Psychodrogen als Ursache von Amokläufen

13.03.09 09:21 #1
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Psychodrogen als Ursache von Amokläufen
oli
Ich meine gar nichts, ich kannte den Jungen nicht. Habe keine Ahnung, was da passiert ist.

Trotzdem ist es interessant, so etwas zu lesen. Wenn Du Fakten aus der Bild für ernst nimmst, kannst Du auch den Stuttgarter Nachrichten trauen.

Oder auch nicht. Mir ist es egal, Bodo.

Psychodrogen als Ursache von Amokläufen
Männlich Bodo
Zitat von oli Beitrag anzeigen
Trotzdem ist es interessant, so etwas zu lesen. Wenn Du Fakten aus der Bild für ernst nimmst, kannst Du auch den Stuttgarter Nachrichten trauen.
Tu ich, tu ich. Ich lese viel. Mach Dich mal locker!


Was ich ganz hilfreich finde, ist der aktuelle Mitschnitt aus Spiegel-TV:
Da kommen Schülerzeugen zu Wort, es gibt etwas Hintergrundinfos und
ein Handyvideo, das Kretschmers letztes "Shooting" zeigt:


Video - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten






HGB

Psychodrogen als Ursache von Amokläufen

Rudi Ratlos ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.071
Seit: 01.02.08
Zitat von Binnie Beitrag anzeigen
Leider kann ich die Datei, die Du eingestellt hast nicht öffnen.
Habe es repariert.
__________________
Gruß
Rudi

Medizinisches Dummi ich, gebe keinen Rat, schreibe allein von eigenem Elend.

Psychodrogen als Ursache von Amokläufen

Rudi Ratlos ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.071
Seit: 01.02.08
Hier ein direkter Link auf die ZDF-Doku, die dem Zusammenhang von Psychodrogen und (Selbst)tötungen nachgeht.

video.google.de/videoplay?docid=112778823151951450&hl=de
__________________
Gruß
Rudi

Medizinisches Dummi ich, gebe keinen Rat, schreibe allein von eigenem Elend.

Psychodrogen als Ursache von Amokläufen

Horaz ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.730
Seit: 05.10.06
Hallo Rudi,

danke für den Link. Die Dokumentation sagt so viel aus, dass man sich nur immer wieder fragen kann, warum entsteht keine heftige öffentliche Diskussion daraus. Warum wollen "alle" Computerspiele und zugängliche Waffen verantwortlich machen und kaum einer Psychodrogen. Aber wir rätseln ja längst nicht mehr darüber.
In einem Stern-Interview sagt jene Geisel, die Tim gefahren haben soll:
Er hätte sofort angefangen zu schießen, egal ob auf Kinder oder Alte." Wolf weiter: "Wenn seine Eltern behaupten, der habe keine psychischen Probleme gehabt, dann muss ich sagen: Das habe ich ganz anders erlebt, der war irre."
Kein Mensch wird einfach so irre. Psychodrogen können da gerne "helfen".

Viele Grüße, Horaz

Psychodrogen als Ursache von Amokläufen
Männlich Bodo
Hallo Horaz.

Woher stammt denn nun die Vermutung, Kretschmer habe unter "Psychodrogen"
gestanden? Gibt es da irgendwelche Anhaltspunkte oder Indizien?

Zitat von Horaz Beitrag anzeigen
Kein Mensch wird einfach so irre. Psychodrogen können da gerne "helfen".
Die Menschheit kannte Irre schon lange vor Erfindung der "Psychodrogen"!!!





HGB

Geändert von Bodo (18.03.09 um 21:40 Uhr)

Psychodrogen als Ursache von Amokläufen
MisterX
So ähnlich sehen es glaub ich die Verschwörungs-Fans:

Wenn eine 11 mit dabei d.h. im Datum ist, dann kommt der Befehl von ganz, ganz oben ... also von der Weltelite.
Z.B. Fall der Mauer am 9.11. oder eben 9/11 für den nächsten Auftakt in ein anderes Zeitalter.

Die extremen Störungen in den Hirnen der Betroffenen werden von Mind Control Agenten hervorgerufen - nicht von Drogen.

