Psyche und Körper

02.05.06 14:59 #1
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Psyche und Körper

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Phil

Es stimmt einfach nicht, dass man ausschliesslich durch Leidenserfahrungen weiterkommt, allerdings ist es so, dass die allermeisten von uns diesen Weg gehen, wie weit wirklich selbst gewählt
Dem kann ich völlig zustimmen
__________________
Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Psyche und Körper

Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
[QUOTE=Wolfgang Jensen]Psyche und Körper


Wechselwirkung der Toleranz bezüglich Psyche und Körper
Meiner Auffassung nach ist Toleranz ein ebenso ganzheitliches Phänomen wie alle anderen auch
Aber kann nicht die Verweigerung bestimmer Substanzen (z.B. allergische Reaktionen) die Folge einer entsprechenden Disponierung der Psyche sein? Kannst Du uns vielleicht bitte mit einem Beispiel aus Deiner Lebenspraxis auf die Sprünge bringen?

Gruß Wolfgang[/QUOTE]


Guten Tag, verehrter Herr Jensen und allen anderen hier auch!
Ja, der Herr Jensen mal wieder, mit seinen klugen Fragen und dem vertraulichen Du!www.my-smileys.de/smileys2/anim-jjd.gif

Also, wenn ich, wie oben und weiter oben (Eintrag 28) von "Ganzheitlichkeit" spreche und einer gegenseitigen Zirkularität der Dimensionen (Körper, Geist, Psyche), dann wollte ich implizit zum Ausdruck gebracht haben, dass es meiner Ansicht nach Zusammenhänge zwischen den „Ebenen“ gibt. Zu Ihrer Frage, Herr Jensen: Nach meiner persönlichen Erfahrung mit einer Asthmatikerin, mit der ich längere Jahre verheiratet war, kann ich sagen, dass ihr „allergisches Asthma“ was bei Pollenbelastung und Emissionsbelastung der Ruhrgebietsfabriken, auftrat, in seelisch ausgeglicheneren Phasen unauffälliger, unproblematischer verlief, als in schwierigeren Momenten, zum Beispiel im Prüfungsstress. Andererseits hat sie stressigere Arbeitssituationen und ihren anstrengenden Ehemann, völlig ohne Asthmaanfall überstehen können, als wir im idyllischen Münsterlande lebten.

Desweiteren behaupte ich hier mal – ohne es belegen zu können – dass die „Grunddisposition“ des Körpers, bestimmte Stoffe nicht zu „wollen“, auch eine psychische Dimension hat. Die kommt m. E. aber bereits in frühester Kindheit, oder auch pränatal, zum Tragen. Inwieweit hier reversible Zustände bestehen, weiß ich nicht mit Bestimmtheit zu sagen.

www.my-smileys.de/generator/signs3/932c3f1aac3f8fe1a437e32d164b86e4.png

In der Hoffnung, Sie in Ihrer Unsicherheit weiter gebracht zu haben, verbleibe ich vorerst

herzlichst,
Ihr León

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Es ist doch ganz klar durch irgendwelche Untersuchungen der Neuroimmunologie (www.neuro.mpg.de/Forschungs-Abteilungen/Neuroimmunologie/index.html) , daß Stress jeder Art das Immunsystem mitnimmt, während eben No-Stress das Immunsystem erstarken läßt.
Auch eine Unverträglichkeit bzw. eine Allergie ist STress für den Körper, so daß bei einer sowieso schon schwierigen Situation mehr Stress zusammenkommt als in einer entspannten Situation. Entsprechend reagiert ein Körper auch mehr, und das an sämtlichen Schwachstellen, die er eben so hat in seiner Einheit als Körper/Geist/Seele.

Uta
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Zitat von Uta
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Es ist doch ganz klar durch irgendwelche Untersuchungen der Neuroimmunologie (www.neuro.mpg.de/Forschungs-Abteilungen/Neuroimmunologie/index.html) , daß Stress jeder Art das Immunsystem mitnimmt, während eben No-Stress das Immunsystem erstarken läßt.
Auch eine Unverträglichkeit bzw. eine Allergie ist STress für den Körper, so daß bei einer sowieso schon schwierigen Situation mehr Stress zusammenkommt als in einer entspannten Situation. Entsprechend reagiert ein Körper auch mehr, und das an sämtlichen Schwachstellen, die er eben so hat in seiner Einheit als Körper/Geist/Seele.

Uta
Hi, Uta www.my-smileys.de/smileys2/00009175.gif
der Herr Jensen mag es gerne ein bisschen komplizierter!
Liebe Grüße von

León

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Wolfgang Jensen ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Der León weiß, was Oma Jensen mag - das wissen eigentlich nur meine besten Freunde! Na ja, es wird wohl nicht groß stören, wenn ich kurzweilig zum Thema

Psyche und Körper

zurückkehre, und zwar mit einer persönlichen Geschichte.

Vor etwa 6 Jahren war ich in ärztlicher Behandlung, brauchte Antibiotika wegen eines Zeckenbisses. Während ich wartend im Flur saß, hörte ich den arzt mit einem Kind sprechen: "Es wird alles wieder gut". Als er an mir vorbei eilen wollte, stoppte ich ihn mit einer Frage: "Warum sagten sie dem Kind nicht, es SEI alles gut?"

Muß man den "Zustand Gesundheit" in eine unbestimmte Ferne schieben? Ist ein Heilungsprozeß an sich nicht auch schon gesund?

