Die Psychologie der Frau

17.01.07 20:54 #1
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Die Psychologie der Frau

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Gretel

Also: gibt es eine "natürliche" Stärke des Weiblichen, die von überkommenen Mustern verdeckt ist?
Ja es gibt die Stärke und ob sie überdeckt ist, kommt auf das Umfeld und die Frau an

Ach ja – Frauen brauchen Schutz von Männern, Frauen brauchen Schutz VOR Männern.
Sehr schön gesagt.

Aber es gibt auch eine Urangst der Männer vor den Frauen.
Ob Urangast das richtige Wort ist, weiss ich nicht.
- Männer können angst wegen der weiblichen Sexualität haben, da Frauen ja (tzumindest in der unbewussten vorstellung) immer können, ob Lust da ist oder nicht. Und wenn sie da ist, fühlt sich manch Mann unterlegen
- Man(n) kann auch Angst vor Intuition der frau haben, die oft dem angeblich grossartigen und logischen Denken des mannes überlegen ist.
Mehr fällt mir nicht ein dazu.

Zum Komplex:
Es ist m.E. wie bei vielen (zb: national/kommunistische ansicht versus lieberale/egoistische Ansicht). Es fehlt die (radikale) Mitte.
Kurz gesagt, die Frau ist gleichwertig aber nicht gleich, sie ist anders, aber nicht besser oder schlechter. Diese Einsicht erleichtert den gleichwwertigen Umgang iund das Verständnis unter einander und ermöglicht auch die Nutzung der Fähigkeiten im Sinne der Kooperation.
Bsp Sexualität: Eine mütterliches sein (im tendenziell klassischen Sinne) ist kein Widerspruch zu einer lusterfüllten Sexualität, ja innerhalb einer festen Partnerschaft sogar ein wichtiger Punkt für eine gute Beziehung.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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phil ist offline
Beiträge: 1.702
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Grüss euch,

schon allein die Art und Weise, wie man sich anmasst männlicherseits hier in diesem Thread über das andere Geschlecht zu disputieren zeigt wohl mehr als deutlich, dass sich die eine Seite (bewusst oder unbewusst) dem weiblichen Geschlecht überlegen fühlt, und somit - wohl oder übel - nicht im Ausgleich mit seiner ureigensten Polarität ist.

herzlichst - Phil
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herzlichst aus Trollhalden!

Die Psychologie der Frau

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Phil

Indem Du Dich anmasst, die männlichen Teilnehmer (trotz Aiufforderung einer Frau an der diskussion teilzunehmen) als nicht ausgeglichen in der ureigenen Polarität zu bezeichnen, tust Du doch genau das, was Du kritisierst, oder?
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Liebe Grüsse
Beat

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phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Hoppla - Beat, fühlst Du Dich betupft?

Ist es die Tatsache an der Diskussion teilzunehmen oder vielmehr die Art der Argumentation? Wo wird geurteilt und wo beobachtet? Wo wird gefragt und wo festgestellt? Und, fühlen sich andere männliche Schreiber, oder gar jeder durch meine Schreibe betupft? Wenn nicht, warum nicht?

Vielleicht scheiden sich die Geister diesbezüglich gerade daran, ob man urteilt oder einfach beobachtet... und erkennt, eben auch sich selber im anderen wiedererkennt... wieweit man das Unterschiedliche und Spezifische, so wie es sich darstellt, annehmen, somit lieben und sich daran gegenseitig erfreuen kann.

Womit aber meine Aussage zur "männlichen Überheblichkeit" nach wie vor offen und nicht relativiert ist.


herzlichst - Phil

PS. ich beschuldige ausdrücklich niemandem... noch behaupte ich etwas... es reicht völlig aus, wenn ich es mal in den Raum stelle... nicht mehr und nicht weniger als das.
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herzlichst aus Trollhalden!

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Phil

Hoppla - Beat, fühlst Du Dich betupft?
Klar, schliesslich habe ich mitgeschrieben und ein mann bin ich glaube ich auch... :-)

Vielleicht scheiden sich die Geister diesbezüglich gerade daran, ob man urteilt oder einfach beobachtet
Wenn Du mit urteilst "eigene Meeinung dazu ausdrücken" meinst, gehört meiner ansicht nach beides dazu. Ich für meine Person kannvon beobachtungen anderer, was ich vieleicht selber nicht bemerkte, lernen, aber auch durch andere Meinungen, die die Meinigen ergänzen oder hinterfragen bzw widersprechen. Es ermöglicht mir damit, mich mit einer anderen Sichtweise auseinander zu setzen und so unter umständen etwas zu lernen oder anzunehmen.

ich beschuldige ausdrücklich niemandem... noch behaupte ich etwas...
na ja, das sehe ich anders: schon allein die Art und Weise, wie man sich anmasst männlicherseits hier in diesem Thread über das andere Geschlecht zu disputieren zeigt wohl mehr als deutlich, dass sich die eine Seite (bewusst oder unbewusst) dem weiblichen Geschlecht überlegen fühlt, ... nicht im Ausgleich mit seiner ureigensten Polarität ist.
zeigt wohl mehr als deutlich ist eine absolute Aussage über diejenigen die Ihre mMeinungen kundtun. Oder hast du es anders gemeint bzw ich es falsch verstanden? Sei es wie es sei, die Mienung von Frauen interesseirt mich jetzt.
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Liebe Grüsse
Beat

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.718
Seit: 10.01.04
Ich habe längst den Faden verloren. Worum geht es eigentlich inzwischen in diesem Thread? Er ist schon so ewig lang, daß wahrscheinlich schon so ziemlich alles von den wenigen Postern, die daran teilnehmen, gesagt worden ist?

