Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

28.03.09 23:54 #1
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Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

keinnick ist offline
Beiträge: 95
Seit: 27.06.10
achso, zu den Schmerzmitteln noch kurz.

Ich persönlich kann nur Tilidin von Ratiop. nehmen. Weil die anderen, "nachmacher"-Tabletten in der Herstellung oder beim Träger unterschiede haben und dadurch bei mir nichts bringen. Die von R. helfen mir jedoch recht gut, wärend ich bei den anderen alle 2std eine RETARD nehmen müsste.
Wenn du merkst, das dir zwar ein Medikament hilft, aber irgendwie recht kurz in der Wirkungsweise o.s versuch doch mal ne andre Firma.
Es stimmt eben NICHT, das alle gleich wirken. Der Inhaltsstoff ist der selbe, ja, aber Wirkung und Wirkdauer können durch Herstellungsart/Zusatzstoffe abweichen.

"billig"Medis können genau so gut wirken wie die ganz Teueren (also die originalen). Aber sie können eben auch abweichend, sein (ebenso kann ein billiges besser wirken, als das teuere - eben aus den oben genannten gründen).

Das wäre zum beispiel n Versuch. Einfach mal den Hersteller zu wechseln eh man hochdosiert. Vielleicht kannst n bissle runterdosieren dann , beziehungsweise intervale verkürzen.

Naja, solange kein Arzt dir die Dosierungen SO verschreibt und du auch kein Attest für hast, wirst du immer Gefahr laufen das man dir ne "abhängigkeit" nachsagt.
Was Schmerzmedis betrifft, sind sie sehr schnell dabei. Nur sehr wenige Ärzte stellen Patienten richtig ein, die anderen gehen nach sinnlosen Listen (aber sobald sie selbst krank werden, gucken die doof aus der Wäsche).
Und selbst mit Attest, kann es einen immer wieder passieren.
Will nicht wissen wie oft mir eine "abhängikeit" in den letzten Jahren diagnostiziert wurde und das nur, weil es eben psychater waren die von Schmerzen KEINE Ahnung haben und daher eben auch alles in die "psychoecke" schieben. Vorallem wenn man noch Jung ist.

Ich wäre mehrmals fast abgekratzt weil keine rARzt mir helfen wollte, war ja zu Jung zum Krank sein. Blöd, und plötzlich lag ich im sterben. Habe wohl übertrieben mit der Eindbildung *augenverdreh*.

Aber dieser Horror scheint jetzt vorbei zu sein.

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

Saloma ist offline
Beiträge: 560
Seit: 04.10.09
Hallo Jenny
Ich hatte das große Glück, dass ich eine Hautklinik fand , die auch Psychologisch vorgeht und meine ganzen Körperlichen Erkrankungen ( Vergiftung ), festgestellt haben.
Das ganze nennt sich Psychodermatologie. Da arbeitet der Hautarzt mit dem Nervenarzt zusammen.
Am ende war ich nicht mehr Psychisch krank, sonder Körperlich, so kam ich dann aus der Psychoschiene raus.
Leider gibt es so was viel zu wenig, auch für andere Krankheiten.

Das muss ja grausam für dich sein, als Frau in einem Männerzimmer zu liegen.
Es würde mich mal Interessieren, wie die Männer im Zimmer damit um gehen.
Ich kann mir das nur schwer vorstellen.

Lieben Gruß Saloma

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

jowacht ist offline
Beiträge: 59
Seit: 22.07.10
Hallo Jennyfrau,
wenn ich das hier alles lese, denke ich, was Dir auch immer hier geschrieben wird, kann Dir irgendwie nicht helfen. Seelisch und psychisch ist übrigens das Gleiche.
Du schreibst, Du warst schon in psychosomatischen Kliniken und hast auch da keine guten Erfahrungen gemacht. Da kann ich Dir nur sagen, dann war es nicht die richtige Klinik für Dich. Ich war selbst auch in den letzten 2 Jahren in einer psychosomatischen Klinik und ich muss sagen, es ist schwer und man erwartet natürlich von einem, dass man einen strukturierten Tagesablauf hat und an allen Therapien teilzunehmen - auch wenn man meint, man braucht das nicht.
Psychiatrie hilft Dir auch nicht, alles ist irgendwie nicht das Richtige für Dich. Was sollen die Ärzte dann auch noch machen. So wie das hier aussieht, hast Du wirklich schon alles durch. Was würdest Du denn jetzt noch erwarten, was die Ärzte tun könnten.
Weißt Du, wenn man in eine psych. Klinik geht, ist die allererste Anforderung.
DU musst auch wirklich wollen und dahinter stehen, Dir wirklich helfen zu lassen und Dich auch auf alles einlassen. Wenn das nicht der Fall ist, kannst Du in etliche Kliniken gehen und es wird Dir nichts bringen. So war es bei mir auch in meinem 1. Aufenthalt in einer psych. Klinik. Ich war 10 Wochen dort und habe nichts erreicht, weil ich mich einfach nicht drauf einlassen konnte.

