Das feinstoffliche Ich

26.03.06 20:54 #1
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Das feinstoffliche Ich

wikinger ist offline
Beiträge: 326
Seit: 28.04.04
hi grufti!

jep, es gibt viele abgefahrene phänomene, die das weltbild vieler menschen auf den kopf stellt. und es ist auch völlig legitim zu versuchen diese erklärungslücken mit eigenen überlegungen zu füllen. früher hielten die menschen blitz und donner für den zorn der götter, heute weiß man, dass es durch luftverschiebungen geschieht (die ja vielleicht von erzürnten göttern herumgeschoben werden - das weiß natürlich keiner), epilepsie wurde für teufelbesessenheit gehalten - heute hat man mehr informationen und interpretiert es als störung im stoffwechsel des gehirns (und kann den prozess positiv beeinflussen).

unsere wahrnehmung verändert sich im laufe des lebens, im laufe von generationen, laufe der evolution usw. (sofern man evolution als real akzeptiert) in abhängigkeit von vielen faktoren (allein unsere sprache und sprachfähigkeit formt unsere realität erheblich).

das gleiche gilt für die chinesische medizin: es wurde über jahrtausende beobachtet, meditiert, geübt, erfahrungen gesammelt, ausprobiert und so formte sich langsam ein gut funktionierendes system. auch hier stellten menschen fragen und fanden erklärungen bzw. bezeichnungen für die wahrgenommenen phänomene.

in dem netten film "what the bleep do we know" sagt der physiker fred alan wolf sinngemäß, dass jeder, der sich mit quantentheorie beschäftigt und nicht irgendwann das gefühl hat den verstand zu verlieren, nichts verstanden hat.

nun, man muss sicherlich kein quantenphysiker sein, 1. um verrückt zu werden und 2. um eine eigene vorstellung von wirklichkeit, oder wahrheit zu haben. wir können mit unseren sinnen uns und unsere umwelt wahrnehmen - bzw. das, was wir dafür halten - (vielleicht auch unter zuhilfenahme von technischen apparaten) und dabei lernen, zusammenhänge erkennen und unsere schlüsse ziehen. einige machen das sehr erfolgreich, andere weniger erfolgreich, aber wir alle tun das.

dabei sollte man sich vor augen halten, dass es "realitäten" geben könnte, die völlig außerhalb unserer wahrnehmungsfähigkeit liegen, und die daher auch niemand (er)kennen kann. eigentlich ist das sogar sehr wahrscheinlich.
z.b.: wie unglaublich wenig des elektromagnetischen wellenspektrums ist für unsere augen in form sichtbaren lichts zugänglich. dank messgeräten, die unsere sinne erweitern kann man zeigen, dass da viel mehr ist, aber wir können es so mit unseren angeborenen sensoren nicht wahrnehmen (wie z.b. röntgenstrahlung, infraschall, ultraschall usw.). deshalb ist zu vermuten, dass noch weitaus mehr für uns existieren könnte, wenn wir noch weitere sinne und wahrnehmungsmöglichkeiten besäßen - aber auch dann erreicht man nie die 100%-marke.

da wir realität immer nur auf grundlage unserer wahrnehumg konstruieren können muss sie zwangsläufig hochgradig subjektiv sein. (allein die annahme, es gebe soetwas wie realität ist ein geistiges konstrukt, das niemand beweisen kann - auch wenn sich der hammer auf dem daumen verdammt real anfühlt).
wir sind alle relativ baugleich und deshalb haben wir auch eine recht ähnliche realitätswahrnehmung - real erscheint, was wir sehen, hören schmecken, fühlen, riechen usw. aber was weiß ich schon was ich nicht sehen, hören, schmecken, fühlen und riechen kann? und was ist wahrnhemung eigentlich?

ob wir nun annehmen, dass unser gehirn eine art empfänger für wellen des universums, oder eine überlebensmaschine ist, ob gedanken parasiten sind, die sich von hirn zu hirn fortpflanzen, ob unsere gefühle und gedanken feinstofflicher oder grobstofflicher natur sind, oder beides, woher das gehirn von sich selbst wissen kann, dass es existiert, ob mind over matter, oder matter over mind, - alles unterliegt letztlich unserer (subjektiven, niemals alles-umfassenden) wahrnehmung.

