Auf dem richtigen Weg zur Problemlösung?

16.03.06 23:55 #1
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Auf dem richtigen Weg zur Problemlösung?

Wolfgang Jensen ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Uta, hallo - mal kurz (gleich ist der Hund dran und für mich frische Luft) grundsätzlich. Du bist erregt - und ich wünsche mir, Du könntest diesen Zustand begrüßen. Nur in diesem Zustand kommen Dinge ans Licht, die man analysieren bzw. besprechen kann. Ich glaube, Therapeuten haben einige Techniken entwickelt, um ihren Patienten "aufzumachen". Wenn Verantwortung für Dich "teils bitter" besetzt ist - ich kann mit Dir fühlen. Für mich - ich möchte das wieder betonen und nicht als allegemeingültige Wahrheit verstanden wissen - gab es aus der "Falle Verantwortung" ein Entkommen. Ich habe postuliert, daß ich vor meiner Geburt die Entscheidung für genau, und genau dieses Leben getroffen habe. Meine Vision war: ich saß auf einer Wolke, sah das Elend auf der Welt und wurde von tiefem Mitgefühl ergriffen. Dann nahm ich mir eine der Schicksalsrollen, die kein anderer der Wesen haben wollte und stüzte mich voller Tatendrang hinunter, in den Bauch einer Frau, die keine Ahnung von meinen Plänen hatte - Punkt!

Ich glaube ganz fest, daß jeder Mensch Verantwortung in dem für ihn möglichem Maße trägt - und wie Du Dein Leben in Stichworten (wau) beschrieben konntest, hast Du es ja wohl auch nicht nötig, Dir etwas vorwerfen zu lassen.

Ein Wolfgang, der gestern noch sprach: Tue was du willst, die Leute reden doch.

Auf dem richtigen Weg zur Problemlösung?
Lukas
Hallo Kate,

ich finde diesen Thread ja soweit noch ganz o.k. ... bin da durchaus Anderes gewohnt, auch von diesem Forum hier... was mich hier im Forum stört, ist, dass es Leute gibt, die, sobald sie höflich und freundlich auf einen Irrtum hingewiesen werden (zu ihrem eigenen Nutzen, aber auch zu Gunsten all derer, die die Falschinformationen ja auch lesen und sich mit diesem speziellen Thema vielleicht selber - noch - nicht so gut auskennen), sofort beleidigt und beleidigend reagieren und Verleumdungen in die Welt setzen und regelrechte Hetzkampagnen starten. Da wird man als "notorischer Besserwisser" o.ä. und noch mit wesentlich derberen Ausdrücken beschimpft, nur weil man halt zufällig in dieser Sache eben gerade tatsächlich besser informiert ist usw. usf. - Ja soll man denn dann lieber Falschinformationen in einem Forum unberichtigt stehen lassen? Selbst wenn man die Fakten, die wissenschaftlichen Beweise usw. noch dazu liefern kann? Das kann wohl kaum Sinn und Zweck eines solchen Forums sein. Also berichtige ich eben, wenn ich etwas zu berichtigen erkenne, hauptsächlich um damit Schaden abzuwenden - und wenn ich mich damit eben zum Buhmann machen lassen muss... vielleicht sollte den betreffenden Personen ja auch einmal klar werden, dass ich selber ja nun überhaupt nichts davon habe, wenn ich einen Fehler eines Anderen berichtige und mich dafür beschimpfen lassen muss, denn ich selber weiß ja bereits, dass das, was da steht, falsch ist, und auch was tatsächlich richtig ist. Einen wirklichen Nutzen von der Berichtigung habe also absolut nicht ich (im Gegenteil, für mich entsteht dadurch nur ein immenser Schaden, denn wer lässt sich schon gerne verleumden und beleidigen?!). Den Nutzen davon haben all diejenigen, die es nicht besser wussten und ohne Berichtigung auf eine falsche Fährte geführt worden wären... aber all diejenigen melden sich natürlich dann lieber gar nicht zu Wort - es will sich ja niemand unnötig "in die Nesseln setzen"...

... übrigens lasse ich mich auch durchaus berichtigen, wenn die Fakten eindeutig sind, denn fehlerfrei ist ja nun keiner von uns.


