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Mir ging es nicht so sehr um die heutigen Möglichkeiten der Psoriasis-Behandlung sondern um die medizingeschichtliche, bei der u.a. Quecksilber eine Rolle spielte.
Mir ging es nicht so sehr um die heutigen Möglichkeiten der Psoriasis-Behandlung sondern um die medizingeschichtliche, bei der u.a. Quecksilber eine Rolle spielte.
Gruss,
Uta
Hallo Uta,
In der Schule hieß das "Thema verfehlt".
Vielleicht wäre es besser in so einem Fall ein eigenes Fach aufzumachen?
Es geht ja um die Geschichte der Medizin und da wollte ich postulieren, daß man auch durch "weglassen" Erfolge erzielen kann, wie die alten Meister auch schon gelehrt haben.
Gruß
Wahrnehmerin
Geändert von Rota (13.07.09 um 11:28 Uhr)
Grund: noch mal nachgedacht
passt bloß auf, dass der Moderator dieses Threads das nicht mitkriegt .
Noch ein wenig zum Quecksilber?
Zitat:
Quecksilber gehört zu den 7 im Altertum bekannten Metallen. Die Quecksilber-Gewinnung aus Zinnober wurde 315 v.Chr. von Thephrastus beschrieben, und arabische Edelleute sollen in ihren Gärten Quecksilber-Teiche als besondere Attraktion gehabt haben. Auch Amalgame wurden im Rom der Kaiserzeit bereits benutzt, wie sich an der Feuervergoldung der Pferdequadriga von San Marco in Venedig zeigen lässt. Das chem. Symbol Quecksilber ist von lat.: hydrargyrum (aus griech.: hydor = Wasser und argyros = Silber, "Wassersilber") abgeleitet. Das dtsch. Wort geht auf das althochdtsch.: quecsilabar = lebendiges Silber zurück. Die Bezeichnung in anderen Sprachen leiten sich meist von dem Planeten Merkur und dem "geschäftigen" Handelsgott ab, denen das Metall im Mittelalter zugeordnet wurde. Im Mittelalter repräsentierte das "philosophische Quecksilber" das Flüssigkeitsprinzip. Bereits 1527 beschrieb Paracelsus Salben mit fein verteiltem Quecksilber oder HgO als Heilmittel (graue Salbe) gegen Syphilis.
Aspirin ist mehr als 110 Jahre alt. Aber eigentlich ist die Idee dahinter schon wesentlich älter:
Zitat:
Die Wurzeln des Kopfschmerzmittels reichen mehr als 3.500 Jahre zurück. Bereits in ägyptischen Heilrezepten aus der Mitte des zweiten Jahrhunderts vor Christus wurde einen Aufguss aus trockenen Myrteblättern gegen Rheuma- und Rückenschmerzen empfohlen. Rund tausend Jahre später verordnete Hippokrates von Kos, der Urvater aller Ärzte, gegen Fieber und Schmerzen einen aus der Rinde des Weidenbaums gewonnen Saft. Der schmerzlindernde Wirkstoff sowohl im Saft des Weidenbaums als auch in den Myrteblättern ist – wie man heute weiß – die Salicylsäure. Ihr Name ist deutet übrigens auf diesen Ursprung hin. Er ist abgeleitet von dem lateinischen Wort für die Weide: Salix. Heute wird der Wirkstoff aufgrund seiner Wirksamkeit, Verträglichkeit, weltweiten Verfügbarkeit und dem Preis von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der “Liste unentbehrlicher Arzneimittel” geführt.
Eine Tablette erobert die Welt
Am 10. August 1897 gelang es dem Bayer-Chemiker Dr. Felix Hoffmann (so die Unternehmens- geschichtsschreibung) erstmals, den Wirkstoff von Aspirin, die Acetylsalicylsäure (ASS), in einer chemisch reinen und stabilen Form zu synthetisieren. Zwei Jahre später wurde es, zunächst in Pulverform, unter dem Namen Aspirin auf den Markt gebracht. Der Begriff setzt sich zusammen aus “A” für das Acetyl, “Spir” als eine Anlehnung an die mit Salicylsäure chemisch identische Spirsäure aus dem Saft der Spirstaude sowie “In” als eine damals gebräuchliche Endung für chemische Stoffe. Dass das Präparat nach dem Bischof von Neapel und Schutzpatron gegen Kopfschmerzen, dem heiligen Aspirinus, benannt wurde, ist laut Bayer nur eine Legende.
Am 1. Februar 1899 wurde der Name als Markenbezeichnung beim Kaiserlichen Patentamt in Berlin angemeldet und am 6. März unter der Nummer 36433 in die Warenzeichenrolle eingetragen. Ab Mai 1899 wurde das Medikament – vorerst noch in Pulverform – im ersten deutschen Aspirin-Werk in Elberfeld bei Wuppertal produziert.......
Prinzipielle Frage:
Ist so eine Geschichte hier überhaupt am richtigen Platz oder sollen hier eher medizingeschichtlich-philosophisch-ethische Fragen angesprochen werden?
Prinzipielle Frage:
Ist so eine Geschichte hier überhaupt am richtigen Platz oder sollen hier eher medizingeschichtlich-philosophisch-ethische Fragen angesprochen werden?
Gruss,
Uta
Hallo Uta, hallo Moderator dieses Strangs.
Ich grüble auch noch darüber nach, was die Überschrift "Zur Geschichte der Medizin" noch so alles beinhalten könnte.
Vielleicht kann man Unterteilungen machen.
Letztendlich ist mein Schnee von gestern, heute auch schon Geschichte.
irgendwie stehe ich auf dem Schlauch, was könnte der Moderator dieses Strangs mitkriegen was er nicht sollte?
Wahrnehmerin
das war nur ein kleiner Scherz. Er bezog sich auf Euren kurzen Off-topic-Ausflug. Wenn Themen abschweifen, mache ich öfters einen neuen Thread auf und verschiebe . Das ist hier natürlich nicht nötig.
Herzliche Grüße von
Leòn
Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)