nun ja, wenn sie auch niemals perfekt sein mag, so kann man die wahrnehmung glücklicherweise innerhalb ihrer grenzen etwas erweitern und dabei tolle fähigkeiten entwickeln. wie z.b. feinstoffliches zum fließen bringen, intuition entwickeln, weinsorten am geschmack erkennen, oder körbchengrößen richtig einschätzen

feinstoffliche grüße,
wikinger

Das feinstoffliche Ich

wikinger ist offline
Beiträge: 326
Seit: 28.04.04
hallo wolfgang!

da hab ich deinen beitrag erst gesehen, nachdem ich meinen letzten geschrieben hatte.

wenn das okay ist, stell ich dir einfach mal ein paar fragen die mir wichtig erscheinen, um deine position besser zu verstehen:

Für mich mag ich sagen: das gilt für mich nicht - ich benutze mein Gehirn (auch wenn einige daran zweifeln mögen), und nicht mein Gehirn mich.
woher weißt du das bzw. woran würdest du merken wenn es nicht so wäre? wie stellst du fest, dass dein "ich" losgelöst von deinem gehirn ist und darüber herrscht?

Ja, die Wissenschaft versucht uns einzureden, wenn sie im Gehirn bestimmte Areale als aktiv lokalisiert, dort sein das Zentrum für Lust, dort für Gewalt usw. Wer das glaubt, bitte sehr - nur wird er mit diesem Glauben wohl kaum sein interaktives System entdecken und sein funktionieren verstehen können.
wenn der glauben an gehirnzentren die entdeckung des "interaktiven systems" verhindert, welcher glauben ermöglicht die entdeckung dann? was verstehst du unter dem "interaktiven system"?

Dem stimme ich nicht zu - unendlich, das hört sich wie unlösbar an. Nein, die Kette der Kausalitäten ist kurz und einfach - Psyche/Körper und Psyche/Geist.
wenn die kausale kette immer lautet psyche->körper, psyche->geist, heißt das, dass du ein glas blausäure trinken könntest ohne daran zu sterben?
wie definierst du "psyche"? und wie "geist"?

Geist/Körper geht schon nicht, weil für die Überwindung zweier grundverschiedener Ebene die Psyche als Vermittler tätig werden muß. Das ist so einfach, daß es schon wieder unmöglich scheint, das Konzept des menschlichen Systems zu erfassen - ja erfassen, denken kann man das nicht, dzubraucht es etwas mehr als eine, wie sagst Du Wikinger: ein paar Pfund puddingartiger Masse - und grobstofflich dazu, wie immer Du die Neuronen beschreibst, die da mit unglaublicher Geschwindigkeit für Verbindungen sorgen.
da du körper, psyche und geist in eine (kausale) verbindung miteinander bringst: was glaubst du wie und wodurch diese verbdinung zustande kommt?
was vermittelt die psyche zwischen körper und geist und wie weißt du, dass sie vermittelt?
was genau (und wieviel mehr davon) braucht man deiner erkenntnis nach, um das konzept des menschlichen systems erfassen zu können?


ich weiß das waren viele fragen. vielleicht findest du ja zeit einige davon zu beantworten.

es grüßt,
wikinger

Das feinstoffliche Ich

phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Grüss euch,

die Frage nach der Länge der Kausalitätskette ist gut... Für mich bleibt sie lang, wenn möglicherweise auch nicht unendlich, so doch länger als wir es uns auch nur im Ansatz vorstellen können, schätze eine Ewigkeit, bzw. Lebensdauer eines Universums. Nun, als fleissiger Naturbeobachter (ich glaube fest daran, dass in der Natur alle Schöpfungsprinzipien zur Anwendung kommen und sich daher auch grundsätzlich finden lassen müssten...) darf ich immer wieder beobachten, die Natur kennt das sowohl-als-auch. Wären wir Menschen in der Lage einen Chip mit diesen Eigenschaften zu bauen, wäre die Rechenleistung unserer Kistchen um das x-fache grösser und sie müssten auch nicht ständig ventilieren (meine tut's ständig). Wären wir Menschen in der Lage dieses Prinzip auch zu leben, bräuchten wir keine Toleranz - wir würden akzeptieren, bräuchten wir nicht zu urteilen - wir würden unterscheiden.

Wenn wir von Kausalitätsketten sprechen, dann ist das was uns tagtäglich wiederfährt tatsächlich ein kurzes Stück, und bezogen auf ein bestimmtes Symptom/Krankheit ein noch kürzeres.