Aber an Matthias' Posting hier habe ich gar nichts auszusetzen. Ich kenne Matthias auch nicht als eine der Personen, die wie oben geschildert reagieren würden.
Das sehe ich eher als klassisches Missverständnis.
Natürlich mag das auf den Einen oder Anderen befremdend wirken, wenn da jemand schreibt, dass er an die 2000 Euro monatlich für Medikamente wie Hormone usw. und sehr viele hochwertige NEMs ausgibt.
Also möchte ich dazu noch eine Erklärung abgeben:
Unbeachtet, woher das Geld nun letztendlich tatsächlich stammt, ist es so, dass ich selber nichts habe - das mag für diejenigen von Interesse sein, die vielleicht denken könnten, da wäre etwas zu holen... dies ist nicht der Fall!
Desweiteren ist es so, dass ich und entsprechende andere Personen auf alles, aber wirklich alles, was Leben bedeutet, verzichten müssen, da zum Leben einfach nichts mehr übrigbleibt in diesem aussichtlosen Kampf ums Überleben bzw. ums Nochnichtsterben. Für mich selber spielt das auch keine große Rolle mehr, denn auch wenn Geld im Überfluss vorhanden wäre, könnte ich es nicht zum "Leben" ausgeben, da ich seit Jahren eigentlich nur noch auf einem Stuhl rumsitzen kann - das ist mein "Leben". Für die anderen Personen ist es sicherlich schwieriger, da sie dieses Geld ja an mich "verschwenden" und dabei auf eigenes Leben und eigenen Luxus verzichten müssen, worauf sie ansonsten eben nicht verzichten müssten (wenn es mich nicht gäbe).
Zu den Mitteln im Einzelnen ist allenfalls noch zu sagen, dass ich zwar einen wirklich riesigen Bedarf an NEMs habe, ohne diese überhaupt nichts mehr möglich wäre. Auch nicht auf dem Stuhl rumsitzen. Ich halte damit die Entzündungen im ganzen Körper auf einem gewissen Level, das ansonsten ohne Kortison (das ich nicht mehr nehmen darf) so nicht möglich wäre... und die NEMs verschlingen wirklich Unsummen! Der Großteil der Kosten aber ensteht durch den Bedarf der für mich überlebenswichtigen Hormone! Wer die Preise für u.a. Wachstumshormon oder Parathormon (gerade heute wieder 3 Ampullen PH für 12 Wochen für über 1600 Euro aus der Apotheke liefern lassen) kennt, der weiß, dass ich mit 2000 Euro im Monat mir sogar nur die allernötigste Dosierung "gönne", um wenigstens annähernd so etwas wie normale Referenzwerte zu erreichen. Ich konnte nicht noch einmal jahrelang damit abwarten, bis sich die deutschen Gerichte einmal damit befassen, endlich über das Weiterleben eines Schwerstkranken zu entscheiden, denn vor Beginn der privaten Hormon-Behandlung 2004 war ich so gut wie tot und ohne Therapie hätte ich nicht überlebt, wie zahlreiche Arzt- und Laborberichte bestätigen. Vielleicht wäre das ja auch für alle Beteiligten das Beste gewesen...

Viele Grüße
Lukas

Auf dem richtigen Weg zur Problemlösung?

Rohi ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 13.03.05
Hallo an alle,

ich habe meine Bemerkung wieder rausgenommen, falls jemand danach sucht.
Hier noch paar Links:
http://www.bruno-groening.org/default.htm
Interessant sind die Heilserfahrungen, z. B.:
Frau L. W., (78), Gem. Bremen ()

Im Juli 1991 verlor ich innerhalb von 3 Monaten plötzlich 10 kg Körpergewicht. Ich konnte einfach nichts mehr essen. Ich ging ins Krankenhaus und man stellte einen Krebs im Magen fest. (Diagnose: hochmalignes Non-Hogdkin-Lymphom, Primärlok. im Magen) Man riet mir zu einer Operation mit anschliessender Chemotherapie. Ich verweigerte diese Therapien, da ich an meiner Tochter und an beiden Schwiegersöhnen miterleben musste, wie sie trotz Chemotherapie an Krebs starben. Gegen den Rat der Ärzte verliess ich das Krankenhaus, um zu Hause zu sterben. Als ich einige Tage zu Hause war, beobachtete ich erstaunt, dass ich wieder Appetit bekam. In einer Nacht bekam ich plötzlich über zwei Stunden starke Schmerzen im Bauchbereich, die genauso plötzlich verschwanden, wie sie gekommen waren. So etwas hatte ich vorher in dieser Art nie gehabt. Mein Appetit steigerte sich immer mehr, im Dezember konnte ich wieder alles essen und hatte mein altes Gewicht wieder erreicht. Jegliche Müdigkeit und Schwäche waren verschwunden. Kurz nach Weihnachten berichtete mir Frau U., eine Krankenschwester, die im gleichen Mietshaus wohnt, dass sie sich für mich auf eine Heilkraft nach der Lehre Bruno Grönings eingestellt habe. Im Januar 1992 bin ich mit ihr zu einer Einführung gegangen. Seitdem besuche ich regelmässig die Gemeinschaftsstunden. Es sind keine Beschwerden mehr aufgetreten. Bei einer Nachuntersuchung zeigte sich zum grossen Erstaunen des Internisten die grosse Krebsgeschwulst im Magen nicht mehr. Sie war einfach verschwunden.
Kritisch:
http://www.agpf.de/Groening.htm
Es gibt sogar eine Firma, die man mit Spenden unterstützen soll

