Die Psychotherapie steht bald an; wie an die Sache rangehen?

31.07.12 13:19 #1
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JoeHerne ist offline
Beiträge: 162
Seit: 05.05.09
Hallo,

es war ein harter Kampf nun ist es bald soweit meine therapie fängt an, ich muss eine menge aus meiner kindheit verarbeiten das ich in den letzten jahren ignoriert habe.

Nur vor problemen kann man nicht wegrennen sie holen einen immer wieder ein.

Nun meine frage soll man sich auf die tharapie vorbereiten z.b. notizen usw. oder sollte man unbefangen in die sache hinneingehen ?

Bin dankbar für jeden tip.

lgJoe

Die Psychotherapie steht bald an wie an die sache rangehen ?

ArmesHaschel ist offline
Beiträge: 903
Seit: 11.04.10
Hi JoeHerne,

ja schon, ich hoffe das wird dir wirklich weiterhelfen !!!

Wie du dich vorbereiten kannst häng sicherlich ganz massiv von der Art und Weise der Therapieform, die Du bzw. der Therapeut gewählt hat.

Was generell nicht schaden kann ist sich Gedanken zu machen bzw. auch Notitzen, vielleicht ein Mind-Map zu machen über

- Wer bin ich,
- was macht mich aus,
- Wo will ich genau hin,
- was soll sich ändern,
- was soll so bleiben wie es ist.
- Welche Muster sind es die sich immer wiederholen...

Viel Erfolg, gruss das Haschel...

Die Psychotherapie steht bald an wie an die sache rangehen ?

toennchen ist offline
Beiträge: 37
Seit: 21.07.12
Hallo Joe,

ich denke das hängt stark davon ab wo du selbst gerade stehst.
Wie gut kennst du dich selbst?
Weißt du schon welche Themen du bearbeiten willst?
Welche Therapieform wird es werden?


Wie ihr zusammen arbeiten werdet, wird sich wahrscheinlich eh in der Therapie klären. Völlig unvorbereitet reinzugehen ohne zu wissen was du erreichen möchtest ist vielleicht nicht so ratsam. Welche Ziele hast du denn?

Aber du als Patient musst dir keine Gedanken darüber machen wie es laufen soll, das erarbeitet ihr gemeinsam.

Grüße,
Toennchen

Die Psychotherapie steht bald an; wie an die Sache rangehen?

JoeHerne ist offline
Themenstarter Beiträge: 162
Seit: 05.05.09
Danke für euere anregungen ,

ja wo meine probleme sind weiss ich ja zum glück.

ACH ! es ist nicht einfach so alte lasten abzuarbeiten aber es wird mir gut tun.

Ich glaube ich werde mir ein paar notizen machen.

Und über diese Stichpunkte mache ich mir sicher gedanken danke für den tip

- Wer bin ich,
- was macht mich aus,
- Wo will ich genau hin,
- was soll sich ändern,
- was soll so bleiben wie es ist.
- Welche Muster sind es die sich immer wiederholen...



lgJoe

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toennchen ist offline
Beiträge: 37
Seit: 21.07.12
Das wird bestimmt gut laufen.

Ich bin grad in meiner zweiten Therapie. Vor 6 Jahren habe ich diese Entscheidung zum ersten Mal getroffen und es nie bereut. Ich habe sehr viel gelernt und auch etwas von meinem Vertrauen und meinem Mut wieder gewonnen. Mir tat es wirklich gut, wäre es anders gelaufen, würde ich jetzt wohl auch kaum eine zweite machen. Diesmal aber eine andere Art mit anderen Zielen. Ein bisschen Neu ist es also trotzdem, genug um auch aufgeregt zu sein. Aber die bisherigen Termine waren schon sehr aufschlussreich und mut spendend.

Dir alles Gute,
Toennchen

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Sam77 ist offline
Beiträge: 181
Seit: 03.12.11
Hallo JoeHerne,

sich mal Stichpunkte machen und konkrete Themen ansprechen ist sicher nicht schlecht. Trotzdem sollte man nicht zu verkopft rangehen und auch offen bleiben für das, was im Therapiegespräch im jeweiligen Moment (aus dem Unterbewussten) auftaucht. Das gilt jedenfalls für alle psychoanalytischen und tiefenpsychologischen Ansätze. Aber auch in der Verhaltenstherapie kann diese Offenheit hilfreich sein. Oft liegt der Hund nämlich nicht dort begraben, wo man die ganze Zeit denkt, sondern ganz woanders.