Bisher fanden "vorbereitende" Amokläufe fast immer im April statt.
Mit 3/11 könnte man jetzt vermuten, dass man zum handeln übergeht ...

Euer Porsche911 Fahrer

Psychodrogen als Ursache von Amokläufen

Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Nachdem ich jetzt für mich festgestellt habe das der Junge scheinbar nur seine Sinnlosigkeit bekämpft hat oder einfach eine Macke hatte und die Beträge hier in ähnliche Gefielde abschweifen kann ich für mich zusammenfassen:

1. Nur der Umstand das Tim K. Zugriff auf eine Waffe hatte und vorher üben "durfte" hat zu den Umständen geführt wie wir Sie der Tagespresse entnehmen durften.
2. Wäre kein Inteventionsteam (Polizeikräfte) da gewesen wäre die Anzahl der Opfer sicher noch was höher.
3. aus 2 folgere ich das wenn die Polizeikräfte mal nicht so zahlreich sind oder die Umstände etwas anders liegen das dann vermultich wesentlich mehr passiert.
4. wie sind in etwa einen Millimeter von sog. Kriesenherden entfernt wo Jugendliche unter Anleitung von sog. Erwachsenen Morden, Branschatzen und Vergewaltigen weil Sie Zugriff auf Feuerwaffen haben.
5. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt riguros gegen die sog. zivile Bewaffnung vorzugehen weil die meisten Menschen die hier sowas legal oder illegal besitzen nicht den Umgang damit geübt haben. Damit meine ich den Einsatz von Feuerwaffen unter Stressbedingungen.
6. Sei zu überlegen ob es nicht sinnvoll ist, wenn man schon eine menschenfeindliche Industrie (Waffenhersteller) unterstützen muss, einfach eine Altersgrenze von 21 Jahren einführt vor dessen erreichen es nicht möglich ist in aller Öffentlichkeit rumzuballern. Hierzu zähle ich das schiessen auf den Schiesstand und das scheinbar belustigende Paintball Spiel. Wer so viel Angst vor seinen Mitmeschen hat das er sich bewaffnen muss soll bitte nach Kanada ziehen. Da ist es schön ruhig und man kann auch unbedenklich im Wald rumballern.
7. denke ich das alles getan werden sollte die Sicherheit des Einzelnen zu gewährleisten auch wenn sich dadurch eine (hoffentlich wenige) Individuen in Ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen. Die können von meinem Standpunkt aus auch gleich das Land verlassen (siehe Punkt 6) ! D.h. langfristige Abschaffung jeglicher ziviler Bewaffnung mit Magazin. Auch der Jäger braucht kein Maschinengewehr um sein Wild zu erlegen.
8. auch die Biathleten könnten problemlos auf Lasersysteme umsteigen wenn es nur darum geht unter Leistungsdruck Ihre Zielgenauigkeit zu beweisen !
9. noch nicht mal um die Ecke gedacht kann es nicht gut ausgehen wenn die zivile Bewaffnung in dem bisherigen Tempo weiter geht. Zudem muss unsere Gesellschaft den Einsatz von Waffen an allerletzte Stelle stellen. Ein gut plaziertes Gummigeschoss hätte es im Fall von Tim K. vielleicht auch getan ...
10. Global betrachter würde es vielleicht ausreichen unseren "Gegnern" einfach eine bezahlte Arbeitstelle mit Aussicht auf ein geordnetes Leben anzubieten als abermillionen (vermutlich eher abermilliarden) in die sog. Befriedungstechnologie zu stecken. Würde allen Seiten gut tun und den beteiligten Parteien viel Leid erspaaren.

Nach(t)gedanke: Es braucht nicht viel um aus einer gut situierten irakischen Hausfrau eine Amokläuferin zu machen. Entführe Ihren Mann unter Hochverratsverdacht ohne Nachsendeadresse auf unbestimmt nach Guantanamo, töte Ihre drei Söhne die den Hof verteidigen wollten und gib dadurch Ihre einzige Tochter der Vergewaltigung durch die eingenen Nachbarn preis.

