Noceboeffekt durch Diagnose

19.05.08 13:08 #1
Neues Thema erstellen

margarete ist offline
Beiträge: 15
Seit: 21.01.08
Hallo zusammen,
mich würde interessieren wie das andere sehen:
Wenn man selbst eine Diagnose erhält, wie wird dann das seelische Wohlbefinden durch die Erwartungen und Reaktionen des Umfeldes auf die Diagnose geprägt?
Gerne würde ich erfahren wie die Auswirkungen bei Euch waren. Bitte um Erfahrungen.
Liebe Grüße- die ganz selten schreibende Margarete
Danke


Noceboeffekt durch Diagnose

Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo Margarete,

ich muss bei Deiner Frage auch an die "Sich selbst erfüllende Prophezeiung" http://www.symptome.ch/vbboard/psych...hezeihung.html denken. Es kann sicher leicht geschehen, dass man, durch eine negative Diagnose dahin kommt, seine Energien auf eine negative Erwartung zu fokussieren, so dass Selbstheilungskräfte nicht aktiviert werden können.

(Wobei ich denke, dass "Heilung" relativ zu sehen ist und auch schon eine psychische und emotionale Besserung erstrebenswert ist.)

Ich habe öfter die Erfahrung gemacht, dass negative Erwartungen erfüllt wurden. Positive auch !

Herzliche Grüße von
Leòn
__________________
Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

Noceboeffekt durch Diagnose
MisterX
Die Relativitätstheorie hat eine Anzahl fundamental neuer, subtiler Konzepte von Raum, Zeit und Materie aufgestellt.
Wesentlich für uns ist dabei, daß der Begriff getrennter und unabhängiger Teilchen als grundlegender Bestandteil des Universums aufgegeben werden mußte. Statt dessen wurde als grundlegender Begriff das Feld eingeführt, das sich kontinuierlich durch den Raum ausdehnt. Daraus mußte der Begriff des Teilchens entwickelt werden. Ich möchte diese Idee mit dem Bild einer Flüssigkeitsbewegung, eines Strudels erläutern. Es gibt in dieser Flüssigkeit ein sich wiederholendes stabiles Muster. Man könnte dies als Wirbel vorstellen, auch wenn es sich nicht um einen echten Wirbel handelt. Es gibt nur ein Fließmuster des Wassers. Aber Wirbel ist ein geeignetes Wort, um dieses Muster zu beschreiben.
Wenn man nun zwei Wirbel nahe genug zusammenbrächte, dann würden sie sich gegenseitig beeinflussen und ein ganz anderes Muster erzeugen und schließlich, wenn man sie eng genug aneinanderbrächte, in einen Wirbel verschmelzen. Man kann feststellen, daß es eine inhärente Wechselwirkung dieser Muster gibt, aber daß eine ungeteilte Ganzheit der Fließbewegung die zugrundeliegende Wirklichkeit darstellt. Getrennte Einheiten wie Wirbel sind relativ konstante und unabhängig voneinander operierende Formen, die in Wahrnehmung und Gedanken vom Ganzen abstrahiert werden
.
Der einzelne Wirbel, der im Grunde aus "Anordnungs-Informationen" besteht, hat sicher die Möglichkeit andere Informationen zu integrieren bzw. sogar zu verstärken - oder abzulehnen. Beides kann wohl von Vorteil, aber auch von Nachteil sein.

Allerdings scheint es auch noch Wirbel mit extremer Kraft zu geben - hier hat man dann als "kleiner Wirbel" keine Wahlmöglichkeiten mehr.
Und so ist nicht alles "selbstverschuldet" bzw. "selbst steuerbar" wie es manche gerne glauben wollen, bzw. es Menschen gibt, die einem das gerne einreden ...

Lieben Gruß


Optionen Suchen


Themenübersicht