Gegen eine (sehr) einseitige Sichtweise auf Psychologie ...

19.10.15 21:19 #1
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Gegen eine (sehr) einseitige Sichtweise auf Psychologie ...

Gleerndil ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Wenn du keine Angst hast, Werni, dann gibt es immer noch Angst auf der Welt, irgendwo bei irgendwelchen Menschen, und genau bei denen wird es so (oder so ähnlich) wie in dem wiki-Beispiel ablaufen, nämlich psycho-physiologisch, psycho-somatisch, psycho-neuro-immunologisch oder auch psycho-neuro-sozio-endokrino-immunologisch ...... und nicht in der Phantasie.

Deine Meinung zur Psychosomatik allgemein ist also an dem Punkt nicht richtig.
Dein eigenes Beispiel ist anders, nicht psychosomatisch - niemand hat etwas dagegen gesagt.
Aber es gibt andere Beispiele, mein Beispiel, Beispiele von Bekannten, die ich angeführt habe.

Und darum geht es in diesem Thread.
Nicht um die Beispiele, auf die es nicht zutrifft, und in denen Psychotherapie nicht hilft,
sondern genau um d i e Beispiele, in denen Psychotherapie hilft und hilfreich sein kann.

Das ist für mich ganzheitlich und umfassend, dass es nämlich beide Arten von Beispielen gibt,
nebeneinander, ohne (persönliches) Alles oder Nichts.

Ich möchte über diesen Unterschied nicht weiter diskutieren,
ich kenne ihn und verstehe ihn,
ich möchte hier über meine (und andere ähnliche) Beispiele diskutieren,
bestenfalls mit Leuten, die nicht alles Neue und Fremde als 'Phantasie' bezeichnen.

Gerd
__________________
Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

Gegen eine (sehr) einseitige Sichtweise auf Psychologie ...
WerniMD
Zitat von Gleerndil Beitrag anzeigen
Wenn du keine Angst hast, Werni, dann gibt es immer noch Angst auf der Welt, irgendwo bei irgendwelchen Menschen, und genau bei denen wird es so (oder so ähnlich) wie in dem wiki-Beispiel ablaufen, nämlich psycho-physiologisch, psycho-somatisch, psycho-neuro-immunologisch oder auch psycho-neuro-sozio-endokrino-immunologisch ...... und nicht in der Phantasie.
Habe nie was anderes behauptet. Aber die Angst anderer führt zu meinen Beschwerden? Interessant! Wie funktioniert denn das, dass fremde Angst bei mir wirkt? Puh, dazu ist meine Horizont echt zu klein. Sind wir Lemminge?
Deine Meinung zur Psychosomatik allgemein ist also an dem Punkt nicht richtig.
Falsch! Sie ist anders als deine.
Und darum geht es in diesem Thread.
Nicht um die Beispiele, auf die es nicht zutrifft, und in denen Psychotherapie nicht hilft,
sondern genau um d i e Beispiele, in denen Psychotherapie hilft und hilfreich sein kann.
Um es an konkreten Beispielen nachvollziehen zu können und nicht an schwammigen was auch immer habe ich diese genannt. Es kam bisher immer noch nicht raus, wie man eine psychische und eine organische Ursache wirklich genau erkennt und unterscheidet. Wenn Du nur ein psychisches Problem hast bitte. Aber es gibt viele Menschen so wie ich, denen die Psychologie nicht weiter geholfen hat. Und denen möchte ich sagen, dass sie doch genauer auf organische Abläufe schauen und sich nicht nur auf die Psychologie verlassen sollten. Gesunde Skepsis ist nützlich.
Ich möchte über diesen Unterschied nicht weiter diskutieren,
Ich hatte oben schon gefragt, wenn Du kein Interesse an einer anderen Meinung hast und nur die deinige für wahr hältst und sie anderen Glauben machen willst, bitte. Kein Problem! Das allerletzte Argument "ich weiß es, es funktioniert, basta"!
ich möchte hier über meine (und andere ähnliche) Beispiele diskutieren,
bestenfalls mit Leuten, die nicht alles Neue und Fremde als 'Phantasie' bezeichnen.
Das ist wohl deine Art? Wieder ein Angriff und Unterstellung! Ich habe nichts erzählt, dass alles nur Fantasie wär. Lies bitte alles! Ich habe von meinen konkreten Erfahrungen berichtet, wie die Psychosomatik meine Beschwerden jawohl fantasievoll erklärt hat. Und daraus hat sich bei mir eine ganz deutliche Meinung gebildet. Und wie kommst Du darauf, dass das alles neu und fremd für mich wär? Du solltest Deine Wortwahl genauestens überlegen, bevor Du über Menschen urteilst, die Du nicht mal ansatzweise kennst! Ich möchte in diesem Zusammenhang auf die Forenregeln verweisen.

