Dauernde Benommenheit

29.08.17 18:45 #1
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Dauernde Benommenheit

ory ist offline
Weiblich ory
Moderatorin
Beiträge: 8.270
Seit: 04.02.09
hallo rocknroller,

Deine wie auch meine "Kopfprobleme"
mMn sollte hier differenziert werden , da das gefühl "benommenheit" von zu vielen möglichkeiten kommen kann .

fg ory
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Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen. (Buddhistische Weisheit)

Dauernde Benommenheit

margie ist offline
Beiträge: 4.794
Seit: 02.01.05
Hallo Samy,

Immer noch erfolglos mit der Benommenheit mit meinen 20 Jahren.. ich hoffe 2018 werde ich geheilt
Du hattest doch im Dezember den Termin beim Arzt für Blutkrankheiten (Hämatologen) oder irre ich mich?
Warst Du dort und wenn ja, was hat der Arzt Dir empfohlen?

Du hast mit Deinen Werten (MCV zwischen 60 und 70 und Erythrozyten über 6,5) ganz klar eine gestörte Blutbildung, die allein Beschwerden wie Benommenheit erklärt.
Deine roten Blutkörperchen (Erythrozyten) funktionieren nicht, wenn sie so winzig sind. Das niedrige MCV (=mittleres Zell-Volumen) besagt, dass sie bei Dir die normale Größe nie erreichen und vorzeitig absterben. Da die roten Blutkörperchen unter anderem für den Transport des Sauerstoffs zuständig sind, heißt das, dass Dein Körper mit Sauerstoff stets unterversorgt ist.

Denkbar wäre, dass sich das durch Therapien verbessern lässt:
-Erythropoietin ist ein Medikament, das evtl. sinnvoll ist. Das wird Dir aber nur ein Facharzt für Blutkrankheiten verschreiben können. So eine Therapie muss nämlich überwacht werden, weil jedes Medikament auch Nebenwirkungen und Risiken hat.

-Eine weitere Maßnahme könnte sein, dass man Dir Blutkonserven überträgt.
Das könnte man z. B. auch mal zur Probe machen, um zu sehen, ob es Dir danach besser geht. Dann wüßtest Du wenigstens, woher die Benommenheit kommt.

-Aber womöglich hat ein Arzt für Blutkrankheiten noch andere Therapieansätze, die ich als Laie nicht kennen muss?

Wichtig ist auch, dass Du bei Medikamenten immer den Beipackzettel liest.
Oft haben Medikamente Nebenwirkungen auf die Blutbildung. Dann solltest Du den Arzt nochmals fragen, ob das Medikament bei Dir auch wirklich sinnvoll ist. Z. B. bei Antibiotika kann das der Fall sein. Du bekamst doch kürzlich das Antibiotikum Doxycyclin?
In der Packungsbeilage dieses Antibiotikums steht z. b. dass das die Blutbildung beeinflussen kann und dass es auch den Schädeldruck erhöhen kann.
Aber in der Regel bildet sich das dann nach Ende der Therapie zurück - ich nehme an, dass Du das Mittel mittlerweile nicht mehr nimmst.
Aber generell haben viele Medikamente Nebenwirkungen und Risiken, so dass ein Arzt stets wissen sollte, welche Auffälligkeiten in der Blutbildung Du hast, wenn er Dir Medikamente verschreibt.

Ich bin weiter davon überzeugt, dass mit Deinen Blutwerten Deine Benommenheit erklärt ist.
Wichtig wäre m. E. daher, dass Du Dich darum bemühst, dass die möglichen Therapien bei Dir angewendet werden, um Deinen Zustand zu bessern.

