Die Psychologie der Frau

17.01.07 20:54 #1
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Die Psychologie der Frau
Anne B.
ich denke, Frauen sollten sich auf Ihre Stärken besinnen, wie z. B. soziale Kompetenz, Feingefühl, ausgewogenes taktisches Denken, Intuition u. v. m. - das sind dann alles Dinge die Männern schwer fallen und die eine Frau dann letztendlich genauso unentbehrlich machen, wie die Herren in der Führungsriege. Es gibt einige wenige Frauen die es uns vorleben, aber leider viel zu wenige. Und was für die Führungsebene gilt, gilt natürlich auch im täglichen Leben.
Hallo Chiara,

habe eine etwas andere Auffassung. Männer sind ebenso wie Frauen auch sozial kompetent, verfügen über Feingefühl und können ebenso taktisch ausgewogen denken. Das sind m. E. nicht typisch weibliche Eigenschaften, sondern Fähigkeiten, die anerzogen werden und die erlernbar sind.
Ich glaube außerdem, dass es eine Menge Frauen gibt, die es uns vorleben, allerdings als Zentrum einer Familie und nicht einer Firma, während ihre Männer bzw. die Väter, die materiellen Grundlagen schaffen. Nur diese Frauen sieht man nicht, oder will man oft auch gar nicht sehen, vielleicht weil man heutzutage Karriere mit Intelligenz gleichsetzt und das Hausfrauendasein als etwas ansieht, wozu man keinen Verstand benötigt.
Ein Mann, der die Frau in ihrer Weiblichkeit voll und ganz anerkennt und sich gleichzeitig beruflich in einer Führungsposition befindet, wird seine Macht niemals mißbrauchen und daher stets auch ein "guter Chef" sein. Das ist jedenfalls Ergebnis meiner Beobachtungen. Allerdings geht diese Diskussion wieder sehr in Richtung Schwarz/Weiß-Denken, was mir eigentlich nicht so gefällt.

Viele Grüße von Anne

Geändert von Anne B. (22.04.07 um 15:26 Uhr) Grund: etwas ergänzt

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chiara ist offline
Beiträge: 259
Seit: 22.02.07
Ein Mann, der die Frau in ihrer Weiblichkeit voll und ganz anerkennt und sich gleichzeitig beruflich in einer Führungsposition befindet, wird seine Macht niemals mißbrauchen und daher stets auch ein "guter Chef" sein.
...das ist das Ideal - leider absolut kein Standard... Wohlbemerkt ich kenne auch diese Chefs, aber sie sind doch relativ selten.

Auch bin ich immer noch der Meinung, dass Männer eine andere Denkstruktur haben als Frauen und wenn eine Frau versucht sich diese Denkstruktur zu eigen zu machen, wird es immer nur ein schwacher Abklatsch sein. Viel besser ist es doch wohl, sich selbst gut, richtig und stark zu fühlen und dies auch nach außen darzustellen... sei es nun im Job oder innerhalb der Familie. Leider schaffen das viel zuviele Frauen auch innerhalb einer Familie nicht, was ich sehr bedaure. Es gibt viel zu viele Frauen die sich über ihre Männer definieren, obwohl sie sich wirklich nicht zu verstecken brauchten. Und ganz klar - es gibt immer Ausnahmen von der Regel... aber von diesen sprechen wir doch nicht - oder?

Viele Grüße

Chiara

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chiara ist offline
Beiträge: 259
Seit: 22.02.07
. Ich wünsche mir für Frauen, daß sie beides miteinander verbinden können, wie es für Männer im großen und ganzen ja noch gilt. Denn die Entscheidung, Kinder zu erziehen und Haushalt zu führen, bedeutet sehr häufig, daß damit die Karriere-Leiter endgültig weggeräumt wird.
Hallo Uta,

denkst du wirklich, dass ein Mann in einer anderen Position wäre, wenn er sich für Haushalt und Kind entscheiden würde? Das ist doch fast nur im öffentlichen Dienst möglich. In jedem anderen Bereich wird der Mann dann nicht mehr als "Mann" angesehen. Dahingehend gibt es nicht so viele Unterschiede. Was ich allerdings sehr bedaure ist, dass Frauen, wenn sie sich dazu entscheiden die ersten Jahre bei ihren Kindern zu bleiben (was ich durchaus für sinnvoll für die Kinder halte), später beruflich wirklich kaum noch dort ansetzen können wo sie aufgehört haben. Auch dann nicht, wenn sie sich während ihrer Auszeit kontinuierlich weitergebildet hat. Zu sehr schwebt dem Arbeitgeber dann vor, dass gerade Mütter häufig Fehlzeiten durch Erkrankungen der Kinder haben. Ich denke, da sollte politisch mal der Haken angesetzt werden.

