Die Psychologie der Frau

17.01.07 20:54 #1
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Die Psychologie der Frau

phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Wunderbar Pius, so steckt also hinter dem "Teufelsweib" der Mann, der sie durch seine Interpretation dazu macht? Dem kann ich folgen.

Und wenn dieser Mann noch selber daran glaubt, dann erschafft er damit (s)eine Realität, und wenn diese erst mal laufen gelernt hat... na bravo! Und was lernen wir daraus? Wenn man nicht mehr selber was beizutragen weiss, das Thema aber offensichtlich nicht loslassen kann (Sucht? Selbstsüchtigkeit?), dann langt man(n?) schon mal in den Zitatenkeller.

Spiegelein, Spiegelein an der Wand... wem schau ich in die Augen dann... Teufelsweib oder Opfermann? Was doch letztendlich nichts anderes zeigt, als dass der Mann... mhm... vielleicht doch mehr Angst vor der Frau hat, als er es sich einzugestehen bereit ist? Aber bitte, warum ausgerechnet Gretel? Als Frau müsste sie doch ganz teufelverweibt sein? Oder steh ich jetzt auf dem Schlauch?

Phil
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herzlichst aus Trollhalden!

Die Psychologie der Frau

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.718
Seit: 10.01.04
Über das Leben der Dion Fortune berichtet auch Wikipedia:
Dion Fortune - Wikipedia
Servants of the Light in Deutschland
Hermetic Order of the Golden Dawn - Esopedia

Gruss,
Uta

Die Psychologie der Frau

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Uta

Ist doch was Feines, so eine Rollenzuteilung:
Die Frau übernimmt also die Verantwortung für das Blühen der emotionalen Anteile des Mannes?

Oh nein, denke nicht das es so gemeint ist, zumindest ich sehe es nicht so. Indem man als Mann das bejaht, gibt Mann eben zu, das man emotional im Vergleich zur Frau eben Defizite hat. Nur durch die Frau ist der Mann in der Lage, die in ihm latent vorhandene Gefühlswelt leben zu können. Verantwortung dazu hat aber die Frau nicht.
Wenn ein Mann dies aber nicht erkannt oder nicht eingestehen will, dann kann es eben soweit kommen wie Pius es schrieb.
(Der Mann kann nebenbei auch nur durch die Befruchtung das schon latent vorhandene Leben im Schoss der Frau auslösen, ist aber auch nicht (alleine) verantwortlich damit neues Leben entsteht.)



Er ist ihrer damit ledig. Na wunderbar!
Als "Gegenleistung" befruchtet der Mann den Leib der Frau? Das dürfte doch sämtlichen Uralt-Vorstellungen von den Aufgaben der Geschlechter entgegenkommen?
Es hat sich also nie etwas geändert
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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hänsel & gretel ist offline
Themenstarter Beiträge: 125
Seit: 19.11.06
Vorgestern sind hier gleichzeitig beide Rechner abgestürzt – auf sehr mysteriöse Weise.

Danke Uta, du hast dich bemüht, eine konstruktive Diskussion in gang zu bringen – und für die Links.

Danke Pius, du hast einen konkreten Fall (aus deiner praktischen Erfahrung?) geschildert, wie es laufen kann, wenn ein Mann sein gegengeschlechtliches Wesen nicht in seine Gesamtpersönlichkeit integriert.

Danke, lieber Beat für dein außerordentliches Einfühlungsvermögen. Es kommt bei mir an, dass ein für mich sehr wichtiges Thema von dir angenommen und ernst genommen wird.

War da noch jemand? Jedenfalls kann ein aufmerksamer Leser dieses Forums hier den Unterschied erkennen zwischen theoretischer und praktischer Resonanz.

Zur Sache.
Da Männer und Frauen so konstruiert wurden, dass sie kaum aufeinander verzichten können (ja, ja, ...) muß ihr zwangsweises Zusammenwirken wohl einen Grund haben. Vor Jahren las ich mal eine andere Übersetzung für „Rippe“ – die lautet: Seite.
Demnach wurde per Schöpfungsakt (wenn denn an der Genesis Wahrheit ist) eine Ganzheit geteilt in ihre beiden (verschiedenen) Seiten.
Damit sie sich vielleicht transzendieren, um ... ???
Das ist doch die spannende Frage.

Denn es könnte ja durchaus so sein:
Wenn eine Frau sich um den Mann, besser gesagt, den männlichen Aspekt des Lebens (oder des Seins, oder der Identität/Existenz) bemüht, könnte sie (reine Theorie natürlich) auch etwas leisten für ihr eigenes Wohl, indem sie nämlich ihr Weibliches mit dem Männlichen in Einklang bringt. Die Folge wäre: sie würde autonomer werden, durch weniger Angst mehr liebevoller sein können.
(das wäre übrigens dasselbe Prinzip, das bei der Erziehung von Kindern tätig ist – über das Bemühen um eine liebevolle Fürsorge für mein Kind komme ich heran an die Auflösung meiner eigenen Kindheitskonflikte)

Mehr Liebe in der Welt bringen. Darüber lohnt es sich doch weiter nachzudenken.

Gruß
Gretel

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Gretel

Denke das mit der Rippe und Seite ist eben nicht zufällig. Die Sehnsucht des EINS seins, dh die Zusammenführung/Verschmelzung/Ganzwertung des "Körpers" mit der richtigen "Rippe" und umgekehrt, und dies auch aber nicht nur aus sexueller Sicht, passt zu diesem Ansatz auch.

