Partner-Börse für chronisch Kranke/Behinderte....?

04.01.11 14:55 #1
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Partner-Börse für chronisch Kranke/Behinderte....?
kopf
das ist hart ausgedrückt und nicht korrekt !
ich entschuldige mich dafür ! es tut mir leid !
hab halt auch viel erlebt ,gibt mir aber nicht das recht so zu reden !
kopf.

Partner-Börse für chronisch Kranke/Behinderte....?

Kayen ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 14.03.07
Zitat von kopf Beitrag anzeigen
das ist hart ausgedrückt und nicht korrekt !
ich entschuldige mich dafür ! es tut mir leid !
hab halt auch viel erlebt ,gibt mir aber nicht das recht so zu reden !
kopf.
Danke kopf. . .
. . . sonst würde mein "Weltbild" auch langsam über meinem Kopf zusammenbrechen.
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ns69 ist offline
Beiträge: 76
Seit: 16.07.12
Zitat von Kayen Beitrag anzeigen
Hm, ja, sehr interessante Sichtweise, wo man denn als Frau so landet, nur weil man nicht "gleich zieht" . . . auf dem Müll entsorgt!


denke ich mir mal so
na ja lieber vorher Klartext reden und sich keine falschen Illusionen machen. Hatte selbst den Fall als ich krank wurde, dass ich verlassen wurde. Dann wurde plötzlich irgendwas anderes vorgeschoben. Soll nicht heißen dass alle Frauen gleichermaßen reagieren aber andererseits ist es so etwas wie ein Naturgesetz. Die Frau sucht sich im Allgemeinen einen gesunden Mann der für Nachwuchs gut ist und keinen Kranken. Ich würde mir wahrscheinlich unbewußt/bewußt auch keine kranke Frau als Partnerin suchen. Problematisch ist nur wenn man dies so in einer bestehenden Beziehung sieht. Mein erster Reflex wäre zumindestens der kranken Partnerin zu helfen und Sie nicht stehen zu lassen.

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Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Bei den letzten Einträgen ist so sehr der Kopf im Spiel...wo ist den die Liebe, die einfach da ist, wo der Verstand aussetzt, glaubt ihr nicht mehr daran, dass es die gibt ?

Meiner Meinung nach geht es, wenn jemand seine eigenen positiven Eigenschaften kennt und sieht was auch er einem anderen trotz all den Einschränkungen geben könnte. Wichtig finde ich aber auch, dass beide ehrlich zu ihren Bedürfnissen stehen können, und die Befriedigung dieser nicht nur voll dem anderen anhängen, da gibt es evtl. auch Grenzen.

Die Liebe in einer Partnerschaft betrifft nicht "nur" den Körper, da fehlt mir etwas an Euren Beiträgen.

Herzliche Grüsse an alle
KARDE
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Geändert von Karde (23.10.12 um 12:40 Uhr)

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ns69 ist offline
Beiträge: 76
Seit: 16.07.12
Zitat von Karde Beitrag anzeigen
Bei den letzten Einträgen ist so sehr der Kopf im Spiel...wo ist den die Liebe, die einfach da ist, wo der Verstand aussetzt, glaubt ihr nicht mehr daran, dass es die gibt ?

Meiner Meinung nach geht es, wenn jemand seine eigenen positiven Eigenschaften kennt und sieht was auch er einem anderen trotz all den Einschränkungen geben könnte. Wichtig finde ich aber auch, dass beide ehrlich zu ihren Bedürfnissen stehen können, und die Befriedigung dieser nicht nur voll dem anderen anhängen, da gibt es evtl. auch Grenzen.

Die Liebe in einer Partnerschaft betrifft nicht "nur" den Körper, da fehlt mir etwas an Euren Beiträgen.

Herzliche Grüsse an alle
KARDE
Ja Du hast ja recht - aber ich habe schon so viel Mist erlebt wie das meine Frau so jung verstorben ist und ich danach zu allem Überfluss an der Amalgam-Krankheit seit 3 1/2 Jahren leide . Dann wird man auch immer latent in die Psychoecke geschoben - ich habe fertig, wenngleich ich mich jeden Tag zu beruhigen versuche. Ich schätze Frauen sehr, aber so bin ich nicht mehr bereit eine Frau kennenzulernen.
LG

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Kayen ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 14.03.07
Zitat von Karde Beitrag anzeigen
Bei den letzten Einträgen ist so sehr der Kopf im Spiel...wo ist den die Liebe, die einfach da ist, wo der Verstand aussetzt, glaubt ihr nicht mehr daran, dass es die gibt ?