Weiter denke ich, dass gerade die von dir bemängelten "verschwommenen Formulierungen" durchaus eine Stärke der Frauen sein könnte. Nicht alles muß sofort und jetzt und hier entschieden werden... manchmal ist es nämlich auf jeden Fall besser eine Entscheidung aufzuschieben, als eine schnelle, falsche Entscheidung zu treffen. Die kostet nämlich meist das Unternehmen eine ganze Stange Geld. Und wenn es um Konzeptentwicklung geht - da denke ich, sind Frauen oftmals unschlagbar - wenn man sie läßt. Ein Brainstorming mit Frauen kann so was von effektiv sein. Die von dir geschilderte Problematik dürfte bei entsprechend gutem Willen keine Problematik darstellen. Ich kenne auch einige Männer die sehr gerne mit Frauen arbeiten, eben aus den o. g. Gründen. Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Unternehmen nichts besseres tun kann, als ein ausgewogenes Verhältnis in allen Ebenen zu schaffen

Aber gut - ich denke auf einen gemeinsamen Nenner kommen wir nicht, aber wir haben uns angenähert ;-)

Gruß

Chiara

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.718
Seit: 10.01.04
Hallo Chiara,
dieses Thema läuft ja schon sehr lange, und ich habe früher schon einiges dazu geschrieben.

Ich denke, wir liegen nicht allzu weit auseinander; wahrscheinlich sind Deine Erfahrungen anders als meine. Aber das gehört eben dazu zur Meinungsbildung.

denkst du wirklich, dass ein Mann in einer anderen Position wäre, wenn er sich für Haushalt und Kind entscheiden würde?
Darüber brauchen wir nun wirklich nicht mehr zu sprechen. Das ist doch längst klar, oder?

Gruss,
Uta

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo zusammen

Denke eine Verallgemeinerung ist immer falsch.
Aber grosstendenzlich geben ich hiara und Bodo recht.
Dabei sind die Männer nicht heldenhafte Ritter, aber zumindest das Visier haben sie meist offen, Dazu tragen sie eben auch einen Panzer. Anders gesagt, unter den männern ist es relativ klar, welcher beruflich Ambitionen hat und der Konkurrenzkampf wird relativ offen ausgetragen. Männer wollen klare zuständigkeitren, Rollen und Regeln. Wenn diese mal entschieden sind, dann fügen sie sich meist.
Frauen intrigieren versteckt, ein Verlust beim Konkurrenzkampf wird als Schmach verstanden und nicht oft akzeptiert, dh es wird weiter versucht die Andere zu mobben oder so.
Es gibt deshalb viele Frauen wie chiara, die lieber mit Männer arbeiten, weil deren Verhalten meist mit derem denken übereinstimmt. Man weiss voran man ist, ein gutes Wort ist meist echt, ein Streber strebt etwas offen an, hinterrücks läuft viel weniger.

Auch bin ich immer noch der Meinung, dass Männer eine andere Denkstruktur haben als Frauen und wenn eine Frau versucht sich diese Denkstruktur zu eigen zu machen, wird es immer nur ein schwacher Abklatsch sein.
Da Chiara voll zustimme.

Bei der entscheidungsfindung stimmt Uta's Aussagen grösstenteils recht gut.
Das tendenziell männliche strukturierte faktenauflistung, Bewertung mit Vor und Nachteilen hat sehr viel gutes, aber eben auch das schlechte, dass interdisziplinäres bzw weiteres nicht aus den Fakten enthaltenes Männer eben weniger gut berücksichigen und einbringen können. Frauen entscheiden tendenziell später, was zwar nicht immer, aber doch meistens vorteilhaft ist.

