynthese unterbrochen. Das bedeutet, wichtige Hormone werden nicht mehr hergestellt, und für trans* Frauen noch schlimmer: Das Gehirn hört nicht auf, Testosteron anzufordern, weil es nicht erkennt, das eigentlich genügend Geschlechtshormone vorhanden wären.


Daher kommt die Idee, man bräuchte auch ein Antiandrogen, wie zum Beispiel CPA (Androcur, Diane 35). CPA wiederum ist ähnlich wie die falschen Hormone und unterbricht die Biosynthesekette und verhindert das "registrieren" von Progesteron, da es "Gestagene" Wirkung hat.

CPA braucht kein Mensch, ein Ersetzen der Hormone 17B Estradiol und Progesteron sorgt dafür, dass der Körper die Testosteronproduktion drosselt, ohne das Mass zu unterschreiten, das Notwending ist. Wird das 17B Estradiol ausserdem noch Transdermal verabreicht, kommt es nicht zu einer steigerung des Tromboserisikos, dass immer wieder so laut beschrieen wird.



Hormonersatztherapie gefährdet Frauenleben - Wechseljahre - dieStandard.at

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Tanja53 ist offline
Beiträge: 64
Seit: 15.07.10
Zitat von keinnick Beitrag anzeigen
ein Hilfsangebot zurück zu ziehen, oder es anzubieten, weil man in Kritik kommt, mit Fragen konfrontiert wird, ist auch nciht so nett.
Vorallem da ja immer noch die Person um die es eigentlich geht, Hilfe annehmen oder ablehnen sollte....
Hallo keinnick,

Du fährst ja ganz schön harte Geschütze auf gegen mich. Nun, damit kann ich leben, auch mit Ausdrücken "unter aller Sau".

Um mich nicht falsch zu verstehen, mein Hilfsangebot an Jennifer ziehe ich nur hier zurück. Das bezieht sich nicht auf das Forum der dgti.

Meine Bemerkung, dass bei einer solchen Symptomatik sicher auch etwas gefunden worden wäre, ist natürlich auf eine organische Ursache beschränkt.
Andererseits muss ich gestehen, dass einige Ärzte gerne alles auf die Psyche schieben, wenn sie nicht weiter kommen. Das weiß ich aus leidvoller eigener Erfahrung.

Wenn Du magst, kannst Du dich ja gerne bei uns anmelden um zu sehen, wie seriös es bei uns im dgti-Forum zugeht.

Jenni schreibt nun, ihr sei schwindelig, sie müsse sich auf allen Vieren bewegen. Meine Güte, dass sind Alarmsymptome!
Aber das will ich nicht weiter ausschlachten, ich werde mich hier nun nicht weiter auslassen und hoffe darauf, dass Jenni bei uns im Forum dazu mehr schreibt.
nicht der papa : ja, das hört sich schon skuriell an
Finde ich auch!
Aber das so eine verallgemeinerung durch eine offizielle Vertrettung einer Organisation kommt, die sich angeblich für die Betroffenen einsetzt , ist schon mehr als daneben.
Gewagte Aussage, oder? Du solltest diesbezüglich etwas vorsichtiger sein. Derzeit ist doch alles möglich bei Jennifer, also auch das von mir geschriebene! Dies genau zu ergründen ist sicher im Internet kaum möglich. Ich denke, auch wir in der dgti können Jennifer nur auf unserem Gebiet helfen. Krankheitssymptomatiken sind nicht unser Spezialgebiet, da ist sie hier schon besser aufgehoben. Doch wie mir so scheint, seid auch ihr hier nun am Ende eurer Weisheit angekommen.

Lieben Gruß, Tanja
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Wer meint gesund zu sein, hat nur noch nicht genügend Ärzte konsultiert.

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

keinnick ist offline
Beiträge: 95
Seit: 27.06.10
Nein, ich habe nichts persönlich gegen dich oder die DGTI (auch wenn durch eine Person dort, ich einen sehr guten Kumpel verloren habe) -
meine Aussage bezog sich auf den , wie nichtderpapa es nannte "schnellschuss" und da brauch ich auch nicht "vorsichtig" sein (wieso? Willst mich verklagen? Keine Sorge, kenne das Rechtssystem mindestens so wie du ).

Es gibt sehr sehr viele Ärzte die , sobald das wort "Transsexuell" fällt, gleich alles unter "psychisch krank" ablegen (übrigensd auch bei anderen Hirnorganischen Sachen, sonstigen Körperlichen Problemen die sich nicht mit Grippe erklären lassen , Stoffwechselstörungen, Biochemische "Andersartigkeiten" etc pepe).
UND DAS war meines Wissens immer auch bei der DGTI bekannt.
Und daher war ich mehr als erbost über diese Aussage.

Freilich, es sind mitlerweile nen netter Burnout hinzu gekommen (fällt unter "psychisch"), wie vermutlich ne Posttraumatische Belastungsstörung (ist nicht von mir die Verdachtsdiagnose , sondern von nem Psychologen) und damit auch ne lustige Angststörung.
Und es gibt hinweise auf weitere "psychische" Problematiken.
Welche, wenn einige Hinweise wirklich auf X deuten, dann tatsächlich n Problem darstellen.

Nichts destro trotz, sollte man eben selbst wenn eine Psychische Störung vorliegen würde oder liegt, nicht aus den Augen verlieren, das selbst DANN körperliche Erkrankungen vorliegen können (und das sieht doch sehr danach aus).

Meine Wissens wurde von der Berliner DGTI sogar eine "Schizophrene" durch den ganzen Krieg geschleust und bekam nachher Op wie Gerichtliche Änderung WEIL nachgewiesen werden konnte, das diese psychatrische Störung eben NICHT Ursache ist, für den "Wunsch des GEschlechtswechsels".

Ja, ihr seit mehr für das REchtliche "zuständig" wie eben das "wie umgehen" (hoffe das sich das verbessert hat, vor einigen Jahren war alles tabu was nicht um Rechtsfragen ging - somit waren Betroffene mit diversen Fragen ziemlich allein, was sehr oft quälend war) - nicht für Medizinisches.

Und es ging und geht ja nciht darum, das ihr sie Diagnostizieren sollt.
Es geht um eine rechtliche Unterstützung, Informationen.

Jedoch wäre eine "das ist rein psychosomatisch" - Ebene nicht angebracht.
Zumal eben gerade bei Transidenten die Erfahrung des "in die Psychoecke" geschoben werdens eigentlich bekannt ist.
Somit eben auch dort erbauung notwendig.

Nein, wir sind hier nicht am Ende unseres Lateins.

Es gibt viele offene Fragen, die nicht beantwortet wurden.
Es gibt viele Möglichkeiten die noch nicht ergriffen wurden.
Das liegt allerdings nicht an die User hier, sondern daran das Jenni vieles ignoriert hat (nicht drauf eingegangen ist).

Das sind zwei paar Schuhe.

Nein, das sind keine harten Geschütze, es ist meine Ausdrucksweise die hart RÜBERKOMMT, aber nicht so gemeint ist.
Ich kann dich ja mal knuddeln

Ich wirke knurrig, das ist alles

Gruppenknuddeln?


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