Ergo, es braucht keine Psychopathen sondern einfach nur ein paar Umstände und den Zugriff auf Waffen und schon ist der Amokläufer geboren.

so verdammt einfach ist das in meiner Welt!

in diesem Sinn verabschiede ich mich mal weil mir das Thema ein wenig zu weit in eine Spekulationsblase gedriftet ist... diese gibt es auch in der Wirtschaft und da geht gerade viel wichtigeres ab!

Psychodrogen als Ursache von Amokläufen
Männlich Bodo
Stimme allen 10 Mike-Punkten zu. Egal, ob es ihm gefällt oder nicht.
Und natürlich hat Xie es auch exakt mit seinen Vermutungen auf den Punkt gebracht.













LGB

Geändert von Bodo (19.03.09 um 12:39 Uhr)

Psychodrogen als Ursache von Amokläufen
Binnie
Zitat von Rudi Ratlos Beitrag anzeigen
Ich lege noch mal nach. Wir diskutieren hier die Psychodrogenthese, an anderer Stelle die Killerspielthese, dann noch die Waffenthese und die Gesellschaftsthese.

Aber es scheint so, als hätten wir die ungeheuerlichste aller Thesen noch nicht diskutiert: Die Staatsthese, auch genannt Falseflagthese.

Hier wagt einer, der schon öfter Recht behalten hat, eine erste deutliche Vermutung auszusprechen:
Winnenden: So beginnt die Tyrannei - Kopp Verlag
Die Situation in einigen EU-Staaten auch bereits, führt wohl dazu, dass unsere Politiker, solche Situationen gerne von vorn herein vermeiden möchten. Bei uns ist es ja noch vergleichsweise ruhig derzeit... Die "kühlen" Deutschen befinden sich halt noch in ihrem "Dornröschenschlaf", wohingegen die heißblütigen Südländer bspw. vielleicht schon eher verstanden haben, wo der Karren hinsteuert. Allerdings ist in vielen Städten Europas (z.B. auch Paris, London, usw.) die Kaufkraft anscheinend auch schon viel stärker gesunken als hier bei uns. Aber ich denke, diese Entwicklungen werden nicht vor unserer Tür halt machen, oder ?
Es brodelt etwas in Europa


Während die EU-Staats- und Regierungschefs gestern Abend noch am Rotwein nippen, wickeln 300 Kilometer südwestlich von Brüssel Hunderttausende ihre Plakate und Fahnen zusammen. Frankreich hat seinen zweiten Massenstreik binnen Jahresfrist gesehen. Ende Januar gingen 2,5 Millionen Menschen auf die Straße; jetzt sind es noch einmal Zehntausende mehr.
„Die Leute sind wirklich wütend“, sagte der Franzose Maurice Lévy, Chef von Publicis, eine der weltgrößten Werbeagenturen. Die Politiker hätten die Ängste der Menschen einfach weggewischt, statt ihnen ihre Maßnahmen zu erklären. Und im gleichen Atemzug Milliarden Euro den Banken hingeblättert, deren Manager obendrein Boni kassieren. „Wir stehen vor einem neuen Klassenkampf“, sagt Lévy der „Financial Times“.
Wie auch immer man das nennen mag, was seit Monaten unter und über der Oberfläche brodelt: Es erfasst ganz Europa. Begonnen hat das, was vielleicht im Verlauf des Krisenjahrs 2009 in Massenunruhen müden könnte, Anfang Dezember in Griechenland. Der Tod eines 15-jährigen Autonomen, den die Polizei in Athen erschoss, löste wochenlang gewalttätige Zusammenstöße zwischen Jugendlichen und Sicherheitskräften aus. Sehr bald war klar, dass es um viel mehr ging als um die Wut über die Tötung eines jungen Mannes: um lang aufgestauten Frust. Über 24 Prozent Jugendarbeitslosigkeit. Über eine als korrupt angesehene politische Klasse. Über die ständig wachsenden Zahl illegaler Einwanderer.
Quelle: Wirtschaftskrise: Europas Führung fürchtet soziale Unruhen - Nachrichten Politik - WELT ONLINE
Diese Umstände könnten jedenfalls auch für diese Version des Hergangs sprechen, meine ich.

Geändert von Binnie (20.03.09 um 18:44 Uhr)


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