Männer sind ebenso wie Frauen auch sozial kompetent, verfügen über Feingefühl und können ebenso taktisch ausgewogen denken. Das sind m. E. nicht typisch weibliche Eigenschaften, sondern Fähigkeiten, die anerzogen werden und die erlernbar sind.
Aufgrund einiger Studien sind die Frauen erziehungsunabhängig tendenziell feinfühliger und sozial interessierter. Dies hat viele Vorteile, die man nutzen soll, aber auch nachteile, wenn man damit vor lauter alles fühlen, spüren, sehen etc ein Informationsoverflow hat, auf grund dessen man nicht mehr gut entscheiden kann.

Ich glaube außerdem, dass es eine Menge Frauen gibt, die es uns vorleben, allerdings als Zentrum einer Familie und nicht einer Firma, während ihre Männer bzw. die Väter, die materiellen Grundlagen schaffen. Nur diese Frauen sieht man nicht, oder will man oft auch gar nicht sehen, vielleicht weil man heutzutage Karriere mit Intelligenz gleichsetzt und das Hausfrauendasein als etwas ansieht, wozu man keinen Verstand benötigt.
Ein Mann, der die Frau in ihrer Weiblichkeit voll und ganz anerkennt und sich gleichzeitig beruflich in einer Führungsposition befindet, wird seine Macht niemals mißbrauchen und daher stets auch ein "guter Chef" sein.

Niemals ist vieleicht ein zu absolute Aussage. aber sonst finde ich die aussage seeeeeehr treffend und hat enthält Weisheit
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Die Psychologie der Frau
Anne B.
Wann oder besser womit beginnt eigentlich die Psychologie der Frau? Beginnt die Psychologie der Frau, wenn ein Mädchen erste Rundungen bekommt, wenn es sich zum ersten Mal verliebt oder gar schon im Kindesalter, wenn es den Kleiderschrank ihrer Mutter plündert ?

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chiara ist offline
Beiträge: 259
Seit: 22.02.07
Hallo Flowerpower,

ich denke, die Psychologie der Frau beginnt schon mit der Geburt. Allein durch die Tatsache, dass das Kind ein Mädchen ist, wird es schon geprägt von Eltern, Umwelt, später Lehrer, Freunde etc. Und diese Prägung hat selbstverständlich auch Auswirkungen auf das spätere Leben, auf die Psyche, das Sozialverhalten, auf die Durchsetzungkraft, ja sogar auf das kommunikative Verhalten uvm. Das sind die Konditionierungen für die man entweder dankbar ist oder gegen die man Zeit seines Lebens kämpft ;-)

Liebe Grüße

Chiara

Die Psychologie der Frau
MisterX

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Flowerpower

Sehe es auch so wie Chiara, aber sogar wenn die umwelt gleich ist, die weiblichkeit setzt sich durch. Dies hat man durch ein tragisches Experiment herausgefunden. Ganz kurz: Einem eineingen Zwiling wurde bei der Laserbeschneidung der ganze Penis fälschlicherweise "zerstört". Man hat das Kleinkind weibliche geschlechtsteile umoperiert und bewusst im Gegensatz zum Bruder als Mädchen erzogen (Puppen etc etc). Trotz allem hat die männliche Prägung immer überjhand gehabt, ja er wurde sogar "lesbisch", wenn dieses Wort in diesem Fall überhaupt gesagt werden kann.
Auxch aufgrund dieses experimentes haben viele psychologen anerkannt, dass es typisch Männliche wie weibliche interessen, verhaltensweisen etc gibt, auch wenn diese je nach Mensch unterschiedlich satrk ausgeprägt sind und dies nicht absolut ist.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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blockflöte ist offline
Beiträge: 547
Seit: 09.09.06
dazu möchte ich eine beobachtung erzählen:

mein jüngstes enkelkind, inzwischen 13 mon. war früher genauso mit mädchen wie mit buben zusammen, sara grenzt sich inzwischen aber von den buben ab, bzw, hängen die jetzt in der krabbelgruppe zusammen, und will nicht mehr unbedingt etwas mit ihnen zu tun haben, sind ihr vll. auch zu wild.

ich denke, es gibt schon anlagebedingt unterschiede.

zu beats bsp. möchte ich aus der eigenen verwandtschaft anführen. das neugeborene mädchen hatte anlagebedingt beide geschlechter in sich, man operierte sie so, wie die meisten merkmale aufzeigten, eben als mädchen, aber heute ist sie als erwachsene immer männlicher geworden.

lg monika
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die wichtigste stunde ist immer die gegenwart, der bedeutendste mensch immer der, der dir gerade gegenüber steht.
aus dänemark


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