Das Wasser ist ein ideales Medium verschiedenste Phänomene des Lebens - und das ist weit mehr als das was zwischen Geburt und Sterben passiert - zu beobachten. So wissen wir, dass das Wassermolekül H2O eigentlich ein Gas wäre, dass es aber, weil es Cluster (Molkülketten) bildet flüssig ist.
Jetzt ist bekannt, dass diese Cluster in ständiger Bewegung sind, ständig am Auflösen und wieder neu Bilden.

Ist es vorstellbar, dass sich die Kausalitätskette ebenso verhält? Wassercluster verhalten sich so, unabhängig davon ob es sich um ein Glas Wasser handelt oder um einen Ozean, also unabhänig von der Menge.

Interessant am Cluster-Modell ist, dass offenbar die Form des Clusters beibehalten wird, obschon ständig Moleküle dazukommen, und andere wieder verschwinden weiterwandern, also so ähnlich wie unsere eigene Zellerneuerung). Diesen Umstand benutzt die Homöopathie bei der Potenzierung der Wirkstoffe - der Stoff ist weg, was bleibt ist die Form, die Information.

Es ist ja nicht so, dass man der Kausalität schicksalshaft ausgeliefert wäre und daher sich dem Fatalismus hinzugeben hätte - jeder hat es jederzeit in der Hand Änderungen vorzunehmen.

Ein Glas Wasser in den Händen, dazu einige gute Gedanken ans Wasser, und schon hat es seine Eigenschaften verändert, z.B. hat sich der Wasserstoffdipolwinkel vergrössert und aus den Clustern sind Mikrocluster, also kürzere Molekülketten geworden... und die sind nicht ohne Auswirkung: Pflanzen mit diesem Wasser begossen blühen auf, sind vitaler u.a.m.

Und sind wir nicht alle mehr oder weniger zarte Pflänzchen?

herzlichst - Phil
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herzlichst aus Trollhalden!

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Wolfgang Jensen ist offline
Gesperrt
Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Erst mal ein großes Danke, lieber Wikinger, für Deine konkreten Fragen - ich nehme mir für jede Frage Zeit, von der ich annehmen kann, sie sei für den Interessenten und/oder mich von Belang. Allerdings, vieles von dem, was ich für bemerkenswert halte, wurde von den wenigsten hier bemerkt. Nein, ich beschwere mich nicht darüber - im Gegenteil, weil ich ja, wie Du weißt, unter anderem, wohlgemerkt, sehr daran interessiert bin, welche Informationen auf Menschen wie wirken. Dazu brauche ich natürlich keine gesunden Menschen, die habe ich reichlich in meinem Umfeld, Freunde und Bekannte, deren Probleme" sich quasi mit einem Fingerschnippen lösen lassen. Nein, um das noch mal klar zu sagen, mir geht es darum, schwere Fälle zu lösen, das Unmögliche möglich zu machen - und zwar nicht nur für einzelne, sondern für viele Menschen. Und glaube mir, ich habe in den letzten zwanzig Jahren gelernt, mich über jeden Widerstand hinwegzuarbeiten.

Ich bin verrückt, na klar. Oder sind nur meine Ziele absurd? Was maße ich mir an, wo noch nicht einmal die Evolution als sicher gelten kann. Ist Liebe auch nicht sicher? Wie verhält es sich mit der Struktur eines Systems? Kann man die anfassen? Wer hat sie geschaffen und wer hält sie aufrecht? Naturgesetze, geistige Gesetze, Kausalität, so ein Blödsinn. Einfache Lösungen, die Wahrheit sei einfach? Klapsmühle?
Ob Wahrheit oder Unwahrheit, wir werden von Informationen geleitet:
Heute waren wir mit unserem Hund unterwegs. Er hat eine Stelle gefunden, die ihn brennend interessiert, ein Graben, auf dem reichlich Entengrütze schwimmt. Dort trinkt er momentan und verwandelt dabei seine untere Körperhälfte moorbadmäßig; das Wasser scheint auch einen besonderen Geschmack zu haben, genau den, den er derzeit mag. Was ich damit sagen will: kein anderes Wesen interessiert sich für diesen Ort - aber für unseren Kenny hat er eine herausragende Bedeutung. Wir steigen dann vom Rad und beobachten sein offensichtliches Wohlbefinden, das, so behaupte ich, durch bestimmte Informationen entstanden ist. (Einige Menschen glauben, wir lebten in einer Informationsgesellschaft - meine Wahrheit ist, wir und das ganze Universum ist Information)