Gruß Wolfgang

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phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Grüss euch,

was meint ihr, gibt es für Psyche und Körper unterschiedliche Zeitfaktoren? Bei den Bestellungen ans Universum bedankt man sich ja auch schon bevor sich die Bestellung materialisiert hat, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn das so ist, dann dürfte es wohl einen Unterschied machen, ob in der Gegenwart oder Zukunft formuliert.

Herzlichst - Phil
__________________
herzlichst aus Trollhalden!

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Wolfgang Jensen ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Phil, grüß Dich - meinst Du im Prinzip das Wesen der Selbsterfüllenden Prophezeiung? (das der Dank das Ergebnis befleißigt?)

Nach meiner Auffassung haben die feinstofflichen Informationen der Psyche (eine Stimmung z.B.) einen direkten Zugriff auf die Informationen von Körperzellen. etwas schlägt Dir auf den Magen, was du emotional nichtverarbeiten konntest (Beispiel). Ebenso Viren und Bakterien, die erst zur Ursache werden können, wenn eine "Grenze" nicht funktioniert.

Der Körper ist jedenfalls viel "träger" (außer z.B. bei Unfällen) als die Psyche - Stimmungsschwankungen passieren ja relativ blitzartig.

Mir fällt gerade ein: wer tolerant ist, regt sich weniger auf, verbraucht also weniger Energie, wird auch weniger angreifbar. Da könnte schon eine entsprechende Beziehung zu körperlichen Störungen bestehen. Oder?

Noch eins: ich war heute abend zum Grillen eingeladen.
"Gibst du mir ein Stück Brot, bitte".
Ja, aber das schmeckt Scheiße!
"Oh, der Salat sieht ja gut aus".
Ja, aber der schmeckt nicht!

Mir hat alles gut geschmeckt, im Kreis von Freunden und in Gelassenheit mit guten Gesprächen in einem schönen Garten sowieso.

Ist die gute Stimmung nicht schon eine Art Nahrung?

Verdaut man ohne Konflikte viel leichter, weil man psychisch nichts zu "verdauen" hat?

Wenn das eine "Goldene Regel" ist, müßten sich noch viel mehr Beispiele finden lassen.

Gruß Wolfgang

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phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Grüss Dich Wolfgang, im Prinzip ja. Wer ein schlechtes Gedächtnis hat sei bekanntlich auch weniger nachtragend, hab ich mal aufgeschnappt.

Stimmung und Nahrung: irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Anzahl Kalorien, die der Körper mit der Nahrung aufnimmt gerade mal reicht um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Damit haben wir uns noch nicht bewegt. Somit stammt die Energie zum in die Tasten Hauen nicht unbedingt aus unserer Nahrung. Aber woher dann? Müssen wir dazu die Freie Energie zitieren, Albert Popps Biophotonen, Reichs Orgon, Prana, Chi, Lebensenergie?

Interessant beim Fasten ist ja, dass man dabei ja ganz fit und leistungsfähig ist, ohne das man gross abnimmt. Mit rein mechanistischen Vorstellungen des menschlichen Organismus stehen wir an und kommen nicht weiter, denn der "Tank" müsste sich schneller entleeren als er es tut.

Nun, es gibt auch dazu Berichte von Menschen, die in einem vor jeglicher Strahlung abgeschottetem Raum waren. Angeblich stirbt der Mensch ohne Ernergie noch schneller als bei Entzug von Wasser.

Es scheint mir so gesehen plausibel, dass wir uns auch noch aus der Luft ernähren, vom Licht. Das könnte auch eine Erklärung für die Winterdepression sein, mangels Licht fällt das Energieniveau im Körper in sich zuammen. Bereits mit Kunst-Tageslicht lässt sich die Situation dieser Menschen merklich verbessern.

herzlichst - Phil
__________________
herzlichst aus Trollhalden!

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Hallo Phil,
beim Fasten ist man eine gewisse Zeitlang fit und leistungsfähig, außerdem muss man trinken, und das ist dann auch Nahrung.
Man nimmt ab, weil Wasser ausgeschieden wird und Fettzellen abgebaut. Allerdings ist das meistens nur ein vorübergehender Effekt.
Die Winterdepression entsteht, weil wir zu wenig Licht aufnehmen können und deshalb die Hormone zum Glücklichsein nicht produziert werden können. Da weiß Matthias mehr , der ist ja gerade an dem Thema dran.
Insofern ist Licht auch Hormon-Nahrung und damit auch Nahrung für eine ausgeglichene Psyche.
Gruss,
Uta
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Wolfgang Jensen ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Hallo Phil,

Kann es sein, daß beim Fasten verschiedene Effekt auftreten? Und kann es sein, daß man beim Fasten eine eigene "Einstellung" mitbringt, die auch darüber entscheiden kann, welche Effekte eintreten?

Phil, Uta schreibt: Die Winterdepression entsteht, weil wir zu wenig Licht aufnehmen können und deshalb die Hormone zum Glücklichsein nicht produziert werden können.

Damit wären wir direkt beim Thema: Licht für den Körper ist auf der körperliche Ebene - das Ergebnis Glücklichsein auf der psychischen Ebene. Hormone produziert der Körper - um ein Glücklichsein in der Psyche zu erzeugen. Sorry, weißt Du da mehr?

Einen liben Gruß Dir Wolfgang


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