Ich glaube, bei Dir ist momentan alles zu viel. Weil Du hast auf der einen Seite die Schmerzen, auf der anderen die geschlechtsangleichende OP und wahrscheinlich noch vielmehr. Du musst mit einem anfangen und das bis zum Schluss verfolgen, bis es für die dich gelöst. In Deiner jetztigen Verfassung
alles auf einmal zu wollen, ist definitiv falsch.
Alles Gute!

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.949
Seit: 09.09.08
Wuhu,
Zitat von jowacht Beitrag anzeigen
Hallo Jennyfrau,
wenn ich das hier alles lese, denke ich, was Dir auch immer hier geschrieben wird, kann Dir irgendwie nicht helfen. Seelisch und psychisch ist übrigens das Gleiche.
Du schreibst, Du warst schon in psychosomatischen Kliniken und hast auch da keine guten Erfahrungen gemacht. Da kann ich Dir nur sagen, dann war es nicht die richtige Klinik für Dich. Ich war selbst auch in den letzten 2 Jahren in einer psychosomatischen Klinik und ich muss sagen, es ist schwer und man erwartet natürlich von einem, dass man einen strukturierten Tagesablauf hat und an allen Therapien teilzunehmen - auch wenn man meint, man braucht das nicht.
Psychiatrie hilft Dir auch nicht, alles ist irgendwie nicht das Richtige für Dich. Was sollen die Ärzte dann auch noch machen. So wie das hier aussieht, hast Du wirklich schon alles durch. Was würdest Du denn jetzt noch erwarten, was die Ärzte tun könnten.
Weißt Du, wenn man in eine psych. Klinik geht, ist die allererste Anforderung.
DU musst auch wirklich wollen und dahinter stehen, Dir wirklich helfen zu lassen und Dich auch auf alles einlassen. Wenn das nicht der Fall ist, kannst Du in etliche Kliniken gehen und es wird Dir nichts bringen. So war es bei mir auch in meinem 1. Aufenthalt in einer psych. Klinik. Ich war 10 Wochen dort und habe nichts erreicht, weil ich mich einfach nicht drauf einlassen konnte.

Ich glaube, bei Dir ist momentan alles zu viel. Weil Du hast auf der einen Seite die Schmerzen, auf der anderen die geschlechtsangleichende OP und wahrscheinlich noch vielmehr. Du musst mit einem anfangen und das bis zum Schluss verfolgen, bis es für die dich gelöst. In Deiner jetztigen Verfassung

alles auf einmal zu wollen, ist definitiv falsch.
Alles Gute!
na, Dein Posting kann ihr wirklich nicht helfen

Eindeutig konnten wir schon mehrmals von Jenni lesen, was Jenni tatsächlich (zum Teil, nicht nur) bräuchte - aber nicht und nicht bekommt: zB eine (geschützte) Zahnsanierung und eine Entgiftung, auch vor Zähnen/Kiefer.

Soetwas muss man sich aber immer selbst bezahlen - was sie aber nicht kann. Und ganz sicher bekommt man so etwas nicht in einer Psychatrie. Dort wird man nur bürokratisch verwaltet und medikamentös abgefüllt. Sagt man dann als "Patient" nicht zu Allem "Ja und Amen", entkommt man deren Fängen nicht. Ist leider so, habe ich sogar schon an einem mir sehr lieben Menschen beobachten müssen.

Im Gegensatz zu einer psychosomatischen Klinik (wo eine "gute" auch wieder meist nur Privat-Geld nimmt), und wie auch von Saloma erwähnt, hätte Jenni vielleicht eine Chance; Leider wird auch dort von der Psycho-Fraktion das "Ja und Amen" konsequent erwartet, ansonsten man eben "Therapie-Verweigerer" ist. Auf den Gedanken, dass man körperlich schon so schlimm beieinander ist, dass man manche Therapieen nicht konsequent absolvieren kann, kommt leider niemand. Ist ja auch einfacher, dem Patienten die (psychische) Schuld zu geben...


