Es gibt immer einen Weg

04.05.14 06:55 #1
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Es gibt immer einen Weg

flower4O ist offline
Beiträge: 3.930
Seit: 18.09.07
Liebe inchi,
wünsch Dir alles Liebe und Vertrauen, Hoffnung und Zuversicht für Deinen
Lebensweg und daß sich erfüllt, was Du Deinem Sohn wünscht.
Und weiterhin viel, viel .

liebe Grüße
flower4O

Geändert von flower4O (16.01.15 um 21:52 Uhr) Grund: Tippfehler

Es gibt immer einen Weg

inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Liebe Karde

es freut mich, dass du jemanden auf dem Amt dabei hattest und du ohne Angst warst.
Das würde mir auch mal gut tun jemanden dabei zu haben, wenn ich solche Termine habe.
Ich halte dir den Daumen, dass das Protokol für dich gut wird.

Mit Betreuern ist es wirklich Glücksache.
Ich bat den Betreuer meines Sohnes letzte Woche um Hilfe, aber er sagte mir, dass er das nicht kann und verwies mich woanders hin. Wo ich aber auch schon einmal war, und die können auch nichts tun.
Ich bin nicht der Meinung, dass die Ämter überfordert sind.
Sie sind einfach viele desinteressiert und forschen nicht einmal nach.
Der Betreuer war nicht einmal bei uns zu Hause, obwohl er schon seit fast 3 Monaten Betreuer ist.


Ich sende dir liebe Grüße aus dem Dorf inchi



Auch dir liebe flower liebe grüße und danke für deine netten Wünsche.
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Gemeinsam zu gehen, dann noch allein zu gehen, ist das Schwerste überhaupt.

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mondvogel ist offline
Beiträge: 5.132
Seit: 07.04.10
Guten Morgen liebe Inchi ,

Beim Betrachten der Fotos bin ich jedes Mal gerührt - so liebevoll werden wir dort behütet und angestrahlt.

Alles Gute für Deine mannigfaltigen Aufgaben...mondvogel
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"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

Es gibt immer einen Weg

Wildaster ist offline
Beiträge: 5.639
Seit: 18.03.12
Liebe inchi,
auch ich fühle mich im Dorf sehr wohl,mit euch.
Ich merke aber,dass ich sehr vorsichtig mit dem Antworten bin,denn ich möchte nicht,dass du wieder in deinem Schneckenhaus verschwindest.
Habe nämlich die Schnecke im Dorf entdeckt.
Ich habe mich sehr darüber gefreut,dass dein Sohn in eine eigene Wohnung ziehen möchte,aber weiß auch,dass dieses Loslassen für dich sehr schwer wird.
Es ist aber ein sehr wichtiger Schritt,liebe inchi.

Du bist mit dem Betreuer unzufrieden und dein Sohn auch?
Ich glaube,dass die Betreuer bei Erwachsenen nicht das Elternhaus aufsuchen müssen und sich lieber mit ihren Schützlingen an neutralen Orten treffen.
Wie oft sehen sie sich sich denn?
Brauchtest du Hilfe wegen Sohnemann,dann muss er helfen,denke ich einmal.
Ich hoffe auch,dass sich die Situation mit deiner Nachbarin entspannt hat und du nicht durch deine Hilfe Probleme bekommen hast.
Meine Gedanken sind täglich bei dir.

Sei lieb gegrüßt von Wildaster
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Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück,Hoffnung und Liebe.( Vincent van Gogh)

Es gibt immer einen Weg

inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Liebe Wildaster

ich freue mich sehr, das du dich im Dorf wohlfühlst.
Ja, jetzt wird das Dorf wieder lebendig.
Aber du brauchst nicht mit den Antworten aufpassen, weil ich habe jetzt ein dickeres Schneckenhaus.

Ich hatte mich gefreut für Marc, weil ich dachte sein Betreuer hilft ihm mit der Wohnung.
Jetzt sieht es aber so aus, dass es wieder nicht klappt.
Seit neuer Betreuer hat ihn jetzt schon zweimal sitzenlassen. Er kam nicht zum Termin und sagte auch nicht ab.
Mein Sohn will keinen Betreuer mehr und es alleine schaffen.
Das verstehe ich auch, weil ich das bei dem Betreuer gemerkt habe.
Ist schon traurig, was da manchmal abläuft.
Mein Bruder hatte das Gleiche erlebt, weil der Betreuer sich einfach nicht kümmerte.

Ich bin gereade dabei herauszufinden, ob die Tochter meiner Nachbarin die Betreuerin ist. Die Nachbarin weiss es nicht genau.
Heute war ich mit der Nachbarin einkaufen, weil sie mich darüm bat.
Hinterher waren wir Kaffeetrinken.
Es machte ihr richtig Spass.
Unter Tränen sagte sie mir öfter, wie sie sich freut, weil sie nie mehr damit gerechnet hat noch einmal jemanden zu haben den sie mag und vertaut.
Dann zeigte sie mir Fotos und ich schenkte ihr eine Lampe.