PS:
Wurde denn schon mal eine Blutgas-Analyse (BGA) gemacht? Dabei bekommt man aus dem Ohrläppchen mit einer dünnen Kanüle Blut genommen und das wird auf die Blutgase (u. a. Sauerstoff) untersucht. Ich kann mir vorstellen, dass bei Dir diese Werte nicht ganz in Ordnung sind. Auch das Laktat wäre hierbei ein sehr wichtiger Wert, denn das Laktat ist bei unzureichender Sauerstoffversorgung oft auffällig.
Diese BGA machen Lungenfachärzte, teils auch Nephrologen, vielleicht auch Hämatologen.
Jede Klinik kann so eine BGA machen.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (28.12.17 um 12:57 Uhr)

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.740
Seit: 10.01.04
mein Termin beim Hämatologen dauert wohl doch noch ne Weile..
Hallo Margie,

das schrieb samy am 1.12.17 (http://www.symptome.ch/vbboard/psych...ml#post1168989).

Grüsse,
Oregano
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samy1332 ist offline
Themenstarter Beiträge: 202
Seit: 29.08.17
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Hallo Samy,


Du hattest doch im Dezember den Termin beim Arzt für Blutkrankheiten (Hämatologen) oder irre ich mich?
Warst Du dort und wenn ja, was hat der Arzt Dir empfohlen?
Hey ich hab den Termin verschoben, da ich dort nicht konnte, habe ihn nächste Woche erst.

Zitat von margie Beitrag anzeigen
Du hast mit Deinen Werten (MCV zwischen 60 und 70 und Erythrozyten über 6,5) ganz klar eine gestörte Blutbildung, die allein Beschwerden wie Benommenheit erklärt.
Deine roten Blutkörperchen (Erythrozyten) funktionieren nicht, wenn sie so winzig sind. Das niedrige MCV (=mittleres Zell-Volumen) besagt, dass sie bei Dir die normale Größe nie erreichen und vorzeitig absterben. Da die roten Blutkörperchen unter anderem für den Transport des Sauerstoffs zuständig sind, heißt das, dass Dein Körper mit Sauerstoff stets unterversorgt ist.

Denkbar wäre, dass sich das durch Therapien verbessern lässt:
-Erythropoietin ist ein Medikament, das evtl. sinnvoll ist. Das wird Dir aber nur ein Facharzt für Blutkrankheiten verschreiben können. So eine Therapie muss nämlich überwacht werden, weil jedes Medikament auch Nebenwirkungen und Risiken hat.
Und welcher Arzt kümmert sich um sowas? Mittlerweile habe ich den kompletten überblick verloren.. ich weis einfach nicht wo ich weiter machen soll, ich finde einfach keinen Arzt der sich wirklich um mich kümmert..

Zitat von margie Beitrag anzeigen
-Eine weitere Maßnahme könnte sein, dass man Dir Blutkonserven überträgt.
Das könnte man z. B. auch mal zur Probe machen, um zu sehen, ob es Dir danach besser geht. Dann wüßtest Du wenigstens, woher die Benommenheit kommt.
Wo lass ich das machen? Mir kommt es manchmal vor als wüsstes du viel mehr als die Ärzte zu denen ich gehe..

Zitat von margie Beitrag anzeigen
Du bekamst doch kürzlich das Antibiotikum Doxycyclin?
Ich habe 3 Wochen das genommen, leider ohne Wirkung oder Besserung.


Zitat von margie Beitrag anzeigen

Wurde denn schon mal eine Blutgas-Analyse (BGA) gemacht?
Muss ich dafür in eine Klinik gehen?

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samy1332 ist offline
Themenstarter Beiträge: 202
Seit: 29.08.17
Zitat von Oregano Beitrag anzeigen

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++++++++++++

Eine lange Geschichte ...

Ein paar Punkte waren im Gespräch, die meiner Meinung nach nicht wirklich abgeklärt wurden.

Schilddrüse: Du hast leider weiter keine kompletten Werte hier gepostet, mit denen man evtl. etwas anfangen könnte: TSH, fT3, fT4, TPO-Ak, TG-Ak, TRAK, Ultraschall.