Seine Freude, die auf uns überspringt! Freude? wie kann sich in einer Welt voller Gift ein vergifteter und völlig falsch ernährter Mensch freuen? Das muß doch krank sein, der ist schizophren, der verdrängt, ignoriert. Man kann doch nicht ..., das ... geht doch nicht. Das ist feinstofflich? Also bitte sehr, der Hund ist doch sehr kompakt. Was da auf welcher Ebene überspringt? Also nun machen sie mal einen Punkt, muß man denn alles zerreden - ich bin jetzt richtig ärgerlich geworden. Ich habe Probleme, nein, sie haben welche. (nur fiktiv?)

Vorhin kam mir beim Schreiben ein Telefongespräch dazwischen, welch eine Entspannung, oh wie grobstofflich. Wir sprachen über meine Geduld - mein Freund (unsere Puddinggehirne machen sehr erfolgreich Supervision miteinander) ist sehr geduldig - und ich sagte richtig grob: weißt du, alles hat seine Grenzen; stell dir mal vor, du gehst mit Prostatabeschwerden zum Hausarzt, der sagt, lassen sie mal die Hosen runter - und du brüllst: Lassen sie doch selbst die Hosen runter und fassen sie sich an ihren eigenen "Nase". Wie oft kann der Patient sich das Verhalten erlauben, bevor dem Arzt, dessen Wartezimmer voll ist, der Kragen platzt?

Kehren wir zurück zum Wesen von Informationen
Ähnlich wie beim "Ort Graben verhält es sich mit Informationen allgemein, die für den einen interessant/bemerkenswert sind, der andere liest darüber hinweg: er hat entweder überhaupt keinen Bezug zu der Information, oder er interpretiert sie falsch, oder er pickt sich aus einem zusammenhängenden Text das für ihn Passende (Positive oder Negative) heraus - wir erleben in unserer Runde einige gute Beispiele dafür. In der Wissenschaft läuft es ähnlich, in der Psychologie nennt man es glaube ich Sublimieren. Bei Büchern ging es mir immer (immer!) so - nach Jahren fragte ich mich, warum ich eine bestimmte Textstelle angemarkert hatte - und nicht eine andere auf der nächsten Seite, die viel bedeutsamer ist, zu einer späteren Zeit wohlgemerkt.

Wikinger, Du hast eine Information bekommen, Zitat:

in dem netten film "what the bleep do we know" sagt der physiker fred alan wolf sinngemäß, dass jeder, der sich mit quantentheorie beschäftigt und nicht irgendwann das gefühl hat den verstand zu verlieren, nichts verstanden hat.
Welche Schlußfolgerungen hast Du aus diesem Statement gezogen?
Ist Verrückheit der Beweis, die Quantentheorie verstanden zu haben? Für mich hat die quantentheorie einen Wert, sie half mir, bestimmte kausale Wirkmuster zu verstehen. Muß ich nun verückt sein, oder, wenn ich bei meinen Studien (jedenfalls nicht bei diesen) nicht das Gefühl hatte, den Verstand zu verlieren, habe ich mich gar nicht mit der Theorie beschäftigt? Und wenn doch, was hat mich vor dem Verlust meines Verstands bewahrt?

Und, nun wird es noch mal spannend, wie kann ein Verstand fühlen, und dann noch, sich selbst zu verlieren?

Nein, nein, wir wollen doch nicht alles in frage stellen. Auch wenn ein Baum physikalisch aus Nichts besteht, steckt wohl doch eine Idee dahinter, die das Nichts gerade so hat werden lassen, in ene bestimmte Form brachte. Oder? Magst Du noch einen? Wenn nun alle Bäume gefällt verbrannt werden, der letzte Baum für ein Blatt Papier benutzt wird, um mitteilen zu können, das ... Also, wenn die "Idee Baum" gestorben ist, nichts mehr an einen Baum erinnert, ist dann auch DAS gestorben, was die Idee für einen Baum hatte? Die Frage stelt sich allerdings nicht für Darwinisten, die eher an das Grobstoffliche glauben, auch wenn ihr Glaube daran ...

Danke, Wikinger, für Deine Aufmerksamkeit, und ich darf hoffen, daß Du mit dem Stil meiner Ausführungen einverstanden bist - ich bin ziemlich flexibel.