Geändert von Rohi (17.03.06 um 19:41 Uhr)

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.737
Seit: 10.01.04
Auch eher kritisch:
www.bistum-trier.de/sekten/kinfos/groening.htm


Uta
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Sternenfee ist offline
Beiträge: 337
Seit: 21.04.05
Hmm, es stimmt mich wirklich nachdenklich, das immer so vehement dagegen angegangen wird, wenn jemand von Gott und göttlicher Heilung spricht.
Ich habe gelesen - immer wieder von ihm - das der einzige, der heilen kann, Gott ist - und das Gott nichts unmöglich ist. Er hat sich nie als den großen Heiler hingestellt, sondern nur als jemand, durch den Gott wirkt.

In diesem Forum wird an so vieles geglaubt, wo man bestimmt auch jede Menge kritisches im Internet zu findet - wo es kaum wissenschaftliche Belege für gibt etc.
Aber bei Gott werden immer gleich alle Türen dicht gemacht bei vielen.
Alles wird angenommen und für möglich gehalten, doch die Reaktion auf Gott und Glaube ist immer sehr extrem - warum nur?

"..und ihre Herzen sind verstockt"

Auf dem richtigen Weg zur Problemlösung?

Wolfgang Jensen ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Sternenfee, danke. Halte mich nicht für überheblich, wenn ich wenigstens versuche, Dir auf Deine Frage nach dem reaktiven Gottessyndrom (so nenne ich das) eine Antwort zu geben. Gott schuf das Leben. Schon daran muß man glauben, es gibt und kann keine "wissenschaftlichen" Beweise geben. Nach meiner Auffassung wurde Leben geschaffen, um einen Zweck zu erfüllen. Auch hier spricht die Bibel: von einem Übel. Ich vermute, dieses Übel ist eine archaische Konditionierung, den alle Menschen durch die Zeit begleitete. Kommt nun ein Gott ins Spiel, wird an traumatischen Erfahrungen gerührt - und - peng - kommt es zu Reaktionen bei Menschen, die weder Vertrauen in die Schöpfung erlangen konnten noch an den Sinn des Lebens glauben können.

Glauben und Vertrauen sind für mich Gefühle. Und mit Gefühlen (ich meine nicht etwa Emotionen) haben die Menschen in der Regel auch große Schwierigkeiten. Wenn Du von Hingabe berichtest, mußt Du schon vorsorglich anmerken, daß Du keine Marionette bist - ohne einen Freien Willen, auf den scheinbar niemand von denen, die sich selber als die Krone der Schöpfung bezeichnen, verzichten kann.

Erinnere mich gerade an eine Situation in unserem Seminarhaus (vor zehn Jahren). Zum Ende der Reiki-Veranstaltung! saßen wir alle am großen Tisch in der Diele und klönten. Als ich sagte: ich trage keine Verantwortung, war es mit der Ruhe vorbei. Die vorher äußerst liebenswürdigen Gäste fielen wie Hyänen über mich her. Ich lächelte nur. Meine Einstellung hat sich bis heute nicht verändert. Wer bin ich. ICH? Nein, ich kann nur einem allwissenden und allmächtigen Schöpfer helfen, seine Verantwortung zu tragen. Und das tue ich mit ganzer Hingabe, das ist mein Leben. Ich spreche über diese grundlegenden inneren Dispositionen eigentlich mit niemandem, lebe zurückgezogen und unauffällig.

Ich weiß, daß über dieses Thema nur mit wenigen Menschen zu sprechen ist. Sie können nicht an die Weisheit Gottes glauben, obwohl sie in einer wunderbaren Welt leben, obwohl sie überhaupt leben dürfen mit der Chance auf eine Veränderung, obwohl sie lieben könnten, obwohl ...

Ich hatte einen wunderbaren Tag, mit meiner Katze, meinem Hund, mit meinen Pflanzen, meinen Freunden - und nach Deinem Beitrag habe ich auch mit dem Forum Frieden schließen können. Ja, wer nur glaubt, dem erscheint die "gute Fee" zur rechten Zeit.