Blutwerte, die genauer auf einen Verdacht auf Thalassämie eingehen: https://www.leukozyten-info.de/thalassaemie.html

Zwei Wurzelspitzenresektionen : fragwürdig! Eine Zyste (bei der 2. WSR entfernt) ist ein klarer Hinweis darauf, daß vorher schon eine Entzündung in dieser Region vorhanden war. Sonst hätte sich die Zyste gar nicht gebildet....

Borreliose und Antibiotika: Hat sich durch das Antibiotikum irgendetwas zum Positiven verändert?

Wann ist der Termin beim Hämatologen bzw. in einer entsprechenden Klinik-Abteilung?

Ich wünsche Dir einen oder mehrere begleitende Ärzte, die eine gewisse Logik ins Vorgehen bringen und die Übersicht behalten und natürlich wünsche ich Dir Erfolg !

Grüsse,
Oregano
Bin leider nicht zu Hause zurzeit (ich poste sie demnächst nochmal für dich!), aber ich dachte ich hätte die Werte gepostet mit der Schildrüsse. Ich war auch bei Schildrüssenarzt und der meinte er könnte mir nicht helfen mit diesen Werten und ich sollte in 5 Monaten noch kommen..

Der Termin beim Hämatologen ist nächste Woche.

Die Antibiotika für die Borrielle hat nichts gebracht.

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samy1332 ist offline
Themenstarter Beiträge: 202
Seit: 29.08.17
Zitat von Rocknroller Beitrag anzeigen
Hallo Leute, habe heute neue Erkenntnisse/Erfahrungen im Gepäck.
Da ich ähnliche Symptome hatte bzw. habe, hier meine Vorgehensweise:
Othopäde konsultiert, hat mich chiropraktisch in der HWS eingerengt; Krankengymnastik (hier sieht man mal, wo Vieles klemmt), jedoch keine Besserung.
Zahn, welcher noch lebt und sich immer wieder meldet, Krone abnehmen lassen. Gegen Wurzelbehandlung (ebenfalls ziehen) haben sich 3 Zahnärzte mit Händen und Füßen geweigert.
Übrigens zwischenrein: NICO Behandlung nach Lechner ist auf Kasse beim Kieferchirungen kein Problem!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich bin darüber dankbar, denn das Problem der Symptome in der "Birne" kommen wo anders her:
Der Kiefer verändert sich, die "Reparaturen" der letzten 17 Jahre fordern ihren Tribut.
Die Statik oder auch Geometrie der Zähne ist in "wortwörtliche" Schieflage geraten.
Befasst euch mal mit CMD; das Kiefergelenk verschleißt und es nehmen die Entzündungen dessen zu.
Die Entzündung (Herd) wandert vom Kiefergelenk in den Zahn, dann mal ins Ohr, dann mal in die Stirnhöhlen, dann mal ins Auge und wieder zurück usw. usw.
Hier ist meines Erachtens auch anzusetzen.
Was mir grundsätzlich "Magenschmerzen" bereitet, ist ein Thread, in dem ich heute Dokumente hinzugefügt habe; da wird mir richtig Schlecht!!!!

http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...cetylisie.html

Lest Euch das mal durch.
Und wie genau soll ich jetzt da vorgehen? Meinst du das könnte mir helfen ? Kosten?

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samy1332 ist offline
Themenstarter Beiträge: 202
Seit: 29.08.17
Kann mir jemand sagen ob "L-tryptophan" mir vielleicht helfen könnte? Ich habe mal in einem Post irgendwas kleines drüber gelesen..

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margie ist offline
Beiträge: 4.794
Seit: 02.01.05
Und welcher Arzt kümmert sich um sowas? Mittlerweile habe ich den kompletten überblick verloren.. ich weis einfach nicht wo ich weiter machen soll, ich finde einfach keinen Arzt der sich wirklich um mich kümmert..
Natürlich kümmert sich auch der Hämatologe bzw. eine Klinik für Hämatologie um die Blutkrankheit. Ein Hämatologe ist ein Arzt für Blutkrankheiten.
Vor allen anderen hier geäußerten Verdachtsdiagnosen würde ich mich um die zuerst kümmern, wo ich auffällige Laborwerte bereits habe. Und am Auffälligsten sind bei Dir diese wirklich enorm von der Norm abweichenden Blutwerte des Blutbildes.