Meiner Meinung nach geht es, wenn jemand seine eigenen positiven Eigenschaften kennt und sieht was auch er einem anderen trotz all den Einschränkungen geben könnte. Wichtig finde ich aber auch, dass beide ehrlich zu ihren Bedürfnissen stehen können, und die Befriedigung dieser nicht nur voll dem anderen anhängen, da gibt es evtl. auch Grenzen.

Die Liebe in einer Partnerschaft betrifft nicht "nur" den Körper, da fehlt mir etwas an Euren Beiträgen.

Herzliche Grüsse an alle
KARDE


Liebe Karde,

natürlich glaube ich an die Liebe.
Die "wahre" Liebe entsteht aber erst in der Entwicklung einer Partnerschaft, wenn das Verliebtsein sich legt, die überschießenden Hormone sich legen, dann ist es, wenn man Glück hat, die wahre Liebe, die bleibt.

Ob es bei Erkrankungen immer soweit kommt, lass ich mal dahingestellt.
Man kann mit jedem Kranken mitfühlen, was ja auch eine Art Liebe ist, aber ist es dasselbe?


Lieber ns,

es tut mir sehr leid, dass Deine Frau so früh gegangen ist und ich kenne auch das Gefühl, niemanden mehr kennenlernen zu wollen; wichtig ist trotzdem, dass man um seinen Wert weiß und sich selbst wertvoll findet.

www.id.co.at/news/charlie-chaplin-selbstliebe/

Liebe Grüße
Kayen
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ns69 ist offline
Beiträge: 76
Seit: 16.07.12
Zitat von Kayen Beitrag anzeigen
Liebe Karde,

natürlich glaube ich an die Liebe.
Die "wahre" Liebe entsteht aber erst in der Entwicklung einer Partnerschaft, wenn das Verliebtsein sich legt, die überschießenden Hormone sich legen, dann ist es, wenn man Glück hat, die wahre Liebe, die bleibt.

Ob es bei Erkrankungen immer soweit kommt, lass ich mal dahingestellt.
Man kann mit jedem Kranken mitfühlen, was ja auch eine Art Liebe ist, aber ist es dasselbe?


Lieber ns,

es tut mir sehr leid, dass Deine Frau so früh gegangen ist und ich kenne auch das Gefühl, niemanden mehr kennenlernen zu wollen; wichtig ist trotzdem, dass man um seinen Wert weiß und sich selbst wertvoll findet.

www.id.co.at/news/charlie-chaplin-selbstliebe/

Liebe Grüße
Kayen
ist was dran. LG

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo kopf,

ich habe den Schrottplatz gar nicht auf die Frau bezogen, wo für entschuldigst Du Dich....ich habe das sinnbildlich fürs Scheitern verstanden.

generell würde ich keine angeschlagene person mehr zum partner nehmen .es sei denn , sie geht zielgerichtet vorwärts .
aus psychozeiten weiß ich ,so etwas gibt es ,aber doch äusserst selten .
das was menschen wohl am meisten schwierigkeit bereitet ,ist die veränderung ,grundlegend .

gemeinsamer gesprächsstoff ,dachte ich ,das wäre es , früher ! einen betroffenen haben , sonst versteht mich ja keiner !
für mich heute schwachsinn .
LG kopf.
Es gibt Kranke, die zelebrieren ihre Krankheit. Nun stelle man sich vor, es ist gar ein Paar...wie sollen die aus der Situation wieder heraus kommen....ich finde Du hast da recht.

entdramatisierung ist angesagt ,entspannung . betrachtet man sein umfeld ,erkennt man schnell ,was da alles so zusammen ist und begreift schnell -soo krank ist man gar nicht .

LG kopf.
Ich finde Deine Herangehensweise prima !

Schade ist es wohl, die Krankenschwester ist wieder weg ?

LG KL.
__________________
LG K.

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Claudia S. ist offline
Beiträge: 619
Seit: 18.05.07
Die "wahre" Liebe entsteht aber erst in der Entwicklung einer Partnerschaft, wenn das Verliebtsein sich legt, die überschießenden Hormone sich legen, dann ist es, wenn man Glück hat, die wahre Liebe, die bleibt.
Sehe ich auch so. Wenn man aber sehr stark vergiftet/krank ist, ist es wirklich schwer, einen Partner zu finden oder zu halten.