Gruss,
Uta

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hänsel & gretel ist offline
Themenstarter Beiträge: 125
Seit: 19.11.06
Mein Empfinden ist es nicht, über die "Psychologie der Frau" sei alles gesagt, im Gegenteil. Der Weibliche Geist ist ein Pol, eine fundamentale Seite des Lebens. Und je besser Frauen und Männer diesen Geist verstehen, annehmen und integrieren können als ein Bündel von Fähigkeiten und Fertigkeiten, je gesünder (zufriedener, glücklicher etc.) wird Mensch für sich selber und andere DA-SEIN können.

Auch die Auseinandersetzung zwischen Beat und Phil kann ich nur begrüßen, sie erscheint mir offen und fair. Lernen läßt sich doch nur dann, wenn sich Probleme offenbaren können, und wo der Mut (hallo Beat) herrscht, über Problematisches zu sprechen.

Aber danke Uta, für deinen Hinweis auf den "Roten Faden" - er ist ab und an wirklich nötig. Allerdings sollte auch möglich bleiben, einige als peripher erscheinende Aspekte zu besprechen. Dafür sind wir ja Menschen mit unterschiedlichen Befindlichkeiten.
Und, was für mich besonders wichtig ist: Frauen sollten es sich wert sein, hier weiter über ihre Rolle, ihr Sein-Tun-und Haben zu sprechen.

Gruß
Gretel

Die Psychologie der Frau
Männlich Bodo
Was ich in diesem Kontext niemals kapiert habe, ist die für mich teilweise konstruierte Unterscheidung zwischen Mann und Frau.

Frauen sind Frauen - Männer sind Männer. Ok. Nun gut.

Offenheit spielt eine Rolle. Sich Auf machen, sich Offen halten.

Eine Frau kann beste Freunde haben - ein Mann beste Freundinnen. Und das hetero. Das ist das Leben: Keine Unterschiede zwanghaft kreieren. Das Problem beginnt in der subjektiven Wahrnehmung: Wo selektiere ICH und warum?

Der Mensch ist des Menschen Freund. Feind auch. Doch das soll nun bewusst ausgegrenzt sein.

Was wir gerne vergessen: Das Phantastische ist doch der Konsenz - die Übereinkunft, im Fühlen und Denken. (Etwas philosophisch, aber angemessen, weil real.)

Horaz hat hier Basics geschrieben, was Partnersuche, Gründe - seelisch wie physisch betrifft.

Zum Schluss, warum verklomplizieren wir Dinge, die sich immer wieder neu zwischen zwei Menschen ergeben (müssen) . . .

Etwas weniger Eitelkeit, etwas weniger (falscher?) Stoltz, und wir könnten tatsächlich Schwestern und Brüdern sein.

Pathetische Grüße, Bodo

Die Psychologie der Frau

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.718
Seit: 10.01.04
Frauen sollten es sich wert sein, hier weiter über ihre Rolle, ihr Sein-Tun-und Haben zu sprechen.
schreibt Gretel.

Ich denke, Frauen sollten vor allem - falls dies nicht schon sowieso so ist - es ins Agieren umsetzen, was sie hier in der Theorie lesen und schreiben.
Ich habe oft Frauen erlebt, die viel geredet haben, ihren Kummer über das Verhalten ihrer Männer ausgedrückt haben. ABER: sie haben sehr oft darauf gewartet, daß die Männer aktiv wurden und agiert haben, um dann wieder auf diese Aktion der Männer zu reagieren. Das ist meiner Ansicht nach der falsche Weg.
Es ist schwieriger, selbst Konzepte zu entwerfen und sie in die Tat umzusetzen.

Uta

Die Psychologie der Frau

Michael ist offline
Beiträge: 405
Seit: 09.01.04
"Frauen sind anders, Männer auch" - der Autor, John Gray, möge mir diese freie Interpretation seines Taschenbuch-Titels verzeihen!
Es ist aber wirklich so, ich muss es mit etwas Neid zugeben, die Psyche der Frau ist uns Männern, schon überlegen. Intuition und Gefühlsebene ist eindeutig ausgeprägter, als die des Mannes.

Ein hochdotierter deutscher Bundeskanzler hat mal in aller Öffentlichkeit gestanden: Die Politik wird im Ehebett gemacht, beziehungsweise, am Frühstückstisch....!!

Kein Thema hat die Buchautoren und Regiseure mehr angeregt als die Frau, und im Besonderen die Psyche/Psychologie der Frau!!

Michael

Ps:Buch Tipp: Männer sind anders, Frauen auch! von John Gray, Goldmann Verlag
Bücher von Amazon
ISBN: 3442309948

Geändert von Anne (06.03.07 um 09:00 Uhr)


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