Schluckstörungen

16.07.14 17:21 #1
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Schluckstörungen

Sonora ist gerade online
Beiträge: 3.016
Seit: 10.09.08
Hi uridium69!

Das kenne ich auch! Manchmal habe ich das Gefühl, das kommt von meiner Nase. Seit über 20 Jahren habe ich eine chronische Nebenhöhlenentzündung, leide aber auch scheinbar an einer Trockenheit der Schleimhäute in der Nase. Und manchmal krampft es so zusammen, dass gar nichts mehr geht. Keiner weiß, was das ist, aber ich habe mittlerweile 2 Favoriten , nämlich die Nase UND die Schildi. Und die Schildi löst ja auch häufig ein Sicca-Syndrom aus (trockene Schleimhäute).

http://www.symptome.ch/vbboard/schil...nen-kennt.html

Das ist allerdings noch etwas anderes als diese Verkrampfung beim Essen, wenn ich zu stark gekaut habe z.B., das Ganze hat irgendwie tausend Gesichter. Allerdings lasse ich mich von den Schluckbeschwerden, die ich beim Essen bekomme, nicht kirre machen, denn ich weiß ja, es passiert nichts und ich muss einfach nur entkrampfen. Diese anderen Attacken, die ich in dem Thread beschreibe, dessen Link ich dir hier eingestellt habe, machen mir mehr zu schaffen. Aber sie kommen ja nicht so häufig, und wenn es vorbei ist, ist es auch wieder vergessen und ich denke nicht mehr dran.

Mein letzter Blutwert bei Vitamin B12 (ECLIA) war 159,2 pg/ml, das ist schon ganz schön heftig, wenn man bedenkt, dass ein Mangel meistens ohnehin nur entdeckt wird, wenn er so gravierend ist. In den Zellen kann schon lange ein Mangel vorherrschen, bevor ein Blutwert das zeigt. Das Labor schrieb zu meinem Wert übrigens: Im Bereich von 212–544 pg/ml kann ein Vitamin-B12-Mangel nicht sicher ausgeschlossen werden. Bei Verdacht auf Vitamin 12-Mangel sollte ab einer Konzentration unter 408 pg/ml die zusätzliche Bestimmung von Holotranscobalamin bzw. HoloTC (metabolisch aktive Vit.-B12-Fraktion) erfolgen. Ist der HoloTC-Wert unter 50 pmol/l, sollte zusätzlich Methylmalonsäure (MMA) bestimmt werden. Das ist ein Zitat aus dem Dt. Ärzteblatt Jg. 105, 2008, Heft 40, S. 680-685. Wenn du nicht zum Endo gehen solltest, dann müsstest du dir das merken, denn die meisten Ärzte kennen sich damit nicht sonderlich aus – übrigens auch nicht mit den verheerenden Folgen eines Mangels.

Liebe Grüße
Sonora

Schluckstörungen

uridium69 ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 16.07.14
Hallo Sorena

Also ist das nichts wo ich extra zum HNO rennen müsste, meine Schilddrüsen Werte werden ja als OK angezeigt, auch ist nichts vergrössert im Ultraschall, eine Überfuntkion kann ja kaum zusammenhängen.....Bei mir spielen so viele Faktoren mit, die Nackenverpannung die ggf. das auch auslöst (wobei wieso kann ich dann Joghurt, Cremes, weiche Schockolade ohne weiteres und ohne Ängste schlucken und sobald ich dann Chips essen will oder würde gerne mal einen Hamburger essen mit Pommes dazu, das köme nicht gut, ich würde vermutlich nicht mal die Hälfte schaffen und denken da ist viel steckengeblieben....Das ist was mich stört wieso bleiben dann kleine "kompomenten" stecken, vorher ass ich doch fast einen ganzen Sack Chips und ohne für jeden Bissen und Schluck Wasser, entweder hab ich das Schlucken verlernt und weiss nicht mehr wie das geht oder ich hab nich Ängste oder etwas blockiert es....Fact ist, wenn ich zum Fleisch essen muss, und viel kaue und schlucke habe ich nach so 10-15 Minuten Nackenschmerzen ziehen sich bis zum Hals hin, das ich eine dermassen so grosse Verspannung haben soll, leuchtet mir nicht ein, das es vorallem im Hals die "Passage" von Nahrung behindern soll? Vorallem die Panik die kleinste Tablette könnte beim Schlucken streckenbleiben, von grösseren (ca. 5mm Durchmesser) gar erst nicht zu sprechen (Ging vorher alles von selbst..)

