Krankheit & Wiedergeburt

26.05.06 08:40 #1
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Krankheit & Wiedergeburt

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Soul

Denkt ihr das wir urteilen dürfen,verurteilen dürfen.?
Ja, wir müssen täglich, stündlich urteilen. Ist das Auto weit weg genug? Darf ich jetzt über die Strasse gehen? Und verurteilen müssen Personen, aber nur aufgrund von Taten, wenn wir die entsprechende Autorität bekommen haben oder gemäss den Grundregeln verstossen. Ein Kinderschänder muss wegen seiner tat verurteilt werden, damit es den anderen nicht schadet. Ein brutaler Skinheat, oder ein Mitglied der roten Brigaden ebenso. Die Menschen haben Anrecht auf Schutz.

Würden wir aber lernen es nicht als strafe zu sehen ,aber als möglichkeit zu wachsen
Der Verurteilte sollte es so sehen, ob er es tut, liegt aber in seiner Hand.

Manche sachen sind aus menschliche sicht schrecklich,unerträglich ,unverständlich,jedoch wenn wir auf der ebene des seeles schauten würden wir uns wundern,weil es da ganz anders erfahren wird.
Wirklich? Da kannst Du mir sicher auf der Ebene der Seelen den Sinn des Holocaust und der Massentötung unter Pol Pot und anderen erklären...
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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soullove ist offline
Beiträge: 719
Seit: 02.05.06
hi Beat,

danke für dein reaktion.
Ja, wir müssen täglich, stündlich urteilenst das Auto weit weg genug? Darf ich jetzt über die Strasse gehen?


Nach meine meinung ist das einschätzen.Etwas das zum notwendigkeit des lebens gehört,weil wir nun mal nicht alleine auf die erde sind.
Und verurteilen müssen Personen, aber nur aufgrund von Taten, wenn wir die entsprechende Autorität bekommen haben oder gemäss den Grundregeln verstossenschön das es so erfunden ist das es menschen gibt die schützen
sWirklich? Da kannst Du mir sicher auf der Ebene der Seelen den Sinn des Holocaust und der Massentötung unter Pol Pot und anderen erklären...
Heute 09:48


Das könnte ich tatsächlich ,tuhe ich aber nicht,weil ich bemercke das dich das menschliche anteil wichtiger scheint.und aufgrund dessen warscheinlich mich verurteilst,das wäre für dich und mich nicht in ordnung.

liebe grüss soul

Krankheit & Wiedergeburt

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Soul

Nach meine meinung ist das einschätzen.Etwas das zum notwendigkeit des lebens gehört,weil wir nun mal nicht alleine auf die erde sind.
Natürlich ist es einschätzen und aufgrund dieser Einschätzung urteilen wir. Du schätzt die Glaubwürdigkeit einer Person oder einer Aussage ein und urteilst dementsprechend. Du siehst das ökoprodukt XY mit dem ÖKOZEICHEN AB und schätzt den Wahrheitsgehalt und den Einfluss auf Deine Gesunddheit ein und urteilst dann, wie gut es ist, bzw ob Du es kaufst oder eben nicht.

schön das es so erfunden ist das es menschen gibt die schützen Man kann keine Menschen erfinden die uns schützen. Man kann nur ein System erfinden/kreieren aufgrund dessen ein Schutz bei richtiger Anwendung möglich ist. Ob der mensch der diese funktion etc bekommt dann so handelt, liegt in seinem Entscheid. Entsprechend seinem entscheid kann er eben gutes bewirken, oder sogar schlechtes nioch verstärken.