Ps: die GAOP würde wohl tatsächlich sinnvoller sein, wenn Jenni ihr organisches Problem gelöst bekäme - einen kaputten Körper mit einer so schweren OP oben drauf zu belasten, geht wahrscheinlich nach hinten los...
__________________
» Optimismus ist nur ein Mangel an Information. « – Heiner Müller

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Saloma ist offline
Beiträge: 560
Seit: 04.10.09
Hallo Alibiorangel
Muss mich noch mal verbessern.
Ich war in der Uni Klinik Bochum ( Hautklinik )
Da arbeiten Hautarzt und Nervenarzt zusammen, das ganze nennt sich Psychodermatologie.

Da ich davon ausgehe dass andere Uni Kliniken das auch machen, empfehle ich Uni Kliniken auch andauern.
Nur Jenny hat kein Hautproblem, daher weiß ich nicht, wie Jenny vorgehen soll.
Vielleicht kann sie sich ja mal schlau machen, in wie weit eine Uni Klinik in ihrer nähe, Psyche und Körper gleichzeitig untersucht und behandelt.
Vielleicht kann einer von euch ihr auch beim suchen helfen, ich kann es Momentan nicht.

Eine Psychosomatische Klinik bringt sie nur noch weiter in den Verderb.
Klar, es ist einfach, die Patienten in die Psychoschiene zu stecken. Da kann man Geld verdienen, ohne den Finger krumm zu machen. Ich habe es selbst erlebt.
Selbst die Uni Klinik sagte:
Machen sie , mit ihrer Vergiftung ,einen großen bogen um Psycho- und Entzugskliniken.
Klar ist Jenny Psychisch daneben, aber in folge dessen ihrer Schmerzen, solche Schmerzen kann kein Mensch ohne Psychischen Schaden aushalten, ein Mensch, der solche Schmerzen aushält, steht auch noch ständig unter Schock, das ist wissenschaftlich Bewiesen.
Jetzt nimmt sie starke Schmerztabletten, wenn das überhaupt hilft, dann ist ja auch noch die gegen Wirkung, sie treibt ihre Vergiftung damit noch in die Höhe.
Dann noch diese Psychopharmaka, ich weiß auch nicht mehr, wie ich Jenny weiter helfen kann, sie tut mir so sehr leid.
Ich habe auch zum Schluss in der Uni Klinik meine Therapie verweigert, sie haben das akzeptiert.
Das A und O dafür sind kompetente Ärzte, aber die kann man suchen wie die Stecknadel im Heuhaufen.
Wenn man einmal in den Fängen von einer Psychoklinik war, kommt man da eben gaaaaaanz schwer wieder raus. So ist das nun mal eben, ich war dort 24 Jahre, ich habe es letztendlich geschafft, aber unter welchen Menschenunwürdigen umständen ? Und welchen Preis musste ich dafür bezahlen.?
Jenny lebt Menschenunwürdig, meine Seele weint um sie , mir kommen die tränen.
Auch bin ich wütend, auf unsere Gesetze, verdammt noch mal.
Lieben Gruß Saloma

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keinnick ist offline
Beiträge: 95
Seit: 27.06.10
Auf die Angleichung kann in den seltensten Fällen "vorläufig" Verzichtet werden.
Die ist zu Existensiel. Problem ist, das die Angleichung zwar den Zwiespalt aufheben wird, zwischen Identität und Körper , aber weder Krankheiten weg macht (klar) noch aktuell gefahrlos gemacht werden kann.

Daher ist eine stabilisierung notwendig.
Welche auch erreicht werden kann.


Da sie schon n bissle nicht geschrieben hat, scheint sie aktuell wieder in ein Krankenhaus gegangen zu sein?

Ich hoffe das sie sich bald meldet.

Eine Psychoklinik ist völlig verfehlt bei ihr, wie bei den meisten Menschen.

Ich finds immer lustig "ich war auch mal in eine und es hat mir doch geholfen"....
der Anteil an Menschen wo es wirklich hilft, ist sehr klein (zumal ich den Eindrck habe, das es die üblichen Schafe sind, üblichen "alles glaub"-Menschen).
Jennifer wird dort keine hilfe erwarten können.

