Patienten mit Reizdarum und Major Depressionen

15.07.12 09:09 #1
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carmen007 ist offline
Beiträge: 782
Seit: 21.11.06
Ich stelle das einfach mal hier rein, für die, die mehr oder weniger an Depressionen leiden

Ich kann nur die Google-Übersetzung hier reinsetzen:


Zusammenfassung
Es gibt jetzt ein steigendes Beweise für die Ansicht, dass kommensalen Organismen im Darm eine Rolle spielen in der frühen und späteren Programmierung Empfindlichkeit des Stress-Systems zu unterstützen. Der Darm von 1013-1014 Mikroorganismen bewohnt wird, ist die zehnmal die Anzahl der Zellen im menschlichen Körper und enthält 150-mal so viele Gene wie unser Genom. Es ist seit langem anerkannt, dass Darm Erreger wie Escherichia coli, wenn sie in den Darm kann die HPA aktivieren. Allerdings Tiere in einer keimfreien Umgebung zeigen übertriebene HPA Antworten auf psychische Belastungen, die mit monocolonisation normalisiert durch bestimmte Bakterienarten einschließlich Bifidobacterium infantis angehoben. Darüber hinaus schlägt erhöht Beweise dafür, dass Tiere mit Probiotika behandelt einen abgestumpften HPA Antwort haben. Stress induziert eine erhöhte Durchlässigkeit der Darm erlaubt Bakterien und bakterielle Antigene, die Epithelbarriere zu überqueren und Aktivieren einer mukosalen Immunantwort, was wiederum das die Zusammensetzung des Mikrobiom und erhöht somit den HPA-Laufwerk. Zunehmende Daten von Patienten mit Reizdarmsyndrom und Major Depression zeigen, dass in diesen Syndromen Veränderung der HPA durch eine erhöhte Durchlässigkeit Darm induziert werden kann. Im Falle des Reizdarmsyndroms die erhöhte Permeabilität können probiotische Therapie ansprechen. Detaillierte prospektiven Studien bei Patienten mit affektiven Störungen Untersuchung der Darmflora, sind Parameter des Immunsystems und HPA-Aktivität erforderlich ist, um weiteres Licht auf diesem aufstrebenden Bereich zu werfen. Es ist jedoch klar, dass die Darmflora zu berücksichtigen sein, wenn man die Faktoren, die Regelung der HPA.

Quelle: ScienceDirect.com - Psychoneuroendocrinology - Regulation of the stress response by the gut microbiota: Implications for psychoneuroendocrinology

Ebenfalls interessant finde ich die unterschiedlichsten Studien zu;

Reizdarmsyndrom: Welche Rolle spielen Darmflora und Probiotika?

www.magendarm-zentrum.de/pub/Reizdarmsyndrom.pdf

Patienten mit Reizdarum und Major Depressionen

Oregano ist offline
Beiträge: 63.688
Seit: 10.01.04
Hallo carmen,

die Psychoneuroendokrinologie ist ein interessantes Forschungsgebiet, finde ich.

Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe Psychoneuroendokrinologie ist die Entwicklung und Charakterisierung klinisch relevanter Tiermodelle der angeborenen Emotionalität und Stressreaktivität mit dem Ziel, neurobiologische, endokrine und molekular-genetische Mechanismen von affektiven Störungen wie der Depression analysieren zu können.
Das Methodenspektrum unserer Forschung umfasst eine Vielzahl verhaltensbiologischer Tests, neuroendokrine Techniken zur Analyse von Steroiden, Neuropeptiden und Transmittern im Gehirn sowie Paradigmen zur Untersuchung von Interaktionen zwischen genetischer Prädisposition und Umwelteinflüssen. Dabei konzentrieren sich unsere neuroendokrinen Untersuchungen im Gehirn und Blut auf Parameter der Funktion und Regulation der Stresshormon-Systeme, die mit Emotionalität und Depression assoziiert sind.
Durch die präzise Kenntnis von neurobiologischen und molekular-genetischen Korrelaten der Verhaltensveränderungen bei Angst- und Depressionserkrankungen soll ein Beitrag zur Definition neuer „Targets“ der Diagnose und Behandlung dieser affektiven Störungen geleistet werden.
www.mpipsykl.mpg.de/research/groups/touma/index.html

Und es wäre schön, wenn durch die Forschungen auf diesem Gebiet tatsächlich therapeutische Möglichkeiten gefunden würden/werden, um psychische "Schäden" über körperliche Therapien zu heilen.

Prof. Hellhammer forschte zunächst über Interaktion von Neuronen mit Gliazellen, das septo-hippocampale System sowie zu Hirnfunktionen, welche stressbedingte körperliche Erkrankungen kontrollieren. In seiner klinischen Forschung beschäftigte er sich vorrangig mit Ulcus pepticum, Anorexia nervosa, Colitis ulcerosa und Infertilität. Seine Arbeitsgruppe etablierte wesentliche Methoden in der Psychoendokrinologie, so die Hormonmessung im Speichel, den Trier Social Stress Test (TSST) und die Erfassung des Cortisolpeaks am Morgen als bedeutsamster Stressindikator der basalen Hormonfreisetzung. Kürzlich entwickelte er das Diagnostiksystem Neuropattern [http://www.uni-trier.de/index.php?id=5678], welches erstmals systematisch Wissen der Hirnforschung für die klinische Diagnostik stressbedingter Erkrankungen nutzt. In der klinischen Forschung charakterisierte Hellhammers Arbeitsgruppe hypocortisoläme Erkrankungen (Fibromyalgie, Reizdarmsyndrom, Burnout, etc.) als abgrenzbares Spektrum psychosomatischer Gesundheitsstörungen.
Universität Trier: Professur

Diese Forschung geht auch in diese Richtung.

So ganz neu scheinen mir die Erkenntnisse aus dem Link oben nicht: es ist doch wenigstens hier im Forum immer wieder die Rede z.B. von der opioiden Wirkung von Gluten oder den "psychischen" Auswirkungen von Lebensmitteln u.a. bei der Histaminintoleranz.
Auch die Gabe von Probiotika zur Darmsanierung und -stabilisierung ist ja bekannt.

Gruss,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.


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