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uridium69 ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 16.07.14
Entschuldigt, wenn ich nochmals allen auf den Geist gehe...Was ich zusätzlich festgestellt habe: Das SChlucken von fester Nahrung wird Abends extrem mühsam, also ich spreche so ab 18:00, also Nachtessen, ich esse meist so um 18:00 ~ 18:30, und dort habe ich dann sehr feste Probleme, am morgen geht's mittlerweile ein bisschen besser und schneller, am Mittag varriert es sehr, gestern zb. konnte ich fast normal schlucken ohne Ängste, heute klemmte es wieder mittendrin, musste wieder "Anlauf" zum Schlucken nehmen oder viel Flüssigkeit bzw. beides kombiniert. Spricht das sehr für die Halswirbelsäule und Nacken? Weil wenn es ein Tumor wäre, würde das ja kaum nach Tageszeit ändern und mal gut mal nicht gut....Bestätigte mir sogar mein Hausarzt, schon von dem her sprechen die Symptome ganz klar gegen irgendwelche Krebse oder gar die Schilddrüse (welches beim Ultraschall ja keine Veränderungen anzeigte)....Am Montag habe ich den 1. Termin bei einem Osteophaten, er war früher Physiotherapeut und bildete sich dann weiter zum Osteophaten, hoffe er erkennt das Problem, und kann bald wieder alles schlucken, Kartoffelchips, grosse Sandwiches usw...ohne bedenken..

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mondvogel ist offline
Beiträge: 5.133
Seit: 07.04.10
Hallo Uridium,

ich verstehe ja schon, dass Dich das problematische Schlucken sehr belastet, aber ich kann Dir nicht mehr folgen, wenn Du - öfter schon - schreibst , wie wichtig Dir das Vertilgen von Kartoffelchips ist....

nichts für ungut, mondvogel
__________________
"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

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Abendschein ist offline
Beiträge: 419
Seit: 11.01.13
Hallo mondvogel, im Prinzip ist es egal was er ist oder schluckt.
Fakt ist das Früher alles Normal war und Heute ist es eben zum Problem
geworden. Da ich das Übel kenne, es aber rein von der Psyche her kam, ist es schon
nicht schön wenn es denn nicht mehr geht. Das kann sich kaum einer vorstellen, der
das noch nie gehabt hat. Plötzlich wird das Schlucken zum Mittelpunkt des Lebens.
Was vorher noch ging, geht aufeinmal nicht mehr. Das ist als wenn man Laufen konnte
und aufeinmal nicht mehr. Da drehen sich die Gedanken, warum und wieso das aufeinmal
so ist. Nichts ist dann mehr so wie es war und es fängt beim Abendessen mit Freunden
an und hört auch da wieder auf. Ich habe überlegt was und wo ich esse und wie.
Gott sei Dank ist das vorbei, aber man muß auch oder sollte an sich arbeiten und sein
Inneres Fragen warum das so ist. Denn es hat ja etwas mit einem selber zu tun, warum
es aufeinmal nicht mehr geht. Körper, Geist und Seele sind immer eins und gehören zusammen.

Der Abendschein

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kopf
Hallo Abendschein ,

was war es denn psychisch ?sag mal ! das hilft doch, vielleicht dito bei uridium69.

was war die ursache , der konflikt ?