Zumal, was zur Hölle soll sie dort?
Sie ist zwar aktuell sehr überlastet, daher Verweifelt, aber das ist keine Krankheit (es ist ein Zustand der behoben werden muss).
Sie ist körperlich Krank und brauch Ärzte, keine Psychater und Psychologen die nur davon Leben patienten wie Jenni, Saloma und sonstigen körperlich Kranken Menschen als psychisch gestört dazustellen (denn nur dafür bekommen sie Geld).

Die Gesetze sind verhältnismässig besser als vor einem Jahr (auch wenn es immer noch mehr trauerspiel ist als alles andere).
Durch eine Patientenvorsorgevollmacht kann man sich wenigstens vor übergriffen schützen. (was leider schwierig ist, wenn man selbst freiwillig sich in die Mühle zurück begibt).

Das Hauptproblem sind die Ärzte, welche nicht checken, das sie , wenn sie mit der Ausbildung fertig sind, schon 20 Jahre dem aktuellen Wissensstand hinterherhinken.
Und die kleinen Fortbildungen die sie erzwungener Massen machen, helfen da auch nichts mehr.

Sie denken, Gottgleich zu sein.

Zumal, in der Ausbildung wird ihnen Beigebracht : hast du nach wenigen MInuten keine Klare Diagnose ist es psyschisch.

Hat der Patient an mehr als drei Stellen Schmerzen ist es psychisch (komplett).

Was erwarett man da?

WEnn man will, das sich was ändert, muss man sich den Vereinen Anschliessen die versuchen was zu verändern (sofern man die Kraft hat), Petitionen unterschreiben, sein Umfeld informieren etc.

Denn die Psychatrie ist wie Saloma sagt, völlig Menschenfeindlich. Menschenwürde? Gibt man ab sobald man die Türschwelle erreicht.
Recht auf Körperliche Unversehrtheit?
Recht auf Selbstbestimmung?
Hast du alles nicht mehr.
Du bist "krank" (komisch das jede psychische Problematik bis hin zu den psychatrisch schweren Fällen gleich behandelt wird, obwohl es bei vielen "Krankheiten" erwiesen ist, das sie Körperliche Uhrsachen haben und bei sehr vielen Problemen eben KEIN Realitätsverlust statfindet (der einzige Grund warum Frembestimmung legimitiert werden kann, und der einzige Fall im Grunde).
Ob Depressiv, Ängstprobleme, Hyperaktiv, Soziale Schwierigkeiten = hast kein Recht mehr selbst zu bestimmen.

Zumal der witz ist, das die meisten Menschen die IN der Psychatrie hocken, zum Therapeuten gehen etc gesünder sind, als die, die es nicht tun.
Denn di meisten Menschen leiden, weil sie "unfähig" sind, sich selbst so zu verstümmeln, das sie "gesellschaftskonform" sind.
Was eigentlich kein Problem wäre, wenn die Gesellschaft nicht sagen würde, jeder der nicht so krank ist wie wir, ist krank.
Also wird man geschnitten, angefeindet etc.

Kann man übrigends locker nachlesen.

Ebenso das es viele körperlichen Krankheiten gibt, die einen in die Psychatrie landen lassen, weil unsere Mediziner keine Ahnung haben......

Saloma, schon mal nachgedacht mit "psychatrieopfer" und co dich in Verbindung zu setzen und deine Geschichte zur Verfügung zu stellen?

lg
keinnick

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Saloma ist offline
Beiträge: 560
Seit: 04.10.09
Hallo kleinnick
Ich sage dir mal was, wahrscheinlich werde ich jetzt die Plattform des Forums Sprengen, aber das muss jetzt raus.
Ich habe 24 Jahre Psychopharmaka geesst.
2007 habe ich von der Uni Klinik diese Diagnosen bekommen
Lupus
Multi- Chemische- Sensibilisierung
Cholinergische Urtikaria bekommen
Ich hatte mit diesen Diagnosen ein Gutachten bei der Ärztekammer gemacht.
Glaube mir, das Gutachten hatte viele Seiten.
Am ende war ich laut Ärztekammer Psychisch krank.
Nicht nur das, ich hatte alle Psychischen Diagnosen, die es gibt und die ich noch nicht mal kannte.