Das könnte ich tatsächlich ,tuhe ich aber nicht,weil ich bemercke das dich das menschliche anteil wichtiger scheint.
Nein, mir geht es um das Weltbild. Wenn es stimmig ist, muss es schlussendlich (auf der Ebene der Seelen) ja gerecht/gut sein.

aufgrund dessen warscheinlich mich verurteilst,das wäre für dich und mich nicht in ordnung.
Dich als Person nicht, das möchte ich nie tun. Das Weltbild würde ich aber mit Argumenten schon in Frage stekllen, wenn Du keine Antworten darauf geben kannst. Wahrheit muss sich nicht verstecken, finde ich.
Also bin auf deine Begründung gespannt
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Liebe Grüsse
Beat

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chiara ist offline
Beiträge: 259
Seit: 22.02.07
Aber es gibt kein Buddhist, Hindu, Moslem etc etc welcher je so was getan hat und je so was wird tun können, weil diese Grundlage eben nicht vorhanden ist, auf dem Liebe, Achtung, Respekt, Mitgefühl so stark wachsen kann, dass man bereit ist, seine ganzen Lebensjahre für den Dienst an Anderen zu opfern.
Hallo Beat,

leider habe ich heute nicht sehr viel Zeit zum antworten, aber ich schreibe schnell und obigen Satz kann ich so nicht stehen lassen, denn du scherst alles über einen Kamm. Du kannst den Buddhist nicht mit dem Hindu vergleichen. Die Mehrzahl lebt natürlich das, was ihre Religion ihnen vorlebt und Buddhismus und Hinduismus - da liegen ja wohl auch Welten dazwischen? Aber das habe ich in meinen ganzen Beiträgen ja schon ausführlich dargestellt, denn wenn man Religionen vergleichen kann, dann NUR in der Essenz... da gibt es tatsächlich kaum Unterschiede und dort wird auch kein Hindu dazu angehalten anderen Menschen Hilfe zu verwehren. Ich weiß nicht, ob du jemals Buddhisten persönlich kennen gelernt hast -ich ja ;-), jedoch habe ich festgestellt, die meisten Buddhisten tragen
die Liebe, Achtung, Respekt, Mitgefühl
einfach in sich und sind jedem sehr gerne behilflich. Es ist also ein globales Bewußtsein und eine Einstellung die Buddhisten dazu anhält, obwohl sie durchaus auch Grund zur Verbitterung hätten. Wenn man bedenkt, wieviele Tibeter beispielsweise von den Chinesen vergewaltigt, vertrieben, getötet und unterjocht wurden. Da der Buddhist aufgrund seiner Religion jedoch ein anderes Bewußtsein als der Christ hat, sind zumindest der Mehrzahl der Buddhisten Emotionen wie Verbitterung, Bestrafung oder Vergeltung fremd. Ich sehe in deinen Beiträgen auch immer sehr viel an Schuldzuweisungen und Verurteilungen. Natürlich müssen die Menschenrechte gewahrt werden, aber man kann nicht eine ganze Bevölkerung für die Taten Einzelner verantwortlich machen. So kann ich auch, wenn ein Mann meiner Tochter etwas antun würde - an so etwas denke ich eigentlich gar nicht - alle Männer als schlecht abtun, sondern dieser eine Mann kann hier auf der Erde seine gerechte Strafe erhalten. Wobei sich dann wieder die Frage auftut - was ist gerecht? Gefängnis, Todesstrafe, Psychiatrische Klinik? Weiteres urteilen ist hier nicht möglich und man sollte aufpassen, dass man nicht vor lauter verurteilen eben o. g. Punkte vergißt. In der heutigen Zeit werden sie nämlich leider auch in unserer westlichen Welt oftmals nicht geachtet, denn Kinder lernen durch Vorleben der Gemeinschaft, der Eltern - und so frage ich mich, wo geht der Trend denn hin in unserer schnelllebigen Gesellschaft, die immer egoistischer wird. Tatsächlich habe ich mich unter den Buddhisten immer wesentlich besser aufgehoben gefühlt als unter den Christen - aber dafür muß man sich auf beide Seiten erst einmal einlassen können. Ich bin z. B. sehr katholisch, christlich u. religiös erzogen worden - letztendlich war es für mich nicht das, womit ich mich auf Dauer identifizieren konnte. Es war mir einfach nicht ehrlich genug. Priester, die nur heimlich ihre Gelüste ausleben dürfen, Kinder die ihre Väter niemals kennenlernen dürfen und Alimente die von der Kirche gezahlt wird... aber vorne in der Kanzel eine Predigt über "Unfehlbarkeit" halten. Letztendlich bin ich der Meinung, dass jeder fehlbar ist, denn wo Licht ist ist auch Schatten. Jeder von uns trägt das Potenzial zum Mörder in sich, aber die meisten Menschen setzen ihren Verstand ein, wenn die Situation brenzlig wird - Gott sei Dank. Ich habe mich lange Zeit mit dem Enneagramm auseinander gesetzt. Das ist eine Wissenschaft (Typenlehre) die sich mit den Schatten in uns auseinander setzt. So geht man bei dieser Typenlehre davon aus, dass auch der Helfer die guten Taten nicht uneigennützung vollbringt. Er braucht die Dankbarkeit der anderen, er braucht das Gefühl gebraucht zu werden, auch wenn dies vielleicht unbewußt ist. Es ist gut, dass es den Typ 2, den Helfer, recht oft gibt, so darf sich die Welt über eine Mutter Theresa und viele kleine Mütter und Väter Theresa freuen. Es gibt nämlich so viele Wohltäter auf dieser Welt die niemals zur Sprache kommen - eigentlich schade - oder? Und die Schatten in uns sollten im Grunde viel mehr Beachtung finden, denn sie sind es, an denen wir tatsächlich wachsen können. Hast du dich deinen Schatten schon gestellt?