Ich sehe es wie Kopf, dass es wenig Sinn macht, sich einen ebenfalls kranken Partner zu suchen, also z.B. wen aus dem Forum. Zwar hätte man dann zu Beginn vermutlich mehr Gesprächsstoff, aber es besteht die große Gefahr, dass man sich schön zusammen reinsteigert in die Opferrolle etc..

Ist immer gut, wenn der andere gesünder ist und gegenhalten kann oder zumindest nicht auch noch starke gesundheitliche Probleme hat. Außerdem muss einer ja das Geld für die Therapien verdienen .

Wenn ein Partner es in einer länger bestehenden Beziehung irgendwann nicht mehr aushält, weil es dem anderen langfristig schlecht geht, ist das schlimm, aber auch verständlich. Es hat nun einmal nicht jeder eine enormes Durchhaltevermögen.

Gerade Kranke müssen bei ihrer Auswahl verstärkt darauf achten, an einen Partner zu geraten, der durchhalten kann und nicht nur auf eine gut funktionierende Frau/Mann abfährt. Das sind meist die soliden und daher oft auch weniger interessanten und aufreizenden Menschen, mit denen fahren aber Kranke nach meinem Kenntnisstand am besten.
Der Partner muss wirklich lieben und darf nicht nur einer tollen Optik etc. verfallen, denn die sind veränderlich, das Wesen eines Menschen weniger.

Genau genommen ist es schon für einigermaßen Gesunde schwierig, den richtigen Partner zu finden, mit massiven gesundheitlichen Behinderungen ist es noch schwerer.

Wie schon mehrere sagten: Es ist wichtig, dass man trotz aller Behinderungen weiß, dass man ein wertvoller Mensch ist und sich nicht alles bieten lassen muss. Wenn man das ausstrahlt, dann findet man auch eher den richtigen Partner.
Gesundheitliche Behinderungen zu haben muss nicht bedeuten, dass man keine Chance auf Lebensglück hat und mit gesenktem Kopf durchs Leben schleicht.
Man muss versuchen, gesund zu werden, das hat oberste Priorität und deshalb sind wir in diesem Forum. Bis dahin (das kann einige Monate oder Jahre dauern) muss man sehen, was man ändern kann und das in Angriff nehmen und versuchen zu akzeptieren, was man (momentan) nicht ändern kann. Letzteres fällt mir im Moment auch sehr schwer.

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ns69 ist offline
Beiträge: 76
Seit: 16.07.12
Zitat von Claudia S. Beitrag anzeigen
Sehe ich auch so. Wenn man aber sehr stark vergiftet/krank ist, ist es wirklich schwer, einen Partner zu finden oder zu halten.

Ich sehe es wie Kopf, dass es wenig Sinn macht, sich einen ebenfalls kranken Partner zu suchen, also z.B. wen aus dem Forum. Zwar hätte man dann zu Beginn vermutlich mehr Gesprächsstoff, aber es besteht die große Gefahr, dass man sich schön zusammen reinsteigert in die Opferrolle etc..

Ist immer gut, wenn der andere gesünder ist und gegenhalten kann oder zumindest nicht auch noch starke gesundheitliche Probleme hat. Außerdem muss einer ja das Geld für die Therapien verdienen . ..........................

Genau genommen ist es schon für einigermaßen Gesunde schwierig, den richtigen Partner zu finden, mit massiven gesundheitlichen Behinderungen ist es noch schwerer.

Wie schon mehrere sagten: Es ist wichtig, dass man trotz aller Behinderungen weiß, dass man ein wertvoller Mensch ist und sich nicht alles bieten lassen muss. Wenn man das ausstrahlt, dann findet man auch eher den richtigen Partner.
Gesundheitliche Behinderungen zu haben muss nicht bedeuten, dass man keine Chance auf Lebensglück hat und mit gesenktem Kopf durchs Leben schleicht.
Man muss versuchen, gesund zu werden, das hat oberste Priorität und deshalb sind wir in diesem Forum. Bis dahin (das kann einige Monate oder Jahre dauern) muss man sehen, was man ändern kann und das in Angriff nehmen und versuchen zu akzeptieren, was man (momentan) nicht ändern kann. Letzteres fällt mir im Moment auch sehr schwer.
(ohne Ironie)


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