Die haben sogar die Körperliche Autoimmunerkrankung Lupus als Psychisch angesehen. Da kann doch viele viel nicht mehr stimmen. Die wollen ihre Melkkühe einfach nicht mehr ab geben.
Alle Ärzte auf der Ärztekammer haben ihren Beruf in einer Uni Klinik gelernt, auacke.
Deswegen sage ich auch immer, wir brauchen neue Gesetze.

Trotz Ärztekammer Gutachten, habe ich es geschafft, aus der Psychoecke raus zu kommen.
Wo ist der Applaus ?

Ja, ich bin Mitglied im Bundesverband für Psychiatrie Opfer in Bochum, steht auch hier im Forum.
Demnächst werde ich dem nächsten Verband ansteuern.

Mit meiner Geschichte werde ich eines tages meinen Lebensunterhalt bestreiten, die gebe ich nicht so einfach her.

Du hast gaaaaaaanz recht, was du da oben schreibst.
Lieben Gruß Saloma

Geändert von Saloma (05.08.10 um 07:45 Uhr) Grund: Wort falsch eingesetzt

Krank und keine Diagnose, alles vielleicht von der Psyche?

chris1983 ist offline
Beiträge: 279
Seit: 09.09.08
@Saloma

Melkühe da kann ich dir nur recht geben

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desperado ist offline
Beiträge: 1.058
Seit: 30.10.08
naja, deine praktischen erfahrungen, saloma, decken sich mit meinen theoretischen Erkenntnissen, obwohl jmnd zuletzt im forum dazu meinte ich sei als ex-psychologiestudent hier typisch (distanziert?!)
__________________
liberte egalite fraternite

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keinnick ist offline
Beiträge: 95
Seit: 27.06.10
Hi Saloma

wenn Diagnosen gestellt wurden die es noch nicht mal gibt, kann man gegen Klagen.
Ebenso wenn sie neue Diagnosen stellen, obwohl dies nicht ihr auftrag war (was bei einer Begutachtung eigentlich in dieser form nicht der Fall ist).
Hinzu käme Rufmord und Verleugnung.

Klar das sie dich in die Psychoecke geschoben haben.
Was meinst du, was für einen Anspruch an Schadensersatz und Schmerzensgeld allein dein Fall bringen würde?
Daher kommen die meisten Beschwerden nicht durch.
Wenn du hops gehst bei eine Op dann schon eher, aber NICHT wenn du in die Psychoecke geschoben wurdest und es völliger Bullshit ist.
Denn ich denke, das die sehr wohl wissen, das viele Patienten nicht psychisch Krank sind.

Daher sehe ich auch die Bestrebungen neue Diagnosen einzuführen mit grauen entgegen.
Eine "Aufmüpfigkeitsstörung" für all jene, die sich nicht dem hohen Gott, Arzt unterwerfen sondern sich Informieren, nachfragen, Kritik äussern.....

Ja, auch da müssen die Gesetze geändert werden, da gebe ich dir recht.
Ich hatte in meinen Posting die "zwangsbehandlung" im Auge, daher meinte ich , das sich was verbessert hat (was in dem Fall auch zutrifft, wenn es auch nur ne kleine Verbesserung ist).

Ich denke, das solche Fälle wie bei dir, wirklich viel Beitragen können das sich was ändernt. Zumal du es geschafft hast, die ganzen Diagnosen korikieren zu lassen.
Das die Äzrtekammer das wieder umdrehte ist eigentlich n super beweis für deren Machenschaften.
Man sollte sich auch immer fragen, was für Ärzte dort arbeiten?
Wie beim MDK.
Oder Behörden (rentenkasse, Medizinischer dienst des Arbeitsamtes etc).

Das sind meistens Ärzte, die auf den freien Arbeitsmarkt versagt haben oder würden.
(wobei ich aoslche Ärzte auf den freien Arbeitsmarkt rumspringen, kenne hier auch nen Arzt der so schlecht ist, das er in kürzerster Zeit seine Praxis leer gefegt hat).
BIst du Arzt und unfähig? Geh zum MDK und co.
Angeblich nur ein Vorurteil, aber es entspricht der Realität.

