Wie sag ich es meiner Frau

11.04.11 11:00 #1
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Wie sag ich es meiner Frau

Fleming ist offline
Beiträge: 92
Seit: 27.06.08
Zitat von wechseljahresgeplagt Beitrag anzeigen
Sie ist passiv, seine Ehefrau, sehr genügsam und zufrieden... schreibt er. Na dann wollen wir ihm das mal glauben.
Solltet ihr!

Wie sag ich es meiner Frau

Fleming ist offline
Beiträge: 92
Seit: 27.06.08
Zitat von darleen Beitrag anzeigen
wer es nicht geschafft hat in 20 Ehejahren seine Frau aus der Passivität herauszuholen, sie zu begeistern für Eigeninitative, der hat für mich den passiven Part..
Wer nach 20 Jahren immer noch nicht begriffen hat, dass es Menschen gibt, die mit ihrem Leben zufrieden sind und ihre Ansprüche nicht immer in den Himmel schrauben müssen und dass man Menschen nicht versuchen sollte zu ändern..........ist ein Dummkopf!

Wie sag ich es meiner Frau
darleen
Zitat von Fleming Beitrag anzeigen
Wer nach 20 Jahren immer noch nicht begriffen hat, dass es Menschen gibt, die mit ihrem Leben zufrieden sind und ihre Ansprüche nicht immer in den Himmel schrauben müssen und dass man Menschen nicht versuchen sollte zu ändern..........ist ein Dummkopf!

wer vor 20 Jahren nicht erkannt hat wie seine Frau in Wirklichkeit ist..hat sie nicht richrig kennengelernt Aber sich dann auch nicht wundern, wenns nicht passt..

Ändern muss man gar Keinen..(vieleicht hätte man sie aber etwas begeistern können für etwas Initative?)..es bleibt doch nichts im Stillstand..es entwickelt sich doch Jeder weiter in der Ehe /Beziehung..oder nicht?

grußlos.

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wechseljahresgeplagt ist offline
Gesperrt
Beiträge: 245
Seit: 18.03.11
Ja, man hätte sie mit Sicherheit begeistern können. Aber das hätte vielleicht Einfühlsamkeit und Arbeit erfordert. Das aber zur richtigen Zeit, jetzt ist vermutlich das Kind längst in den Brunnen gefallen (sie hat kaum bzw. nur noch wenig Lust). Vielleicht weiß sie auch längst, was er so treibt, sagt es nur nicht.

Normalerweise haben Frauen Gründe für Unlust, und leider ist i.d.Regel der Mann, der es nicht bringt, der Hauptgrund für die Unlust der Frau. Noch "leiderer" trauen sich Frauen nicht, das auszusprechen - die Frau des TE scheint so zu sein, so, wie er sie schildert ("genügsam, anspruchslos".)

Natürlich ist es dann als Mann einfacher, sich bei verschiedenen anderen Frauen das zu holen, was die eigene nicht bieten kann(?)/mag. Gründe interessieren dabei nicht, die Tatsache, dass sie nicht so sexuell funktioniert, wie er es will/braucht, reicht aus. Da von Liebe zu sprechen, ist der blanke Hohn.

So denken Männer. Leider. Immer noch. Das wird sich auch, solange es solche "Fälle" Millionenfach gibt, nicht ändern. Leider gibt es auch genug Frauen, die mit verheirateten Männern was anfangen - aber man weiß ja nicht, was er seinen "Geliebten" (oder sollte ich besser schreiben: Harem?) alles so erzählt.

Ebenfalls grußlos, W.

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Kayen ist offline
Beiträge: 5.067
Seit: 14.03.07
Hallo Flemming,

Und was ist mit der Liebe, fragt Kayen. Ich führe ein Doppelleben (an ein paar Tagen für ein paar Stunden im Monat / Jahr), das stimmt. Fällt es mir schwer, danach meine Frau in den Arm zu nehmen, sie zu küssen, mit ihr zu schlafen. Überhaupt nicht! Ich habe sie lieb. Es ist eine schreckliche Vorstellung für mich, sie zu verletzen oder zu verlassen. Wir verstehen uns auch nach 20 Jahren gut und respektieren uns. Ich bin Stolz auf ihre Erfolge im Beruf, finde sie attraktiv und sie ist eine grandiose Mutter und liebevolle Ehefrau. Ich bin gerne mit ihr zusammen (im Bett und in der Öffentlichkeit). Leider zu selten, was aber mit Sicherheit nicht an mir liegt. Aber ich werde nicht mehr darum betteln, darüber mit ihr sprechen, es thematisieren oder sonst irgendwas. Ihr genügt es und es macht sie verrückt, dass ich nicht zufrieden damit bin. Also sorge ich dafür, dass ich zufrieden bin!

Meine Frage, hinsichtlich Liebe, war anders gemeint.

Spürst und fühlst "Du Ihre" Liebe? Oder siehst Du nur Ihre Zufriedenheit?