Alles Liebe Dir

Wolfgang

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Lukas
Hallo Wolfgang,

hast Du Dir inzwischen das Buch "Die Rettungsinsel" besorgt? Nur, damit vielleicht auch das Verständnis für diejenigen, denen nicht ausschließlich Gott, Glaube und Gebet haben helfen können, mal etwas größer werden würde...
Es sind durchaus nicht nur die genannten Seiten über die unfähigen Psychiater lesenswert.
Natürlich hat jeder sein eigenes Schicksal zu tragen, und es gibt durchaus schlimmere Lebensschicksale als das Schicksal des Buchautors, dennoch ist das Buch recht lesenswert...

... und @ Sternenfee:
ich spreche hier ausschließlich für mich: mein Herz ist keinesfalls verstockt, auch wenn ich es mir nicht so einfach mache wie manch andere und mein Schicksal eben nicht einfach passiv in Gottes Hände lege. Ich bete durchaus und will auch niemanden hier davon abhalten, mich in sein täglich Gebet mit einzuschließen.

Viele Grüße
Lukas

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.737
Seit: 10.01.04
Es könnte ja auch sein, daß nicht jeder so offen über seine ganz private Beziehung zu Gott spricht?
Da hinter jedem Gottesbild und jedem Religions-Ansatz immer auch eine persönliche Geschichte steht, mag manch einer (dazu gehöre ich) nicht in einem öffentlichen Forum über Gott, Glauben und ähnliche Themen sprechen?

Gruss,
Uta
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Kate ist offline
Moderatorin
Beiträge: 10.485
Seit: 16.11.04
Hallo Lukas,

ich habe den oben stehenden Beitrag von Dir erst gesehen, nachdem ich Dir die PN geschickt hatte. Nun sind wir wohl "im falschen Thread" mit unserem Thema. Nur um es abzuschließen: Nach dem, was Du hier schreibst, bin ich noch ein Stückchen sprachloser über Dein Schicksal und wie Du damit umgehst. Du strahlst wenig Bitterkeit aus, bist freundlich und hilfsbereit, manchmal sehe ich auch Humor in Deinen Beiträgen. Ich habe den allergrößten Respekt vor Dir und Deiner Haltung. Helfen würde ich auch gern, aber "spenden" kann ich nicht. Aber es scheint ja Menschen zu geben, die Dich sehr lieben. Das ist schön

was mich hier im Forum stört, ist, dass es Leute gibt, die, sobald sie höflich und freundlich auf einen Irrtum hingewiesen werden (zu ihrem eigenen Nutzen, aber auch zu Gunsten all derer, die die Falschinformationen ja auch lesen und sich mit diesem speziellen Thema vielleicht selber - noch - nicht so gut auskennen), sofort beleidigt und beleidigend reagieren und Verleumdungen in die Welt setzen und regelrechte Hetzkampagnen starten.
Das ist allerdings ziemlich eigenartig angesichts des Ziels dieses Forums.

Den Nutzen davon haben all diejenigen, die es nicht besser wussten und ohne Berichtigung auf eine falsche Fährte geführt worden wären... aber all diejenigen melden sich natürlich dann lieber gar nicht zu Wort.
Ich habe das nicht mitbekommen (bin meist nur im KPU-Bereich), sonst hätte ich mal was gesagt. Dass es oft an "expliziter" Solidarität fehlt, habe ich auch schon festgestellt. Vielleicht gibt es sie ja wenigstens im Stillen.

Ja soll man denn dann lieber Falschinformationen in einem Forum unberichtigt stehen lassen?
Nein!

Das kann wohl kaum Sinn und Zweck eines solchen Forums sein. Also berichtige ich eben, wenn ich etwas zu berichtigen erkenne
Gut! Ich denke, dass es Dir viele danken, auch wenn sie's nicht laut sagen.

wirklichen Nutzen von der Berichtigung habe also absolut nicht ich (im Gegenteil, für mich entsteht dadurch nur ein immenser Schaden, denn wer lässt sich schon gerne verleumden und beleidigen?!).
Also, wenn es Dir doch schadet, solltest Du es Dir überlegen und Dich ggf. auch schützen. Bist ja nicht für uns verantwortlich.

denn vor Beginn der privaten Hormon-Behandlung 2004 war ich so gut wie tot und ohne Therapie hätte ich nicht überlebt, wie zahlreiche Arzt- und Laborberichte bestätigen. Vielleicht wäre das ja auch für alle Beteiligten das Beste gewesen...
Nein! Die, die das für Dich tun, tun das freiwillig und weil sie Dich mögen. Und hier bist Du auch sehr wertvoll.