"mein" Psychologe hat kurzfristig für die Krankenkasse gearbeitet (er hatte keine Kassenzulassung und Privat ist es ziemlich schwieirg, weil die denen er helfen will, meistens nicht das Geld für haben, also versuchte er über umwege hinzu ommen, wurde aber über den Tisch gezogen).
Er hat auch gesagt, das es dort nicht darum geht zu helfen, nicht um die Wahrheit sondern rein um Egotrips und Kostensparen.
Daher hat er auch schnell wieder aufgehört, weil ER allein bestimmt wie er seine Patienten behandelt und neimand sonst (sprich, er sollte qualitäativ schlecht arbeiten).

Ich selbst bin noch dabei, die fehldiagnosen wegzubekommen. Beziehungsweise zu widerlegen.
Allerdings werde auch ich einigen Ärzten ganz böse ans Bein pissen (kann man als einen Teil er "Traumatherapie" bezeichnen).
Wie weit ich darüber hinaus mit Arbeiten kann, ist unklar.
Ohne Grund kam ich ja nicht ins Burnout rein und habe mit Traumatisierung zu kämpfen.

Aber ich denke, das viel getan ist, wenn jeder z.b versucht sich mit anderen Zusammenzuschliessen und, wenn er gesundheitlich nicht so kann, eben "nur" Mitglied ist und seine Erfahrungen zur Verfügung stellt und gegebenenfallsmit HIlfe anderer z.b zumindest Beschwerden rausballert.

Dieses "kann ja eh nichts tun" hat ja gerade dazu geführt, das es so weit kam.

Daher habe ich für Jenni auch jemand aufgetan der ihr Tatsächlich helfen kann, da raus zu kommen, da dieser schon vielen rausgeholfen hat und gleichzeitig Stabilisiert um den Kampf auszuhalten.

Ich selbst gedenke auch, mich mit jemanden zusammenzu tun.
Früher wusste ich gar nicht, das es die mölgichkeit gibt.
Opfer für Psychatriegeschädigte etc.
Denke das auch da mit Absicht das versucht wird zu verschleiern und auch schön erzählt wird "sind doch alles gestörte".

Deswegen gibts ja so schöne Test, wo gesunde Menschen in die Psychatrie gehen und vollgepumpt mit pseudodiagnosen wieder raus kommen weil ales erstunken und erlogen ist *hüstel*

Das mit den Tablettenkonsum ist mehr als Bedenklich.
Kenne auch einige, die sich mit allerlei Zeug vollstopfen (psychopharmaka) sobald der kleinste Streß aufkommt (Burnout ist tatsächlich nicht toll, aber psychopharmaka hilft da nu auch nicht gegen, sondern nur ruhe).
Oder nicht akzeptieren wollen, das sie "abweichend" sind (adhs, asperger etc pepe). Also schön Medis reinwerfen die die symtome hoffentlich unterdrücken.
Dafür wird dann im Kauf genommen, das die Lebenserwartung sinkt.
DAs es heftige Nebenwirkungen gibt etc.
Freilich, es gibt einige Fälle da kann es tatsächlich helfen (wobei es nicht als dauermedikamentation gedacht sein sollte), aber die meisten die solche Medis bekommen, bekommen sie nachgeworfen (ohne Indikation und ohne Beendigung der Behandlung).

Oder n Fall bei dem Depressionen vorliegen (gehört zu denen, die noch nciht blind sind - die bekommen meistens epressionen). Da hies es auch "persönlichkeitstörung" (ist doch lustig, wie viele Menschen eine Persönlichkeitstörung haben.... vorallem wenn man bedenkt, das diese schon seit Kindheit vorhanden sein muss, aber komischerweise nicht war) . Grundlage? Keine nennenswerte (Fehldiagnose mt hoher fahrscheinlichkeit).
Hat n Therapeuten angerufen weils nicht gut geht. Hies "gehen sie in die psychatrie, sei notwendig". So schnell geht das. Man kommt ins straucheln und soll gleich sich einweisen lassen.
Dabei ist der Sinn einer Klinik eine andere gewesen.
Und ein Therapeut hatte noch andere aufgaben als "alle einzuweisen".

Bei den zuständen bekomm ich auch regelmässig depressive Reaktionen

edit : meine hochachtung bekommt du, wie jeder der seinen teil tut (den er tun kann- nützt nichts wenn sich jeder verausgabt und dadzurch nichts weiter geht), aber aplaus bekommst leider nicht dafür bin ich nicht emotional genug

Geändert von keinnick (06.08.10 um 01:22 Uhr)


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