Bis ich dann doch einmal in die Küche ging und einen Schreck bekam.
Sie kommt ja zurecht und findet auch alles, aber es sieht so schlimm aus.
Über dem Esstisch hängt eine Lampe voller Spinnweben und es fliegen nur kleine Fliegen rum, auch auf ihrem Essen.
Ich schaute ins Spülbecken um zu sehen, ob das Wasser läuft und bekam einen Schreck, weil plötzlich ganz viele Fliegen hochflogen.
Eine Haarbürste und vieles mehr liegt verdreckt rum.
Ich werde mit ihrer Erlaubnis Bilder davon machen.
Sie meint aber, das sie das alles hinbekommt.

Sie hat aber so ein Vertrauen in mir gefunden, was ich nicht zerstören will.
Ich kann nicht einfach jemanden holen und muß es ganz vorsichtig machen.
Vor ihrer Tochter hat sie Angst.
Sie wird nur von ihr ausgeschimpt, verbietet Besuche uvm.
Das geht nicht.

Auf jeden Fall fand ich in Oreganos Bericht einiges, was ich verwenden werde, da steht, das sie das nicht darf.
Sie muß höflich sein, ihr zuhören und besonders jemanden besorgen der ihr hilft.

Sei auch lieb gegrüßt und schlaf schön

https://www.youtube.com/watch?v=gPxdDzmIlCk

Dir auch liebe Mondvogel eine und danke für deinen Besuch

Allen Mitlesern auch :)

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Wildaster ist offline
Beiträge: 5.639
Seit: 18.03.12
Liebe inchi,ich schicke dir nur einmal schnell liebe Morgengrüße und antworte heute Abend ausführlicher.

Dein Dorf wird wirklich wieder lebendig und lädt zum Verweilen ein.

Liebe inchi,ich habe etwas Bauchschmerzen wegen dem Fotografieren bei deiner Nachbarin.Es könnte auch gewaltig nach hinten losgehen.
Es wäre auch ein Beweis dafür,dass sie nicht mehr selbständig den Haushalt bewältigen kann und dann vielleicht in ein Heim kommt,gegen ihren Willen.
Kannst du nicht irgendwie die Tochter mit in das Boot holen,so ohne Vorwürfe?
Ich denke jetzt nur laut,denn du musst sorgfältig überlegen,was du erreichen möchtest.

Es ist toll,wie du dich kümmerst,das bist du.

Das wollte ich dir nur auf die Schnelle schreiben und wir treffen uns dann heute Abend im Dorf.

Liebe Grüße von Wildaster
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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Auch einen schönen guten Morgen liebe Wildaster

Vielen Dank, dass du dir Gedanken machst.
Wegen der Bilder bin ich schon vorsichtig.
Doch ich muß sie machen erst einmal für mich.
Wenn man es sieht, wie die Nachbarin da lebt, kann man es erst nicht glauben.

Es liegen mindestens 50 gebrauchte Kaffeefilter in der Spüle, daran merke ich, dass es ihr alles egal ist der Nachbarin. das sagt sie auch immer.
Aber nur, weil sie wütend ist, weil die Tochter ihr nicht hilft., was sie ziemlich wütend sagt.
Aber gestern merkte ich, dass es ihr gut tat, weil ich ihr etwas mitbrachte.
Und sie jetzt eine Lampe hat, die funktioniert.

Heute bringe ich ihr erst einmal ein paar Flaschen Wasser, weil ich gemerkt habe und sie auch, das sie zu wenig trinkt. Sah es auch an ihrer Haut.
Und sie nimmt so viele Medikamente, da ist es wichtig.
Ich möchte langsam anfangen ihr zu helfen.
Aber am meissten tut es ihr gut, das überhaupt sich jemand um sie kümmert.

Aber die Tochter geht kaum in das Haus.
Sicher ist es ihr unangenehm, wie es ihrer Mutter geht und wie lebt.
Aber da sie nie ganz ins Haus geht, macht sie in meinen Augen die Augen zu.
Ich aber nicht mehr.
Sie muß sich kümmern, vor allem, da sie von ihrer Mutter das Haus gegenüber bekommen hat. Das macht mich eben auch wütend, und darum kann ich mit der Tochter "noch" nicht reden. Schon wegen dem Brief von ihr, wo sie mir gedroht hat.
Diesen Brief zeige ich auch der Nachbarin, weil sie so darunter leidet.