Liebe Grüße

Chiara

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Chiara

obigen Satz kann ich so nicht stehen lassen, denn du scherst alles über einen Kamm. Du kannst den Buddhist nicht mit dem Hindu vergleichen
Das tue ich nicht, war zumindest nicht meine Absicht. Schrieb nur die Tatsache hin, dass es kein Mensch aus diesen Religionen gibt, der ähnlich aufopfernd sein ganzes Leben, seine Lebenszeit selbstlos für Andere einsetzte. Und schrieb auch dazu, wieso

da gibt es tatsächlich kaum Unterschiede und dort wird auch kein Hindu dazu angehalten anderen Menschen Hilfe zu verwehren
Stimmt, aber es wird nicht so konesquent gemacht!! DAS ist eben ein wichtiger entscheidender Unterschied, beim Christentumm wird es auch praktisch gemacht, aus Liebe weil man diese Liebe praktisch von jesus Christus erfahren hat.

die meisten Buddhisten tragen die Liebe, Achtung, Respekt, Mitgefühl einfach in sich und sind jedem sehr gerne behilflich
Das ist so, aber wie erwähnt, gibt es nicht einmal annähernd die praktische mit Arbeit verbundene Umsetzung dieser Liebe wie sie zB Mutter Theresa vorgelebt hat!

Da der Buddhist aufgrund seiner Religion jedoch ein anderes Bewußtsein als der Christ hat, sind zumindest der Mehrzahl der Buddhisten Emotionen wie Verbitterung, Bestrafung oder Vergeltung fremd.
Du warst scheinbar nicht in tibet. Verbitterung wie eine dunkle Wolke schwebt da drüber. Fröhlichkeit, lachen siehst du dort quasi nicht. Im Gegenteil Christen kennen die erwähnten Sachen eigentlich nicht, wobei es natütrlich schon ausnahmen gibt, aber eben das sind Aussnahmen

Ich sehe in deinen Beiträgen auch immer sehr viel an Schuldzuweisungen und Verurteilungen
Wirklich? Könntest Du mir von den vielen hier 3 aufführen???

Natürlich müssen die Menschenrechte gewahrt werden, aber man kann nicht eine ganze Bevölkerung für die Taten Einzelner verantwortlich machen.
Klar, habe ja nie was anderes gesagt. Aber die taten einzelner hat oft Auswirkung auf die Bevölkerung die diese dann tragen müssen, siehe Hitler und Konsorten.

wo geht der Trend denn hin in unserer schnelllebigen Gesellschaft, die immer egoistischer wird.
Deine einschätzung völlig teile. Das es so kommt und wo es hingeht, steht in der Bibel.