In meinem nächsten Beitrag werde ich Dir Deine erste Frage beantworten, nach bestem Wissen - und Gewissen, wie immer, stets bemüht, gegen den Strich* zu bürsten.

Dein Wolfgang, der stark unter dem Einfluß seines Horoskops* steht, das Löwe - Deborah sei herzlich umarmt für ihre wunderbare Arbeit - vor ein paar Tagen für mich fertig stellte. So bin ich nun mal.

Zahnarzt

Pius Wihler ist offline
Beiträge: 1.019
Seit: 24.09.04
Ich hatte sehr Mühe, mich zu entscheiden, wo ich den folgenden Beitrag platzieren soll. Einerseits würde er in die Rubrik "Emotionen" passen aber ich mein doch, dass es mehr mit dem Feinstofflichen zu tun hat.

Ich war gerade beim Zahnartzt und hab deshalb etwas unter Amalgam/Zahnsanierung eingetragen. Dabei hab ich zudem folgenden Text platziert, da dort die These steht, dass das Folgen von Quecksilbervergiftungen sei:

Betreffend Suizidhäufigkeit und geringerer Lebenserwartung von Zahnärzten gibt es noch eine andere Theorie, die eigentlich eher in die Rubrik Seele, Medizin der Emotionen oder das feinstoffliche Ich etc. gehören würde:
Der Zahnarzt führt dem Patienten oft unvermeidlich Schmerz "zu" während seiner Behandlung, indem er den oft schon bestehenden Schmerz beseitigt. Zudem arbeitet er im Mund in einer der intimsten Zonen des Menschen. Also ein sehr emotionales Thema.
Der Patient hat oft Angst ("Schiss"-Durchfall) vor dem Zahnarzt. Daher können von den Patienten sehr viele negative Emotionen (Ablehnung), auf den Zahnarzt projiziert werden die bei ihm je nach feinstofflichem Schutzsystem entsprechend ankommen und wirken können.
Mann/Frau könnte ja auch Dankbarkeit aussenden während der Behandlung, dass diese Leute diese wohl gut bezahlte aber doch nicht sehr angenehme Arbeit (was da alles so aus dem Munde spritzt...) verrichten.
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Gib einem Hungernden einen Fisch, und er hat zu Essen für einen Tag.
Lehre ihn angeln, so hat er zu Essen für das ganze Leben.

Einen schönen Tag wünscht Dir Pius

Das feinstoffliche Ich

phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Grüss Dich Pius,

Deine Betrachtunsweise hat was. Quantenphysikalisch gesehen ist der Beobachter immer auch Teil des beobachteten. Ist somit der Zahnarzt auch Teil der Behandelten? Ich erinnere mich: Schmerzen beim Behandeln ergaben meist eine negative Emmotion in Richtung des Behandelnden. Heute geh ich, wenn's denn wiedermal soweit ist, doch viel entspannter an die Sache ran, ich lege mich hin und lasse geschehen.

Vielleicht ist das mit ein Grund - bewusst oder unbewusst - warum man sehr schnell zu Spritze greift, so tut keiner dem andern etwas an.

Eine Bekannte von mir liess sich kürzlich eine Wurzelbehandlung ohne Spritze machen, sie begab sich, wie sie sagt, in einen meditativen Zustand, schenkt dem Tun keine weitere Beachtung. Sowohl Zahnärztin (spielt das Geschlecht eine Rolle?) wie auch Patientin waren sich anschliessend einig, dass es für beide eine gute Erfahrung war, wenn auch die Zahnärztin im Bewusstsein der nicht vorhandenen Narkose sicherlich mehr unter Druck als üblich war und daher möglicherweise etwas "feiner" zu Werke ging.

herzlichst - Phil
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herzlichst aus Trollhalden!

Das feinstoffliche Ich

Wolfgang Jensen ist offline
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Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Pius und Phil, Hallo!

Das "Verhältnis" zum Zahnarzt (eigentlich der Fremdeingriff in eine nicht nur Intimisphäre - der Kopf ist ja ein zentraler Körperteil) halte ich auch für sehr wichtig. In jungen Jahren machte ich nur schlechte Erfahrung (das tut nicht weh - das kann nicht weh tun), Zahnärzte mit einer Metzgermentalität behandelten mich und mißhandelten mich. folge: ein Trauma. Erst im Alter von 53 Jahren hatte ich das große Glück, an einen Humanmediziner zu geraten, der zudem eine Assistentin hatte, in die ich mich Hals über Kopf verknallte, Beide zusammen lösten mein Trauma auf - die Angst ist weg, ich lasse mich heute "hingebungsvoll" behandeln, obwohl ich wegen Umzugs wieder in die Hände einer wenig humanen Zahnärztin geraten bin - spielt aber wegen der "Feinstofflichen Veränderung" keine Rolle mehr.