Dann such Dir hier Partner, die Dir nach dem Mund reden, ICH werde es nicht tun!

Geändert von WerniMD (04.11.15 um 13:09 Uhr)

Gegen eine (sehr) einseitige Sichtweise auf Psychologie ...

Gleerndil ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Wieso meinst du, Werni, dass es hier in diesem Thread oder in einem wiki-Beispiel um DICH ginge?

Ein Beispiel für eine psychophysiologische, psychosomatische Wirkung.

Verstehst du das Wort 'Beispiel'?

Wo steht da irgendwo, das wäre ein Beispiel für dich, deine Probleme oder deine Situation?

Nirgends. Darum geht's einfach nicht.

Bitte ENDE dieser für mich sinnfreien Diskussion.

Gerd
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AW: Gegen eine (sehr) einseitige Sichtweise auf Psychologie ...

Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Hallo Werni,

Deine "Fallgeschichte" ist doch hier inzwischen bekannt. Du hast sie ja auch in anderen Threads beschrieben!
Insofern finde ich dieses Hin und Her jetzt recht unnötig.Das bringt doch nichts Neues mehr.

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Gegen eine (sehr) einseitige Sichtweise auf Psychologie ...

Gleerndil ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
- b r e a k -

und Statement . . .

Es gibt psycho-physiologische / psycho-somatische Wirkungen (siehe oben wiki-Link und Zitat),

es gibt psycho-neuro-immunologische Wirkungen (siehe Thread-Anfang),

es gibt auch psycho-neuro-sozio-endokrino-immunologische Wirkungen,

es gibt sinnvolle, angebrachte Psychologie für menschliche, seelisch-emotionale Probleme,

es gibt Psychotherapeuten, die mit genau solchen Problemen hilfreich umgehen können,

und es gibt viele unterschiedliche Arten von Psychotherapie, die in bestimmten Fällen, bei bestimmten Problemen, und für bestimmte Personen hilfreich sein können.

Mich interessiert, wer das auch schon so erlebt und kennengelernt hat, und davon profitiert hat.

Grüße - Gerd
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Gegen eine (sehr) einseitige Sichtweise auf Psychologie ...

ullika ist offline
Beiträge: 3.039
Seit: 27.08.13
Zitat von WerniMD Beitrag anzeigen
Und genau da sind wir wieder beim Thema. Was genau ist denn dann nun die eigentliche Ursache? ist es psychischer oder organischer Stress gewesen, der zur SD-Fehlfunktion und einem gestörten Immunsystem geführt hat?
Das kann bei jedem anders sein, weil wir kein Auto und auch kein Wohnzimmerschrank sind, sondern verschiedene Menschen.

Zitat von WerniMD Beitrag anzeigen
Wie funktioniert denn das, dass fremde Angst bei mir wirkt?
Eine mögliche Erklärung: wenn du Fleisch isst, könntest du theoretisch die Angst vom Tier beim Schlachten mitessen, denn wenn du eine Leber transplantierst bekommst, bekommst du auch Gedanken vom Spender mit.
Du kannst auch die Angst von deinen Eltern vererbt bekommen oder sie kommt von deinem letzten Leben? Wer weiß das schon?
__________________
Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke (Sebastian Kneipp)

Gegen eine (sehr) einseitige Sichtweise auf Psychologie ...

Gleerndil ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Der Faktencheck

Hier ging es zu keinem Zeitpunkt in der Diskussion darum, wie etwa "fremde Angst" auf einen Menschen wirken würde.

Ausgangspunkt #48 ...
...die Psychosomatik baut auf Vermutungen auf, so meine Erfahrung und Meinung!
Daraufhin mein Beispiel aus Wikipedia ...
Ein Beispiel für einen psycho-physiologischen Zusammenhang:
Angst führt dazu, dass im Körper Adrenalin ausgestoßen wird, was u. a. die Magen-Darm-Peristaltik hemmt und bei längerem Bestehen zu Verdauungsstörungen führen kann.
Die Antwort ...
Das ist wirklich ein Zusammenhang, dass Angst das Stresssytem aktiviert und körperliche Reaktion bewirkt. Das verstehe ich auch.
An dem Punkt war also Übereinstimmung(!), es gibt solche (psycho-somatischen) Wirkungen, z.B. durch Angst.