Tatsächlich habe ich mich unter den Buddhisten immer wesentlich besser aufgehoben gefühlt als unter den Christen - aber dafür muß man sich auf beide Seiten erst einmal einlassen können.
Das glaue ich Dir einerseits. Andereseits denke ich, verstehen wir unter Christ nicht dasselbe. Christen sind solche, die eine Beziehung zu Christen haben. Ob sie katholische sind oder in eine kirche gehen ist nicht entscheidend.

Ich bin z. B. sehr katholisch, christlich u. religiös erzogen worden
Was jetzt von alle dem? Wenn Du christlich erzogen wurdest, dann wurde Dir gezeigt, das die beziehung zu christus das wichtigste und entscheidende ist

letztendlich war es für mich nicht das, womit ich mich auf Dauer identifizieren konnte.
Ich denke, das eben das obige nicht gelehrt wurde. Du bis religiös erzogen worden und Religio ist menschlich und Gott ist nicht religiös

Priester, die nur heimlich ihre Gelüste ausleben dürfen, Kinder die ihre Väter niemals kennenlernen dürfen und Alimente die von der Kirche gezahlt wird... aber vorne in der Kanzel eine Predigt über "Unfehlbarkeit" halten.
alles scheinheilige religiösität alles unchristlich

Es ist gut, dass es den Typ 2, den Helfer, recht oft gibt, so darf sich die Welt über eine Mutter Theresa und viele kleine Mütter und Väter Theresa freuen
Suceh diejenigen unter nicht Christen, dh wo wirklich mit Leib und Leben helfen nicht nur ferundlich und mit ratschlägen etc
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Liebe Grüsse
Beat

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soullove ist offline
Beiträge: 719
Seit: 02.05.06
hi Beat,
Du schätzt die Glaubwürdigkeit einer Person oder einer Aussage ein und urteilst
nee ich schätze das nicht ein,ich spüre meist eher was den person meint,was der unterliegende motieve sind.ich bin mir bewusst wenn ich urteile versuche aber meist neutral zu bleiben,kostet aber viel übung,und klappt nicht immer.
Man kann keine Menschen erfinden die uns schützen
hab ich auch nicht gesagt,ich sagte es ist schön erfunden das es menschen gibt....
wenn Du keine Antworten darauf geben kannst. Wahrheit muss sich nicht verstecken, finde ich.
Also bin auf deine Begründung gespannt

nee wahrheit muss man nicht verstecken da hast du recht,aber man muss auch wissen wenn man etwas sagen kann,oder wenn nicht.
Du kannst es gern hören mögen ,aber ich hab auch mein begrenzungen ,wenn ich darüber hingehe trage ich die folgen,also mein verantwortnung nimme ich da sehr ernst.
mir ist aber klar das ich es nicht hätte sagen sollen weil ich damit rechnen könnte das du fragen sollte.

liebe grüss soul

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Soul

Du bist aber auch verantwortklich für das was Du nicht sagst, vor allem wenn es ehrlich und eine Wahrheit ist bzw sein könnte.

Jemanden die Entscheidung abzunehmen, indem man ihm etwas vorenthält kann er nicht entscheiden, finde ich generell äusserst fragwürdig.

Etwas bewusst vorentahlten heisst auch, es besser zu wissen als der andeer was dem anderen gut tut, dh indirekt auch, im Gergensatz zum Anderen ist man klüger/besser/reifer bzw gehört zu einer höheren Sorte Mensch als der Andere und deshalb darf man für den Anderen entscheiden, was der wahres erfahren darf und was nicht.
So eine Ansicht kann ich deshalb nicht teilen. Aber Du entscheidest, da Du wei gesagt für das sagen und vorenthalten verantwortlich bist.
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Liebe Grüsse
Beat

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hänsel & gretel ist offline
Beiträge: 125
Seit: 19.11.06
Hallo Soullove, du schreibst:

wahrheit muss man nicht verstecken da hast du recht,aber man muss auch wissen wenn man etwas sagen kann,oder wenn nicht.