Liebe Grüße
Kate

P.S. Was die "Glaubensfragen" betrifft, stimme ich mit Uta (hallo Uta ) überein. Manch eine(r) hat vielleicht noch nicht einmal einen Gottesbegriff, weil ihm solche Bilderwelten nicht liegen... und ist dennoch keine Dumpfbacke.

Auf dem richtigen Weg zur Problemlösung?

Wolfgang Jensen ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Hallo Ihr Lieben, Uta, Lukas, auch einen herzlichen Gruß an "Sternenfee".

Laßt mich vorab mal sagen, daß der Text an Sternenfee eine persönliche Nachricht werden sollte. Warum er im Forum landete, liegt gewiß an meiner Schusseligkeit. Egal, ich kann damit leben. Meine intimen Gedanken/Gefühle wurden für mich (seit einiger Zeit) ist wirklich wertvoll, weil ich sie bekanntgeben konnte. Ich stehe zu meinen Gefühlen, auch wenn sie in der Gesellschaft unwerwünscht sind, zumal, wenn sie von einem "Mann" kommen.

Lukas, Dein Buchtipp in allen Ehren, ich konnte es noch nicht besorgen - und weiß nicht so recht, ob bei meinen Erfahrungen mit unfähigen Psychiatern (das, ist so, als spräche man über "Weiße Schimmel") ich noch darüber lesen muß - ich meine: muß! Mir geht es ja auch deswegen so gut, weil ich mich mit lieben Menschen umgebe, weil ich mich an der Natur erfreue, weil ich Bücher lese, die mich weiterbringen. Ich wende mich gerne spirituellen Menschen zu, und Menschen, die "echte" Erfahrungen vorzuweisen haben (Du).

Deine Vorstellung, wer sein Schicksal in Gottes Hand legt, sei passiv, ist mir durchaus bekannt. Woher kommt diese Vorstellung? Hast Du negative Erfahrungen gemacht? Aus meiner Erfahrung: Gott ist nicht Gott. Es gibt viele "Götter", die Menschen in ihren Bann ziehen wollen (Versuchung?) Ich legte mein Leben in die Hände eines "Lieben Gottes", der gerecht und wohlwollend ist. Und dieser Vorstellung entsprechend zeichnet sich auch mein Bild von Jesus - logisch, wie der Vater, so der Sohn.

Was mich sehr freut ist das Wesen Deiner Aktivität. Ich schicke Dir, seit ich Dich kennenlernen durfte, sehr gute Gefühle und Lebenskraft - wobei mir lieber wäre zu gestehen, daß ich nur einen Teil von Gottes Liebe an Dich weitergebe. Ich könnte ja theoretisch sagen: ich bin ein guter Mensch, weil ich mich anderen Menschen zuwende. Ich fühle aber Dankbarkeit, daß mir bestimmte Gaben gegeben wurden. Deswegen bin ich nicht stolz, sondern demütig (was nicht etwa unterwürfig bedeutet!) Magst Du weiter über Dich sprechen?

Uta, auch Dir Dank für Deine Offenheit. Du sprichst von einer Realität, die ich seit Jahren bekämpfe: Unterdrückung. Die Folgen äußern sich in Vermeidung, die Menschen verschließen sich und werden damit um die Chance gebracht, inneres Wachstum zu generieren. Spontan fällt mir der Begriff "Verkündigung" ein. Offen sein kann man nur in einem Kreis Gleichgesinnter, die den anderen "in jedem Fall" unterstützen, und keinesfalls, ganz sicher keinesfalls abstrafen. Oder man weiß Freunde an seiner Seite, die einen - ganz sicher - beschützen werden. Leben hat einen Wert? Dann muß man auch Menschen wertschätzen, die nach bestem Wissen und Gewissen Leben praktizieren. Oder bin ich trotz guter Erfahrungen da zu blauäugig? Vor zehn jahren prägte ich m ir eine Begriff ein: IKONIBE.

Gestern Nacht sprach ich mit Admin Marcel über Religion als Ursache für Krankheit. Er meinte, ich solle ein Thema aufmachen - ich meinte, ein paar "Alte Hasen" sollten an der Vorbereitung mitwirken. Das Thema ist nicht einfach aufzubereiten, weil vorab wichtige Schlüsselbegriffe zu klären sind.

Übrigens, kann mir mal jemand erklären, woher bei mir das tiefe Gefühl der Verbundenheit mit Euch allen kommt?

Alles Gute wünscht Euch

Wolfgang


PS. "Ich konnt`s nicht besser


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