Ich freue mich, das du heute Abend mich besuchen kommst.
Wir haben aber seit ein paar Tagen endlich mal Schnee bekommen, darum zieh dir dicke Socken an.

guckst du hier

Erstmal einen schönen Tag und liebe grüße
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AW: Es gibt immer einen Weg

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Liebe Inchi
der Schnee sieht aus wie Badeschaum auf dem Sand - ich denke dabei an den Sommer (Lach)

Es ist wunderbar, dass Du dieser Frau hilfst, sie fühlte sich sicher sehr sehr hilflos. Und dass die Tochter die Augen zu macht, das kann gut sein - manchmal geschieht das, weil Menschen (vor allem auch Angehörige) selbst hilflos sind und gar nicht wissen wie helfen.

Herzliche Grüsse
Béatrice
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Alles was ich anschaue --- schaut zurück

AW: Es gibt immer einen Weg

Oregano ist offline
Beiträge: 63.697
Seit: 10.01.04
Hallo inchi,

schön, daß der Link Dir hilft.
Ich verstehe jeden alten Menschen, der nicht in ein Alten- bzw. Pflegeheim gehen möchte! Und ich finde es super, daß Du ihr helfen möchtest, mehr Hilfe u.a. für den Haushalt zu bekommen.
Was dabei trotzdem zu beachten ist: läßt die alte Dame denn solche Hilfe (Putzfrau, Einkaufshilfe ...) denn wirklich zu oder vergrault sie evtl. selbst diese Hilfen?
Ich frage das, weil ich es erlebt habe, daß eine Frau immer mehr zum Messie wurde und überhaupt nicht mehr fähig war, für sich zu sorgen. Trotzdem hat sie nach außen hin den Schein gewahrt und schien gut zurecht zu kommen. Nur kam niemand mehr in ihre Wohnung, weil sie niemand mehr rein ließ.

Als das Haus dann aufgelöst wurde (sie kam über einen Nervenzusammenbruch erst einmal in die Psychiatrie, in die sie sowieso gekommen wäre, nur hatte sie die entsprechenden Briefe vom Gesundheitsamt gar nicht erst geöffnet), stellte sich heraus, daß es in einem üblen Zustand war, von dem niemand eine Ahnung hatte: Schimmel, Waschmaschine kaputt, sanitäre Einrichtungen total verdreckt, Herd kaputt ..... Allerdings war diese Frau noch ohne Betreuung; die kam dann über den Aufenthalt in der Psychiatrie und war ein Segen für sie.

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Es gibt immer einen Weg

Wildaster ist offline
Beiträge: 5.639
Seit: 18.03.12
Liebe inchi,
bei uns gab es statt Schnee leider nur Schneeregen.Heute wagte sich aber endlich wieder einmal die Sonne hervor.
Habe mir schöne warme Socken angezogen und bin nun da !

Das mit deiner Nachbarin ist schon sehr traurig,inchi und du musst ihr wie ein Engel vorkommen.
Es ist eine verantwortungsbewusste Aufgabe und man braucht dafür ein Herz, wie deins .
Sicher gibt es auch einige Hintergründe ,die dir nicht bekannt sind ,liebe inchi und es klug wäre,wenn du es schaffst,neutral zu bleiben.

Vielleicht hat die Tochter nur eine Vorsorge - Vollmacht und ist keine rechtlich bestellte Betreuerin.Sonst hätte sie ja aus Angst vor den Behörden sicher längst bei bei ihrer Mutter geputzt.
So hätte ich es jedenfalls an ihrer Stelle gemacht.
Ich habe nur Bedenken,dass sich die Sache zuspitzt und würde dir raten,den Drohbrief von ihrer Tochter nicht zu zeigen.
Sei für sie weiter da und berate sie in euren Gesprächen und überlegt gemeinsam ,was sich verändern könnte.
Du hast ja in dem Link von Oregano gelesen,dass die Selbst -Bestimmung über das eigene Leben eine wichtige Rolle spielt.
Kann sie denn noch selbst über alle Bereiche bestimmen?
Wichtig bist dabei natürlich auch du,wie du dich fühlst und deine Kräfte ausreichen,denn von heute auf morgen wird sich nichts so schnell verändern,nehme ich einmal an.

Mich macht wütend,dass ihr so ein Pech mit den Betreuern habt,denn dafür gibt es keine Entschuldigung.
Durch meine Arbeit und durch das Pflegeheim in dem meine Eltern wohnten ,habe ich so viele tolle und engagierte Betreuer kennengelernt ,dass ich richtig ratlos bin.
Es wäre so wichtig bei so einem großen Schritt,dass dein Sohn Unterstützung von Außen bekommt und nicht gleich wieder das Vertrauen verliert.
Vielleicht ändert sich das Verhalten des Betreuers noch !!!

Ich hoffe von ganzem Herzen ,dass ihr es sonst auch allein schafft ,liebe inchi

Ich hoffe auch,dass es dir gut geht und dich dein neues dickes Schneckenhaus gut beschützt.

Viele liebe Grüße von Wildaster
__________________
Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück,Hoffnung und Liebe.( Vincent van Gogh)

Geändert von Wildaster (21.01.15 um 17:47 Uhr)


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