Das hört sich leicht dahin gesagt an, und Verweigerung könnte man auch als Nichtwissen interpretieren. Aber ich weiß, wovon du sprichst. Mir fehlt es öfters nicht an Argumenten, sondern an Gelegenheiten, sie vorzubringen.
Was mir (allgemein) nicht gefällt ist der Begriff "Wahrheit". Damit gehen einige Menschen sehr fahrlässig um. Wer um seine Subjektivität weiß, spricht da lieber von "Wirklichkeit".

Hall Chiara, du schreibst:

Letztendlich bin ich der Meinung, dass jeder fehlbar ist, denn wo Licht ist ist auch Schatten.

Wer ein bißchen von Erfahrungen, Entwicklung und Bewußtseinswerdung versteht, weiß, daß es keine Fehler gibt, sondern nur neue Gelegenheiten zum Lernen. Und wer das Leben als eine Leiter versteht, weiß, daß man Stufe für Stufe nehmen sollte, auch mal eine Pause einlegen muß - und das es kein "Fehler" ist, im Sinne "Anderer" etwas falsch zu machen.

Zu Krankheit und Wiedergeburt - meine ganz persönliche Meinung
Für den Erwerb von Bewußtsein braucht es vielfältige Erfahrungen durch Prozesse, an deren Anfang immer etwas steht, was in gewisser Weise nicht in Ordnung ist. Und das Lernen bezieht sich sowohl auf den Ego-Aspekt als auch auf den Wir-Aspekt. Wenn wir "das ist nicht in Ordnung" als "Krankheit" definieren, und die Komplexität des zu Lernenden, erscheint es beinahe als unabdingbar, sich in mehreren Leben mit den verschiedensten "Krankheiten" auseinandersetzen zu MÜSSEN.

Gruß
Gretel

Krankheit & Wiedergeburt

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Gretel

Wenn wir "das ist nicht in Ordnung" als "Krankheit" definieren, Finde ich schön und treffend gesagt.

und die Komplexität des zu Lernenden, erscheint es beinahe als unabdingbar, sich in mehreren Leben mit den verschiedensten "Krankheiten" auseinandersetzen zu MÜSSEN.
In dieser Betrachtung fehlt der "freie Wille" und das "Können". Man kann sich wider besseren Wissens für das Schlechte entscheiden, zb für Lüge, Diebstahl, kleine Betrügereien, etc. Dh, man weiss (muss also nicht mehr lernen) das etwas nicht richtig ist und tut es trotzdem. Bsp Ärzte wissen so gut wie kaum andere das Rauchen schädlich ist, für sie und die Umgebung und tun es trotzdem und sogar mehr als fast alle anderen Berufe. Sie brauchen da keinen Lernprozess mehr, sie wissen es schon und tun es aber trotzdem (warum?). Also bringt auch die Auseinandersetzung nicht viel (was dann?).
Zum KÖNNEN: Deine Aussage geht davon aus, dass man das einem bekannte Gute tun kann bzw das Schlechte lassen kann, das man dazu fähig ist oder zumindest werden kann, wenn man genug Erkenntnisse hat.
Die Praxis widerspricht dem aber sehr. Nicht nur das obige Ärztebsp, sondern auch wenn Du Dich umschaust, kein Mensch ist fähig alles im bekannte Schlechte nicht zu tun, bzw nur das im bekannte Gute zu tun. Unzählige Leben würden nicht ausreichen, das jemand so ist bzw wird, so wie das Superwissen um die Schädlichkeit des Rauchens der heutigen Ärzte absolut keinen Einfluss auf sie hat, sie rauchen immer noch übermässig viel.
Quintessenz. Das Lernen bzw die Erkenntis alleine hat keinen entscheidenden Einfluss auf das Denken und das Handeln. Also würde Widergeburten das persönliche Problem mit eigenen schlechten Taten nie lösen können.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hi Beat,

also ich persönlich meine ja auch eher, dass Religionen für sich genommen nicht viel bedeuten. Es kommt auf die Menschen an, die sie mit Inhalt füllen.

herzliche Grüße von

Leòn


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