Gruß,
Sam

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Vanilla ist offline
Beiträge: 345
Seit: 18.02.12
Hallo Joe,
Ich möchte mich Sam anschliessen...lass es erst einmal auf dich zukommen.Wenn du dich zu sehr verkopfst, bleibt "es" an der Oberfläche.Ein guter Therapeut wird aber mit deinen Emotionen arbeiten wollen um sie später dann deinem "Verstand" nahezubringen. Ein sehr gutes Buch auch um zu verstehen was in einem so abgeht ist
dieses Buch hier, das sehr leicht und locker erklärt wie wir ticken...ja es macht sogar Spass zu lesen..
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Alles Gute wünscht dir Christine

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ArmesHaschel ist offline
Beiträge: 903
Seit: 11.04.10
Hallo Zusammen,

entschuldige bitte JoeHerne, das ich einmal kurz auf ein anderes Thema lenke, aber mir platz gerade wieder mal die Hutschnur...

Was genau ist mit verkopft gemeint ? Ich weiss immer nicht genau was die Leute damit meinen wenn sie das einem Vorwerfen.
Da bitte ich doch mal an die beiden Schreiber das analytisch / sachlich zu erklären

Ich denke das man den ersten Termin auf sich zukommen lassen sollte, sich aber genau überlegen sollte was man will, immerhin ist der Psycho auch nur ein Dienstleister, der im Sinne des Auftrages handeln soll.

Des Weiteren: Das Erkennen von Verhaltensmustern, Emotionsmustern, etc. kann Wahlfreiheit bedeuten (im Sinne von Dort wo 'Es' wird 'Ich' werden). Muss aber noch lange keine Veränderung bedeutet und beinhalten.

Ein hab ich noch:
Zitat von christinedk Beitrag anzeigen
Ein guter Therapeut wird aber mit deinen Emotionen arbeiten wollen um sie später dann deinem "Verstand" nahezubringen.
Das häng ziemlich von dem Verfahren ab, welches der Therapeut anwendet, mir wäre ein Therapeut lieber der im Sinne meines Auftrages mir zu mehr Wahlfreiheit und gewünschtem Erleben hilft !

Vielleicht der Letzte für heute:
Im Sinne von The King
Ich will nicht über meine Kindheit mit ihnen Sprechen, sondern aufhören zu Stottern

Tüss Das Haschel (aka Mr. Spock)

PS.:

Die Szene, ab der 37 Sekunde, etwa 10 Sekunden :-) Ohne den Gesamten Kontext zu berücksichtigen:
Nagel auf dem Kopf !

Geändert von ArmesHaschel (01.08.12 um 10:43 Uhr)

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Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.201
Seit: 26.07.09
Was ich nicht ganz verstehe, Joe, Du hast doch bestimmt erst einmal Vorgespräche, probatorisch, gehabt, oder soll es damit jetzt anfangen, aber dann wäre der Therapie-Platz ja noch gar nicht sicher,

also wenn Du schon Vorgespräche hattest, verstehe ich nicht, dass Du dann nicht genau Deinen Therapeuten das gefragt hast,

oder anders herum hätte er es Dir auch gesagt, wenn es sein Arbeitsprinzip wäre, also dass Du Dich in irgendeiner speziellen Form vorbereiten sollst.

Aber ich verstehe auch die Unsicherheit, habe ich genauso erlebt, und vielleicht ist ja das sogar schon Therapieprinzip, dass man sich so seine Gedanken macht, Gefühle hat, oder auch nicht.


Viel Erfolg für Deine Therapie-Stunden,

Gerd
__________________
Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

Geändert von Gleerndil (01.08.12 um 11:16 Uhr)

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Vanilla ist offline
Beiträge: 345
Seit: 18.02.12
Na sowas..da ich indirekt gefragt worden bin, was ich unter "verkopft" verstehe, möchte ich es möglich kurz und schmerzlos darlegen..;-)
= Mit Verkopftsein ist (für mich) gemeint, dass jemand taktisch an Gefühlsdinge herangeht, was soviel heisst wie: es wird der Nutzen, der Aufwand und die Möglichkeiten "berechnet".
Dies verhindert jedoch - wieder meine persönliche Ansicht - sich mit seinem dahinterliegenden oder zugrundeliegenden Problem oder Wesenskern auseinander zu setzen.
Wasdie Therapie angeht:Man kann nicht einfach irgendeinen unerwünschten Zustand einfach so "weg machen"... und ich sehe es genau so dass man einen groben Plan haben sollte, wo man hin will, was man erreichen will. Zum Beispiel wenn ich nicht mehr rauchen will, dann ist das mein Ziel...aber..es ist doch die Frage warum ich überhaupt rauche..
Und wie in allen Dingen so auch in der Therapie: viele Dinge führen nach Rom...also mal schauen ob man lieber mit dem Flieger, der Bahn oder gar zu Fuss unterwegs ist.....Hauptsache man ist unterwegs..
In diesem Sinne: Good Luck!

Geändert von Vanilla (01.08.12 um 15:34 Uhr)


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