Weiter ging es ...
Aber was ist, wenn ich keinerlei Angst habe und es mir dennoch dreckig geht?
Meine Antwort darauf ...
Wenn du keine Angst hast, Werni, dann gibt es immer noch Angst auf der Welt, irgendwo bei irgendwelchen Menschen, und genau bei denen wird es so (oder so ähnlich) wie in dem wiki-Beispiel ablaufen, nämlich psycho-physiologisch, psycho-somatisch, psycho-neuro-immunologisch oder auch psycho-neuro-sozio-endokrino-immunologisch ...... und nicht in der Phantasie.
OKAY - in der leichten Aufregung des (schon) Wortgefechts hatte ich nur nochmal betonen wollen, dass es solche Angst-Wirkungen im Körper/Stoffwechsel gibt. Das war ja kurz vorher schon übereinstimmend klar.

Die eigentliche Frage ...
Aber was ist, wenn ich keinerlei Angst habe und es mir dennoch dreckig geht?
ist ja etwas anders ... ich kann es nicht wissen, OB es für jemand psychisch-seelisch-emotionale Gründe/Ursachen für ein "dreckig-gehen" gibt.
MÖGLICHKEITEN außer Angst gibt es, Angst ist ja nicht das einzige Gefühl im menschlichen Leben, das je nachdem belastend sein oder auch chronisch andauern kann - was ja nicht heißt, DASS andere Möglichkiten auf jemand zutreffen.

Ein Fakt ist, dass ich nie behauptet habe, dass es etwa zu jedem gesundheitlichen Problem eine seelisch-emotionale Ursache gäbe.

Und Fakt ist, dass ich auch nicht gesagt habe, dass fremde Angst auf jemand anderen wirkt.

Aus einem Missverständnis wurde also eine hitzige Diskussion über einen Punkt, um den es überhaupt nicht wirklich ging.

Meine Sichtweise.

Gerd
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Geändert von Gleerndil (05.11.15 um 06:42 Uhr)

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ullika ist offline
Beiträge: 3.039
Seit: 27.08.13
Zitat von Gleerndil Beitrag anzeigen
Daraufhin mein Beispiel aus Wikipedia ..
Ein Beispiel für einen psycho-physiologischen Zusammenhang:
Angst führt dazu, dass im Körper Adrenalin ausgestoßen wird, was u. a. die Magen-Darm-Peristaltik hemmt und bei längerem Bestehen zu Verdauungsstörungen führen kann.
Das ist aber auch nicht bei jedem gleich, die einen machen sich an vor Angst, die anderen erstarren und die Verdauung bleibt stehen (denen wächst ein Panzer) und andere gehen auf Angriff, da bleibt die Verdauung kurzfristig auch stehen... einfach ausgedrückt... damit will ich sagen, dass Menschen nicht gleich sind.
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Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke (Sebastian Kneipp)

AW: Gegen eine (sehr) einseitige Sichtweise auf Psychologie ...
WerniMD
Gerd, dann sind unsere Meinungen also doch gar nicht so verschieden.

Es ist in der Tat problematisch, wie man sich in einem Forum ausdrückt. Ich meine da alle. Man sitzt sich nicht gegenüber und es fehlt einem diese Dimension. So führt es schnell zu Missverständnissen und die Diskussion heizt sich auf, da immer neue Missverständnisse auftauchen. Dennoch fände ich eine Diskussion über so ein Forum wie hier schon produktiv und nützlich. Auch das Einbeziehen persönlicher Erfahrungen neben den Aussagen von (Bücher)Autoren und das genaue Prüfen dieser Aussagen finde ich wichtig. Oft schreiben die Autoren über eigene Recherchen, doch echte Erfahrungen liegen meist nicht vor, denn sie sind ja nicht wirklich erkrankt. Die meisten hier im Forum aber schon.

Werni

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WerniMD
Zitat von ullika Beitrag anzeigen
Eine mögliche Erklärung: wenn du Fleisch isst, könntest du theoretisch die Angst vom Tier beim Schlachten mitessen, denn wenn du eine Leber transplantierst bekommst, bekommst du auch Gedanken vom Spender mit.
Du kannst auch die Angst von deinen Eltern vererbt bekommen oder sie kommt von deinem letzten Leben? Wer weiß das schon?
Ullika, das ist Glaube, keine Wissenschaft! Angst kann man nicht essen. Sie ist nicht materiell. Weiterhin habe ich keine übersteigerte Angst, nur die rein menschliche Angst, die ganz normal ist!

Geändert von WerniMD (05.11.15 um 08:28 Uhr)


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