Herzlichen Gruss
Kayen
__________________
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Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Wie Du das handhabst, Fleming, ist wirklich Deine Sache. Aber - finde ich - trotzdem auch die Sache Deiner Frau.
Denn es könnte ja sein, daß sie auch andere Gedanken im Kopf hat, die sie nicht äußert oder weiter denkt, weil sie glaubt, daß Du zufrieden und glücklich bist so, wie es aussieht.
Aber so, wie es aussieht, ist es ja in Wirklichkeit nicht. Und so kann sie auch nicht entscheiden, ob sie sich nicht doch ein paar "fremde" Gedanken machen sollte oder nicht.

Gruss,
Oregano

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ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.125
Seit: 06.09.04
Für mich hört sich das nach einer angenehmen Lösung für beide Seiten an. Leider stammt die Schilderung nur von einer Seite
Ich hoffe, Flemming, du achtest penibel darauf, sämtliche Ansteckungsmöglichkeiten von deiner Frau fern zu halten?

Allerdings sind hier auch mehr als zwei Leute beteiligt. Hast du bedacht, dass jmd aus deinem "Harem" womöglich mehr als eine Nacht will, dir nachspioniert, schwanger wird, irgend etwas macht..., so dass deine Frau und Kinder doch eines Tages mit deinem 2. Leben konfrontiert werden?

LG
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Putzteufelchen ist offline
Beiträge: 347
Seit: 13.11.09
Ich frage mich gerade...kann denn eine Lösung, die auf einer Lüge basiert tatsächlich eine Lösung sein? Oder ist es vielmehr eine einseitige, egoistische Lösung?
Es ist Deine Lösung. Nicht Eure!

Wenn Ihr beide ein Problem in der Ehe habt, dann solltet Ihr beide nach einer gemeinsamen Lösung suchen. Und nicht jeder für sich selbst. Womöglich noch auf Kosten des anderen.

Wüßte Deine Frau von Deinen gelegentlichen Liebschaften und würde das tolerieren, wäre es sicher die perfekte Lösung. Doch so...auf Lug und Trug basierend...das kann dauerhaft nicht gut gehen.

Schade.


Gruß,
Putzteufelchen
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Die Kraft der Aura ist die Kraft der inneren Ehrlichkeit gegenüber sich selbst.

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.784
Seit: 26.04.04
Hallo Fleming,

Du schilderst die ganze Angelegenheit sehr positiv, für Dich scheint alles bestens zu sein, was aus Deiner Sicht nachzuvollziehen ist. Ob sich jedoch eine Ehe auf einer solchen Basis auf Dauer halten kann, möchte ich bezweifeln.
Die Anmerkungen meiner Vorschreiberinnen kann ich nur unterstützen. Es geht um vieles - angefangen von Ansteckungsmöglichkeiten, eventuellen außerehelichen Schwangerschaften etc. bis hin zu dem Moment, in dem Deine Aktivitäten auffliegen... hierbei denke ich nicht nur an Deine Frau, sondern auch an Eure Kinder.

Es ist Deine Entscheidung, wie Du Dein Leben einrichtest, da möchte Dir sicher niemand dreinreden. Es liegt mir auch fern, zu urteilen.

Könntest Du Dir vorstellen, dass sich auch für Deine Frau eine "Umorientierung" positiv auswirken könnte - hinsichtlich sexueller Aktivitäten? Wie würdest Du damit umgehen, wenn SIE mit einem anderen Partner wieder Freude an den Dingen haben könnte, die sie bei Dir weniger braucht? Das ist jetzt eine ganz ernst gemeinte Frage (das Thema "gleiches Recht für beide" möchte ich mal außen vor lassen); es könnte ja sein, dass auch sie eine Abwechslung braucht?

Liebe Grüße,
Malve

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wechseljahresgeplagt ist offline
Gesperrt
Beiträge: 245
Seit: 18.03.11
Hm... also einen Mann, der sowas schreibt:

Fällt es mir schwer, danach meine Frau in den Arm zu nehmen, sie zu küssen, mit ihr zu schlafen. Überhaupt nicht! Ich habe sie lieb. Es ist eine schreckliche Vorstellung für mich, sie zu verletzen oder zu verlassen. Wir verstehen uns auch nach 20 Jahren gut und respektieren uns.
und gleichzeitig mehrfach notorisch und bewusst fremdgeht, weil er meint, er "brauche das", den verurteile ich. Ja, dazu stehe ich.

Hier lebt sich wieder einer aus, hier zieht wieder ein Mann seinen sexuellen Egoismus durch, auf Kosten seiner "Ehefrau", die er angeblich liebt. Sowas verurteile ich, und das werde ich auch immer wieder tun. Es reicht. Frauen wurden lange genug sexuell ausgebeutet. Genau das tut dieser Mann. Und das verurteile ich.

Entweder Ehe, dann aber auch richtig, monogam, und mit allen Konsequenzen, oder eben Trennung. Er pickt sich das Beste raus, aus der Ehe, und von seinen "Geliebten", Konsequenzen zieht er nicht. Alles unangenehme, alle Kompromisse, die auch Männer (!) machen müssen, umgeht er geschickt und pickt sich überall, von jedem Menschen (hier: Frauen) das Beste raus. Ausnutzen, Benutzen, nenne ich das, und das verurteile ich.
Die Krönung der Unverschämtheit ist, wenn solch ein Mann dann noch behauptet, er liebe seine Ehefrau. ... hier fehlt jetzt wieder der Wut-Smiley.

W.


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