Liebe deine Feinde

12.05.12 17:30 #1
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chiron ist offline
Beiträge: 98
Seit: 13.01.12
Kann man eine Krankheit lieben?

Natürlich nicht!

Wirklich nicht?

Schaut euch mal das folgende Video an. (Englisch mit deutschen Untertiteln)

Das Video zeigt eindrücklich auf, dass Gefühle das Resultat unserer Gedanken sind und dass es sich lohnt, die Gedanken zu überprüfen, wenn uns die Gefühle nicht passen. Das gilt für Gedanken gegenüber jeder "Krankheit", egal wie wir sie auch nennen mögen: Krebs, Hautausschlag, Eurokrise oder der fremdgehende Partner.

Byron Katie nennt es "Lieben was ist"¨


Eine andere Variante ist:
"Bist du noch Opfer oder vergibst du schon?" "Bist du noch Opfer oder vergibst du schon?"


Im Kern geht es aber ums Gleiche. Jeder fühlt sich, wie er denkt und wie er denkt, so fühlt er auch. Nicht die Krankheit ist das Problem, sondern die Gedanken über die Krankheit. Sie bestimmen unser Leben.

Wer daran zweifelt - Videos gucken. Es ist sehr beeindruckend.

Liebe deine Feinde

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Hallo chiron
ein Thema an dem ich seit langer Zeit dran bin. Gerade gestern hatte ich wieder ein sehr gutes Erlebnis dazu gehabt.
Mir ist vor allem klar, wie Gefühle auf den Körper wirken, was ich da an Aufbauendem oder eben Vergiftendes in mir selbst erstelle.
Werde die Links bei Gelegenheit anschauen.
Danke. LOVE, KARDE

Liebe deine Feinde
Anuka
Hallo,

ich bin durch Zufall auf dieses Video gestoßen und weiß nicht so recht, wohin damit. Vielleicht würde es am ehesten hierhin passen.


Ich finde es sehr spannend. Ob ich dadurch meine Feinde lieben werde, halte ich allerdings für unwahrscheinlich. Es könnte allerdings sein, dass ich Lügen erkennen könnte, und lernen könnte, sie als genau solche anzunehmen.

Herzliche Grüße
Anuka

P.S. Wenn ich es mir recht überlege: ich habe keine Feinde! Allerhöchstens Menschen, die ich nicht besonders mag. Einige ihrer Taten würde ich gerne ungeschehen haben oder für die Zukunft verhindern können! Da es aber unrealistisch ist... so what! Da halte ich es mit Stephen Hawking:"Do your best."
Aber Feinde, nein. Keinerlei feindliche Gesinnung, allerhöchstens Trauer, manchmal Wut.

Geändert von Anuka (03.06.12 um 22:09 Uhr) Grund: P.S.

Liebe deine Feinde
Anuka
Hallo,

jetzt habe ich noch mehr Byron Katie Videos angeschaut und bin sehr überrascht. Also habe ich mir überlegt, meinen vorherigen Beitrag zu ergänzen.

Ich bin dabei, eigene Lebenslügen zu erkennen. Spannend!

Tja, da gibt es also doch zumindestens einen Feind...ich, und genau da, wo ich es nicht vermutet hätte... oups. Das bedarf einer dringenden Korrektur!

Herzliche Grüße
Anuka

Die Welt als Illusion

Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Zitat von chiron Beitrag anzeigen
Eine andere Variante ist: . . .


Warum erwähnst Du nicht, dass es Deine eigene Variante, Dein eigenes Buch ist, auf das, auf die Du dort hinweist, das Du dort bewirbst,

wie man ja in einem anderen Thema nachlesen kann.

Außerdem meine ich, dass Du auf Deine, dort zum Teil geschilderte "fundamental veränderte Weltsicht" - die Welt als Illusion - hinweisen solltest, da diese Weltsicht für Deine Ansichten - wie ich es sehe - wohl entscheidend ist.

Denn so versuchst Du mit Menschen zu diskutieren, die in einer Welt leben, die es Deiner Meinung nach wohl gar nicht gibt.

Das scheint mir sehr kompliziert und widersprüchlich.


Gerd
__________________
Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

Liebe deine Feinde

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Eine gute Veränderung wäre auch, wenn sich Aerzte die "chronisch" Kranke oder Patienten mit Multisystemerkrankungen betreuen, zu Herzen nehmen würden, dass wenn jemand nach Jahren eigene Wege und Strategien findet, dass es ihm besser geht, diese auch akzeptieren würden, und ihn darin unterstützen.
Aber jeder Arztwechsel ist da ein neuer Stress, weil jeder Arzt es wieder besser wissen möchte, will neues ausprobieren, obwohl er die Krankheit evtl. nicht mal richtig kennt.
Dumme Situation wenn man wie ich auf Arztzeugnisse angewiesen ist. Ich nenne mich nicht mehr "Krank", sondern ich habe einfach viel weniger Energie zur Verfügung als früher, mein Körper toleriert keine Anstrengung, es ist ein Prozess geworden, und ich lerne andere Prioritäten setzen.
E S I S T M E I N L E B E N


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