Mit der Bitte um Nachsicht wegen meiner persönlichen Geschichte verbleibt mit besten Grüßen Wolfgang

PS. Ähnlich geht es mit dem Allgemeinmediziner - das eigene Selbstbewußtsein verändert den Arzt, das habe ich nicht nur einmal erlebt, seitdem ich kein Opfer mehr bin.

Das feinstoffliche Ich

Wolfgang Jensen ist offline
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Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Hallo Phil - komme jetzt erst dazu, deinen Beitrag über das Wasser etc. zu beantworten. Da sagst:
ich glaube fest daran, dass in der Natur alle Schöpfungsprinzipien zur Anwendung kommen und sich daher auch grundsätzlich finden lassen müssten...)

Volle Bestätigung - allerdings möchte ich ergänzen: alle geistigen Gesetze spiegeln sich in der Natur, das Motiv für Leben und die Absicht, warum Leben eine notwendige Hilfe ist.

Du schreibst:
Interessant am Cluster-Modell ist, dass offenbar die Form des Clusters beibehalten wird, obschon ständig Moleküle dazukommen, und andere wieder verschwinden weiterwandern, also so ähnlich wie unsere eigene Zellerneuerung). Diesen Umstand benutzt die Homöopathie bei der Potenzierung der Wirkstoffe - der Stoff ist weg, was bleibt ist die Form, die Information.

Total interessant für mich - allerdings für mich zu theoretisch/abstrakt.

Und - warum setzt Du "Form" gleich InFORMation?

Schließlich: der Cluster behält seine Form, obwohl Altes weggeht und Neues hinzukommt - kann ich das so verstehen: der Cluster ist die Gegenwart, was weggeht ist die Vergangenheit (abgearbeitet), was dazu kommt ist die Zukunft(zu bearbeiten)?

Gruß Wolfgang

Das feinstoffliche Ich

Wolfgang Jensen ist offline
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Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Hallo Wikinger - wie "angedroht", trotz Sonnenschein und meiner vielen Pflanzen, die nach mir schreien, hier der Versuch einer plausiblen Antwort auf Deine ersten beiden Fragen:

Zitat:
Für mich mag ich sagen: das gilt für mich nicht - ich benutze mein Gehirn (auch wenn einige daran zweifeln mögen), und nicht mein Gehirn mich.

woher weißt du das bzw. woran würdest du merken wenn es nicht so wäre?

Mind-Control? Weiß nicht, ob das ein geläufiger Begriff ist. Was Gedanken sind, weiß es jeder? Gedanken stufe ich ein als: Folge von ... Alos: vor jedem Gedanken steht eine Ursache - ein Gedanke entsteht nicht aus sich selbst heraus - jedenfalls nicht nach meinem Verständnis.

1. einem endogen Prozeß - man erinnert sich, man assoziiert usw. Warum wird man "beschäftigt? Durch welche Ursache wird der Gedanke ausgelöst? Das kann eine aktuelle Situation sein, deren Umstände sich vorherigen Umständen gleichen (Geruch, gleiche Form, gleiche Emotion - meist mehrere Deteilumstände zusammen - der Mensch zeichnet 25 verschieden Informationen pro Sekunde auf!)

2. einem inspitrativen Prozeß - ein Gedanke kommt von außen, der wurde mir geschickt, ein Flow (wer hat mir den Floh ins Ohr gesetzt). Der Abdender schickt Informationen, für die ich empfänglich sein muß - ich muß allerdings nichtnur einen "Draht" zum Empfänger haben, sondern auch sensibel/sensitiv auf das Thema sein.