LG kopf

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uridium69 ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 16.07.14
Bei mir wollen die Ärzte ja nichts grosses unternehmen, mein neuer Hausarzt hat dem "Breischlucktest" zugestimmt, dieser findet nächsten Dienstag statt, aber habe dennoch Angst es könnte Krebs sein, es ist nur seltsam das es mal Momente gibt wo es geht, einmal sass ich vor dem TV schaute eine Dokusendung und ass ein Sandwich dazu, es war nicht einfach, musste mich konzentrieren, aber es ging, nachher blieben die berühmten "da hängt noch was im Hals unten fest - Effekte". Eine Woche vorher wollte ich bloss ein einfaches simples weiches Brötchen essen, ich schaffte grade mal 4-5 bissen musste dafür den TV ausmachen, sonst hätte es mich zu fest abgelenkt..Wie krieg ich das wieder los? Ich fühle mich als Krüppel, muss Einladungen ablehnen, zb. Breitest muss ich nüchtern hin, und dachte geh was essen nacher in einem Kaffee, wird sicher nicht klappen da andere Leute und wie schaut das aus wenn ich da würge und für jeden 2. Bissen den Kopf nach oben Strecken muss nur das es heruntergeht? Mir ist das Essen schlichtweg verleidet, ich esse weil ich muss, vor 5 Wochen liebte ich gutes Essen, oder mal was zwischendurch nun ist jedes Essen ein Graus, und wenn ich den vollen Teller vor mir sehe denke ich wie schluck ich das nur herunter...Bin ein Mann, und dennoch sind mir oft die Tränen gekommen, weil ich denke ich krieg das nie mehr weg oder muss noch zu 20 Ärzten rennen und irgendwann mal kann ich mir das alles finanziell nicht mehr leisten, auch die Krankenkasse wird einmal "klemmen" und sagen das reicht jetzt...Fact ist angefangen hat es mit starken Nackenschmerzen, und die 3 Tage danach Schwindel den ich nicht kannte, bzw. wie besoffen, und Ängste, erst am kommenden Montag kam das SChluckproblem dazu als ich ganz normal wie immer Zuhause Mittagessen ass, damals noch ohne Angst vor dem Schlucken, merkte es klemmt....Nun vermutet ein guter Bekannter von mir, mittlerweile noch ein anderer Bekannter das dies alles von der Wirbelsäule kommt und was blockiert, daher auch diese Nackenschmerzen und sehr oft Stechen im Rücken..Auch jetzt wieder habe ich leichte Nackenschmerzen, könnte natürlich auch ein Tumor sein oder? Am Montag hab ich einen Termin bei einem Osteophaten, hoffe, der kommt der Sache auf die Spur, kann ja nicht sein dass man alleine gelassen wird und am Ende sterbe ich an einem Krebs und die Ärzte, haben wir nicht gewusst.... :-( Vielleicht übertreibe ich masslos ich weiss es nicht...

Schluckstörungen

Abendschein ist offline
Beiträge: 419
Seit: 11.01.13
Zitat von uridium69 Beitrag anzeigen
Am Montag hab ich einen Termin bei einem Osteophaten, hoffe, der kommt der Sache auf die Spur, kann ja nicht sein dass man alleine gelassen wird und am Ende sterbe ich an einem Krebs und die Ärzte, haben wir nicht gewusst.... :-( Vielleicht übertreibe ich masslos ich weiss es nicht...
Und genau das ist Deine ANGST und die ANGST läßt Dich nicht schlucken.
Aber Du hörst nicht darauf, sondern suchst in Deinem Körper immer nur
Krebs und Tumore und das hat sich schon manifestiert. Statt Positiv zu denken,
denkst Du Negativ. Wie soll das je weg gehen?

Liebe Grüße
der Abendschein

Schluckstörungen

Oregano ist offline
Beiträge: 63.734
Seit: 10.01.04
Hallo uridium,

irgendwo in diesem THread hast Du geschrieben, daß Du viel am PC sitzst und nicht unbedingt in der optimalen Haltung.

Haltung kann eine große Rolle bei Deinen Beschwerden beim Schlucken und auch bei den Schmerzen an der HWS spielen. Da ist es eher kontraindiziert, ständig am PC zu sitzen. Besser wären Entspannungsübungen, Bewegung an der frischen Luft usw. - denke ich wenigstens.

Ich habe mal einen extremen Tag heraus gegriffen und die Zeiten, in denen Du geschrieben hast, aufgeschrieben:

27.7. - 21.16 Uhr
--------------------
28.7.:
08.41 Uhr
10.39
11.20
11.55
12.20
13.39
15.16
17.18
19.15
19.22
19.23
19.41
19.54
20.29
20.55
20.59
21.36
22.17
22.22
22.28
22.35
23.00
23.05
---------------------
29.7.: 5.34 Uhr
...

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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uridium69 ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 16.07.14
Hallo Abendschein

Gute Frage, da brauch ich wohl richtige Hilfe dazu, wenn es "nur" der Nacken ist das dies ausgelöst hat, und es verschwindet und kann schlucken und essen wie vorher dann ist alles ja alles bestens. Aber so nicht, vorallem, schwankt es ja regelrecht, manchmal sogar kommen leichte Bauchschmerzen dazu, vielleicht die Nerven? Sieht man im Breischlucktest etwas in der Röhre? Soweit ich weiss sieht man keine Weichteile, aber denke die würden "Veränderungen" sehen oder wenn der Brei irgendwo "hängen" bleibt? Drückt mir die Daumen das da nichts ist.....
Dauernd muss ich auch rülpsen, zwischen dem Essen, während dem Essen usw....echt unangenehm, wobei der Arzt meint sowas kann total normal sein..Aber eben, sind alles Spekulationen.....

Liebe Grüsse uridium69


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