Dass Du nicht alles haben kannst, was hier von einzelnen geäußert wird, ist Dir doch sicher auch klar.
Hier sind alle, die Beiträge schreiben, Laien. Das heißt, dass vieles auch falsch sein kann.
Du musst selbst erst mal sortieren, was von den Vorschlägen hier, für Dich überhaupt in Frage kommt. Du hast vermutlich nur eine Ursache für die Benommenheit und nicht 10 oder 20 verschiedene Ursachen.

Wo lass ich das machen? Mir kommt es manchmal vor als wüsstes du viel mehr als die Ärzte zu denen ich gehe..
Die Ärzte, zu denen Du gehst, sind offenbar keine Hämatologen.
Es wäre allerdings am besten, Du würdest in eine Klinik für Hämatologie gehen bzw. in eine Klinik, die eine Abteilung für Blutkrankheiten hat. Oregano hat Dir oben mal einen Link zu einer solchen Klinik gepostet in Beitrag #233 oben. Lese ihren Beitrag nochmals.
Ob ein Hämatologe, der eine eigene Praxis hat, so spezialisiert ist und ob er alle Untersuchungen machen kann, ist eben die Frage.
Eine Uniklinik hat immer die meisten Untersuchungsmöglichkeiten.
Ob dann eine Therapie Dir angeboten wird und welche, kann ich nicht sagen. Das hängt davon ab, wie schlecht es Dir geht und welche Möglichkeiten der Hämatologe für die Besten hält. Du musst natürlich auch entsprechend klagen. Dass es Dir nicht gut geht, musst Du sehr deutlich machen.


Zitat von margie Beitrag anzeigen
Du bekamst doch kürzlich das Antibiotikum Doxycyclin?
...
Ich habe 3 Wochen das genommen, leider ohne Wirkung oder Besserung.
Dass es Dir nicht hilft, damit habe ich gerechnet. Schließlich schrieb das Labor, dass es keine erneute Borreliose wohl wäre.

Wurde denn schon mal eine Blutgas-Analyse (BGA) gemacht?
....
Muss ich dafür in eine Klinik gehen?
Wenn ein Arzt ein Gerät für diese Untersuchung hat, kann das auch ein Arzt in seiner Praxis tun.
Es wäre aber schon sinnvoll, wenn es auch der Arzt täte, der sich um Deine Blutkrankheit kümmert.
Ich würde in eine Klinik gehen, die eine Abteilung für Hämatologie, also für Blutkrankheiten hat. In Kliniken gibt es immer diese Untersuchungsmöglichkeit.
Lungenärzte haben auch immer solche Geräte und evtl. eben auch andere Fachärzte wie manche Nephrologen, vielleicht auch Hämatologen. Aber bei Hämatologen kenne ich mich nicht aus, was deren Untersuchungsmöglichkeiten bzw. Geräteausstattung angeht.


Lg
margie
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Oregano ist offline
Beiträge: 63.740
Seit: 10.01.04
Der Termin beim Hämatologen ist nächste Woche.
(Post vom 30.12.)

Hally Samy,

ist dieser Termin ausgemacht und hast Du eine entsprechende Überweisung von Deinem Hausarzt, damit da nichts schief geht? Nicht, daß sich die Geschichte mit der angeblichen Klinik-Einweisung wiederholt. Im Zweifelsfall kannst Du ja dort in der Hämatologen-Praxis noch einmal anrufen und fragen, was Du alles mitbringen sollst?

Grüsse,
Oregano
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ewigeroptimist ist offline
Beiträge: 1.799
Seit: 09.04.16
@Samy: ALLE hier sind Laien! Achtung!


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