Mein Bewußtsein hat für mich Realität geschaffen: ich bin eine Wesen! Das ist meine Substanz, mein znetrales Ich. Dieses Wesen verfügt über einen Körper, ein Werkzeug, Mittel zum Zweck; Phil hat das gerade sehr schön erklärt. Verfügt! Ich hoffe, Du verstehst die Bedeutung: Ich verfüge mit meinem Wesen über meinen Körper, ich bediene mich des Körpers, er ist für mein Wesen der momentane Weggefärte. Mein Gehirn ist ein Apparat mit vielfältigen Fähigkeiten, aber auch mit gravierenden Einschränkungen. Um das zu verstehen, sollte man sich intensiver mit der Gehirnforschung beschäftigt haben, um zu wissen, wie was funktioniert - warum sollte man dann die Funktionen nicht kontrolliert einsetzen können, wenn man Bewußtsein über die Bedingungen hat, unter denen das Gerät arbeitet? Vergleiche das mal mit einem Auto!
Den zweiten Teil der ersten Frage habe ich nicht ganz verstanden. Klar, auch bei mir versuchen Gedanken einen Prozeß zu starten, mich zu fesseln, mich zu fokussieren. Aber ICH (das Bewußtsein meines Wesens) kann das beobachten und entscheiden, ob es notwendig/sinnvoll ist - dann breche ich ab. Wenn es ganz haarig kommt (körperliche Auflösungserscheinungen), springe ich in meine Kleider und fahre mit dem Rad in den Wald. Reicht das zum Verständnis?

wie stellst du fest, dass dein "ich" losgelöst von deinem gehirn ist und darüber herrscht?
wo habe ich den behauptet, mein Gehirn sei losgelöst vom Ich? Nein, wie soll das denn funktionieren - das Gehirn, dürfte Dir bekannt sein, arbeitet mindestens 24 Stunden täglich. Im weitesten Sinne besteht zwischen meinem Gehirn und dem Ich eine Verbindung symbiotischer Natur: das Gehirn bedient mein Ich - und das Ich bedient das Gehirn. Auch verständlich?

Du weißt ja, ich bin weder ein Mediziner noch..., noch..., noch... unbd fühle mich gerade in der verzwickten Lage, als Laie einem Fachmann etwas erklären zu wollen. Na gut. Versuch mach kluch.

Wenn Du mit der Form meiner Erklärung klar kommst, und der Inhalt meiner Ausführungen Dein Verstehen fördert, gib mir eine kurze Rückmeldung, dann mommt die nächste Frage dran.

Allerherzlichst Dein Wolfgang

Das feinstoffliche Ich

phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Grüss euch,

beim sensitiven Beobachten (radiästhätisch, Intuition, Inspiration...) gibt es immer einen letzten Satz, der da heisst: ...ausser es wäre anders.

Damit wird nicht die Beobachtung in Zweifel gezogen, aber man ist offen dafür, dass es sich auch noch anders verhalten könnte. Und das ist bei solch sensibler Tätigkeit nicht zu unterschätzen.

So auch bei der Geschichte mit den Clustern, fallen einem doch während des Schreibens weiter Gedanken zu. Deine Frage bezüglich Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft, Wolfgang, ist ganz interessant. Ich vermute, dass es sich bei der Form, wie die Experimente des Alexander Lauterwasser mit Tonschwingung und Wasser ersichtlich, um eine stehende Welle handelt. Bei den Chaldnischen Klangfiguren - Quarzsand auf schwarzer Platte - sieht man bei bestimmten Frequenzen gut, wie die einzelnen Sandkörner von Muster zu Muster eilen, dort verharren und weiterziehen.
Da dabei auch der Faktor Zeit mitspielt, kann ich mir Vorstellen, dass Vergenheit/Zukunft mit im Spiel sind. Übrigens, Stehende Wellen entstehen dann, wenn Medium (Wasser, Quarzsand) und Frequenz in Resonanz sind.

www.wasserklangbilder.de - es lohnt sich mal da herein zu schauen.

Information enthält das Wort Form. Am Anfang war das Wort... deutet darauf hin, dass die Formen im Grobstofflichen tatsächlich was mit dem Ton, bzw. Schwingung zu tun haben. (Dies ist kein Beweis für die Richtigkeit der Bibel, sondern einfach dafür, dass in ihr auch Naturprinzipien zu finden sind).

Ich hoffe damit ein wenig beschrieben zu haben, in welchem Zusammenhang ich von Information geschrieben habe.

Apropos, da sind wir ja wieder beim Thema, dem feinstofflichen Ich und den aus ihm kommenden Faktoren, die, bei Resonanz zu ganz konkreten Tatsachen führen können, so auch Krankheiten.

Herzlichst - Phil
__________________
herzlichst aus Trollhalden!


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