Wenn eine Frau sich um den Mann, besser gesagt, den männlichen Aspekt des Lebens (oder des Seins, oder der Identität/Existenz) bemüht, könnte sie (reine Theorie natürlich) auch etwas leisten für ihr eigenes Wohl, indem sie nämlich ihr Weibliches mit dem Männlichen in Einklang bringt. Die Folge wäre: sie würde autonomer werden, durch weniger Angst mehr liebevoller sein können.
Praktisch würde ich in einem Beispiel es so ausdrücken: Wenn eie Frau sich mit dem passenden Mann zusammentut, kann sei zB während der Schwangerschaft / Kleinkindzeit, gewisse Sachen dem Mann abgeben (besser gesagt, der Mann kann Ihr dies abnehmen), wodurch sie entlastet wird und sich auf das Wesentlichere (Gesundheit im weitesten Sinne für Mutter und Kind) konzentrieren (oft ist es ein managen) kann und dadurch Handlungsfreiheit gewinnt und nutzen kann.

Mehr Liebe in der Welt bringen. Darüber lohnt es sich doch weiter nachzudenken.
Allerdings. Die Heilsarmee schreibt zB: "Glauben heisst handeln". Denke da kann man auch sagen "lieben heisst handeln" dh unterstützendes handlen, aufmunterndes handlen, vorlebende handeln, freisetzendes handlen, etc .
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Liebe Grüsse
Beat

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.718
Seit: 10.01.04
Denn es könnte ja durchaus so sein:
Wenn eine Frau sich um den Mann, besser gesagt, den männlichen Aspekt des Lebens (oder des Seins, oder der Identität/Existenz) bemüht, könnte sie (reine Theorie natürlich) auch etwas leisten für ihr eigenes Wohl, indem sie nämlich ihr Weibliches mit dem Männlichen in Einklang bringt. Die Folge wäre: sie würde autonomer werden, durch weniger Angst mehr liebevoller sein können.
(das wäre übrigens dasselbe Prinzip, das bei der Erziehung von Kindern tätig ist – über das Bemühen um eine liebevolle Fürsorge für mein Kind komme ich heran an die Auflösung meiner eigenen Kindheitskonflikte)
Diese Überlegungen setzen voraus, daß jede Frau Angst hat (wofür, warum?) und sie implizieren, daß Frauen mit Angst nicht liebevoll sein können bzw. ohne Angst liebevoller werden.

Das ist mir viel zu schwammig, weil ich diese Prämissen nicht nachprüfen kann.
MIr sind nachvollziehbare Gedanken lieber, und die bedeuten für mich (das kann jeder für sich selbst festlegen natürlich):
Wenn ich mit mir liebevoll umgehe, ganz egal, welche Voraussetzungen ich auf dieser Welt mitbekomme und dieses liebevolle Umgehen auch auf meine Umgebung übertrage, dann kann diese Welt ein guter Platz sein, vorausgesetzt, jeder wendet das an.
Da das aber nicht so ist, ist diese Welt teilweise ein guter Platz und teilweise eben nicht. Trotzdem werde ich nur für mich etwas verändern können und nie für die ganze Welt. Schuldzuweisungen werden mich auf der schlechten Seite der Welt festhalten, weil sie verhindern, daß ich für mich liebevoll denken und handeln kann.

Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (02.04.07 um 08:50 Uhr)

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Uta

Sehe es eher so, dass diese Überlegungen voraussetzen, dass Frau eben wie Mann auch Defizite hat. Diese Defizite kann man auch als etwas schlecht bekanntes ansehen und alles was wir ja nicht kennen, oder nicht im Griff haben, macht uns im wietesten Sinne Angst, ausser man kann es eben abgeben bzw loslassen.

Trotzdem werde ich nur für mich etwas verändern können und nie für die ganze Welt.
So eng sehe ich es nicht. Wenn Du etwas für Dich verändern kannst, kannst Du es danach auch für die ganze Welt. Du stehst in der welt und wenn Du Dich änedrst, änderst Du automatisch auch ein bischen die welt. Und viele Leute konnten die Welt ändern, die bekanntesten stehen oft in den Geschichtsbüchern

Schuldzuweisungen werden mich auf der schlechten Seite der Welt festhalten, weil sie verhindern, daß ich für mich liebevoll denken und handeln kann.
Finde ich sehr schön und treffend gesagt.
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Liebe Grüsse
Beat

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.718
Seit: 10.01.04
leider geht die Schreibweise von gut und schlecht beim Kopieren verloren. Das ist mir aber wichtig.....
Uta

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
zustimme, aber auch dort wo es gut ist ist gut relativ, oder anders gesagt, absolut gut ist es nirgends auf dieser Welt
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Liebe Grüsse
Beat

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soullove ist offline
Beiträge: 719
Seit: 02.05.06
hi Gretel,

Vorgestern sind hier gleichzeitig beide Rechner abgestürzt – auf sehr mysteriöse Weise.



wenn man da ein tiefere sinn suchen möchte ,dan vielleicht das man sich mit sichselber auseinander setzen muss ohne aussenwelt.
andere idee wenn zwei rechner in ein haus stehen ist das nicht unlogisch weil sie dasselbe nezwerk benutzen passiert halt.

Es gibt im grunde kein psychlologie des frau, weil wir im grunde immer beide sind und waren.
Wenn man etwas fest glauben bleibt wird es sich bestätigen bleiben wie bei allem ,auch das reflektieren.

Wenn man der mut fast in sichselber zu schauen sich zu gestehen warum und was man reflektiert brauch man nicht mehr andere mit eigene reflektionen auf zu sattlen.

Womit man beide der freiheit bekommt in sich weiter zu wachsen und nicht mehr auf kosten anderen.


liebe grüss brigit


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